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Krankhafte Angst vor Krebs...

3. Juni 2005 um 17:57

Liebe Mitleser,

meine liebe Mama ist mit 52 Jahren (inzwischen schon vor über 10 Jahren) unter grässlich schmerzhaften und schrecklichen Umständen ums Leben gekommen...

Mich plagen seitdem dermaßen Ängste, selber an dieser Krankheit zu erkranken, dass es schon nicht mehr normal ist.

Meine Mutter hat zudem auch noch Zucker, d.h. sie wurde blind, man hat ihr Gliedmaßen abgenommen, ihre Wirbelsäule war durch die Knochenmetastasen kaputt, d.h. sie musste bis zum Schluss wie ein Baby gewindelt werden etc.

Ich gehe jedes Jahr zum Ultraschall und jedes zweite Jahr zur Mammografie und trotzdem lässt mich diese Angst nicht los.

Obwohl ich andererseits zeitweise an Depressionen leide und eigentlich vor dem Tod keine Angst habe, quält mich die Vorstellung, an Krebs zu erkranken!

Ich habe meinen Frauenarzt schon gefragt, ob ich hysterisch bin...

Er meinte, nein, aber ich solle mich nicht so verrückt machen.

Geht es jemandem von euch ähnlich?

Mein Vater ist übrigens 4 Jahre später auch an der Vorbereitung zur Darmkrebsoperation gestorben und ich bin gerade mal 40...

Lieben Gruß und Danke im Voraus, filou1964

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3. Juni 2005 um 20:30

Tagchen
ich glaube ich kann gut nachvollziehen was du denkst

auch ich habe irgendwie angst an krebs zu erkranken...die angst hat glaube ich jeder, da es wirklich jeden treffen kann.ich bin krankenschwester und damals als ich angefangen habe zu lernen, war ich schockiert, das eigentl. bei jedem, der eingehend untersucht wurde auch irgendwo etwas gefunden wurde.

allerdings frage ich mich manchmal, ob es nicht auch ein neuanfang sein kan, wenn man die diagnose krebs gestellt bekommt.was nimmt man nicht alles als gegeben hin? vieles ist so selbstverständlich
ich glaube ab dem zeitpunkt, wo man so eine diagnose bekommt, ist es nicht mehr so.sicher es gibt viele die dann resignieren aber ich habe immer versucht , den patienten mut zu machen und das leben nun auch mal von der anderen seite zu betrachten.denn wenn der tod dein ratgeber ist, dann überlegst du nicht mehr lang..sollte ich mir diesen traum erfüllen oder warte ich noch?
dann tut man das, wozu man lust hat, dann tut man das, was man sich bsher vllt nicht getraut hat, z.bsp auf der strasse tanzen, auf dem grünen rasen ein rad schlagen, leuten die man nicht mag, die meinung ins gesicht sagen und sich auch von ihnen lösen..dann, wenn der tod auf deiner schulter sitzt und du ihn fragst, sol ich oder soll ich nicht, dann wird er imemr sagen..wann?wenn nicht jetzt?

krebs kann durch aus auch eine chance sein...natürlich ist es nicht abzusprechen, dass es eine sehr heimtückische und aggressive krankheit ist...aber angst habe ich vor ihr keine..nur solange meine kinder noch so klein sind, mag ich nicht dran denken daran zu erkranken

sei nicht böse, dass ich es so sehe..jeder hat so seine meinung dazu und meine erfahrung sagt mir, menschen, die es als chance sahen, haben überlebt..menschen die es als fluch betrachteten, mußten leider gehen

alles gute und das du niemals betroffen bist wünscht dir tschanaed

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3. Juni 2005 um 23:08
In Antwort auf renie_12132620

Tagchen
ich glaube ich kann gut nachvollziehen was du denkst

auch ich habe irgendwie angst an krebs zu erkranken...die angst hat glaube ich jeder, da es wirklich jeden treffen kann.ich bin krankenschwester und damals als ich angefangen habe zu lernen, war ich schockiert, das eigentl. bei jedem, der eingehend untersucht wurde auch irgendwo etwas gefunden wurde.

