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Leide seit Jahren unter Angstzuständen,

15. August 2008 um 0:10 Letzte Antwort: 27. September 2008 um 15:06

Ist jemand unter euch der seit Jahren mit Angstzuständen zu kämpfen hat?
Ich habe seit meinem 2.Kind heute 15 Jahre immer wieder mit Angstzuständen zu kämpfen.Das äußert sich mit Herzrasen,Schweißausbrüchen,Lu ftnot,Schwindel und Totesangst.
Ich habe deswegen auch schon mal ne Therapie gemacht wo es auch kurze Zeit besser war.In dieser Zeit hatte ich fast 1 Jahr gar nix.Meinen letzen Angstanfall hatte ich vor 8 Wochen das war so schlimm das ich den Krankenwagen rief der mich ins Krankenhaus ein wies.Der Puls war auf 218 deswegen war ich auf der Intensivstation danach wurde ich durch gechekt.Mit dem Ergebnis das soweit alles ok. ist bis auf ein paar leichte Herzrhytmusstörungen die aber nicht schlimm wären.Muß jetzt Betablocker nehmen.
Auch das Blutbild war nicht ganz ok die Blutsenkung ist zu hoch über 40(keine Ahnung was das heißt)muss am Montag zur Kontrolle.

Wer kennt so was,die ständigen Anstzustände lähmen mich langsam.Der Doc. im Krankenhaus sagte noch beim Abschlußgespräch das es woll mehr phsichisch bei mir wäre.

Freue mich auf euere antworten

Gruss Simona

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15. August 2008 um 11:43

Hallo Leidensgenossin!
Ich bin neu hier und lese seit einer Stunde mit großem Interesse die ganzen Einträge der Leute.
Es beruhigt mich unheimlich zu lesen, das ich nicht allein bin mit meinen Problemen. Es gibt tatsächlich andere, die diese Zustände kennen.

Die Aussage der Ärzte, es ist dann wohl psychisch, kann ich schon nicht mehr hören, auch wenn es an der Psyche liegt, die Zustände sind da, wir fühlen uns krank, warum kann uns keiner helfen. Ich habe schon das Gefühl, mein Hausarzt belächelt mich langsam.

Leider habe ich gerade gar keine Zeit, ich sitze im Büro und habe mich schon viel zu lange mit dem Internet aufgehalten, aber ich komme wieder. Ich finde es echt super, mal mit anderen zu reden (schreiben) endlich welche, die wissen worüber ich rede. Würde mich irre freuen, wenn du wieder antwortest..

Lieben Gruß Nicole

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16. August 2008 um 23:37
In Antwort auf miina_12904190

Hallo Leidensgenossin!
Ich bin neu hier und lese seit einer Stunde mit großem Interesse die ganzen Einträge der Leute.
Es beruhigt mich unheimlich zu lesen, das ich nicht allein bin mit meinen Problemen. Es gibt tatsächlich andere, die diese Zustände kennen.

Die Aussage der Ärzte, es ist dann wohl psychisch, kann ich schon nicht mehr hören, auch wenn es an der Psyche liegt, die Zustände sind da, wir fühlen uns krank, warum kann uns keiner helfen. Ich habe schon das Gefühl, mein Hausarzt belächelt mich langsam.

Leider habe ich gerade gar keine Zeit, ich sitze im Büro und habe mich schon viel zu lange mit dem Internet aufgehalten, aber ich komme wieder. Ich finde es echt super, mal mit anderen zu reden (schreiben) endlich welche, die wissen worüber ich rede. Würde mich irre freuen, wenn du wieder antwortest..

Lieben Gruß Nicole

Hallo Nicole,
freut mich das du dich gemeldet hast.
Auch ich kann die Aussage von den Ärzten nicht mehr hören sie haben ein psychisches Problem.Man fühlt sich wirklich krank,da man ja auch die Symptome hat wie Herrasen,Schweißausbruch,Todes angst,erstickungsgefühl usw.
Wielange leidest du schon darunter?und wie äußerst es sich bei dir?
Litt das erstemal mit 21 Jahren darunter kurz nachdem mein Vater gestorben ist.Litt mit 24 Jahren kurz nach meiner ersten Geburt total schlimm darunter.Weiß nicht ob das einen Zusammenhang hat.
Bis heute kämpfe ich damit ist mal 6 Wochen gar nix mal 1 Woche auch mal 2 Mon. ist total unterschiedlich.

wenn du Interesse hast mich mit mir darüber aus zu tauschen am besten dann per PN.

