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Lernen, wieder mit mir zufrieden zu sein?

2. Juni um 14:11

Hallo,
ich habe vor einem Jahr angefangen, abzunehmen. 1500 Kalorien, Süßigkeiten verboten, alle zwei Tage bis jeden Tag knapp eine Stunde Crosstrainer, alles gegen Kalorien.
Habe dadurch abgenommen, aber auch ein ungesundes Verhältnis zum Essen entwickelt. Daran arbeite ich wieder - Süßigkeiten und leckeres Essen sind erlaubt, Sport mache ich weiterhin regelmäßig, aber nicht um Kalorien zu verbrennen, sondern weil es mir selber gut tut. 
Nach anfänglichem Zweifeln, merke ich inzwischen, dass ich wieder intuitiv essen kann, Kalorien überschlage ich immernoch, trotzdem esse ich großenteils das, worauf ich Lust habe, und habe dennoch eine ausgewogene Ernährung. 
Natürlich habe ich daher auch wieder etwas zugenommen - ich bin nicht übergewichtig, habe aber Oberweite und Kurven, die ich auch schön finde. Trotzdem sehe ich im Spiegel nur vermeintliche Problemzonen, zu viel Bauch, etc. (die außer mir natürlich niemand bestätigen kann, ich mache aus einer Mücke einen Elefanten).

Die "einfache" Lösung wäre abnehmen. Wieder mein Essen regulieren, mir das tägliche Eis oder Grillen verbieten. Davon möchte ich jedoch gerade weg, da ich ein komplett normales Essverhalten habe, die Figur die ich anstrebe, habe ich durch eine starke Diät und viele Heulanfälle bekommen. Die richtige Lösung ist ein gesunder Umgang mit meinem Körper, lernen, mich wieder schön zu finden und nicht nur verändern zu wollen - denn auch wenn ich abnehme, werde ich nie ein Ziel erreichen und damit zufrieden sein.

Wie habt ihr gelernt, euch selbst zu mögen, eure "Problemzonen" zu akzeptieren bzw. zu ignorieren ? Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich das angehen soll. In Therapie bin ich, meine Therapeutin hat die nächsten Wochen jedoch keinen Termin mehr offen.

mfg
 

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2. Juni um 21:22
In Antwort auf elenabcd1

Hallo,
ich habe vor einem Jahr angefangen, abzunehmen. 1500 Kalorien, Süßigkeiten verboten, alle zwei Tage bis jeden Tag knapp eine Stunde Crosstrainer, alles gegen Kalorien.
Habe dadurch abgenommen, aber auch ein ungesundes Verhältnis zum Essen entwickelt. Daran arbeite ich wieder - Süßigkeiten und leckeres Essen sind erlaubt, Sport mache ich weiterhin regelmäßig, aber nicht um Kalorien zu verbrennen, sondern weil es mir selber gut tut. 
Nach anfänglichem Zweifeln, merke ich inzwischen, dass ich wieder intuitiv essen kann, Kalorien überschlage ich immernoch, trotzdem esse ich großenteils das, worauf ich Lust habe, und habe dennoch eine ausgewogene Ernährung. 
Natürlich habe ich daher auch wieder etwas zugenommen - ich bin nicht übergewichtig, habe aber Oberweite und Kurven, die ich auch schön finde. Trotzdem sehe ich im Spiegel nur vermeintliche Problemzonen, zu viel Bauch, etc. (die außer mir natürlich niemand bestätigen kann, ich mache aus einer Mücke einen Elefanten).

Die "einfache" Lösung wäre abnehmen. Wieder mein Essen regulieren, mir das tägliche Eis oder Grillen verbieten. Davon möchte ich jedoch gerade weg, da ich ein komplett normales Essverhalten habe, die Figur die ich anstrebe, habe ich durch eine starke Diät und viele Heulanfälle bekommen. Die richtige Lösung ist ein gesunder Umgang mit meinem Körper, lernen, mich wieder schön zu finden und nicht nur verändern zu wollen - denn auch wenn ich abnehme, werde ich nie ein Ziel erreichen und damit zufrieden sein.

Wie habt ihr gelernt, euch selbst zu mögen, eure "Problemzonen" zu akzeptieren bzw. zu ignorieren ? Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich das angehen soll. In Therapie bin ich, meine Therapeutin hat die nächsten Wochen jedoch keinen Termin mehr offen.

mfg
 

Versuch es mal mit Affirmationen und dich selbst regelmäßig laut vor dem Spiegel zu loben. Klingt anfangs vielleicht etwas idiotisch, aber es wird dir helfen, wenn du es regelmäßig machst. Ich wünsche dir dabei viel Erfolg!

