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Laute Nachbarn - Lärmbelästigung - wie regelt man das?

8. September 2012 um 0:33

Hallo, ich wohne seit ca. einem 3/4 Jahr in einem Mehrfamilienhaus und die Mieter direkt über mir sind sehr laut.

Tagsüber permanentes Getrampel, Türen geknalle, Gepolter, ständig fällt etwas zu Boden usw.
Das Haus ist generell recht schlecht isoliert und dadurch hellhörig aber sonst hört man von keinem(!) etwas. Ich wohne hier alleine und die lauten Nachbarn sind ein Pärchen Mitte 40 und der erwachsene Sohn der Frau.

Die Frau hatte ich bereits auf den Lärm angesprochen, da wurde es nur lustig kommentiert "jaja das ist mein Sohn, der läuft wie ein Bauer" und das andere wären sie angeblich nicht (wobei sie als einzige Nachbarn über mir wohnen)!

Hab es dann ertragen, aber es wird immer schlimmer. Teilweise bis 00:00 oder 01:00 Nachts lautes Getrampel, Türen geknalle, lautes erzählen, lachen etc.
Manchmal auch Filme übers DolbySystem, das dann allerdings "nur" bis 23:00

Sonntag Morgens wird staubgesaugt, die Waschmaschine schleudert etc.
Ich fühle mich hier beinahe jede Minute gestört und merke auch wie ich innerlich angespannt, nervös und wütend werde, auch wegen des Schlafmangels. 7 Tage die Woche muss ich nach deren Schlafrythmus schlafen.

Das Problem ist halt, die Familie ist mir etwas suspekt. Habe schon des öfteren Marihuana gerochen, da wird ganz unverblümt auf dem Balkon gekifft und so im ganzen kommen die mir etwas "assi" vor.

Traue mich nicht da hoch zu gehen und denen das alles zu sagen (vor allem nicht nach dem 1. Gespräch) und genauso wenig traue ich mich das der Wohnungsgesellschaft zu melden oder Nachts die Polizei zu rufen weil es dann auf mich zurück fällt (bez. 1. Beschwerde)

Hat vllt. jemand einen Tipp für mich wie ich das regeln kann?
Bin Anfang 20 und wohne hier alleine. Vllt. einen Brief schreiben oder jemanden bitten mitzukommen wenn ich das anspreche?

Danke

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8. September 2012 um 1:03

Dir gehts wie mir!
Hey,

ich hab genau das gleiche Problem. Ich Studiere in Bayern und da man als Student nicht wirklich Geld hat, wohnt man eben in einer Wohnung, die sich nur andere Studenten leisten können, oder die krassesten Assis.

Die anderen Studenten sind nicht das Problem, sondern die ganzen, man kanns nicht anders nennen "Assis".

Vor 3 Monaten haben die ihre Stereoanlage auf einen Hund geworfen der draußen rumgelaufen ist, dann hatte ich ruhe. Jetzt sind die aber anscheinend zu Geld gekommen und haben eine neue. Ich weiß auch nicht genau was ich tun soll, in dieser 45 m Wohnung wohnen 3-4 (?) etwa 45 Jährige Männer, eine ziemlich vergammelt aussehende Frau und am Wochende sind die weg, dafür sind etwa 5-10 Jugendliche im alter von 14-20 in der Wohnung. Ich bin halt alleine in meiner Wohnung, bin weiblich und habe ein einziges mal versucht mich zu beschweren, da ich am nächsten Tag Klausren hatte. Ausser mich mir zu sagen das ich nen Knackarsch hab und mir ein Bier anzubieten, ist leider nichts passiert.

Keine Ahnung was man tun soll, ich glaub 4 mal hab cih inzwischen die Polizei geholt, aber da passiert auch nichts längerfristiges. Wenn man gegen die Decke klopft, stehen 2 Minuten später die Assis vor der Tür und wollen Stress schieben oder die Tür eintreten. Mein Freund hat mir seine Schreckschusswaffe gegeben, die liegt seitdem im Schlüsselkasten neben der Tür.


Im Moment wohne ich, da Semesterferien sind bei meinen Eltern, wenn ich zurück bin, werde ich wohl ausziehen, sobald das Semester ein bisschen läuft und die Wohnungspreise etwas sinken. Egal was man tut, das is den egal. Wer nichts zu verlieren hat, dem ist auch egal wenn mit der Polizei gedroht wird.


Daher mein Rat: Such dir auf dauer ne andere Wohnung, sowas gibts immer.

Rat 2: Da das zwar auch Assis zu scheinen seinen, aber nicht unbedingt aggressive (?) würde ich mal mehre Anonyme Briefe an die und an die Hausverwaltung schicken und so tun, als wärst du "mehrere Personen" die sich beschweren.



lg

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8. September 2012 um 9:01
In Antwort auf keely_12239014

Dir gehts wie mir!
Hey,

ich hab genau das gleiche Problem. Ich Studiere in Bayern und da man als Student nicht wirklich Geld hat, wohnt man eben in einer Wohnung, die sich nur andere Studenten leisten können, oder die krassesten Assis.

Die anderen Studenten sind nicht das Problem, sondern die ganzen, man kanns nicht anders nennen "Assis".

Vor 3 Monaten haben die ihre Stereoanlage auf einen Hund geworfen der draußen rumgelaufen ist, dann hatte ich ruhe. Jetzt sind die aber anscheinend zu Geld gekommen und haben eine neue. Ich weiß auch nicht genau was ich tun soll, in dieser 45 m Wohnung wohnen 3-4 (?) etwa 45 Jährige Männer, eine ziemlich vergammelt aussehende Frau und am Wochende sind die weg, dafür sind etwa 5-10 Jugendliche im alter von 14-20 in der Wohnung. Ich bin halt alleine in meiner Wohnung, bin weiblich und habe ein einziges mal versucht mich zu beschweren, da ich am nächsten Tag Klausren hatte. Ausser mich mir zu sagen das ich nen Knackarsch hab und mir ein Bier anzubieten, ist leider nichts passiert.

