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Mache ich mich selbst krank?

31. März 2014 um 12:01 Letzte Antwort: 31. März 2014 um 14:12

Hallo ihr,

langsam denke ich wirklich, dass ich mich selbst (bzw. mein Kopf) mich krank macht.
Seit meine Mutter vor 2 Jahren mit 46 einen Herzinfarkt hatte, bilde ich mir ständig ein das auch was mit mir nicht in Ordnung ist.
Mal abgesehen von den ganze Schmerzen, in die ich mich bis ins Unermäßliche reinsteigern kann (das ich gar nicht schlafen kann und wenn doch, dann nur mit -fast schon der Überzeugung- nicht mehr aufzuwachen) , sorge ich mich viel zu extrem um andere.
Wenn mein Freund (mit dem ich zusammenwohne) mir erzählt, dass es ihm ein bisschen schwindlig ist (was ja manchmal wg. dem Wetter etc. ganz normal ist...) mache ich mir so Sorgen das ich nicht schlafen kann, weil ich ständig denke er könnte ja jetzt umkippen...

ich habe das nicht durchgehend, es gibt Wochen in denen ich an sowas keinen Gedanken verschwende ...und von heute auf morgen gehts wieder los.

Ich denke so viel über alles nach, dass ich manchmal das Gefühl habe ich krieg sonst nix mehr hin.

PS: Baldriparan etc schon ausprobiert... gar nix bewirkt.

Kennt jemand sowas?
Wie kann man mit diesem Zwanghaften reinsteigern aufhören?
Freunde von mir probieren mich da zu verstehen, aber nachvollziehen können sie es natürlich nicht.

LG
Sabrina

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31. März 2014 um 14:00

Ich kenne das
Ich war auch schon immer sehr ängstlich, aber in den letzten 3 Jahren hab ich noch einen draufgesetzt: ich hab irgendwelche Schmerzen und kann dann nicht mehr logisch denken. Ich bilde mir die schlimmsten Krankheiten ein und steigere damit die Symptome. Irgendwann halt ich es nicht mehr aus und renn zum Arzt. Wenn ich dann weiß, dass alles in Ordnung ist, verschwinden die Schmerzen, tauchen aber nach ein paar Wochen anderswo auf.

Ich hatte schon wirklich an allen möglichen und unmöglichen Stellen Schmerzen/Symptome - um nur einige zu nennen: punktuell wandernde Kopfschmerzen, Geräusche im Ohr, Bauchschmerzen (mal oben, dann weiter unten im Darm), Schmerzen an Fingern und Zehen, etc.

Ich bin mir bewusst -und das ist vermutlich auch bei Dir der Fall- dass diese durch die nicht zur Ruhe kommenden Gedanken entstehen. Vielleicht würde eine Therapie helfen, doch das wäre wirklich für mich die allerletzte Option. Ich möchte es allein schaffen.

Ich kann Dir ein paar Tips geben, vielleicht gekingt es Dir damit:
Bücher:
- Die Angst vor Krankheiten verstehen und überwinden
- Frei von Angst und Panikattacken in 2 Schritten - von GU (+ CD)
- Der Healing Code
- Autogenes Training -von GU (+ CD)

CD:
- Hypnose gegen Angst

pflanzliche Mittel & Co
- Lasea (Lavendeltabletten
- Lavendel- und Johanniskrauttee
- Bachblütentropfen Mimulus
- Thaivita Feel Good (hab ich noch nicht ausprobiert, aber immer wieder gehört, dass sie gut sein sollen)

Im Moment arbeite ich konsequent an der Bewältigung meiner Ängste, und ich denke, dass ich dass so auch schaffen werde. Mein Fehler war, dass ich immer aufgehört hab, sobald es mir besser ging.

Falls Du noch Fragen hast, meld Dich

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31. März 2014 um 14:12
In Antwort auf fortunafeuer

Ich kenne das
Ich war auch schon immer sehr ängstlich, aber in den letzten 3 Jahren hab ich noch einen draufgesetzt: ich hab irgendwelche Schmerzen und kann dann nicht mehr logisch denken. Ich bilde mir die schlimmsten Krankheiten ein und steigere damit die Symptome. Irgendwann halt ich es nicht mehr aus und renn zum Arzt. Wenn ich dann weiß, dass alles in Ordnung ist, verschwinden die Schmerzen, tauchen aber nach ein paar Wochen anderswo auf.

Ich hatte schon wirklich an allen möglichen und unmöglichen Stellen Schmerzen/Symptome - um nur einige zu nennen: punktuell wandernde Kopfschmerzen, Geräusche im Ohr, Bauchschmerzen (mal oben, dann weiter unten im Darm), Schmerzen an Fingern und Zehen, etc.

Ich bin mir bewusst -und das ist vermutlich auch bei Dir der Fall- dass diese durch die nicht zur Ruhe kommenden Gedanken entstehen. Vielleicht würde eine Therapie helfen, doch das wäre wirklich für mich die allerletzte Option. Ich möchte es allein schaffen.

Ich kann Dir ein paar Tips geben, vielleicht gekingt es Dir damit:
Bücher:
- Die Angst vor Krankheiten verstehen und überwinden
- Frei von Angst und Panikattacken in 2 Schritten - von GU (+ CD)
- Der Healing Code
- Autogenes Training -von GU (+ CD)

CD:
- Hypnose gegen Angst

pflanzliche Mittel & Co
- Lasea (Lavendeltabletten
- Lavendel- und Johanniskrauttee
- Bachblütentropfen Mimulus
- Thaivita Feel Good (hab ich noch nicht ausprobiert, aber immer wieder gehört, dass sie gut sein sollen)

Im Moment arbeite ich konsequent an der Bewältigung meiner Ängste, und ich denke, dass ich dass so auch schaffen werde. Mein Fehler war, dass ich immer aufgehört hab, sobald es mir besser ging.

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Ja...
...das kommt mir alles bekannt vor...
ich habe auch ständig was am Bauch was mir wehtut und die Ärzte finden alle nicht raus was es ist.
Sobald ich untersucht worden und soweit "alles" ausgeschlossen wurde, gehts mir besser. Dann fange ich echt an, an mir selbst zu zweifeln, ob ich jetzt schon so bekloppt bin und mir die Schmerzen selbst einrede.

Da hast du recht, sobald es mir gut geht, befasse ich mich auch kein Stück damit, das ist wohl echt ein Fehler.

Mit der Therapie denke ich genauso - ich finde Leute, die zu einer gehen sehr mutig, trotzdem denke ich die meiste Zeit das ich noch keine brauche.
Aber wahrscheinlich würde das echt mal Sinn machen um dem ganzen auf den Grund zu gehen.

Danke für die ganzen Tipps, ich werde aufjedenfall was ausprobieren!

Ich hoffe du kriegst das auch hin, irgendwie gehts mir alleine jetzt dadurch schon besser, das jemand das gleiche "Problem" hat - obwohl ich es keinem gönne.

Alles gute

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