allerdings frage ich mich manchmal, ob es nicht auch ein neuanfang sein kan, wenn man die diagnose krebs gestellt bekommt.was nimmt man nicht alles als gegeben hin? vieles ist so selbstverständlich
ich glaube ab dem zeitpunkt, wo man so eine diagnose bekommt, ist es nicht mehr so.sicher es gibt viele die dann resignieren aber ich habe immer versucht , den patienten mut zu machen und das leben nun auch mal von der anderen seite zu betrachten.denn wenn der tod dein ratgeber ist, dann überlegst du nicht mehr lang..sollte ich mir diesen traum erfüllen oder warte ich noch?
dann tut man das, wozu man lust hat, dann tut man das, was man sich bsher vllt nicht getraut hat, z.bsp auf der strasse tanzen, auf dem grünen rasen ein rad schlagen, leuten die man nicht mag, die meinung ins gesicht sagen und sich auch von ihnen lösen..dann, wenn der tod auf deiner schulter sitzt und du ihn fragst, sol ich oder soll ich nicht, dann wird er imemr sagen..wann?wenn nicht jetzt?

krebs kann durch aus auch eine chance sein...natürlich ist es nicht abzusprechen, dass es eine sehr heimtückische und aggressive krankheit ist...aber angst habe ich vor ihr keine..nur solange meine kinder noch so klein sind, mag ich nicht dran denken daran zu erkranken

sei nicht böse, dass ich es so sehe..jeder hat so seine meinung dazu und meine erfahrung sagt mir, menschen, die es als chance sahen, haben überlebt..menschen die es als fluch betrachteten, mußten leider gehen

alles gute und das du niemals betroffen bist wünscht dir tschanaed

Warum
sollte ich "böse" sein, dass Du so denkst?! Du hast vollkommen recht! Eine schwere Krankheit stellt einen immer vor völlig andere Tatsachen und zwingt einen, das Leben völlig neu zu überdenken.

Ich wünsche dir das Beste dieser Welt! LG, filou1964

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4. Juni 2005 um 10:34

Hallo filou!
Ich weiß sehr gut,wie es dir geht!Ich mache gerade das selbe durch.Am 14.03.05 ist mein Sohn geboren.2 Tage später habe ich eine schlimme Venenentzündung bekommen.Seit diesen Tag,habe ich sehr schlimme Depressionen,weil meine Muti mit 37 Jahren gestorben ist(an Krebs)Gehirntumor
Es war einfach schrecklich.Man konnte ihr auch nicht mehr mit Chemo helfen,weil ihr Körper voll mit Metastasen war!
Ich denke jetzt immer,das ich das auch bekomme.
Ich war bei meiner Ärztin und habe ihr das alles gesagt.Sie hat Blutbild machen lassen und ein Check up.Es war alles in Ordnung.Ich kann aber darauf nicht vertrauen.Dann bekomme ich Panikattacken und angst.Mir wird schwindelig.Ich habe angst zum Arzt zu gehen,in dem glauben,das er was findet.Meine Familie und mein Freund halten mich schon für verrückt!Also wie du siehst,bist du nicht alleine betroffen.

Schöne Grüße
Tony

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14. Juni 2005 um 13:16
In Antwort auf panaz_11966235

Warum
sollte ich "böse" sein, dass Du so denkst?! Du hast vollkommen recht! Eine schwere Krankheit stellt einen immer vor völlig andere Tatsachen und zwingt einen, das Leben völlig neu zu überdenken.

Ich wünsche dir das Beste dieser Welt! LG, filou1964

Mich hats selbst erwischt
und ich bin noch zu jung für sowas.
Mir hat vor ca. 4 Monaten ein Arzt einen echt bösartigen, schnellen und agressiven Tumor diagnostiziert.
Zu dem zeitpunkt war ich in einer sehr glücklichen Lebensphase. Ich habe jeden Tag genossen, es ging mir gut un dich strotzte nur so vor Selbstbewußsein. Ich hatte 10 kg zugenommen und es störte mich nicht mal. Ganz im Gegenteil ich befand mich in der Blüte meines Lebens.
Das war natürlich seit dem Tag der Diagnose anders. Nach der OP und sämtlichen Untersuchungen hat sich herausgestellt, das der Tumor schon so weit war, das ich diesen Sommer nicht überlebt hätte.
Einerseits sollte man glücklcih über dieses Glück sein, anderseits traut man sich aber gar nciht, es anzunehmen, weil man immer denkt, das dann der nächste Hieb kommt.
Kopf hoch...Alles wird gut...Beate

