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Krebs !! wie geh ich damit um ?

4. November 2002 um 12:35 Letzte Antwort: 5. Oktober 2009 um 9:00

Hallo Leute !
Ich fange langsam an zu verzweifeln meine Mutter hat seid zwei Jahren Krebs viele Chemos und Bestrahlungen schon hinter sich jetzt war es 3 Monate gut bis sie wieder schmerzen hatte und bei der Untersuchung stellt sich herraus an der Wirbelsäule haben sich neue Metastasenherde gebildetich werde langsam bekloppt es fing mit Brustkrebs an ,er war weg dann war die linke Hüfte dran ,3 Monate später war die rechte Hüfte dran und jetzt dies . Wenn ich zu meinen Arzt gehe dann schreibt er mir was zum Schlafen auf und Beruhigunstabletten für den Tag ,mein Mann sagt schon von Anfang an wer es einmal hat der wirdt es auch nicht mehr los ,solangsam beginne ich ihm zu glauben.
Ich habe zwar noch zwei Geschwister aber meine jüngere wohnt in der nähe von München die kann ich nur per SMS erreichen wenn ich was von ihr will,denn wenn ich versuche anzurufen dann schickst sie mir 2 Minuten später eine SMS ob es wichtig ist sie kann gerade nicht und ich soll eine SMS zurückschicken .Meine Ältere schwester
wohnt ca. 20 minuten von mir entfernt aber Sie hat den ganzen Kontakt abgebrochen zu der Famiele,das heißt sie will nicht mal was mit der eigenen Mutter zu tun haben ,nur weil wir vor 5 Jahren nicht damit einverstanden waren das sie eines ihrer Kinder bei dem Vater ließ als sie die scheidung wollte (der Vater ist heute noch arbeitslos und ein Trinker ).Ich habe einfach nur Angst um meine Mutter wir haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander ,sie hat zwar ein Lebensgefährten doch den erst seid 2 Jahren der hat sie mit der Krankheit kennengelernt und ist jetzt aber so das er sagt nun muß das aber mal gut sein er kann das alles nicht mehr hören.
Muß ich irgendwo in therapie oder gibt es einen Weg wo ich das verarbeiten kann ,Bitte gibt mir einen Rat,ich kann nicht mit meiner Mutter sprechen die muß ich ja schon immer aufbauen ,sage ihr am Telefon es wird alles gut und sie soll den Mut nicht verlieren und mir laufen dabei immer nur die Tränen runter
Liebe Grüße chocco

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4. November 2002 um 13:51

Das ist so schwierig
Vor 8 Jahren habe ich das auch mit meiner Mutter erlebt.Sie hatte auch erst Brustkrebs und nachher noch in Lunge und Kopf trotz Chemotherapie und Bestrallungen.Meine Mutter ist gestorben.
Das sie sterben würde war mir irgentwie klar aber ich wollte es nicht wahrhaben und sprach ihr auch immer zu das es schon werden wird.Wenn wir uns sahen haben wir uns angeschwiegen oder nur geweint.Heute würde ich das nicht mehr machen.Ich würde mit ihr viel sprechen ,ihr sagen das ich sie liebe .Mit ihr in die Stadt fahren und Ausflüge machen wie es die Krankheit zulässt.Eben das alles machen was sie gerne getan hat.Wir hatten nicht immer ein gutes Verhältnis aber als sie krank war war es fast zu spät.In dieser Zeit habe ich auch Beruhigungstabletten vom Arzt verschrieben bekommen.Als meine Mutter dann gestorben war konnte ich nicht bei ihr sein.Sie wollte zurück nach Spanien in ihrem Ferienhaus .Sie ist dort gestorben und auch dort beerdigt.Ich konnte mich nicht mehr richtig von ihr verabschieden.Und das würde mir auch nicht mehr passieren.
Liebe chocco es ist so wichtig das du noch eine schöne Zeit mit deiner Mutter hast und ihr deine Liebe zeigst.Ich wünschte ich könnte es mit meiner Mutter nachholen.Und mach deinen Schwestern klar das ihre Mutter wohl sterben wird und sie sie dann nie mehr gesehen oder gesprochen
haben.Ich wünsche dir in der schwierigen Zeit ganz herzlich alles gute .Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen.Ich denk an dich.
Gruss Mamelick

