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Machen anti-depressiva und beruhigungsmittel wirklich süchtig???

9. Oktober 2007 um 13:14 Letzte Antwort: 12. Oktober 2007 um 12:15

Hi, ich hab seit einem jahr innere unruhe und war auch schon bei vielen ärzten, und die diagnose war: agitierte depression. die wollten mir anitdepressiva und beruhigungsmittel verschreiben, aber ich hab die bis heute nicht genommen, weil ich angst vor den nebenwirkungen habe...

ausserdem wurde mir gesagt, dass die süchtig machen! stimmt das?

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9. Oktober 2007 um 19:27

Hallo katkat
Ich leide seid Jahren an innerer Unruhe und Angstzuständen.
Zuerst habe ich Antidepressiva bekommen, die abhängig machen. Dein Arzt ist aber dazu verpflichtet, dich darauf hinzuweisen.
Derzeit mache ich eine neue Therapie mit Fluoxetin auf Serotunin (oder wie man das schreibt) Basis. Es dauert eine Weile bis es wirkt aber mir geht es wesentlich besser.

Angst brauchst du im Grunde keine zu haben. Überlege dir einfach, wie wichtig es dir ist, ein normales, ruhiges und angenehmes Leben zu führen. Wenn nichts anderes mehr hilft, informiere dich im Internet genau (auf einer seriösen Seite) über das Medikament, dass dir verschrieben werden soll.

Was natürlich ein Risiko ist, ist die Rückfallgefahr nach dem Absetzen.
Hast du es mal mit Johanniskraut Dragees versucht? Die sind pflanzlich, brauchen allerdings auch eine Weile bis sie wirken.
Wenn du Genaueres wissen willst, kannst du mir gerne eine Nachricht schicken. Ich werde mich gerne intensiver damit beschäftigen.

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9. Oktober 2007 um 22:42
In Antwort auf arne_12186705

Hallo katkat
Ich leide seid Jahren an innerer Unruhe und Angstzuständen.
Zuerst habe ich Antidepressiva bekommen, die abhängig machen. Dein Arzt ist aber dazu verpflichtet, dich darauf hinzuweisen.
Derzeit mache ich eine neue Therapie mit Fluoxetin auf Serotunin (oder wie man das schreibt) Basis. Es dauert eine Weile bis es wirkt aber mir geht es wesentlich besser.

Angst brauchst du im Grunde keine zu haben. Überlege dir einfach, wie wichtig es dir ist, ein normales, ruhiges und angenehmes Leben zu führen. Wenn nichts anderes mehr hilft, informiere dich im Internet genau (auf einer seriösen Seite) über das Medikament, dass dir verschrieben werden soll.

Was natürlich ein Risiko ist, ist die Rückfallgefahr nach dem Absetzen.
Hast du es mal mit Johanniskraut Dragees versucht? Die sind pflanzlich, brauchen allerdings auch eine Weile bis sie wirken.
Wenn du Genaueres wissen willst, kannst du mir gerne eine Nachricht schicken. Ich werde mich gerne intensiver damit beschäftigen.

Hi ladygilwen
HI, aber eigentlich suche ich auch die ganze zeit nach einem grund für meine innere unruhe. aber ich finde keinen. was kann der auslöser für sowas sein? ich bin nämlich auch kein mensch, der depressiv ist. aber seitdem ich diese innere unruhe habe, fühle ich mich oft schlapp, und das mach mich depri.

ich versteh ja auch nicht, wie antidepressiva da helfen sollen?

wie lange leidest du denn schon darunter? und gibt es bei dir einen bestimmten grund? wie hat es bei dir angefangen?

also ich nehme auch schon seit monaten johanniskraut-dragees, die helfen mir aber irgendwie nicht.

liebe grüsse

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9. Oktober 2007 um 22:45
In Antwort auf madhu_12716836

Hi ladygilwen
HI, aber eigentlich suche ich auch die ganze zeit nach einem grund für meine innere unruhe. aber ich finde keinen. was kann der auslöser für sowas sein? ich bin nämlich auch kein mensch, der depressiv ist. aber seitdem ich diese innere unruhe habe, fühle ich mich oft schlapp, und das mach mich depri.

ich versteh ja auch nicht, wie antidepressiva da helfen sollen?

wie lange leidest du denn schon darunter? und gibt es bei dir einen bestimmten grund? wie hat es bei dir angefangen?

also ich nehme auch schon seit monaten johanniskraut-dragees, die helfen mir aber irgendwie nicht.

liebe grüsse

Wie alt bist du?
Darf ich fragen wie alt du bist? weil ich komischerweise festgestellt habe, dass viele 20 jährige (ich bin auch 20) darunter leiden.