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2. Juni um 22:24
In Antwort auf elenabcd1

Hallo,
ich habe vor einem Jahr angefangen, abzunehmen. 1500 Kalorien, Süßigkeiten verboten, alle zwei Tage bis jeden Tag knapp eine Stunde Crosstrainer, alles gegen Kalorien.
Habe dadurch abgenommen, aber auch ein ungesundes Verhältnis zum Essen entwickelt. Daran arbeite ich wieder - Süßigkeiten und leckeres Essen sind erlaubt, Sport mache ich weiterhin regelmäßig, aber nicht um Kalorien zu verbrennen, sondern weil es mir selber gut tut. 
Nach anfänglichem Zweifeln, merke ich inzwischen, dass ich wieder intuitiv essen kann, Kalorien überschlage ich immernoch, trotzdem esse ich großenteils das, worauf ich Lust habe, und habe dennoch eine ausgewogene Ernährung. 
Natürlich habe ich daher auch wieder etwas zugenommen - ich bin nicht übergewichtig, habe aber Oberweite und Kurven, die ich auch schön finde. Trotzdem sehe ich im Spiegel nur vermeintliche Problemzonen, zu viel Bauch, etc. (die außer mir natürlich niemand bestätigen kann, ich mache aus einer Mücke einen Elefanten).

Die "einfache" Lösung wäre abnehmen. Wieder mein Essen regulieren, mir das tägliche Eis oder Grillen verbieten. Davon möchte ich jedoch gerade weg, da ich ein komplett normales Essverhalten habe, die Figur die ich anstrebe, habe ich durch eine starke Diät und viele Heulanfälle bekommen. Die richtige Lösung ist ein gesunder Umgang mit meinem Körper, lernen, mich wieder schön zu finden und nicht nur verändern zu wollen - denn auch wenn ich abnehme, werde ich nie ein Ziel erreichen und damit zufrieden sein.

Wie habt ihr gelernt, euch selbst zu mögen, eure "Problemzonen" zu akzeptieren bzw. zu ignorieren ? Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich das angehen soll. In Therapie bin ich, meine Therapeutin hat die nächsten Wochen jedoch keinen Termin mehr offen.

mfg
 

Ich gehöre ehrlich gesagt nicht zu den Personen, die "Problemzonen" so gerne akzeptieren. Einfach schon deshalb, weil ich keine Lust habe, mir andauernd zu überlegen, ob ich dies oder das nun anziehen kann, weil ich da oder dort wieder was kaschieren muss. Und ich bin jemand, der nicht nur im Sommer öfters mal etwas mehr Haut zeigt bzw. der sich gerne figurbetont anziehe.

Ich muss aber sagen, dass ich so Probleme wie du bis jetzt noch nicht hatte. Daher möchte ich auch oberwichtige Ratschläge wie von manchen anderen hier im Forum unterlassen. Nur offenbar hast du schon die Befriedigung erlebt, wenn du etwas geschafft hast - eben bei dir dein Gewicht zu erreichen. Und das gibt besonders viel Selbstvertrauen und Zuversicht für künftige Pläne. Und wenn du dann mit einem Kleid, was dir gefällt, unterwegs bist und du fühlst dich echt wohl und die Typen schauen dir hinterher, weil deine Kurven voll gut rüberkommen - das wird dir echt gefallen.

 

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10. Juni um 17:18

Liebe Elena,

wenn ich deinen Beitrag so lese, denke ich, dass du das mit dem Abnehmen etwas falsch angefangen hast. Es ist nämlich eher kontraproduktiv, sich alles Leckere ganz zu verbieten. Das wird dann nämlich rasch als Verzicht und Mangel empfunden und wenn man dann die Diät beendet, wird man erst recht diese Dinge, die man sich vorher verboten hat, genießen wollen - oft dann im Übermaß.