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4. November 2002 um 15:35

Liebe Chocco
Meine Mutter hatte auch Krebs und ich würde dir sehr gerne anbieten dass du mit mir darüber reden kannst wenn du möchtest.
Ich bin zwar erst 16 aber ich habe auf dem Gebiet schon so einige Erfahrung leider.
Würde mich freuen wenn du dich meldest.
Liebe grüße
Mali
malinchen@gofeminin.de

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4. November 2002 um 20:58

Liebe Chocco
Hallo Chocco,

ich weiß auch was Du zur Zeit durch machst.
Ich habe das jetzt schon 2 mal mit machen
müssen.Vor 3Jahren ist mein Vater an Krebs gestroben,und es war wirklich das schlimmste was ich sehen mußte.Saß Tag für Tag am Bett meines Vaters das ein ganzes Jahr lang,nah auch Tabletten das ich das alles überstehen konnte,ist aber keine Lösung das macht Dich mit der Zeit auch kaputt.
Meine Schwester konnte damit auch nicht umgehen,
sie tat so als nichts wäre.
Jeder Verarbeitet solche Ereignisse auf eine andere Weise.Die einen weinen sich bald die
Augen aus die anderen tun als das sie das nicht betrifft.
Vor ein paar Wochen ist jetzt auch noch mein Onkel verstorben an der gleichen Krankheit.
Ich habe das ganze bis heute noch nicht verarbeitet denn es ist verdammt schwer.
Ich weiß Du mußt jetzt verdammt viel Kraft auf bringen um das ganze zu verkraften.
Ich drück Dich und Denke ganz fest an Dich.

Alles Liebe

Diddelchen

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5. November 2002 um 7:53

Halo chocco
hab im märz das gleiche durchgemacht. nur nicht so lange. habe 3 geschwister und während der krankheit wurde das mal ebenso vergessen. eine schwester wohnte 20 m entfernt, mußte aber arbeiten. die andere schwester ist hausfrau, wohnte aber 30 km entfernt. bruder - emotional nicht in der lage. ich bin die jüngste und hab meine mutter vor der arbeit, in der mittagspause und danach gepflegt. als sie zum sterben heim kam, habe ich mir urlaub genommen. in der zeit haben meine geschwister mich mehr oder minder unterstützt.

ich kann es nachvollziehen wie es dir geht und du hast auch mein volles mitgefühl. wenn deine ma aber so einen menschen (lg) an ihrer seite hat, der mit sowas nicht klar kommt und wenn du geschwister hast, die das alles überhaupt nicht interessiert, dann liebe chocco, bleibt es an dir "hängen". so wie du schreibst, machst du es aber auch gerne. in der zeit der krankheit war ich auch ziemlich down, es hat aber nicht interessiert. du machst das ganze schon lange mit und wenn deine ma es nicht überleben sollte - du wirst sehen, wie ein mensch über sich hinaus wachsen kann. ich habe heute noch das gefühl, daß ich nicht alles gemacht habe. obwohl - mehr ging nicht.

lange rede kurzer sinn: mag sein daß du in eine therapie solltest. würde mir bestimmt auch nicht schaden. denk jetzt an deine mutter und stell deine probleme hinten an. diese verdammte krankheit kann so schnell gehen.

und was deine schwester betrifft - keine ahnung, wie sie gestrickt ist - meine war immer die taffe, coole superfrau. sie ist jetzt in einer langzeit-therapie, weil sie "angeblich" mit dem tod ihrer mutter nicht klar kommt.

ich wünsche dir und vor allen dingen deiner mutter alles erdenklich gute und viel kraft.