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10. Oktober 2007 um 10:58
In Antwort auf madhu_12716836

Wie alt bist du?
Darf ich fragen wie alt du bist? weil ich komischerweise festgestellt habe, dass viele 20 jährige (ich bin auch 20) darunter leiden.

Huhu
Also ich bin 23, ich leide aber schon seit fast 15 Jahren darunter. Es hat bei mir schon als Kind angefangen.

Die Ursache ist einfach, dass man auf seine Umwelt empfindlicher reagiert als andere. Es kann auch familiäre Gründe haben, manchmal ist es auch erblich bedingt.

Bei mir haben mehrere Familienmitglieder das gleiche Problem, deswegen wird es bei mir wohl eher eine erbliche Sache sein. Kann man aber trotzdem in den Griff kriegen.

Ich war mal bei einer Neurologin und sie hat mir erklärt, dass ich irgendwelche hormonellen Störungen haben wegen diesem Serotunin. Dafür hab ich diese Tabletten bekommen.
Damals musste ich einen Fragebogen ausfüllen, wo jede Menge Ängste abgefragt wurden.

Mir wurde damals noch autogenes Training empfohlen, oder progressive Muskelentspannung.

Liegst du Abends auch im Bett und kannst nicht einschlafen, weil so viele Gedanken durch deinen Kopf wirren? Ich wälze mich dann immer hin und her und kann kein bisschen schlafen.

Außerdem hab ich durch die Unruhe Probleme mit Magen und Verdauung.

Meine Ärztin meinte, dass ich einfach anfälliger für Stress sei und man muss eben lernen damit umzugehen (leicht gesagt... nicht wahr?)

Wie Antidepressiva da helfen können, so genau, also das weiß ich jetzt auch nicht. Ich kann halt nur sagen, dass sie mir geholfen haben. Vielleicht, weil ich nicht alles so ernst mehr nehmen musste und einfach lockerer wurde.

Es gibt ja auch verschiedene Arten davon.
Zuerst hatte ich Tavor. Die machen wohl hochgradig abhängig, hatte jedoch keine Probleme damit, bin auch nicht süchtig geworden. Hab die relativ schnell wieder abgesetzt gehabt. Die vernebeln einem aber auch ein wenig den Verstand. Wenn man sich dran gewöhnt hatte, ging es, aber wenn man mal eine Zeit lang nichts genommen hatte, dann war es wieder so.
Darauf folgte dann Doxepin, das war mehr einschläfernd und war auch nicht so das Wahre. Ich war meist den ganzen Tag benebelt.
Danach bekam ich Lorazepam, war ähnlich wie Doxepin. Jetzt habe ich Fluoxetin, damit bin ich recht zufrieden (schmecken nur nicht besonders gut). Letztere haben irgendwie keine wirkliche Auswirkung auf meinen Tagesablauf, zumindest hab ich nicht das Gefühl. Aber ich kann halt wirklich mehr tun als ich früher konnte.

Ich war auch mal in einer Klinik deswegen, bin aber nach einem Tag wieder raus, habe mich da einfach nicht verstanden gefühlt. Mit der Zeit hab ich einfach gelernt, dass es wirklich hilft zu reden, reden und nochmals reden, das erleichtert und baut auch Stress ab.

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10. Oktober 2007 um 11:02
In Antwort auf arne_12186705

Huhu
Also ich bin 23, ich leide aber schon seit fast 15 Jahren darunter. Es hat bei mir schon als Kind angefangen.

Die Ursache ist einfach, dass man auf seine Umwelt empfindlicher reagiert als andere. Es kann auch familiäre Gründe haben, manchmal ist es auch erblich bedingt.

