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Krankheiten einbilden

17. Mai 2006 um 21:40

Ich bin seid einem Jahr im Erziehungsurlaub und seid dem hab ich immer das Gefühl, dass ich krank bin. Ich bilde mir ein, dass was schlimmes passiert, zb.Schlaganfall oder das ich schlimm krank bin oder werde.
Wodurch kann soetwas auftreten das man sich das einredet.
Ich hab auch sehr oft stress, Kopfweh, Schwindel, Lustlosigkeit etc. und bei solchen anzeichen denke ich gleich, dass etwas passiert.
Könnte das auch einfach überlastung sein????

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17. Mai 2006 um 22:00

"Krankheiten einbilden"
Hallo Vanessa,

"Könnte das auch einfach überlastung sein????"
Könnte? Es ist ziemlich sicher, dass es sich um Überlastung handelt, wenn man bedenkt, dass du ein Baby hast
Wie alt ist es? Während ich deinen Beitrag lese, muss ich an Brooke Shields denken und ihre Postnataldepression (inklusive Krieg mit Tom Cruise, obwohl der Mann (soweit ich weiss, noch nie ein Kind geboren hat).
Als ich noch krank war, habe ich bis zu 3 EKGs in der Woche machen lassen und meinen Arzt ziemlich zugemutet ...

Ciao,

Lisa

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18. Mai 2006 um 12:47
In Antwort auf glenna_12162189

"Krankheiten einbilden"
Hallo Vanessa,

"Könnte das auch einfach überlastung sein????"
Könnte? Es ist ziemlich sicher, dass es sich um Überlastung handelt, wenn man bedenkt, dass du ein Baby hast
Wie alt ist es? Während ich deinen Beitrag lese, muss ich an Brooke Shields denken und ihre Postnataldepression (inklusive Krieg mit Tom Cruise, obwohl der Mann (soweit ich weiss, noch nie ein Kind geboren hat).
Als ich noch krank war, habe ich bis zu 3 EKGs in der Woche machen lassen und meinen Arzt ziemlich zugemutet ...

Ciao,

Lisa

Hallo Lisa
Mein Sohn ist 14 Monate und diese negativ Stimmung stellte sich bei mir Ende der Schwangerschaft ein, seid dem ich nicht mehr arbeite.
Aber wie kann man sich ablenken, wie kann man aufhören "Neativ" zu denken.
Hast du einen Tip

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18. Mai 2006 um 16:47
In Antwort auf sally_12532780

Hallo Lisa
Mein Sohn ist 14 Monate und diese negativ Stimmung stellte sich bei mir Ende der Schwangerschaft ein, seid dem ich nicht mehr arbeite.
Aber wie kann man sich ablenken, wie kann man aufhören "Neativ" zu denken.
Hast du einen Tip

@ vanessa6663
Hallo Vanessa,

Negativ denken ist eine Art Teufelskreis, je mehr man das einstellen möchte, desto härter kommt es.
Was sind das für negative Gedanken? Geht es dabei um dich? Was hast du beruflich gemacht?

Ciao,

Lisa

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18. Mai 2006 um 17:21

Hi Vanessa
Ich denke eher das du nicht ausgelastet bist. Vielleicht fehlt dir einfach dein Job. Wenn man nur zu hause ist nimmt man sich selbst oft viel zu wichtig und bildet sich alles mögliche ein. Wenn du wieder feste Struckturen wie Arbeiten in dein Leben bringst werden sich deine Einbildungen vielleicht auch wieder zurück bilden. Geh auch jeden Fall mal zum Arzt und lass dich durchchecken und wenn das nicht besser wird versuch es mal mit einer psychotherapie. Manchmal ist es besser sich hilfe zu holen. Auch im Interesse deiner Familie.

Liebe Grüße, Susja

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18. Mai 2006 um 17:33

Hallo Vanessa,
dass was du beschreibst kenne ich nur zu gut. Bei mir fing es letzten Sommer an als ich mit meinem Hund spazieren war hatte ich die ganze Zeit das Gefühl mir wäre schwindelig. Dann noch am gleichen Tag hatte ich das Gefühl meine Füße wären taub usw. Ständig hatte ich
Herzrasen und Kopfweh und immer wenn ich diese Dinge gespürt habe dachte ich auf einmal an schlimme Krankheiten und habe richtig Panik bekommen. Und obwohl ich nie ein Mensch war der direkt zum
Arzt gegangen ist war ich auf einmal fast täglich in der Arztpraxis und habe mich beruhigen lassen. Ich war bei sämtlichen Ärzten und es wurde nie was gefunden. Dann kam auf einmal die Zeit in der ich nur noch traurig war und richtige Panikattacken hatte. Daraufhin hat mein Arzt mich zu einem Neurologen /Psychiater geschickt und ich war so fertig das ich ihm unter Tränen alles geschildert habe. Es war für ihn eindeutung. Panikattacken und Depressionen. Er hat mir Medikamnte verschrieben (Citalopram) und siehe da die Angst ist weg und ich habe keine eingebildeten Krankheiten mehr. Meine Psychologin sagt es kam durch die Veränderung in Bezug darauf das meine beste einzige Freundin weggezogen ist und ich mich mehr und mehr zurückgezogen habe und fast nur noch zu Hause war. Deshalb denke ich ist es bei dir ähnlich, du hast Erziehungsurlaub und lebst dein Leben auf einmal anders. Manche können damit gut umgehen und manche nicht.