alles liebe

lily

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5. November 2002 um 8:37

Wie geht das?
Hallo Ute!
Danke erst mal an alle für die netten Nachrichten ich habe immer das Gefühl nur mir geht es so ,weil keiner darüber spricht .Würde gerne wissen WAS ALTERNATIVE Meinung ist ,habe noch nie was davon gehört. Gruß Wiebke (chocco)

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5. November 2002 um 8:47
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Das ist so schwierig
Vor 8 Jahren habe ich das auch mit meiner Mutter erlebt.Sie hatte auch erst Brustkrebs und nachher noch in Lunge und Kopf trotz Chemotherapie und Bestrallungen.Meine Mutter ist gestorben.
Das sie sterben würde war mir irgentwie klar aber ich wollte es nicht wahrhaben und sprach ihr auch immer zu das es schon werden wird.Wenn wir uns sahen haben wir uns angeschwiegen oder nur geweint.Heute würde ich das nicht mehr machen.Ich würde mit ihr viel sprechen ,ihr sagen das ich sie liebe .Mit ihr in die Stadt fahren und Ausflüge machen wie es die Krankheit zulässt.Eben das alles machen was sie gerne getan hat.Wir hatten nicht immer ein gutes Verhältnis aber als sie krank war war es fast zu spät.In dieser Zeit habe ich auch Beruhigungstabletten vom Arzt verschrieben bekommen.Als meine Mutter dann gestorben war konnte ich nicht bei ihr sein.Sie wollte zurück nach Spanien in ihrem Ferienhaus .Sie ist dort gestorben und auch dort beerdigt.Ich konnte mich nicht mehr richtig von ihr verabschieden.Und das würde mir auch nicht mehr passieren.
Liebe chocco es ist so wichtig das du noch eine schöne Zeit mit deiner Mutter hast und ihr deine Liebe zeigst.Ich wünschte ich könnte es mit meiner Mutter nachholen.Und mach deinen Schwestern klar das ihre Mutter wohl sterben wird und sie sie dann nie mehr gesehen oder gesprochen
haben.Ich wünsche dir in der schwierigen Zeit ganz herzlich alles gute .Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen.Ich denk an dich.
Gruss Mamelick

Danke
Hallo Mamelick !
Ich mache genau das was du sagst ich bin bei Ihr wann es nur geht und wenn nicht dann telefoniere ich immer mit ihr ,aber ich versuche nicht in ihrer Gegenwart zu weinen ,weil dann macht sie sich Vorwürfe das sie mir Kummer bereitet. Meine kleine schwester wohnt zu weit weg ich glaube darüber hat sie bestimmt auch ein schlechtes Gewissen uns gegenüber aber meine grosse Schwester der habe ich es mehrmals mitgeteilt und habe ihr gesagt vergesse in dieser Zeit die anderen Sachen und melde Dich bei unserer Mutter der Kommentar war ich habe keine Mutter mehr und das tat ganz schön weh. Ist es schwer damit fertig zu werden wenn man noch lange hoft und es dann doch passiert ? Wir freuen uns immer wenn die Untersuchung gut verläuft und dann vergehen keine 3 Monate wo sie wieder was finden an einer anderen Stelle Gruß Wiebke

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5. November 2002 um 17:00
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Danke
Hallo Mamelick !
Ich mache genau das was du sagst ich bin bei Ihr wann es nur geht und wenn nicht dann telefoniere ich immer mit ihr ,aber ich versuche nicht in ihrer Gegenwart zu weinen ,weil dann macht sie sich Vorwürfe das sie mir Kummer bereitet. Meine kleine schwester wohnt zu weit weg ich glaube darüber hat sie bestimmt auch ein schlechtes Gewissen uns gegenüber aber meine grosse Schwester der habe ich es mehrmals mitgeteilt und habe ihr gesagt vergesse in dieser Zeit die anderen Sachen und melde Dich bei unserer Mutter der Kommentar war ich habe keine Mutter mehr und das tat ganz schön weh. Ist es schwer damit fertig zu werden wenn man noch lange hoft und es dann doch passiert ? Wir freuen uns immer wenn die Untersuchung gut verläuft und dann vergehen keine 3 Monate wo sie wieder was finden an einer anderen Stelle Gruß Wiebke