Bei mir haben mehrere Familienmitglieder das gleiche Problem, deswegen wird es bei mir wohl eher eine erbliche Sache sein. Kann man aber trotzdem in den Griff kriegen.

Ich war mal bei einer Neurologin und sie hat mir erklärt, dass ich irgendwelche hormonellen Störungen haben wegen diesem Serotunin. Dafür hab ich diese Tabletten bekommen.
Damals musste ich einen Fragebogen ausfüllen, wo jede Menge Ängste abgefragt wurden.

Mir wurde damals noch autogenes Training empfohlen, oder progressive Muskelentspannung.

Liegst du Abends auch im Bett und kannst nicht einschlafen, weil so viele Gedanken durch deinen Kopf wirren? Ich wälze mich dann immer hin und her und kann kein bisschen schlafen.

Außerdem hab ich durch die Unruhe Probleme mit Magen und Verdauung.

Meine Ärztin meinte, dass ich einfach anfälliger für Stress sei und man muss eben lernen damit umzugehen (leicht gesagt... nicht wahr?)

Wie Antidepressiva da helfen können, so genau, also das weiß ich jetzt auch nicht. Ich kann halt nur sagen, dass sie mir geholfen haben. Vielleicht, weil ich nicht alles so ernst mehr nehmen musste und einfach lockerer wurde.

Es gibt ja auch verschiedene Arten davon.
Zuerst hatte ich Tavor. Die machen wohl hochgradig abhängig, hatte jedoch keine Probleme damit, bin auch nicht süchtig geworden. Hab die relativ schnell wieder abgesetzt gehabt. Die vernebeln einem aber auch ein wenig den Verstand. Wenn man sich dran gewöhnt hatte, ging es, aber wenn man mal eine Zeit lang nichts genommen hatte, dann war es wieder so.
Darauf folgte dann Doxepin, das war mehr einschläfernd und war auch nicht so das Wahre. Ich war meist den ganzen Tag benebelt.
Danach bekam ich Lorazepam, war ähnlich wie Doxepin. Jetzt habe ich Fluoxetin, damit bin ich recht zufrieden (schmecken nur nicht besonders gut). Letztere haben irgendwie keine wirkliche Auswirkung auf meinen Tagesablauf, zumindest hab ich nicht das Gefühl. Aber ich kann halt wirklich mehr tun als ich früher konnte.

Ich war auch mal in einer Klinik deswegen, bin aber nach einem Tag wieder raus, habe mich da einfach nicht verstanden gefühlt. Mit der Zeit hab ich einfach gelernt, dass es wirklich hilft zu reden, reden und nochmals reden, das erleichtert und baut auch Stress ab.

Ergänzung
achja, angefangen hat es bei mir ganz merkwürdig.
Ich war so 6 oder 7. Damals hab ich es aber noch nicht richtig registriert. Ich hatte nur ständig Probleme mit Unruhe in der Schule und so. Die meisten Lehrer haben mir das auch aufs Zeugnis geschrieben, aber damals hat es keiner so richtig erkannt.

Als ich 11 war hatte ich dann den ersten richtigen "Ausbruch" beim Frisör beim Haarewaschen. Ich wurde plötzlich ganz nervös und unruhig, hab angefangen zu zittern, zu weinen und unruhig zu atmen, wurde dann nach Hause geschickt. Ab da war es nie mehr so richtig normal. Ging dann weiter in der Schule mit Unruhe, ständigem nach Hause fahren. Es war dann so weit, dass ich keinen Sportunterricht mehr mitmachen wollte und dann sitzen geblieben bin. Mit dem Älterwerden hat es sich zwar gebessert, aber naja...

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10. Oktober 2007 um 12:46

Hallo
es gibt kein antidepressiva was abhängig macht.dass ist quatsch.keins macht süchtig,grundsätzlich nicht


lg

nadine

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10. Oktober 2007 um 13:43
In Antwort auf arne_12186705

Ergänzung
achja, angefangen hat es bei mir ganz merkwürdig.
Ich war so 6 oder 7. Damals hab ich es aber noch nicht richtig registriert. Ich hatte nur ständig Probleme mit Unruhe in der Schule und so. Die meisten Lehrer haben mir das auch aufs Zeugnis geschrieben, aber damals hat es keiner so richtig erkannt.