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18. Mai 2006 um 18:03

Liebe Vanessa,
ich habe mich damals kurz nach der Geburt so gefühlt. Ständig hatte ich Kopfschmerzen oder Schwindel. Mein Arzt sagte damals das das eine Wochenbettdepression ist und ich sollte ein bisserl abwarten im Normalfall hört das von selber auf, aber wenn nicht könnten sich da richtige Depressionen draus entwickeln und dann müßt man das richtig behandeln. Bei mir hat es tatsächlich von selber aufgehört (ich hatte auch ständig Angst zu sterben und mein Baby müßte ohne seine Mama aufwachsen). Vielleicht ist das bei dir so etwas? Du müßtest vielleicht einfach mal beim Psycholgen vorbei gehen (das ist nicht böse gemeint!!!!) Manchmal tut es einfach auch nur gut mit jemanden zu reden der das versteht und dir richtige Hilfe geben kann.
Durchaus kann es aber auch die Überforderung mit dem Baby sein. Mach dir einfach nicht soviel Streß, laß den Haushalt einfach mal Haushalt sein, pack dir dein Baby und geh mit ihm auf den Spielplatz, erfreu dich an dem schönen Wetter, an netten Gesprächen mit anderen Eltern an den tollen Dingen die dein Kind jeden Tag aufs neue lernt. Setz dich nicht unter Druck. Der Schmutz in der Wohnung läuft nicht weg...und wen man mal nicht gekocht hat, bringt der Pizzabote gerne was. Genieß einfach die Zeit die du für dich und deine Familie zu hause hast.

Lg die Haesin

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18. Mai 2006 um 20:02
In Antwort auf glenna_12162189

@ vanessa6663
Hallo Vanessa,

Negativ denken ist eine Art Teufelskreis, je mehr man das einstellen möchte, desto härter kommt es.
Was sind das für negative Gedanken? Geht es dabei um dich? Was hast du beruflich gemacht?

Ciao,

Lisa

Hallo Lisa
Ich denke zb. daran, dass ich krank werde. Meine Mum hatte mit 23 einen Schlaganfall und meine Schwester war gerade 1 Jahr alt. Ich bilde mir immer ein, dass mir das gleiche passiert. Um meine Familie habe ich auch immer Angst, dass meinem Sohn oder meinem Mann etwas passiert. Ich glaube, mir fehlt wirklich meine Arbeit. Nächsten April fange ich wieder an aber Beruf und Fam. unter einen Hut zu bek. ist auch schwer.Ich hab auch erst für nächstes Jahr einen Kita Platz und hab keine möglichkeit meinen Sohn unterzubringen. Irgendwie würde ich mich dann auch schlecht fühlen weil alle sagen, "Die Babypause muss man genießen usw"aber in der Zeit wo man zH ist, hat man einfach zu viel zeit zum nachdenken. Manchmal ist es einfach langweilig auch wenn mein Sohn ständig was neues lernt aber nur Beruf Mama scheint mich nicht auszufüllen. Verzwickte Situation. Von Beruf bin ich übrigens Bürokauffrau in 2 Schichten.

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18. Mai 2006 um 21:59
In Antwort auf sally_12532780

Hallo Lisa
Ich denke zb. daran, dass ich krank werde. Meine Mum hatte mit 23 einen Schlaganfall und meine Schwester war gerade 1 Jahr alt. Ich bilde mir immer ein, dass mir das gleiche passiert. Um meine Familie habe ich auch immer Angst, dass meinem Sohn oder meinem Mann etwas passiert. Ich glaube, mir fehlt wirklich meine Arbeit. Nächsten April fange ich wieder an aber Beruf und Fam. unter einen Hut zu bek. ist auch schwer.Ich hab auch erst für nächstes Jahr einen Kita Platz und hab keine möglichkeit meinen Sohn unterzubringen. Irgendwie würde ich mich dann auch schlecht fühlen weil alle sagen, "Die Babypause muss man genießen usw"aber in der Zeit wo man zH ist, hat man einfach zu viel zeit zum nachdenken. Manchmal ist es einfach langweilig auch wenn mein Sohn ständig was neues lernt aber nur Beruf Mama scheint mich nicht auszufüllen. Verzwickte Situation. Von Beruf bin ich übrigens Bürokauffrau in 2 Schichten.

Hallo Vanessa
Ja, ich glaube auch, dass du nicht richtig ausgeglichen bist. Das mit dem Denken kann einem richtig fertig machen, denn die Gedanken werden immer schlimmer. Aber wenn sie auftreten gibt es immer Gründe dafür. Nur weil du arbeiten gehst und keine Zeit hast um nachzudenken, heisst es noch lange nicht, dass sie weg sind. Du bist "nur" abgelenkt. Das mit deiner Mutter hat dir natürlich Angst gemacht. Wenn du Angst davor hast, dass dir auch sowas passieren könnte, kannst du zum Arzt gehen und dich checken lassen: sind dein EKG und Blutuntersuchung normal, dann brauchst du dir keine Sorge mehr zu machen.
Wenn dir zu Hause langweilig wird, dann kannst du ein Hobby nachgehen oder dich mit andere Mamis treffen oder oder oder ... da gibt es fast keine Grenzen
Anstatt darüber nachzudenken, was schlimmes passieren kann, denk darüber nach, womit du deine Zeit sinvollere benutzen könntest. Eine Liste erstellen hilft immer ungemein

Ciao,

Lisa

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