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Langsam keine Kraft mehr

20. Juni 2010 um 22:00

Hallo liebe Mitglieder,

erstmal möchte ich "hallo" sagen, bin neu hier und hoffe hier endlich Motivation und Hilfe zu finden.

Ich leide unter einer generalisierten Angststörung und gelegentlich auch Panikattacken. Das heißt ich habe den ganzen Tag ein unsicheres und unwohles Gefühl in mir, kann mich nie entspannen und meine Gedanken strömen nur so vor sich hin. *schrecklich*

Seit ein paar Tagen stelle ich mir auch häufig die Frage : ist das alles echt hier? obwohl ich ja weiß dass alles echt ist.

Bis vor 6 Monaten war doch alles noch so toll und schön in meinem Leben, dann habe ich meine Ausbildung erfolgreich absolviert und dann geriet ich in die Arbeitslosigkeit, und vor ca 2 Monaten dann die erste Panikattacke auf einer Geburtstagsfeier, dann die nächste als die Schwiegermutter spontan vorbei kam. Mit der Angst kann ich mittlerweile ganz gut umgehen, auch wenn ich Angst habe irgendwo hinzugehen, tu ich es dennoch, also ich stell mich meiner Angst. Ich war auch schon 2 Tage in einer Klinik, aber dort ging es mir noch schlechter. Antidepressiva hab ich auch kurz genommen, denn sie haben meine Symtome nur verschlimmert!

Es stört mich einfach unheimlich dass ich soviel denke, den ganzen Tag lang grüble ich so vor mich hin, dann bin ich wieder himmelhochjauzend und im nächsten Moment zu Tode betrübt. Manchmal habe ich Angst einfach nur loszuschreien, weil ich denke ich gerate außer Kontrolle.

Ich habe so große Angst dass mein Leben nie mehr so schön wird wie früher.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, mich motivieren und mir eure Erfahrungen berichten.

LG LuckyGwendoline

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22. Juni 2010 um 9:09



Hallo luckygwendoline,
mir ergeht es ähnlich wie dir. Vor ein paar Monaten hatte ich eine Panikattacke und nun habe ich fast jeden Tag ein ungutes gefühl (genau wie du es beschrieben hast).
Vor dieser Attacke ging es mir bestens. Ich habe mir keine großen Gedanken über irgendwelche Sachen gemacht und einfach das Leben genossen Jetzt hat sich meine Situation geändert, täglich mache ich mir einen Kopf über jeden "schei.."
Je mehr ich nachdenke desto schlechter geht es mir (habe ich für mich herausgefunden). Wenn ich beschäftigt oder abgelenkt bin geht es mir meistens gut
Eine richtige Panikattacke hatte ich zum Glück nicht mehr aber das unsichere Gefühl ist geblieben...
Mein neustes Symptom ist, dass ich ständig das Geühl habe ich müsste auf die Toilette wenn ich in Situationen bin wo ich nicht selbst entscheiden kann wann ich diese verlassen möchte (z.B öffentlich Verkehrsmittel, stau auf der Autobahn etc.) So äußert sich bei mir zur Zeit die Panik
Sobald ich in Situationen komme wo ich weiß das ich nicht selbst entscheiden kann wann ich diese verlassen will geht es mir schlecht und ich bekomme Panik.
Ich habe mir nach meiner ersten Panikattacke bei Amazon ein paar Bücher bestellt und diese haben mir sehr geholfen! Nach der Attacke hatte ich ständig Angst das die Panik wieder kommt und ich ganz alleine bin und mir niemand helfen kann.
Durch die Bücher habe ich gelernt das man keine Angst vor der Panik haben muss und es wurde erklärt was in meinem Körper wärend einer Attacke passiert. Das hat mir Sicherheit gegeben und ich weiß das mir nichts schlimmes passieren wird
Hast du dich schon über deine PA informiert?
Wie du schon gesagt hast, mann muss sich mit seiner PA konfrontieren und je öfter du dies tust, desto mehr stellst du fest das dir nichts schlimmes passieren wird.

Wie äußern sich denn deine Panikattacken (Herzklopfen, Scwindel etc.)?

Ich bin gerade auch dabei meine vielen (meist unnützen) Gedanken in den Griff zu bekommen, leider bin ich immernoch ständig am grübeln
Also wenn du mir einen Tipp geben kannst, immer her damit!