Wir haben
bis zu letzt gehofft.Hoffnung hat man immer .Man will es nicht akzeptieren das ein geliebter Mensch sterben könnte.Man hat immer die Hoffnung.Und das ist auch gut so ,damit man nicht sofort aufgibt und noch die letzte Zeit die man hat so gut es geht verbunden ist.Weisst du was ich meine ?Die innere Verbundenheit ,die Liebe die man zueinander hat.
Als meine Mutter starb war es schlimm .Aber es war auch gut so .Sie hat nicht viel gelitten .Mit Schmerzen und so .Ich hatte Angst davor sie so leiden zu sehen und ihr nicht helfen zu können.

Wenn deine Schwester so reagiert würde ich auch nicht mehr nachhacken.Sie muss allein damit fertig werden.
Denk an dich und deine Mutter.


Gruss Mamelick

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5. November 2002 um 17:46

Professionelle Hilfe...
Es tut mir sooo leid, dass Du das durchmachen musst.

Ich denke, in einer so leidgeprüften Situation ist es das Beste, professionellen Rat zu suchen. Es gibt Selbsthilfegruppen, sowohl für die Kranken als auch deren Angehörige. Wer hier nicht speziell geschult ist - und das ist wohl niemand von uns Otto-Normalverbrauchern - der ist überfordert, somit auch Du und logischerweise Deine Mutter.

Ausserdem wäre es vielleicht eine gute Idee, Euch mal mit Alternativmethoden so nebenbei zu befassen: autogenes Training, Hypnose, Autosugestion, Homöopathie. Ich sage nicht, die anderen Methoden zu ersetzen, sondern eher, Neues in Ihr Leben zu bringen, nicht als Scharlatanerie, sondern Ihr System natürlich zu stärken. Das fängt beim natürlichen Essen an - viele Gemüsesorten z.B. haben einen hohen Schutzfaktor gegen Krebs, da sie das Immunsystem stärken, bishin zu Autosugestion. Auch hier... so etwas lernt man am Besten durch Fachleute.

Das Schlimmste ist, wenn der Wille den Bach runter geht. Lass' sie viel in der freien Natur was machen, Energien sammeln. Vielleicht eine Reise in den sonnigen Süden, auch das hilft. Ich lebe hier an der Costa del Sol, und ich kann nur bestätigen, dass der ewige Sonnenschein sehr wohl positiv auf das Gemüt wirkt. Das wird sie natürlich nicht HEILEN, aber eine Heilung UNTERSTÚTZEN. Genauso wie die alternativen Methoden sie nicht HEILEN werden, sonder eine Heilung POSITIV UNTERSTÚTZEN weren. Wenn deine Mama ein grosser Tierfreund ist, dann denkt mal an die Anschaffung eines Hundes oder so. Aber bitte nicht, damit dieser hinterher im Tierheim landet. Sondern nur ernsthaft gemeint. Auch Tiere und der Umgang mit ihnen beinflusst uns Menschen äusserst positiv, das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Alles, was ihr Denken positiv beeinflusst, hilft und stärkt ihr Immunsystem beim Kampf. In einigen Gegenden in England hat man das mit den Tieren nun in die Tat umgesetzt, und es gibt spezielle Trainer, die mit ihren Hunden; Katzen und Enten ins Krankenhaus kommen, damit Kranke die Tiere streicheln können und sich mit ihnen befassen können - eben weil es positiv für's Gemüt - und somit positiv für eine Heilung ist.

Ich drücke Dich ganz doll, LG Chata.

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6. November 2002 um 1:58

Liebe Ute, liebe Wiebke,
meine Mutter ist im Februar gestorben (Gehirntumor). Mir hat folgender Spruch geholfen (ich hoffe, dass er für dich Wiebke jetzt nicht zu krass ist!) - ICH denke, er passt zu Utes Beitrag

"Einer ist über die Brücke gegangen.
Und wir stehen diesseits -
und schauen auf seine Spuren,
lassen hilflos das, was er zurückließ,
durch die Finger gleiten und trauern.

