Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Können mollige leute ihren körper wirklich lieben?

Können mollige leute ihren körper wirklich lieben?

15. Februar 2006 um 4:42

hi,

ich möchte hier niemanden angreifen. das möchte ich schon mal sagen. und ich möchte auch nicht bewerten, ob es besser ist, dünner oder dicker zu sein.
nur meine frage ist einfach: können mollige leute psychologisch gesehen ihren körper wirklich lieben?

das würde mich echt mal interessieren. bin mal gespannt, wer sich zu wort meldet. hoffe, dass ich hier in der richtigen kategorie gelandet bin.

außerdem würde mich noch folgendes interessieren: ist mollig/dick sein eigentlich IMMER die folge von psychischen problemen oder gibts auch einfach leute, die gerne essen, denen es aber psychisch super geht?

schöne grüße
notting hill

Mehr lesen

15. Februar 2006 um 6:23

Icb selber
war auch einmal mollig, d.h. fühle mich im Moment immer noch so, finde es aber nicht toll. Ich habe aber eine Freundin, die auch ziemliches Übergewicht hat und sich dabei pudelwohl fühlt.
Sie hat auch keinerlei psychische Probleme und wenn man mit ihr zusammen isst, dann merkt man einach, wie sehr es ihr schmeckt und wie sie das Essen genießt. Sie kocht auch gern exotische Sachen und findet Küche und Essen einfach toll - ein richtiger Genussmensch also.
Und eigentlich finde ich diese Einstellung toll!
Alles Liebe!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 7:47

Mollig
ist nicht gleich dick (nach meiner definition).

ich persönlich kenne einige leute, die mit etwas mehr besser aussehen als leute, wo man die rippen zählen kann.
zu dünn finde ich total unästhetisch und da können die medien sich noch so sehr ins zeug legen.

woher es kommt? in den ersten jahren durch erziehung - und wenn man gelernt hat, sich mit essen zu trösten o.ä., dann behält man das immer bei - also erziehung und auch psyche sind m.M. nach ausschlaggebend.

ich selber habe bei 1,70 im moment 57 kg, bin aber auf dem besten weg, mich gehenzulassen - ich bin ein kummeresser

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 7:50
In Antwort auf herbstzeitlose

Mollig
ist nicht gleich dick (nach meiner definition).

ich persönlich kenne einige leute, die mit etwas mehr besser aussehen als leute, wo man die rippen zählen kann.
zu dünn finde ich total unästhetisch und da können die medien sich noch so sehr ins zeug legen.

woher es kommt? in den ersten jahren durch erziehung - und wenn man gelernt hat, sich mit essen zu trösten o.ä., dann behält man das immer bei - also erziehung und auch psyche sind m.M. nach ausschlaggebend.

ich selber habe bei 1,70 im moment 57 kg, bin aber auf dem besten weg, mich gehenzulassen - ich bin ein kummeresser

Das wichtigste habe ich nun glatt vergessen
ganz klar: auch mollige frauen können (und sollen!!) ihre hülle lieben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 12:37
In Antwort auf renie_12451281

Icb selber
war auch einmal mollig, d.h. fühle mich im Moment immer noch so, finde es aber nicht toll. Ich habe aber eine Freundin, die auch ziemliches Übergewicht hat und sich dabei pudelwohl fühlt.
Sie hat auch keinerlei psychische Probleme und wenn man mit ihr zusammen isst, dann merkt man einach, wie sehr es ihr schmeckt und wie sie das Essen genießt. Sie kocht auch gern exotische Sachen und findet Küche und Essen einfach toll - ein richtiger Genussmensch also.
Und eigentlich finde ich diese Einstellung toll!
Alles Liebe!

Hi,
hi lilotschka,

und liebt sie denn ihren körper wirklich so, wie er ist? das würde mich interessieren .

ich könnte mir vorstellen, dass aber die mehrheit von pummligen/dicken... menschen dies nicht aus dem grund tut (so wie die anderen hier beschrieben haben).

aber genau so etwas hat mich interessiert. denn ich denke: eine 100%ig allgemein gültige regel kann man nicht aufstellen *wie beruhigend*.

schöne grüße
notting hill

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 12:40

@kleineente
wow - erst mal herzlichen glückwunsch, dass du das geschafft hast. *verbeugung vor kleiner ente***.
wie hast du das geschafft? hast du zu erst die psychischen dinge bereinigt? und anschließend/parallel dazu abgenommen?