Keine Ahnung was man tun soll, ich glaub 4 mal hab cih inzwischen die Polizei geholt, aber da passiert auch nichts längerfristiges. Wenn man gegen die Decke klopft, stehen 2 Minuten später die Assis vor der Tür und wollen Stress schieben oder die Tür eintreten. Mein Freund hat mir seine Schreckschusswaffe gegeben, die liegt seitdem im Schlüsselkasten neben der Tür.


Im Moment wohne ich, da Semesterferien sind bei meinen Eltern, wenn ich zurück bin, werde ich wohl ausziehen, sobald das Semester ein bisschen läuft und die Wohnungspreise etwas sinken. Egal was man tut, das is den egal. Wer nichts zu verlieren hat, dem ist auch egal wenn mit der Polizei gedroht wird.


Daher mein Rat: Such dir auf dauer ne andere Wohnung, sowas gibts immer.

Rat 2: Da das zwar auch Assis zu scheinen seinen, aber nicht unbedingt aggressive (?) würde ich mal mehre Anonyme Briefe an die und an die Hausverwaltung schicken und so tun, als wärst du "mehrere Personen" die sich beschweren.



lg

Will nicht umziehen
Oh man da hat es dich ja noch schlimmer getroffen

Habe mich anfangs schon gewundert als ich erfahren habe, dass hier im Haus eine hohe Fluktuation herrscht, nach 1-2 Jahren ziehen hier die Leute immer wieder aus.
(Aktuell nur 7 von 9 Wohnungen vermietet).
Nun weiß ich auch wieso...

Wirklich sehr schade, ich möchte hier nicht ausziehen, die Wohnung ist sehr schön, groß, günstig gelegen und auch innen & außen gepflegt - aber das negative überwiegt leider dennoch!

Das mit der anonymen Beschwerde an die Hausverwaltung funktioniert leider nicht, das habe ich bereits telefonisch versucht aber auf anonyme B. dürfen die angeblich nicht eingehen. Da wird auch direkt jeder beim Namen genannt usw. (Gab schon mal eine Beschwerde eines anderen Nachbars wegen der Mülltonnen, da wurde auch jedem erzählt, dass ER das war...)

Ob die agressiv sind weiß ich nicht, der Mann kippt sich wohl gerne mal ein paar Bierchen, ansonsten riech ich nur zwischendurch den Kiffgestank. Man sollte meinen die sind ganz chillig, aber die Frau ist eine richtige Furie.

Finds auch ziemlich heftig dass da Kind & Eltern zusammen kiffen. Krasse Konstellation
Aber wenn es bald wieder kühler draußen wird hängen die wenigstens nicht mehr aufm Balkon ab...

Irgendwas muss ich mir einfallen lassen, ich will mich hier nicht vertreiben lassen!!!!!!!!!!!
(Hab auch kein Geld für einen erneuten Umzug)

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9. September 2012 um 1:45

Arabella
Das "Kind" ist, wie bereits gesagt, erwachsen - so in meinem Alter also kein Kleinkind das automatisch mehr Lärm verursacht.

Und zwischen laufen und stampfen ist ein großer Unterschied. Wie schon erwähnt, verhalten sich die anderen Mieter im Haus ganz normal und halten sich auch an die Nachtruhe.

Es ist einfach ein egoistisches Verhalten so rücksichtslos zu sein. Niemand muss nachts die Türen knallen oder übers voll aufgedrehte Dolby Filme gucken.

Ich bin sehr rücksichtsvoll, laufe normal also nicht so auf den hacken und springe auch nicht auf dem Boden herum, knalle keine Türen und versuche hier niemanden unnötig zu belästigen. Das ist einfach eine Einstellungs- und/oder Erziehungssache.

Aber manche Leute haben dafür scheinbar kein Verständnis.
Vllt. würdest du das anders sehen wenn du ebenfalls nur 4-5 Std Schlaf jede Nacht bekommst und dann zur Arbeit musst und unausgeschlafen bist dich nicht konzentrieren kannst. Dann kommst du nach hause, geschafft, müde und freust dich auf die Couch und wieder permanentes Geschepper als wenn man neben einer Baustelle wohnt.

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9. September 2012 um 10:48

Polizei
Da momentan niemand bei denen auf der Etage wohnt und ich die einzige bin die unter ihnen wohnt wäre direkt klar wer da angerufen hätte. Trau ich mich irgendwie nicht vor allem weil ich denen ja schonmal gesagt habe das es zu laut ist.

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9. September 2012 um 15:09

Feige?
Ich finde nicht das es mutiger ist anonym die Polizei zu rufen, so wie du es vorschlägst! Das klärt sich Angelegenheit auch nur für den Moment!

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9. September 2012 um 22:19

...
Doch ich möchte etwas ändern, aber mit umziehen oder polizei rufen bin ich halt nicht ganz konform.

Habe ja im ersten Posting schon angesprochen was die Leute hier von einem Brief halten den ich der Mieterin gebe oder aber dort anklingel um mit ihr zu sprechen aber eine Begleitung mitnehme. Was da besser wäre.

Einen privaten Vermieter gibts hier leider nicht und die Wohnungsgesellschaft interessiert sich für keinerlei Beschwerden aus dem Haus (der Keller wird zugemüllt, kaum einer putzt den Flur oder macht Winterdienst - etc. die Wohnungsgesellschaft schert sich um interne Probleme nicht).

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