Der Fluß ist breit.
Das andere Ufer ist nicht zu erkennen.
Nur ein Schimmer von Licht
scheint durch den Nebel zu dringen.
Ab und zu trägt der Wind einen Hauch
ungewohnter Klänge herüber.

Einer ist über die Brücke gegangen
und hat uns wieder erinnert: unsere Welt
ist nur das eine Ufer des Flusses."

Ruth Rau

Wiebke, nutze die Zeit mit deiner Mutter! Hol´ dir Kraft in einer Selbsthilfegruppe oder indem du dir einfach ab und zu eine Ablenkung gönnst!

Du schaffst das!

Meine Mutter und ich waren uns nie zuvor so nah, wie in dem Moment als sie über die Brücke ging...

*ein Päckchen voll Kraft schick* und *dich umarm´*

Gonagall

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6. November 2002 um 4:47

Ein kleiner Trost
Hallo chocco,

sehr gut kann ich nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Es ging mir einmal genauso wie dir, meine Mutter hatte vor einigen Jahren auch Krebs, mein Vater verließ uns und ich stand ganz allein da. Ich war damals zwar schon 24, kam mir aber völlig hilflos vor. Such Dir Hilfe bei Deinen Freunden, sprich mit Verwandten, sofern diese nicht auch extrem berührt und in die Sache involviert und keinen klaren Kopf haben, sicher wird Dir das Trost geben. Du brauchst auch jemanden, der sich um Dich kümmert und du mußt gut für Dich sorgen, auch mal Abstand gewinnen von dem ganzen Leid und dem einen Thema. Es gibt die Möglichkeit, bei der Telefonseelsorge anzurufen, wenn Du anonym mit jemandem sprechen möchtest, es gibt aber auch Selbsthilfegruppen von Betroffenen. Ob Du eine Therapie brauchst, weiß ich nicht, aber sicher ist, daß Du Dir Hilfe und Unterstützung suchen solltest. Du kannst Dich an die Stadt- oder Ortsverwaltung wenden, die haben auch einen psychologischen Beratungsdienst - kostenlos - es gibt auch in jeder Gemeinde einen Seelsorger. Dort könntest Du auch Hilfe finden. Ich wünsche dir sehr viel Kraft und Mut.

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6. November 2002 um 7:39

Mitgefühl oder Mitleid ?
Hallo Ute !
Danke für deinen bericht , aber ob ich nun Mitleid oder Mitgefühl habe das kann ich Dir nicht sagen ,ich hoffe natürlich und dann tut es mir in der Seele weh wenn ich meine Mutter leiden und verzweifelt sehe ,das tut richtig weh im Herzen .Diesen Schmerz hatte ich erst einmal das ist schon 8 Jahre her als man mir im Krankenhaus sagte das mein Sohn bei einer Lungenentzündung einfach aufgehört hat mit atmen und ich froh sein kann das es bei einer Untersuchung passiert ist und die Ärzte gleich beatmen konnten ,da habe ich geglaubt mein Herz bleibt stehen so tat das weh ,genauso ist es wenn ich mit meiner Mutter spreche und ihr versuche Mut zu machen .Ich fange jetzt auch an etwas für mich zu tun ,nur was da bin ich mir noch nicht im klaren. Ich gehe Morgens erst mal eine Stunde laufen wenn die Kinder außer Hus sind das befreit mich erst mal für kurze zeit. Liebe Grüße Wiebke

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6. November 2002 um 9:15
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Liebe Ute, liebe Wiebke,
meine Mutter ist im Februar gestorben (Gehirntumor). Mir hat folgender Spruch geholfen (ich hoffe, dass er für dich Wiebke jetzt nicht zu krass ist!) - ICH denke, er passt zu Utes Beitrag

"Einer ist über die Brücke gegangen.
Und wir stehen diesseits -
und schauen auf seine Spuren,
lassen hilflos das, was er zurückließ,
durch die Finger gleiten und trauern.

