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Lang.. ich bitte um hilfe, ich weiß nicht mehr weiter

28. März 2012 um 11:13 Letzte Antwort: 2. April 2012 um 19:46

hallo allerseits,

ich bin neu hier, meine aktuelle situation lässt mich nachts nicht schlafen

bin weiblich und bin 29 jahre alt, verheiratet und habe einen 3 jährigen sohn.

das ganze hat ende august 2011 angefangen, als mein vater einen schlaganfall erlitten hat und ich dachte, dass es ihm nie wieder besser gehen wird. ich surfte im internet um mich über schlaganfall zu informieren, wurde meine zunge leicht taub, starke angst kam dazu, überall kribbelte es am körper, mir wurde so schwindlig, dass ich noch nicht mal aufstehen konnte und ich dachte dass ich die nacht sterben würde und mein sohn fast 3, ohne seine mama aufwachsen muss. dieser anfall dauerte ein paar minuten, aber sowas wünsche ich niemanden!

dieser anfall wiederholte sich dann einen monat später allerdings nicht in der stärke wie der erste, aber alles andere als angenehm. es fängt mit schwindel an, dann kommt der schnelle puls und todesangst hinzu und taubheitsgefühle auf der haut, blutdruck steigt an. weitere anfälle folgten die häuigkeit nahm auch zu

ich habe solche angst vor nächsten anfällen gehabt.. allein mit dem kind zuhause zu sein.. einfach zu sterben

ich war vorher ein glücklicher mensch und weiß momentan nicht was mit mir grad passiert.

laut meinem arzt sind es die deprressionen mit einer angstneurose?? hat mir einen termin für mrt gemacht, der schon morgen ist.
und seit dem denke ich nur noch daran, dass es höchstwahrscheinlich was schlimmes ist, ich bald sterbe, am meisten habe ich angst, was aus meinem kind wird. meine eltern sind beide krank, mein mann arbeitet sehr viel.

momentan nehme ich betablocker weil mein puls zu hoch ist, das medikament mindert diese attacken, aber ich habe jeden tag neue symptome!!

hier sind die

-taubheitsgefühle auf der haut, gesicht, arme beine, finger, lippen
-nadelstiche am ganzen körper
-geheschwindel, tritt nur draußen auf?! sehr eigenartig
-manchmal steigt puls und blutdruck trotz medikament an
-druck auf dem kopf, mal eine seite mal die andere, mal bis in die nase
-manchmal glaube ich schlecht zu sehen, mit einem auge.
-steifer nacken

diese symptome kommen und gehen innerhalt von minuten bis stunden. auch der steife nacken.

morgen ist nun der mrt termin und ich habe solche angst, dass die diganose gehirntumor oder ms lautet.

können depressionen wirklich sowas verursachen??

meine wohnung ist sauber, ich spiele auch viel mit dem kleinem, achte auf mein äußeres, daher stelle ich diese diagnose in frage.
und das wichtigste mein vater hat sich wieder erholt!!!!!!!!!!!!! mit ein paar einschränkungen!

also müsste es mir ja wieder besser gehen oder??

lg
irgendwo83

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28. März 2012 um 14:25

Vielleicht...
solltest du mal die Funktion deiner Schilddrüse testen lassen, die íst der Motor des Körpers.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis

Das zu Beispiel ist eine Krankheit die Depressionen und Angstzustände hervorrufen kann. Ich hatte diese Ängste auch, immer wenn ich soetwas lesen hab hab ich überlegt, ob ichs nicht auch hab und so weiter.

Bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion zufällig vor ca. 2 Monaten festgestellt. Wollt eigentlich wissen warum ich einseitige Kopfschmerzen hab und im Sommer dicke Beine bekomme.

Durch einen Bluttest wurde es entdeckt. Seit ich meine Tabletten nehme bin ich wieder ein lebensfroher Mensch, ohne Ängste (es wurd schon so schlimm das ich Angst vorm Autofahren hatte, weil ein Unfall hätte passieren können), ich bin wieder fitter und gar nicht mehr depressiv.

Übrigens hab ich gehört, wenn man die Krankheit schon in den Genen hat, kann sie bei extremen Stress und so weiter ausbrechen, das ja sicherlich durch die Krankheitsgeschichte deines Vaters entstanden ist.

Viel Erfolg und gute Besserung auf jeden fall

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29. März 2012 um 9:38

Hallo,
deine Symptome haben weniger mit Depressionen zu tun. Dein Arzt hat da wohl etwas voreilig eine Diagnose gestellt, für die etwas längere psychotherapeutische Diagnostik notwendig wäre. Allerdings kann es durchaus sein, dass deine Symptome psychische Ursachen haben.
Falls beim MRT keine Ursache festgestellt wird (wovon ich stark ausgehe), dann such dir einen Psychotherapeuten, mit dem du deine Ängste bearbeiten kannst. Du merkst ja, dass die Medikamente allein nicht viel nützen. Aber mit einer Psychotherapie sehe ich gute Chancen, dass du bald wieder ein angstfreies Leben führen kannst!

Alles Gute, Phenyce

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29. März 2012 um 19:19
In Antwort auf siwan_11876601

Vielleicht...
solltest du mal die Funktion deiner Schilddrüse testen lassen, die íst der Motor des Körpers.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis

Das zu Beispiel ist eine Krankheit die Depressionen und Angstzustände hervorrufen kann. Ich hatte diese Ängste auch, immer wenn ich soetwas lesen hab hab ich überlegt, ob ichs nicht auch hab und so weiter.

Bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion zufällig vor ca. 2 Monaten festgestellt. Wollt eigentlich wissen warum ich einseitige Kopfschmerzen hab und im Sommer dicke Beine bekomme.

Durch einen Bluttest wurde es entdeckt. Seit ich meine Tabletten nehme bin ich wieder ein lebensfroher Mensch, ohne Ängste (es wurd schon so schlimm das ich Angst vorm Autofahren hatte, weil ein Unfall hätte passieren können), ich bin wieder fitter und gar nicht mehr depressiv.

Übrigens hab ich gehört, wenn man die Krankheit schon in den Genen hat, kann sie bei extremen Stress und so weiter ausbrechen, das ja sicherlich durch die Krankheitsgeschichte deines Vaters entstanden ist.

Viel Erfolg und gute Besserung auf jeden fall

Hallo zusammen
also das mrt ist ohne befund, ich bin sowas von froh darüber!! denn ich konnte die ganze nacht wieder nicht schlafen, gut dass ich die ergebnisse sofort gesagt bekommen hab, ich glaube sonst würde ich noch irre werden!

@andi7712
das ist auch das erste was ich veruschte medizinisch abzuklären, meine schilddrüsse wurde allerdings nur grob untersucht, an geschwollenen beinen leide ich auch nicht. mir wurde aber nach mrt ein sehr genaues blutbild versprochen!! da bleibe ich auf jeden fall dran!!

übrigens, das mit dem autofahren kommt mir bekannt vor..ich hatte am steuer einen anfall und jetzt ist da eine delle drin.. das hat mir soviel angst eingejagt, dass ich es erst mal gelassen habe und letzte woche erst mich ran getraut habe, aber nur in begleitung!! und mein sohn darf dann auch nicht mit im auto sitzen. ich möchte mich nicht aufgeben und alles was ich vorher gemacht habe.

ich freue mich für dass es dir soviel besser geht, echt unglaublich wie schnell man seine gesundheit verlieren kann.

@phenyce
ehrlich gesagt kam ich mir von meinem arzt auch irgendwie zu schnell (abserviert) vor. es wird gesagt.. ja die anfälle sind ja nicht angenehm (das ist ja wohl verdammt untertrieben!) aber sie bringen sie nicht um!! ich muss quasi auf alle untersuchungen mehr oder weniger bestehen!! habe das gefühl man nimmt es ja gar nicht ernst.
ich meine wenn man alles hundertprozentig ausgeschlossen hat, dann sehe ich da eine psychotherapie als notwendig, denn was auch immer das für eine krankheit sein soll, die schränkt einen überall ein. man hat sogar angst raus zu gehen!


Ich bedanke mich bei euch für eure aufbauende sätze, es tat auch echt gut, es sich von der seele zu schreiben und so wie es aussieht bin ich auch nicht allein mit meiner momentanen situation!

ganz liebe grüße
irgendwo83

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29. März 2012 um 19:40

Rat
ich gebe da phenyce recht, eine Verhaltenstherapie sollte Dir da helfen. Die Sympthome lassen darauf schließen, daß Du unter starken Verspannungen (durch innere Anspannung) leidest. Diese haben zur Folge dass eben das alles auftritt, wie druck im kopf, steifer nacken, schwindel. Auch ich hatte all diese Beschwerden und habe sie ab und an immer noch aber ich weiß damit umzugehen. Kopf hoch, das kann man wieder in den Gruff bekommen!

LG zottel1966

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2. April 2012 um 19:46
In Antwort auf zottel1966

Rat
ich gebe da phenyce recht, eine Verhaltenstherapie sollte Dir da helfen. Die Sympthome lassen darauf schließen, daß Du unter starken Verspannungen (durch innere Anspannung) leidest. Diese haben zur Folge dass eben das alles auftritt, wie druck im kopf, steifer nacken, schwindel. Auch ich hatte all diese Beschwerden und habe sie ab und an immer noch aber ich weiß damit umzugehen. Kopf hoch, das kann man wieder in den Gruff bekommen!

LG zottel1966


hallo zottel,

ich versuche momentan auch mich mit den beschwerden "auseinander zu setzen" eigentlich eher zu ignorieren!

seit dem ich das mrt ergebnis habe, habe ich plötzlich die beschwerden nicht mehr am kopf, sondern an ganz anderen stellen ich glaube das ist tatsächlich alles stressbedingt.

das blut werde ich zwar auf jeden fall noch untersuchen lassen, aber ich versuche damit jetzt ganz anders umzugehen, wenn es mir wieder schwindlig ist oder sonstiges.
es bleibt zwar immer noch dieser rest "funken" der mich dazu bringt mir sorgen zu machen.. so nach dem motto das muss jetzt was ganz schlimmes sein.. denn ich habe jetzt schmerzen in der brust!! aber dann versuche ich mir selber zu sagen.. STOP das herz wurde ja untersucht!! da kann gar nichts sein und tatsächlich die beschwerden gehen und es kommen aber die nächsten!!!

dieses gefühl in alarmbereitschaft zu sein, macht mich nur noch wahnsinnig!

mich würde interessieren, wie du damit umgehst und ob du auch eine verhaltenstherapie gemacht hast und welche sachen dir davon am meisten geholfen haben??

liebe grüße

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