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20. Juli 2006 um 15:30

Krankhafte Angst vor Krebs
Ich leide seit ca 20 Jahren unter dieser Angst, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Ich lasse mich ständig untersuchen. 1 bis 2 Stunden nach der Untersuchung bin ich beruhigt und dann kommt die Angst wieder. Ich verbringe sehr viel Zeit bei Ärzten.
Manchmal kann ich die Angst nur schwer ertragen!

Viele Grüße!
Kathrin 631

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20. Juli 2006 um 15:39
In Antwort auf beate44

Mich hats selbst erwischt
und ich bin noch zu jung für sowas.
Mir hat vor ca. 4 Monaten ein Arzt einen echt bösartigen, schnellen und agressiven Tumor diagnostiziert.
Zu dem zeitpunkt war ich in einer sehr glücklichen Lebensphase. Ich habe jeden Tag genossen, es ging mir gut un dich strotzte nur so vor Selbstbewußsein. Ich hatte 10 kg zugenommen und es störte mich nicht mal. Ganz im Gegenteil ich befand mich in der Blüte meines Lebens.
Das war natürlich seit dem Tag der Diagnose anders. Nach der OP und sämtlichen Untersuchungen hat sich herausgestellt, das der Tumor schon so weit war, das ich diesen Sommer nicht überlebt hätte.
Einerseits sollte man glücklcih über dieses Glück sein, anderseits traut man sich aber gar nciht, es anzunehmen, weil man immer denkt, das dann der nächste Hieb kommt.
Kopf hoch...Alles wird gut...Beate

Krebs
kann jeder Mensch bekommen, von daher nützt die Angst nicht, im gegenteil sie fördert vielleicht das noch. auch in meiner Familie sind schon 7 menschen an Krebs gestorben oder erkrankt. jedcoh nützt es mir nicht, mich deshalb verrückt zu machen. Gehe zu keinen untersuchungen außer zum Frauenarzt , was sollte ich sonst machen, wenn ich keine beschwerden habe? man kann ja ncih tden ganzen körper ständig untersuchen lassen...

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22. Juli 2006 um 10:16


Es tut mir wirklich leid dass deine Mutter an Krebs gestorben ist. Die Zeit war sicher hart!

ABER: Mach dich nicht verrückt! Es ist klar dass du Angst hast, aber wenn du dich öfter beim Frauenartzt checken lässt, kann es wenn du wirklich einmal Krebs haben solltest nicht so arg werden. Wenn man früh draufkommt kann man immer noch was machen.

Es ist wahr das das Vererbung ist ob man Krebs bekommen kann oder nicht. Ich habe zum Glück dieses Problem nicht. Aber eine Freundin von unserer Familie hatte Brustkrebs, sie hat es recktzeitig erkannt, behandeln lassen und jetzt ist sie wieder gesund, voller Lebensfreude und Tatendrang!!!

Bitte mach dir keine allzugroßen Sorgen
Kleiner Tipp: Tomaten essen schützt angeblich vor Krebs

MFG gfgirl

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8. September 2007 um 18:56

Krebs
Hallo ich muss auch zum Arzt da ich Blut im Stuhlgang hatte. Und dann wahrscheinlich zur Darmspiegelung. Eigentlich habe ich vor einer Darmspiegelung nicht angst, nur vom Ergebniss ich habe angst dass ich Darmkrebs habe. Warum kann man bei einer Vorbereitung für eine Darmoperation sterben???
Ich bin jetzt 14 und habe panische angst dass ich darmkrebs habe ich war im Krankenhaus und die habe mir Blut abgenommen aber meine Mutter meint Vortgeschrittenenen Darmkrebs sieht mann ihm Blut,...