Der Fluß ist breit.
Das andere Ufer ist nicht zu erkennen.
Nur ein Schimmer von Licht
scheint durch den Nebel zu dringen.
Ab und zu trägt der Wind einen Hauch
ungewohnter Klänge herüber.

Einer ist über die Brücke gegangen
und hat uns wieder erinnert: unsere Welt
ist nur das eine Ufer des Flusses."

Ruth Rau

Wiebke, nutze die Zeit mit deiner Mutter! Hol´ dir Kraft in einer Selbsthilfegruppe oder indem du dir einfach ab und zu eine Ablenkung gönnst!

Du schaffst das!

Meine Mutter und ich waren uns nie zuvor so nah, wie in dem Moment als sie über die Brücke ging...

*ein Päckchen voll Kraft schick* und *dich umarm´*

Gonagall

Das laß ich....
mir ausdrucken!
Hallo!
Das ist nicht zu krass ich finde es eigentlich ganz gut . Wenn ich schlecht drauf bin und nicht weiß ob es was danach gibt dann lese ich auch Bücher darüber ,die hole ich mir aus der Bücherei ,ich habe auch schon viel über Krebs gehört und gelesen aber es gibt ja so viele verschiedene Krebssorten. Ich war mal in einen Vortrag der war für Krebsangehörige aber ich dachte man wird da aufgebaut ,nur ein Satz ist mir da in erinnerung heften geblieben den werde ich auch nicht mehr los : Der Krebs ist eine Vorstufe zum Tod; und das fande ich schon ziemlich krass . Gruß Wiebke

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6. November 2002 um 9:20

Hallo Ute !
Will Dir nur schnell Antworten ,das wäre schon wenn du mir ein paar Titel nennen könntest ich habe zwar schon Bücher gelesen ,aber nur über Krebs wie es sich ausbreitet und warum man überhaüpt sowas bekommt. So jetzt muß ich aber zur arbeit .Trotzdem noch mal an alle ich fühle mich irgend wie besser seid dem ich so liebe antworten bekomme Vilen Dank Wiebke

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6. November 2002 um 14:22
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Das laß ich....
mir ausdrucken!
Hallo!
Das ist nicht zu krass ich finde es eigentlich ganz gut . Wenn ich schlecht drauf bin und nicht weiß ob es was danach gibt dann lese ich auch Bücher darüber ,die hole ich mir aus der Bücherei ,ich habe auch schon viel über Krebs gehört und gelesen aber es gibt ja so viele verschiedene Krebssorten. Ich war mal in einen Vortrag der war für Krebsangehörige aber ich dachte man wird da aufgebaut ,nur ein Satz ist mir da in erinnerung heften geblieben den werde ich auch nicht mehr los : Der Krebs ist eine Vorstufe zum Tod; und das fande ich schon ziemlich krass . Gruß Wiebke

Liebe Wiebke,
wenn du magst, geh´ doch auch mal im Netz auf Suche. Dort findest du auch konkrete Informationen über die einzelnen Krebsarten - und alternative Methoden - und Foren für Patienten und Angehörige. Allerdings ist das manchmal echt hart, zu lesen. Ich konnte das nicht oft...
Hier ein paar Adressen:

www.inkanet.de (Krebsinformationsnetz für Krebspatienten und deren Angehörige)

www.krebsinformation.de (Informationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg)

www.biokrebs.de (Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr)

www.deutsche.krebsgesellschaft.de

www.krebshilfe.de

Hier noch Buchtipps:

Inka Kübel "Spontanheilungen. Das Geheimnis wunderbarer Genesungen" (Kreuz Verlag, Zürich 2000)

Manfred E. Heim, Reinhold Schwarz u.a.
"Spontanremissionen in der Onkologie. Theoretische Modelle und klinische Befunde."
(F.K. Schattauer Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1998)

Hiroshi Oda "Spontanremissionen bei Krebserkrankungen aus der Sicht des Erlebenden"
(Beltz Psychologie Verlagsunion, Weinheim 2001)

Vielleicht kennst du die ja schon....