Als ich 11 war hatte ich dann den ersten richtigen "Ausbruch" beim Frisör beim Haarewaschen. Ich wurde plötzlich ganz nervös und unruhig, hab angefangen zu zittern, zu weinen und unruhig zu atmen, wurde dann nach Hause geschickt. Ab da war es nie mehr so richtig normal. Ging dann weiter in der Schule mit Unruhe, ständigem nach Hause fahren. Es war dann so weit, dass ich keinen Sportunterricht mehr mitmachen wollte und dann sitzen geblieben bin. Mit dem Älterwerden hat es sich zwar gebessert, aber naja...

Oh man
das hört sich ja alles hart an! oh man.... aber mich wundert das bei mir, weil ich eigentlich immer mit stress ganz gut umgehen konnte. aber naja, so ist es.. glaubst du denn,dass das irgendwann ganz weggeht?

lg

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10. Oktober 2007 um 16:19
In Antwort auf madhu_12716836

Oh man
das hört sich ja alles hart an! oh man.... aber mich wundert das bei mir, weil ich eigentlich immer mit stress ganz gut umgehen konnte. aber naja, so ist es.. glaubst du denn,dass das irgendwann ganz weggeht?

lg

Hmm
ich weiß nicht... natürlich wäre es schön. Aber man unterschätzt meistens seine Möglichkeiten mit Stress umgehen zu können.
Manchmal kommt so Stress ja auch ganz unbewusst und man merkt es gar nicht, wenn andere Menschen einen unter Druck setzen.

Ich denke mal, dass man auf jeden Fall gegen diese Sachen arbeiten kann, aber es erfordert sehr sehr viel Disziplin und vor allem Kraft und Ausdauer. Meistens merkt man dann selbst garnicht, wie sehr man bezüglich anderer Dinge abhärtet, weil man bei Gefühlen so empfindlich ist.

Ich kann halt wirklich nur empfehlen sich ein Hobby zu suchen, dass einen entspannt und fordert zugleich. Wo man weitermachen kann, wenn man will und nicht dazu gezwungen ist.
Viele Menschen empfehlen Sport. Ich bin ja eher ein Sportmuffel...

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10. Oktober 2007 um 22:31

Natürlich machen Antidepressiva
und Beruhigungsmittel abhängig. Was meinst Du denn, wie es Dir geht, wenn Du diese Mittel über lange Zeit einnimmst und sie dann plötzlich absetzen möchtest. Du bekommst Einzugserscheinungen. All diese Medikamente müssen ausschleichend abgesetzt werden, und zwar ganz langsam.

Ich würde erst einmal versuchen, mit pflanzlichen Mitteln klarzukommen. Lass Dir hochdosiertes Johanniskraut verschreiben, die Wirkung setzt auch erst nach ca. 2 Wochen ein, genau wie Antidepressiva, sind aber nicht ganz so schädlich.

Sollte es gar nicht ohne gehen, solltest Du versuchen, die Dosis so gering wie möglich zu halten. Manchmal kommt man auch mit einem Teil der Dosis aus, die eingenommen werden soll.

Du solltest auch eine Psychotherapie denken.

LG

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10. Oktober 2007 um 22:32
In Antwort auf heath_12760585

Hallo
es gibt kein antidepressiva was abhängig macht.dass ist quatsch.keins macht süchtig,grundsätzlich nicht


lg

nadine

Wo hast Du denn diese
Weisheit her?

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10. Oktober 2007 um 22:43
In Antwort auf arne_12186705

Hmm
ich weiß nicht... natürlich wäre es schön. Aber man unterschätzt meistens seine Möglichkeiten mit Stress umgehen zu können.
Manchmal kommt so Stress ja auch ganz unbewusst und man merkt es gar nicht, wenn andere Menschen einen unter Druck setzen.

Ich denke mal, dass man auf jeden Fall gegen diese Sachen arbeiten kann, aber es erfordert sehr sehr viel Disziplin und vor allem Kraft und Ausdauer. Meistens merkt man dann selbst garnicht, wie sehr man bezüglich anderer Dinge abhärtet, weil man bei Gefühlen so empfindlich ist.