Würde mich freuen

Gruss Simona

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17. August 2008 um 10:07
In Antwort auf maite_827768

Hallo Nicole,
freut mich das du dich gemeldet hast.
Auch ich kann die Aussage von den Ärzten nicht mehr hören sie haben ein psychisches Problem.Man fühlt sich wirklich krank,da man ja auch die Symptome hat wie Herrasen,Schweißausbruch,Todes angst,erstickungsgefühl usw.
Wielange leidest du schon darunter?und wie äußerst es sich bei dir?
Litt das erstemal mit 21 Jahren darunter kurz nachdem mein Vater gestorben ist.Litt mit 24 Jahren kurz nach meiner ersten Geburt total schlimm darunter.Weiß nicht ob das einen Zusammenhang hat.
Bis heute kämpfe ich damit ist mal 6 Wochen gar nix mal 1 Woche auch mal 2 Mon. ist total unterschiedlich.

wenn du Interesse hast mich mit mir darüber aus zu tauschen am besten dann per PN.

Würde mich freuen

Gruss Simona

Hi
Hallo Ihr,

Ach ich kann Euch total gut verstehen! Ich war schon immer ein mutiges Kerlchen (Weibchen) und dachte immer, sowas wie Panikattacken würden mich niemals treffen- da ich von Natur aus eher das Gegenteil von Ängstlich bin.

Und dennoch habe ich auf einmal ziemlich krasse Panikattacken erlebt. Mir kam zwar nie der Gedanke von Todesangst in den Sinn, aber ich hatte dennoch die Erstickungsgefühle, Schweißausbruch, Zittern, Schwindel, starke Übelkeit, Flimmern vor den Augen. Und das obwohl ich nie Zweifel hatte, dass mir was passieren könnte.
Soviel mal zu nem psychischen oder hineinsteigern....daran glaube ich eben gar nicht!

Was meiner Meinung nach sehr wohl einen psychischen Anteil hat, ist, dass es dann auftritt, wenn man große Belastungen erlebt. Ich selbst hatte welche, habe die Zähne zusammengebissen bis eben nix mehr gegangen ist.

Ich glaube dass der Serotoninmangel diese Symptome auslöst. Dieser entsteht glaube ich durch die Belastungen und Stress, selbst wenn man diesen selber ignoriert. Meine Neurologin erklärte mir, dass Belastungen dazu führen, dass das Serotonin im Hirn geradezu verpufft wird. Und dann ist für den Alltagsbetrieb nix mehr da. Und dann kommen eben die Symptome. Da hilft dann nur entweder Medikamente oder jeden Tag ne halbe Stunde gemütlicher Ausdauersport plus Tryptophanhältige Lebensmittel essen. Das sind Kakao, Kartoffeln, Milch, Eier, Brot, Hülsenfrüchte, Nüsse....

Ich wollte die Medikamente nicht und dachte ich probier es mit dem Sport, obwohl ich mir nicht vorstellen soll, wie ich es überleben soll, bei meinem Schwächezustand und Schwindel joggen zu gehen. Ich tat es trotzdem, dachte nur, ich muss es schaffen den Serotoninspiegel anzuheben. Und es half tatsächlich gegen die Symptome! Mir geht es schon fast wieder ganz normal.
Die halbe Stunde laufen jeden Tag ist zwar ein bissi unangenehm, aber immer noch besser als Medikamente!
Und das Essen ist eher angenehm und fein: Dauernd Kakao trinken *yam*.
Kaffee meide ich dafür ziemlich: ich spüre dass mir der schlecht tut und auch Zigaretten hab ich auf 1-2 am Abend reduziert. Kaum rauche ich eine kommt auf der Stelle der Schwindel und die Übelkeit!

Also all diese Symptome sind meiner Meinung nach unmöglich psychisch sondern eindeutig körperlich ausgelöst durch den Serotoninmangel!
Ist wieder mehr Serotonin da, hören die Symptome auf.

Aber dass man in den Zustand kommt, dass es überhaupt zu Serotoninmangel kommt, das entsteht surch psychische Belastungen.
Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, dass, wenn ich merke dass mich was belastet, dass ich sofort anfange täglich zu laufen und täglich 2 Kakao zu trinken. Dann glaube ich wird es nimmer zu hart kommen!
Und sonst standardmäßig zwei mal pro Woche ne Halbe Stunde plus täglich ein Kakao statt Kaffee. Dann glaube ich packt man auch seelisch leichter, wenn im Alltag ein Ärgernis auftritt....