Es wäre vernünftiger, Süßigkeiten, Eis etc. in den Ernährungsplan einzubauen. Ich weiß ja nicht, wie groß oder schwer du bist, aber 1500 kcal reichen für manche Menschen schon aus. Es hängt ja davon ab, wie dein Stoffwechsel ist und wieviel du dich bewegst. Hast du schonmal deinen Grundumsatz bzw. Gesamtumsatz ausgerechnet oder messen lassen? Wenn jetzt beispielsweise 1700 kcal dein idealer Kalorienbedarf wären, um dein Zielgewicht zu erreichen und zu halten, dann darfst du logischerweise auch nie mehr als 1700 kcal zu dir nehmen. Eine Diät reicht dann nicht, das müsstest du dann schon dauerhaft so machen. Wie du dir diese 1700 kcal dann einteilst, ist deine Sache. Wenn du dir also ein Eis oder ein Stück Kuchen könnst, isst du halt dafür am Abend nur mehr Salat. 

Es hat keinen Sinn, zuerst die Kalorien zu reduzieren, um abzunehmen, und danach wieder so zu essen wie vor der Diät, denn dann nimmt man unweigerlich wieder zu. Besser ist es, den Kalorienbedarf dauerhaft so anzupassen, dass das persönliche Wohlfühlgewicht und kleine Sünden kein Widerspruch mehr sind.

Nimm doch mal eine Ernährungsberatung in Anspruch. Man kann auch durch gezieltes Training die Figur formen, es macht nämlich rein optisch schon einen Unterschied, ob man beispielsweise 55 kg hat und Pölsterchen oder stattdessen Muskeln. Schau dir mal dieses Bild an:

https://static3.businessinsider.de/image/57987fc8201f9340008b4eae-605/kelsey.jpg

Die Frau wiegt am Bild ganz rechts nur 5 Pfund weniger als auf dem ganz links, sieht aber ganz anders aus. Was auf der Waage steht, hat nicht immer etwas mit gutem Aussehen zu tun.

LG
Elisabeth

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13. Juni um 15:18
In Antwort auf truth-lies

Liebe Elena,

wenn ich deinen Beitrag so lese, denke ich, dass du das mit dem Abnehmen etwas falsch angefangen hast. Es ist nämlich eher kontraproduktiv, sich alles Leckere ganz zu verbieten. Das wird dann nämlich rasch als Verzicht und Mangel empfunden und wenn man dann die Diät beendet, wird man erst recht diese Dinge, die man sich vorher verboten hat, genießen wollen - oft dann im Übermaß.

Es wäre vernünftiger, Süßigkeiten, Eis etc. in den Ernährungsplan einzubauen. Ich weiß ja nicht, wie groß oder schwer du bist, aber 1500 kcal reichen für manche Menschen schon aus. Es hängt ja davon ab, wie dein Stoffwechsel ist und wieviel du dich bewegst. Hast du schonmal deinen Grundumsatz bzw. Gesamtumsatz ausgerechnet oder messen lassen? Wenn jetzt beispielsweise 1700 kcal dein idealer Kalorienbedarf wären, um dein Zielgewicht zu erreichen und zu halten, dann darfst du logischerweise auch nie mehr als 1700 kcal zu dir nehmen. Eine Diät reicht dann nicht, das müsstest du dann schon dauerhaft so machen. Wie du dir diese 1700 kcal dann einteilst, ist deine Sache. Wenn du dir also ein Eis oder ein Stück Kuchen könnst, isst du halt dafür am Abend nur mehr Salat. 

Es hat keinen Sinn, zuerst die Kalorien zu reduzieren, um abzunehmen, und danach wieder so zu essen wie vor der Diät, denn dann nimmt man unweigerlich wieder zu. Besser ist es, den Kalorienbedarf dauerhaft so anzupassen, dass das persönliche Wohlfühlgewicht und kleine Sünden kein Widerspruch mehr sind.

Nimm doch mal eine Ernährungsberatung in Anspruch. Man kann auch durch gezieltes Training die Figur formen, es macht nämlich rein optisch schon einen Unterschied, ob man beispielsweise 55 kg hat und Pölsterchen oder stattdessen Muskeln. Schau dir mal dieses Bild an:

https://static3.businessinsider.de/image/57987fc8201f9340008b4eae-605/kelsey.jpg

Die Frau wiegt am Bild ganz rechts nur 5 Pfund weniger als auf dem ganz links, sieht aber ganz anders aus. Was auf der Waage steht, hat nicht immer etwas mit gutem Aussehen zu tun.

LG
Elisabeth

Die eine hat Muskeln, die andere nicht.. das ist der Unterschied an diesen Bildern! Abnehmen ohne Training bedeutet, dass man schwach und dünn wird. Ziel ist aber, Muskeln aufzubauen und nicht dünn zu sein! Also mein Tipp: Haltet euch an die Tipps FÜR MÄNNER und nicht die für Frauen!

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