Ich bete so dass ich nichts schlimmes habe, bitte bettet für mich.

Danke

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26. Oktober 2007 um 10:23
In Antwort auf in'am_12938329

Krankhafte Angst vor Krebs
Ich leide seit ca 20 Jahren unter dieser Angst, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Ich lasse mich ständig untersuchen. 1 bis 2 Stunden nach der Untersuchung bin ich beruhigt und dann kommt die Angst wieder. Ich verbringe sehr viel Zeit bei Ärzten.
Manchmal kann ich die Angst nur schwer ertragen!

Viele Grüße!
Kathrin 631

Hilfe gegen Angst vor Krebs
Hallo Kathrin,
ich kann deine Angst sehr gut verstehen, gerade nach den Erfahrungen die Du erlebt hast.Trotzdem denke ich das bei einer gesunden Lebensweise die wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken nicht unbedingt hoch ist.
Ich kann dir das Buch Zhuan Falun empfehlen, eine chinesische Meditationspraxis mit welcher man seinen Körper fit und gesund hält und lernt ein guter Mensch zu werden und seinen Körper zu stehlen.
Vor allem aber hilft es Dir dabei mit deiner Angst umzugehen und sie Schritt für Schritt abzulegen. Ausserdem stärkt es das Vertrauen in dein Leben.
Ich wünsche Dir alles Liebe und konzentriere Dich mehr auf die schönen Dinge des Lebens, denn wenn Du Dich geistig wohl fühlst, ist das wohl der Beste Schutz für Deinen Körper gegen Krankheiten.
Viel Erfolg!!!!!!!

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2. Juli 2008 um 9:52

Tjaaa, das Thema Angst vor Krebs...
... kenn ich nur zu gut.
Meine Mama ist vor 3 Jahren im Alter von 50 Jahren dran gestorben. Die erste Diagnose kam bei ihr mit 47. Sie hat aber dann keine Chemo gemacht, weil sie es auf homöpathische Weise schaffen wollte. Nach der ersten Diagnose war jedes Jahr wieder was und und letztendlich hat sie den Kampf gegen den Krebs verloren.

Wir haben beide 2004 einen Gentest machen lassen, weil auch die Cousine meiner Mama Brustkrebs hatte und zwei Jahre vor meiner Mama dran verstorben ist. Weiß nicht, ob jemand von euch diesen Test auch hat machen lassen. Jedenfalls hat es letztendlich 4 Jahre gedauert, bis beide Gene untersucht waren und heuer im März hab ich erfahren, dass ich eine Genveränderung habe. Meine Mama hatte auch eine.

Jetzt hab ich natürlich immer wieder große Angst, andererseits aber auch die Möglichkeit zu guten Vorsorgeuntersuchungen.

Ich beschäftige mich seit dem Gentestergebnis viel mit Büchern von Louise Hay und Jospeh Murphy, mit der Macht der Gedanken und des Unterbewusstseins und es ist schon ein harter Lernprozess, positiv an diese Sache ranzugehen. Aber ich glaube, das man das auch schaffen kann. Ich werde bald nun auch die Möglichkeit von psychologischen Gesprächen nutzen, die mir gegen die Angst helfen sollen und ich hoffe, das tun sie auch.

Außerdem sind die Lebensumstände trotzdem absolut entscheiden. Krebs ist ja eine Allgemeinerkrankung des Körpers. Meine Mama hat zB Jahrzentelang geraucht, nicht unbedingt gesund gelebt und keinen Sport gemacht. Ich tue also nun auch genau das Gegenteil. Weiters hatte sie auch viele Sorgen als Alleinerzieherin, ich lebe seit 6 Jahren glücklich in einer Partnerschaft und fühle mich so wohl.

Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben, dachte schon, ich bin allein mit meiner Angst...

Allen die Angst haben - lernt positiv zu denken. Ich bin grad dabei und merke schon, wie ich mich in einigen Dingen verändert habe und das geht sicher noch weiter so! Dann kann uns der Krebs nix anhaben!!

Alles Gute,
Martina

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