Den Satz "Krebs ist eine Vorstufe zum Tod" würde ich nicht so akzeptieren. Kommt immer auf die Betrachtung an - genaugenommen könnte dann auch die Geburt als Vorstufe zum Tod bezeichnet werden Und es gibt viele Menschen, die es packen! Mein Vater z.B. hatte vor 17 Jahren Krebs und ist vorigen Monat putzmunter 79 Jahre alt geworden. Oder die Klassenlehrerin meines Jüngsten hatte (ungefähr zeitgleich mit meiner Mutter) die Diagnose Brustkrebs - gerade heute haben wir froh und erleichtert ihren 60. Geburtstag gefeiert!

Ich wünsche dir und deiner Mutter viel Kraft und Glück!

Herzlichst, Gonagall

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9. November 2002 um 17:05

Ich weiß keine Antwort
Hallo Ute!
Ich muß dich noch mal um was bitten vielleicht hast Du ja eine Antwort darauf.
Neine mutter ist zur zeit in einer Reha-Klinik um sich auufzubauen für die nächste Chemo nun habe ich sie schon Besucht und natürlich rufe ich auch jeden Tag an ,sie redet nur davon das sie es nicht glaubt mit den Metastasen und die Chemo auch nicht machen will ,sie will wenn sie nach Hause kommt noch einmal eine Knochenzintrigrafie machen ,sie glaubt das einfach nicht .
Sie will das ich das gleiche denke und ihr auch noch bestätige das sie gesund ist uund wenn ich ihr wiederspreche oder ihr sage mache das doch es hilft ja nichts dann bist du damit durch ,aber sie wiederspricht und will davon nichts hören ,ich habe eher das Gefühl das sie das jetzt
verdrengen will ,das sie sagt sie macht garnichts mehr , kannst Du oder vielleicht jemand anders sagen wie verhalte ich mich jetzt soll ich sagen das ist ihr leben und ich mische mich da nicht ein oder vielleicht ihr sagen sie muß was tun sie darf sich nicht schleifen lassen und vielleicht ein streit mit ihr in kauf nehmen ,sie ist zur Zeit sehr gereizt Danke für´die Antworten
die mir hoffentlich weiterhelfen. Gruß wiebke

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10. November 2002 um 12:28

Danke für die schnelle Antwort
Hallo Ute
Aus dieser Sicht habe ich es noch garnicht gesehen (oder ich wollte es nicht),denn ich denke natürlich auch daran wie es meinen Kindern geht die hängen sehr an meiner Mutter mehr als an der anderen und meine Tochter bekommt auch alles mit sie will auch alles wissen was mit ihrer Oma nun passiert sie ist 14 jahre und mein Sohn mit 8Jahre hat den überblickt bei dieser Krankheit noch nicht. Ich habe auch schon mal ein Buuch gelesen über eine Frau ich jede Behandlung ausgeschlossen hat und nur mit den festen Glauben die richtige Ernährung den krebs besiegt hat das war eigentlich ganz intressant zu lesen ,aber ich glaube wenn man es selber erlebt muß man ganz schön schlucken uum es zu begreifen .Ich fahre am Dienstag wieder zu ihr und werde meine Kinder zu Hause lassen uund mit Ihr noch mal in Ruhe sprechen wie sie es sich weiter denkt und werde ihr vorschlagen mit ihr mal den Proffessor aufzusuchen der mir bei ersten mal schon viel einblick in der Krankheit gegeben hat .Ihr geht es sonst ja eigentlich recht gut bis auf die Knochenschmerzen , eber da wo sie ist in der Reha haben alle Frauuen damit zu kämpfen und ich hoffe sie hat da auch gleichgesinnt mit den sie sich zusammen setzen kann und darüber reden kann .
Ich glaube ich muß ihre entscheidung annehmen da hast du ganzrecht ich habe die ganze Nacht darüber wachgelegen und habe auch noch viel mit mein Mann darüber gesprochen ,der das gleiche sagt wie du nur in der anderen form,das sie ein Erwachsener Mensch ist und ihre Entscheidunden ganz alleine Treffen muß wie sie Leben will.Ich kann ihr nur dabei helfen Ihr mut zu machen aber ich kann für sie keine Entscheidung treffen.
Vielleicht ist es zur Zeit für mich alles zu viel ,ich weiß es ja auch erst eine Woche das da wieder was ist und sie weiß es schon seid 2 Woche wollte mir es eigentlich auch erst mal nicht erzählen .Wir müßen halt noch viele Gespräche führen ,damit ich ihre Beweggründe auch verstehe aber wie gesagt ich muß mir immer vor Augen halten das ist ihr Leben uund nicht meins jeder Mensch reagiert anders. Ich möchte gerne Joga machen vielleicht kann ich dann mal ein bißchen abschalten . Liebe Grüße Wiebke