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27. August 2008 um 19:53

Angst nach einer panikattacke im auto
im jahr 2006 hatte ich im auto auf der bundesstrasse eine panikattacke verbunden mit herzrasen und atemnot cih hatte dann so angst dass dieses erlebniss wiederkommt und setzte mich nicht mehr ins auto konntr auch nicht mehr einkaufen gehen weil ich immer dachte mein gott wenn das wiederkommt habe dann eine therapie gemacht wurde aber leider auch nicht besser. Dann habe ich angefangen zu trinken weil ich dachte wenn ich etwas benebelt bin geht es mir besser es ging dan auch besser aber es ist ja keine lösung aufgrund dessen bin ich dann zu einer psychotherapeutin gegangen die mir sehr geholfen hatte habe zwar manchmal immer noch so ein komisches gefühl vor allen dingen morgens nach dem aufwachen bekomme ich immer herzklopfen und fühle mich richtig scheisse dann nehme ich meinen betablocker und nach ca. einer halben stunde hört dann wenigstens mal das herzklopfen aufund dann versuche ich halt den tag so gut rumzukriegen wie möglich im moment bin cih auch noch krankgeschrieben wer hat ähnliche erfahrungen gemacht es fühlt sich so scheisse an wenn man nicht mehr das machen kann was man will wie man es früher einfach getan hat




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27. September 2008 um 6:17

Angst und panik....
hallo simona,
ich kenne auch angst und panik. leide seit 30 jahren darunter und es gibt fast nichts was ich noch nicht dagegen versucht habe. hatte immer wieder zeiten wo es mir besser ging, doch seit ca. 10j. ist es zeitweise unerträglich. was bei mir aber eindeutig mit den lebensumständen zu tun hat. also was ich dir sagen möchte ist, dass die lebenssituation ganz viel dazu bei trägt. vor ca. 6j. ging bei mir fast nichts mehr und mir wurde klar, dass ich einiges ändern muß. was ich dann langsam in kleinen schritten auch getan habe. es wurde dann auch langsam aber sicher mit hilfe von verschiedenen therapien besser. heute kann ich wieder alles tun, mal besser und mal schlechter. du darft den mut nicht verlieren und nicht augeben. was ich für ganz wichtig halte ist, dass du weißt: was dem einem hilft, muß dem anderen noch lange nicht gut tun. also jeder muß seine eigene lösung finden. natürlich gerne mit und durch die hilfe von therapeuten. aber die können nun mal auch nicht zaubern. und medikamente sind soweso nicht die lösung. ich habe im laufe der jahre sehr viele bücher über dieses thema gelesen und sehr sehr viel erfahrung gemacht. will auch irgendwann ein buch darüber schreiben. werde auch in naher zukunft in meiner heimat eine selbsthilfegruppe gründen. ich könnte jetzt noch ganz viel dazu schreiben aber ich denke es reicht erst mal. also wenn du noch fragen hast, ich bin gerne dazu bereit.

alles liebe
sue

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27. September 2008 um 15:06
In Antwort auf miina_12904190

Hallo Leidensgenossin!
Ich bin neu hier und lese seit einer Stunde mit großem Interesse die ganzen Einträge der Leute.
Es beruhigt mich unheimlich zu lesen, das ich nicht allein bin mit meinen Problemen. Es gibt tatsächlich andere, die diese Zustände kennen.

Die Aussage der Ärzte, es ist dann wohl psychisch, kann ich schon nicht mehr hören, auch wenn es an der Psyche liegt, die Zustände sind da, wir fühlen uns krank, warum kann uns keiner helfen. Ich habe schon das Gefühl, mein Hausarzt belächelt mich langsam.

Leider habe ich gerade gar keine Zeit, ich sitze im Büro und habe mich schon viel zu lange mit dem Internet aufgehalten, aber ich komme wieder. Ich finde es echt super, mal mit anderen zu reden (schreiben) endlich welche, die wissen worüber ich rede. Würde mich irre freuen, wenn du wieder antwortest..

Lieben Gruß Nicole

Hallo, bin mit dabei
ich bin auch neu hier, und lese auch seit einer Stunde die Einträge.Vieles ist sehr interessant und man merkt schnell, daß man mit den Problemen der Angst nicht alleine ist. Bei mir fing alles vor 3 Jahren an. Mein Vater starb im Februar und im Mai wollte ich in den Urlaub fliegen. Eine Woche vor Urlaubsbeginn hatte ich so eine Panik-Angstattake, das ich mich am liebsten umgebracht hätte.
Meine Mutter kam, und paßte auf mich auf und mein Mann flog mit unserem Sohn alleine in den Urlaub. Seit dem habe ich jedes Jahr vor dem Urlaub Angstzustände.
Erst dachte ich, es hat mit dem Tod meines Vaters zu tun, aber warum dann immer vor dem Urlaub? Ich verstehe das alles nicht und der Psychologe hat wohl auch keine richtige Idee wo das alles her kommt, ich könnte manchmal verzweifeln, denn auch mein Mann versteht das alles nicht und meint ich soll nicht drann denken.
Habt Ihr eine Idee? Freue mich auf Antworten. Tschüß, Biene

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