Ich kann halt wirklich nur empfehlen sich ein Hobby zu suchen, dass einen entspannt und fordert zugleich. Wo man weitermachen kann, wenn man will und nicht dazu gezwungen ist.
Viele Menschen empfehlen Sport. Ich bin ja eher ein Sportmuffel...

Ich bin auch ein sportmuffel!!
ich bin auch ein sportmuffel, ausserdem fühle ich mich sowieso jeden tag schlapp und kaputt! besonders nach der uni, dann hab ich auch keine lust auf sport! hmm...das ärgert alles einen so, man ist jung und fühlt sich energielos und irgendwie gehindert. früher bevor das alles angefangen hat, war ich immer so aktiv und bin auch oft weggegangen, bis 5 uhr morgens... und jetzt? jetzt bin ich so ein muffel wegen dieser inneren unruhe, dass ich mich am liebsten zu hause in meinem zimmer verkrieche... das ist so gemein, dass so eine krankheit einfach kommt.... und alles verändert

was machst du ? studierst du? oder arbeitest du?

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11. Oktober 2007 um 10:08
In Antwort auf madhu_12716836

Ich bin auch ein sportmuffel!!
ich bin auch ein sportmuffel, ausserdem fühle ich mich sowieso jeden tag schlapp und kaputt! besonders nach der uni, dann hab ich auch keine lust auf sport! hmm...das ärgert alles einen so, man ist jung und fühlt sich energielos und irgendwie gehindert. früher bevor das alles angefangen hat, war ich immer so aktiv und bin auch oft weggegangen, bis 5 uhr morgens... und jetzt? jetzt bin ich so ein muffel wegen dieser inneren unruhe, dass ich mich am liebsten zu hause in meinem zimmer verkrieche... das ist so gemein, dass so eine krankheit einfach kommt.... und alles verändert

was machst du ? studierst du? oder arbeitest du?

Ich bin auch
Studentin. Ich schaffe in der Uni in der Regel nicht mehr als drei Veranstaltungen hintereinander. Danach bin ich total ausgelaugt und müde. Meistens lege ich mich zuhause dann nochmal hin und schlafe 2 Stunden. Hab auch so Tiefpunkte, da stört mich alles und ich will einfach garnichts machen.
Ja früher war ich auch mal so lange weg... Da hatte ich ne kleine Aufwärtsphase gehabt, ungefähr 2 Jahre lang ging es mir ein wenig besser, ich konnte weggehen und so weiter. Da war ich in der 11./12. Klasse. Dann kam plötzlich ein so radikaler Tiefpunkt, das war die Zeit wo ich in die Klinik musste. Aber ich bin wirklich in letzter Zeit lieber zuhause und lese oder beschäftige mich irgendwie anders, als dass ich was unternehme oder so. Irgendwie hab ich meistens gar keine Energie und Lust für Unternehmungen.
Komisch ist bei mir auch, dass wenn ich mal rausmuss (einkaufen oder so), dann bin ich lieber alleine. Mir ist das teilweise peinlich vor Anderen. Die meisten verstehen dass nicht. Ich habe ja auch große Angst vor Fahrten. Ich kann zum Beispiel nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Da werde ich derart nervös und ängstlich, dass ich keine Ahnung mehr habe was ich tun soll.

Ja das alles schränkt das Leben ganz schön ein. Da muss man wirklich viel viel Kraft aufwenden und sich schon zu den Sachen zwingen.

Wie sieht dass denn bei dir mit Freundschaften aus? Hast du noch viele Freunde?
Ich habe die meisten dadurch verloren, weil sie es nicht verstanden haben.

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11. Oktober 2007 um 10:54
In Antwort auf ronda_11939674

Natürlich machen Antidepressiva
und Beruhigungsmittel abhängig. Was meinst Du denn, wie es Dir geht, wenn Du diese Mittel über lange Zeit einnimmst und sie dann plötzlich absetzen möchtest. Du bekommst Einzugserscheinungen. All diese Medikamente müssen ausschleichend abgesetzt werden, und zwar ganz langsam.

