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Krankschreibung?

18. April 2011 um 18:16

Hallo,
hoffe mir kann irgendjemand helfen .
Meine Situation sieht derzeit so aus:
Ich mache ein einjähriges Praktikum in einem Kindergarten & gehe dabei noch zur Schule (Fachoberschule).
Der Beruf ist nun aber leider garnichts für mich & ich ging vom ersten Tag an eher ungerne dahin.Das hat sich jetzt aber so hochgeschaukelt dass ich den Abend vor der Arbeit Panikattacken bekomme & mich eigentlich nurnoch in den Schlaf weine. Mal nebenbei bemerkt es liegt nicht nur am Beruf, ich komme mit meinen Kollegen absolut nicht klar & durch ständige (unbegründete) Kritik und blöde Kommentare geht mein Selbstvertrauen immer mehr den Bach runter.
Jetzt haben ja die Herbstferien angefangen & ich habe das Gefühl als würde ich das einfach nichtmehr packen.Ich bin eigentlich nurnoch verzweifelt & das einzige was mich sonst immer über die Woche gebracht hat, war der Gedanke daran dass ja zweimal die Woche Schule ist.Ich habe das Gefühl als stünde ich kurz davor zusammenzubrechen oder etwas in der Art.
Urlaub kann ich mir leider keinen nehmen.
Jetzt bin ich am überlegen einfach zum Arzt zu gehen & ihm das alles genau zu schildern um wenigstens mal 2-3 Tage zuhause bleiben zu können. Meint ihr das würde gehen oder muss ich richtig krank sein?
Manche werde jetzt vielleicht denken dass ich übertreibe aber es ist wirklich total schlimm für mich im Moment .

Danke schon mal für Antworten.

Lg

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16. Mai 2011 um 21:18

Einfach mal...
... offensiv an die Sache rangehen, das wäre mein Rat! Was Du mit einer Krankschreibung machst, ist an den Konsequenzen rumdoktern, nicht jedoch die Wurzel allen Übels zu packen und auszureißen.

Was könnte passieren, wenn Du die Kollegen, die ständig rummosern, ganz einfach mal drauf ansprichst, warum sie Dich permanent kritisieren müssen? Schlimmer als jetzt kann es ja nicht werden! Also einfach mal den Mund aufmachen und sachlich drüber sprechen!

Des Weiteren würde ich an Deiner Stelle auch mal das Gespräch mit der/ dem Vorgesetzten suchen und meine Lage schildern. Und um einfach mal zu hören, wie der-/ diejenige die Lage so einschätzt und ob es Möglichkeiten gibt, was zu ändern.

Von nichts kommt nichts - bzw. wird die Sache nur noch schlimmer. Du kannst zu Hause bleiben und tatenlos rumjammern, das wird aber nichts an Deiner Situation ändern bzw. sie evtl. noch verschlimmern, weil Dir so deutlich vor Augen geführt wird, wie hilflos und wehrlos und klein Du bist, weil Du Dich vor den Kollegen versteckst. Du hast aber das Recht, Deine Meinung zu sagen - Du bist Dir selbst schuldig, Dich zu verteidigen und hast auch verdient, um Deiner selbst willen akzeptiert zu werden. Das wirst Du aber nicht erreichen, wenn Du Dich einigelst und Dich in einem dunklen Loch versteckst!

LG

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2. November 2011 um 14:32

ohh
kann dich gut verstehen, hab auch 10 Jahre in einem bruf gearbeitet der mir nicht gefiel.
Mobbing ist ne schlimme Sache, ich denke jedoch das du dir Gedanken machst was du statt dessen machen möchtest. Abbrechen ist immer doof aber so lange zu warten wie ich auch!!
Ansprechen würde ich auch deinen Chef, der ist auch mit verantwortlich solche "dinge" zu regeln, und kann dir vielleicht auch Tipps geben.
Kannst natürlich zum Arzt gehen, jedoch würde ich die Befürchtung haben das das noch mehr Stoff zum Pisacken gibt.

Die wurzel packen über Chef und anderen "Arbeitsplatz"ist meiner Meinung nach die sinnigste Lösung.
alles gute dabei Karo

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