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Leben wie in "Watte"...

24. Juni 2005 um 13:50

Kennt Ihr das auch?

Man funktioniert nur noch - die Freude am Leben ist so einem "nur noch funktionieren" gewichen.

Ich steh morgens zwar auf und geh zur Arbeit, mach abends meinen Haushalt etc. aber alles läuft motorisch ab und ich empfinde keine Freude mehr...

In der Beziehung ist es schon so weit, dass ich Körperlichkeiten aus dem Weg gehe...

Mittelschwere Depressionen?

Oder nur eine kurze Lebenskrise?

Wem gehts ähnlich?

Gruß, filou

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24. Juni 2005 um 14:58

Keine Probleme, aber ist das alles?
Mir geht's ähnlich. Hier gibt's ja diesen von mir gestarteten Mammut-Artikel.

Bin eigentlich recht zufrieden. Probleme gibts keine. Meine Freundin ist sehr liebenswert, wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis, alles geht seinen Weg. Alles läuft wunderbar. - Nur finde ich sie sexuell einfach nicht mehr attraktiv und mittlerweile weiss ich echt nicht, ob ich das jemals so 100% tat.

Das Spatz-in-der-Hand-Problem. Soll ich mein ganzes Leben umkrempeln und mindestens einen Menschen ins Unglück stürzen, um das Risiko einzugehen, endlich 100%es Glück zu finden? Eine Frau, die mich sowohl optisch als auch charakterlich anzieht und mit der ich auf einer Wellenlänge liege und sie mit mir? Nach dem 100%igen Gegenstück suchen statt mit dem 95%igem halbwegs zufrieden zusammen zu leben?

Und wie hoch sind die Chancen, jemandem zu begegnen, der mich glücklicher macht, wenn dieser jemand doch früher in den Jahren als Single auch nie erschien? Soll ich das tatsächlich riskieren und dafür die ganze heile Welt von mir, von ihr, unseren Freunden und Verwandten, in deren Umfeld wir fest integriert sind, durcheinanderwirbeln?

Ich weiss es nicht...

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25. Juni 2005 um 10:54

Ich kenne das
ich kenne das sehr gut, bei mir ist es phasenweise, hat glaub ich auch mit dem hormonhaushalt zu tun. jedenfalls mach ich ne therapie und es scheint bessser zu gehen. es ist sehr gut einen platz zu haben, wo alle ängste, gefühle etc. besprochen werden können und gut aufgehoben sind, denn man (bzw. ich) möchte ungern mit familie und freunden darüber sprechen.ich weiß ja nicht wie alt zu bist? aber es gibt bestimmte altersstufen, in denen das, was du beschreibst, häufig passiert.

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24. September 2015 um 9:59

Oh man!
Du beschreibts ja genau meinen Altag zur Zeit. Alles läuft wie jahrelang einstudiert. Stehst morgens auf und es ist wie in dem Film "Täglich grüßt das Murmeltier" oder wie war das noch Meine Freundin wollte mir was gutes tun hat für mich mal nach Stimmungsaufheller Joyful (keine Angst Pflanzlicher Natur) bekommen. Ich nehme die jetzt seit nem Monat und ich fühle mich jetzt irgendwie Freier, losgelassen und genieße jetzt auch mal eine sonnigen Tag und lass mal die sachen auch liegen den später ist die arbeit auch noch da. Lg

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3. November 2015 um 22:07

Oh damit
muss du vorsichtig sein, wenn du die Pille nimmst.

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30. November 2015 um 19:55

Hi,
so zwei bis drei Wochen wird es schon dauern bis die richtig anschlagen aber da du schon Johanniskraut genommen hast wäre es durchaus möglich das die schneller wirken und in gegensatzt zu Johanniskraut vertragen die sich mit der Pille ohne Probleme @pocolie ;-D

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15. Dezember 2015 um 22:16
In Antwort auf pocolie

Oh damit
muss du vorsichtig sein, wenn du die Pille nimmst.

NE keine Bange
diese vertragen sich wunderbar mit der Pille. Da brauchst du keine Angst haben. Habe ja auch darauf geachtet da ich diese selbst nehme

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28. März 2016 um 19:08
In Antwort auf sparkelinchen

NE keine Bange
diese vertragen sich wunderbar mit der Pille. Da brauchst du keine Angst haben. Habe ja auch darauf geachtet da ich diese selbst nehme

Geht es
dir immer noch gut mit den Joyful? Man hört ja viel das Pflanzliche Präparate nach einer Zeit nicht mehr so wirken sollen.

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30. Mai 2016 um 19:48
In Antwort auf pocolie

Geht es
dir immer noch gut mit den Joyful? Man hört ja viel das Pflanzliche Präparate nach einer Zeit nicht mehr so wirken sollen.

Joyful
ja mir geht es immer noch gut damit. Vielleicht ist das von Person zu Person anders ? Wollt aber dem nächst mit der Einnahme Pausieren, wenn die Pakung alle ist. Mal sehen wie das wird

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24. Juni 2016 um 10:33

Es gibt genug Möglichkeiten für neue Impulse
Wenn man Jahre lang den gleichen Job macht, die gleichen Leute sieht, den gleichen Tagesablauf hat, also alles irgendwie immer gleich ist, ist es wahrscheinlich klar, dass man einrostet und irgendwie nur noch passiv lebt.
Das Gerhirn wird durch diese ganzen Automatismen einfach nicht mehr gefordert. Und der Mensch ist nunmal ein intelligentes Wesen, das geistig gefordert sein will, sonst fühlt man sich irgendwie "tot".
Diese Routine ist grundsätzlich eine tolle Sache, die man auch positiv für sich nutzen kann, um neue gewohnheiten eonzupflegen. Man spart dadurch, dass man das Gehirn nicht anstrengen muss, Energie. Aber wer will schon Jahrelang im Energiesparmodus leben?! Da verpasst man ja so viele Möglichkeiten und vergisst sein Potential auszuschöpfen und auch Grenzen zu entdecken.
Deshalb sollte man, wenn man in so einer Routine steckt, seinem Gehirn ab und zu neue Reize geben. Das wikt sich dann irgendwie emotional aus. Z.B. Dinge tun, die man schon lange nicht mehr getan hat, die einem aber irgendwann mal Spaß machen. Oder einfach mal etwas ungewöhnliches Tun (im Regen tanzen, einen Nachspaziergang machen, Blumen pflücken etc, eine Stunde früher aufstehen und vor der Arbeit noch einen Kaffe trinken etc, mit dem Partner eine spontane Städtereise machen, einfach ins Auto setzen und irgendwohin fahren wos einem gefällt...). Mit solchen kleinen Impulsen kann man sich wachrütteln und das Leben wieder spüren . Natürlich kann es auch sein, dass man in seiner Lethargie so gefangen ist, dass einem eine Psychotherapie Unterstützung geben kann, wenn man selber den Antrieb nicht mehr findet.
Hier gibts ein parr Interessante Dinge:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-28974/kultur-und-leben-medien-so-besiegen-sie-schlechte-gewohnheiten-das-schwierigste-fuers-gehirn-gewohnheiten-ablegen_aid_897435.html

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