Ich würde erst einmal versuchen, mit pflanzlichen Mitteln klarzukommen. Lass Dir hochdosiertes Johanniskraut verschreiben, die Wirkung setzt auch erst nach ca. 2 Wochen ein, genau wie Antidepressiva, sind aber nicht ganz so schädlich.

Sollte es gar nicht ohne gehen, solltest Du versuchen, die Dosis so gering wie möglich zu halten. Manchmal kommt man auch mit einem Teil der Dosis aus, die eingenommen werden soll.

Du solltest auch eine Psychotherapie denken.

LG

Die machen nicht abhängig!!!!
hallo


ich hab mmir das nicht aus dem finger gezogen.ich bin seit ein paar monaten beim neurologen und bin auch in therapie und ich hatte auch angst das sie abhängig machen aus diesem grund wollte ich sie nicht nehmen.aber meine psychologin, mein hausarzt, der neurologe und selbst die im krankenhaus haben gesagt das die nicht abhängig machen.die haben gesagt das viele es glauben aber das es überhaupt garnicht so ist.frag doch mal selber nach bei verschiedenen ärzten hab ich auch gemacht.


lg

nadine

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11. Oktober 2007 um 15:37
In Antwort auf heath_12760585

Die machen nicht abhängig!!!!
hallo


ich hab mmir das nicht aus dem finger gezogen.ich bin seit ein paar monaten beim neurologen und bin auch in therapie und ich hatte auch angst das sie abhängig machen aus diesem grund wollte ich sie nicht nehmen.aber meine psychologin, mein hausarzt, der neurologe und selbst die im krankenhaus haben gesagt das die nicht abhängig machen.die haben gesagt das viele es glauben aber das es überhaupt garnicht so ist.frag doch mal selber nach bei verschiedenen ärzten hab ich auch gemacht.


lg

nadine

Na, wenn Du das meinst.
Ich kenne mich seit 25 Jahren damit aus und habe mich intensivst damit beschäftigt.

Dann nimmst Du ja sicherlich diese Dinger schon lange Zeit. Setz sie doch einfach von jetzt auf gleich ab, dann wirst Du sehen, wie Dein Körper darauf reagiert. Er freut sich bestimmt, nichts mehr zu bekommen.

Hast Du mal etwas davon gehört, dass sogar Aspirin abhängig machen können? Ich glaube nicht.

Ich sage nicht, dass man Antidepressiva überhaupt nicht nehmen soll, aber man sollte vorher jede andere Möglichkeit, die sich bietet versuchen, um aus dem Loch herauszukommen, in dem man sich befindet.

Depressionen sind ein psychisches Problem, dass körperliche Symptome mit sich bringt. Man sollte versuchen, seine Psyche wieder auf die Reihe zu bringen, dann spielt auch der Körper wieder mit.

Ich brauche keine anderen Ärzte fragen, komme selbst aus einem Heilberuf.

Du scheinst ja jetzt schon abhängig zu sein. Hast Du sie auch als "Krückstock" in der Tasche?

LG

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12. Oktober 2007 um 0:04
In Antwort auf arne_12186705

Ich bin auch
Studentin. Ich schaffe in der Uni in der Regel nicht mehr als drei Veranstaltungen hintereinander. Danach bin ich total ausgelaugt und müde. Meistens lege ich mich zuhause dann nochmal hin und schlafe 2 Stunden. Hab auch so Tiefpunkte, da stört mich alles und ich will einfach garnichts machen.
Ja früher war ich auch mal so lange weg... Da hatte ich ne kleine Aufwärtsphase gehabt, ungefähr 2 Jahre lang ging es mir ein wenig besser, ich konnte weggehen und so weiter. Da war ich in der 11./12. Klasse. Dann kam plötzlich ein so radikaler Tiefpunkt, das war die Zeit wo ich in die Klinik musste. Aber ich bin wirklich in letzter Zeit lieber zuhause und lese oder beschäftige mich irgendwie anders, als dass ich was unternehme oder so. Irgendwie hab ich meistens gar keine Energie und Lust für Unternehmungen.
Komisch ist bei mir auch, dass wenn ich mal rausmuss (einkaufen oder so), dann bin ich lieber alleine. Mir ist das teilweise peinlich vor Anderen. Die meisten verstehen dass nicht. Ich habe ja auch große Angst vor Fahrten. Ich kann zum Beispiel nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Da werde ich derart nervös und ängstlich, dass ich keine Ahnung mehr habe was ich tun soll.

