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Küss den Frosch!

3. Mai 2017 um 7:56

Solange man Widerstand leistet gegen das, was ist, stärkt man die Konditionierung, den Widerstand gegen das was ist.

Das kann ein Ort sein, an dem du wohnst, die schrecklichen Nachbarn, der Stadtteil oder was auch immer.

Oder eine Arbeit. Der Chef ist schrecklich, aber ich habe keine Wahl, ich muss das tun.

Oder eine Beziehung, aus der du vielleicht seit 15 Jahren heraus willst. Das was ich habe, ist nicht was ich will, aber ich kann nicht weg. Wegen der Kinder oder warum auch immer.

Deswegen: Wenn du jetzt und heute unglücklich bist, mit dem was ist, 

Küss den Frosch!

In dem Moment verwandelt sich der Frosch wie im Märchen und wird ein wunderbarer Prinz oder Prinzessin.

In dem Moment, in dem ich akzeptiere, was ist, kommt eine Verwandlung. Denn mein Widerstand sind einfach nur meine Gedanken über eine Sache. 

Wenn ich die Sache ändere, meine Arbeit wechsle, meinen Partner verlasse kommt das nächste Ding, das mich unglücklich macht. Dafür sorgt das Leben, es schickt uns immer das, an dem wir lernen können und müssen.

Aber wenn du einmal aufhörst, diesen Gedanken Glauben zu schenken, aus deiner Konditionierung heraus trittst, tritt eine Wandlung ein.

Es ist, was es ist. Meine Lebenssituation, mehr nicht. Kein "Gut" oder "Schlecht". 

Das kann man ständig im Leben praktizieren und es wird die Erkenntnis kommen: Ja, so ist es!

Es stellt sich Ruhe ein, Frieden...

Und eine höhere Intelligenz tritt in dein Leben. Wenn du jetzt handelst, wird es viel mächtiger sein als aus deiner Kondition.

Praktiziere die Hingabe an den jetzigen Moment, denn das ist wahre Freiheit.


*Frei nach Eckhardt Tolle
 

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3. Mai 2017 um 8:29

Das könnte man auch so interpretieren: akzeptiere dein Ist-Zustand denn es könnte schlimmer kommen. Das würde allerdings auch bedeuten, eigene Werte, Ziele und Vorstellungen aufzugeben zugunsten einer unzufriedenen Partnerschaft und der trügerischen Sicherheit der Gewohnheit. Ich würde meinen, meine  Entscheidungen und die bisherigen Auswirkungen derer entsprachen exakt dem  Entwicklungsstand und Lebensabschnitt, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichte.Also akzeptiere ich meine Fehler und meine Lebensumstände.

In trägen und suboptimalen  Beziehungen zu verharren bedeutet das Vertrauen in das Leben und in sich selbst zu verlieren. Ich denke, wenn ich optimistisch bin, wird mein Leben durch notwendige Veränderungen  besser nicht schlechter.

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3. Mai 2017 um 8:50

Oh ja, ich kenne Oswalt Kolle. Ein hervorragender Philosoph!

LG.,

lib

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3. Mai 2017 um 11:17
In Antwort auf lightinblack

Oh ja, ich kenne Oswalt Kolle. Ein hervorragender Philosoph!

LG.,

lib

Oswald Kolle?

Freudscher Versprecher?

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