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16. Dezember 2008 um 14:14

Angst
Hallo chocco

Ich bin 40 Jahre habe zwei Söhne und im Juli habe meine Mutter und ich erfahren das sie Darmkrebs hat .Sie ist 75 und sehr tapfer doch mittlerweile ist sie total geschwächt und dünn.
Gestern habe ich mit ihrem Arzt im Krankenhaus geredet und er hat die Untersuchungen nach fünf Chemos durchgeführt und ist der Meinung die Chemo abzubrechen. Seitdem geht es mir total mies.Denn da ist ja auch noch mein Vater der ist blind und brauch auch dementsprechend Unterstützung.Ich weiß nicht mehr weiter und habe große angst davor meine Mutter gehen zu lassen .

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4. Oktober 2009 um 10:33

Antwort : Krebs wie gehe ich damit um
Hallo,
ich 36 Jahre kann dir Nachvollziehen wie es dir geht.Bei meinem Vater 56 Jahre haben sie vor 3 Jahren Kehlkopfkrebs festgestellt und ihn entfernt, wir dachten damit wäre es in Ordnung.
Vor einer Woche haben sie Metastasen entdeckt naja wir dachten OK das haben ja viele und eine Chemo bekommen auch viele das packt er.
Am Freitag haben wir mit dem Arzt geredet der sagte es sind mehr metastasen wie gedacht in lunge leber Bauchraum.
Wenn die Chemo nicht anschlägt sieht es nicht gut aus und mit Chemo nur eine Verlängerung. Für uns ist die Welt zusammen gebrochen , Geschwister habe ich nicht
Ich wohne auch zu Hause mit meinem Mann und Kind ( 16 jahre )
Heute holt ihn mein Mann und meine Mutter und sie werden noch mal mit dem Arzt reden.
Wir wissen auch nicht wie es werden soll. Ich glaube du kannst das auch mit Gesprächen verarbeiten ich werde mich Morgen auch darum kümmern das ich Irgendwo Gespräche habe die mir dabei Helfen das zu Verarbeiten, das kann man nicht alleine aber bevor du zu Tabletten greifst versuche es mit Gesprächen.
Es sind unsere Eltern die kann man nicht so einfach loslassen das dauert es ist ein lager Prozess wir müsssen uns Zeit lasse dafür.
Grüße nena

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5. Oktober 2009 um 9:00

Krebs
Hallo chocco,

es hilft nur eins: beten, beten, beten. Mach es zusammen mit deiner Mama. Ihr werdet sehen, euer Herz wird ganz leicht, und der Tod ist nicht das Ende, wenn deine Mama sich Gott anvertraut und den Rest ihres Lebens mit ihm verbringt, kommt sie in den Himmel und ihr seht euch irgendwann wieder!
Probiert es aus, es kann nicht schaden, legt euer ganzes Vertrauen auf Gott!

Liebe Grüsse, Gestringen

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