Ja das alles schränkt das Leben ganz schön ein. Da muss man wirklich viel viel Kraft aufwenden und sich schon zu den Sachen zwingen.

Wie sieht dass denn bei dir mit Freundschaften aus? Hast du noch viele Freunde?
Ich habe die meisten dadurch verloren, weil sie es nicht verstanden haben.

Ja, das stimmt
ja, mein leben wird jetzt auch total eingeschrenkt. ich hab irgendwie mit allen leuten probleme, ob auf der arbeit oder familie oder manche freunde. keiner kann verstehen wie das ist. ich kann ja nichts dafür dass mein körper schlapp ist und ich energielos bin. die denken, man kann das beeinflussen. und sagen: " warum bist du denn immer so kaputt?" ach, komm doch mit, dann gehts dir besser... usw.... und das ärgert mich, weil ich eigentlich gerne party machen würde, nur nicht kann, weil ich nicht mehr so viel energie habe... ich will so gerne,dass ich wieder die alte bin. aber ich weiss nicht, ob das irgendwann sein wird... oh man.. das ist echt deprimierend. ich fühl mich echt gefangen in diesem zustand. was studierst du ? auch and der uni köln? oder wo kommst du her?

lg

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12. Oktober 2007 um 0:07
In Antwort auf an0N_1204655299z

Na, wenn Du das meinst.
Ich kenne mich seit 25 Jahren damit aus und habe mich intensivst damit beschäftigt.

Dann nimmst Du ja sicherlich diese Dinger schon lange Zeit. Setz sie doch einfach von jetzt auf gleich ab, dann wirst Du sehen, wie Dein Körper darauf reagiert. Er freut sich bestimmt, nichts mehr zu bekommen.

Hast Du mal etwas davon gehört, dass sogar Aspirin abhängig machen können? Ich glaube nicht.

Ich sage nicht, dass man Antidepressiva überhaupt nicht nehmen soll, aber man sollte vorher jede andere Möglichkeit, die sich bietet versuchen, um aus dem Loch herauszukommen, in dem man sich befindet.

Depressionen sind ein psychisches Problem, dass körperliche Symptome mit sich bringt. Man sollte versuchen, seine Psyche wieder auf die Reihe zu bringen, dann spielt auch der Körper wieder mit.

Ich brauche keine anderen Ärzte fragen, komme selbst aus einem Heilberuf.

Du scheinst ja jetzt schon abhängig zu sein. Hast Du sie auch als "Krückstock" in der Tasche?

LG

Aus welchem beruf kommst du?
aus welchem heilberuf kommst du? also würdest du mir raten lieber ohne antidepressiva zu kämpfen. ich will die auch nicht nehmen, weil ich eigentlich nicht depri bin. ich bin nur depri, weil ich mich wegen dieser inneren unruhe in vielen sachen gehindert fühle (party z.B) . woran leidest du denn ? oder hast du es schon hinter dir?


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12. Oktober 2007 um 12:15
In Antwort auf madhu_12716836

Ja, das stimmt
ja, mein leben wird jetzt auch total eingeschrenkt. ich hab irgendwie mit allen leuten probleme, ob auf der arbeit oder familie oder manche freunde. keiner kann verstehen wie das ist. ich kann ja nichts dafür dass mein körper schlapp ist und ich energielos bin. die denken, man kann das beeinflussen. und sagen: " warum bist du denn immer so kaputt?" ach, komm doch mit, dann gehts dir besser... usw.... und das ärgert mich, weil ich eigentlich gerne party machen würde, nur nicht kann, weil ich nicht mehr so viel energie habe... ich will so gerne,dass ich wieder die alte bin. aber ich weiss nicht, ob das irgendwann sein wird... oh man.. das ist echt deprimierend. ich fühl mich echt gefangen in diesem zustand. was studierst du ? auch and der uni köln? oder wo kommst du her?

lg

Ich
schicke dir mal ne pn

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