Hast du denn schon rausgefunden woher deine PA kommen?
Du schreibst, dass du nach deiner Ausbildung arbeitslos geworden bist und das es dann etwas später mit der Panik anfing. Vielleicht machst du dir einfach zu viel Stress..?
Jedem kann es passieren Arbeitslos zu werden aber das wird nich ewig so bleiben. Ich war nach meiner Ausbildung auch ein paar Monate arbeitssuchend. Das ist nicht schlimm, hauptsache du gibst dich nicht auf und kämpfst

Machst du denn zur Zeit eine Therapie?

So, der Text ist jetzt schon lang genug..
Ich würde mich über eine Antwort von dir freuen und wünsche dir einen schönen sonnigen Tag ohne viel Grübelei

LG Alischa

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22. Juni 2010 um 15:29

Generalisierte Angststörung
Hallo LuckyGwendoline,
wie wurde die Störung bisher behandelt?
Alles Liebe

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23. Juni 2010 um 15:43
In Antwort auf haylee_11885547



Hallo luckygwendoline,
mir ergeht es ähnlich wie dir. Vor ein paar Monaten hatte ich eine Panikattacke und nun habe ich fast jeden Tag ein ungutes gefühl (genau wie du es beschrieben hast).
Vor dieser Attacke ging es mir bestens. Ich habe mir keine großen Gedanken über irgendwelche Sachen gemacht und einfach das Leben genossen Jetzt hat sich meine Situation geändert, täglich mache ich mir einen Kopf über jeden "schei.."
Je mehr ich nachdenke desto schlechter geht es mir (habe ich für mich herausgefunden). Wenn ich beschäftigt oder abgelenkt bin geht es mir meistens gut
Eine richtige Panikattacke hatte ich zum Glück nicht mehr aber das unsichere Gefühl ist geblieben...
Mein neustes Symptom ist, dass ich ständig das Geühl habe ich müsste auf die Toilette wenn ich in Situationen bin wo ich nicht selbst entscheiden kann wann ich diese verlassen möchte (z.B öffentlich Verkehrsmittel, stau auf der Autobahn etc.) So äußert sich bei mir zur Zeit die Panik
Sobald ich in Situationen komme wo ich weiß das ich nicht selbst entscheiden kann wann ich diese verlassen will geht es mir schlecht und ich bekomme Panik.
Ich habe mir nach meiner ersten Panikattacke bei Amazon ein paar Bücher bestellt und diese haben mir sehr geholfen! Nach der Attacke hatte ich ständig Angst das die Panik wieder kommt und ich ganz alleine bin und mir niemand helfen kann.
Durch die Bücher habe ich gelernt das man keine Angst vor der Panik haben muss und es wurde erklärt was in meinem Körper wärend einer Attacke passiert. Das hat mir Sicherheit gegeben und ich weiß das mir nichts schlimmes passieren wird
Hast du dich schon über deine PA informiert?
Wie du schon gesagt hast, mann muss sich mit seiner PA konfrontieren und je öfter du dies tust, desto mehr stellst du fest das dir nichts schlimmes passieren wird.

Wie äußern sich denn deine Panikattacken (Herzklopfen, Scwindel etc.)?

Ich bin gerade auch dabei meine vielen (meist unnützen) Gedanken in den Griff zu bekommen, leider bin ich immernoch ständig am grübeln
Also wenn du mir einen Tipp geben kannst, immer her damit!

Hast du denn schon rausgefunden woher deine PA kommen?
Du schreibst, dass du nach deiner Ausbildung arbeitslos geworden bist und das es dann etwas später mit der Panik anfing. Vielleicht machst du dir einfach zu viel Stress..?
Jedem kann es passieren Arbeitslos zu werden aber das wird nich ewig so bleiben. Ich war nach meiner Ausbildung auch ein paar Monate arbeitssuchend. Das ist nicht schlimm, hauptsache du gibst dich nicht auf und kämpfst

Machst du denn zur Zeit eine Therapie?

So, der Text ist jetzt schon lang genug..
Ich würde mich über eine Antwort von dir freuen und wünsche dir einen schönen sonnigen Tag ohne viel Grübelei

LG Alischa

Langsam keinen Mut mehr
Ich besuche in 4 Wochen eine Tagesklinik... Aber ich hab echt Angst dass ich diese 4 Wochen nicht mehr aushalte! Ich hab zwar keine panikattacken mehr aber ich bin den ganzen Tag angespannt, nervös. Ich habe sogar Angst morgens aufzustehen weil ich denke der Tag wird der Horror für mich... Jeder Tag ist eine Qual! Ich hab langsam keine Kraft mehr

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