schöne grüße
notting hill

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 14:10
In Antwort auf herbstzeitlose

Mollig
ist nicht gleich dick (nach meiner definition).

ich persönlich kenne einige leute, die mit etwas mehr besser aussehen als leute, wo man die rippen zählen kann.
zu dünn finde ich total unästhetisch und da können die medien sich noch so sehr ins zeug legen.

woher es kommt? in den ersten jahren durch erziehung - und wenn man gelernt hat, sich mit essen zu trösten o.ä., dann behält man das immer bei - also erziehung und auch psyche sind m.M. nach ausschlaggebend.

ich selber habe bei 1,70 im moment 57 kg, bin aber auf dem besten weg, mich gehenzulassen - ich bin ein kummeresser

Wenn du fett wirst,
dann haste noch mehr kummer

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 14:27
In Antwort auf govind_12867390

Wenn du fett wirst,
dann haste noch mehr kummer

Na brotspinne
Tastatur immer noch kaputt??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 15:12
In Antwort auf bobby_12178983

Hi,
hi lilotschka,

und liebt sie denn ihren körper wirklich so, wie er ist? das würde mich interessieren .

ich könnte mir vorstellen, dass aber die mehrheit von pummligen/dicken... menschen dies nicht aus dem grund tut (so wie die anderen hier beschrieben haben).

aber genau so etwas hat mich interessiert. denn ich denke: eine 100%ig allgemein gültige regel kann man nicht aufstellen *wie beruhigend*.

schöne grüße
notting hill

*hi*
also ich kenne beide seiten.. mollig und zaun dünn und ich kann nur sagen das ich mich mollig viel wohler fühle als dünn.. bin 1,70 und hatte nur noch 52 kg.. war wirklich nicht mehr schön jetzt schwanke ich immer so zwischen 69-72 kg und fühle mich viel viel wohler als früher.. habe dadurch auch keine einschränkungen oder dergleichen.. ich denke man kann nie eine pauschale aussage geben, weil jeder das selber mit sich ausmachen muss..

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 15:55

Mollig oder total übergewichtig?
Ich glaube hier muß man ganz klar unterscheiden. Ich denke, daß es Leute gibt, die generell eher dazu neigen "mollig" zu sein, wobei mollig für mich einfach ein bißchen speckig bedeutet - also nichts schlimmes. Ich glaube, daß es Leute gibt, die damit tatsächlich besser, gesünder und glücklicher aussehen und es wahrscheinlich auch sind. Und ich finde es gibt auch von denen unheimlich attraktive Exemplare. Wenn ma aber so richtig übergewichtig ist, dann ist das glaub ich wirklich nicht "normal", sondern deutet darauf hin, daß vielleicht emotional was nicht stimmt (Langeweile, Unausgefülltheit, Traurigkeit, Problembewältigung bzw. Problemübertuschung etc.). Und wohl fühlen kann ich mir dann schwer vorstellen. Aber ob man seinen Körper liebt oder nicht hat zunächst mal ja nichts damit zu tun, ob der Körper tatsächlich schön ist oder nicht. Wirkliche Selbstliebe ist ein gefühl, das von innen kommt und bedingungslos den Körper und Geist so annimmt wie er ist. Deshalb glaub ich, daß jeder seinen Körper lieben kann...aber ich glaube, daß wenn man sich selbst wirklich auf tiefster Ebene so lieb hat, daß man sich - egal wie- mag - dann hat man ja schon einige emotionale Probleme gar nicht, und würde dementsprechend auch gar nicht so wahnsinnig dick werden, sondern allenfalls etwas "mollig" sein. das ist ein kreislauf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2006 um 19:26

Hi kleine ente,
ich teile deine meinung .

wie kamst du eigentlich zu diesem nickname?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 6:43
In Antwort auf bobby_12178983

Hi,
hi lilotschka,

und liebt sie denn ihren körper wirklich so, wie er ist? das würde mich interessieren .

ich könnte mir vorstellen, dass aber die mehrheit von pummligen/dicken... menschen dies nicht aus dem grund tut (so wie die anderen hier beschrieben haben).

aber genau so etwas hat mich interessiert. denn ich denke: eine 100%ig allgemein gültige regel kann man nicht aufstellen *wie beruhigend*.

schöne grüße
notting hill

Hallo!
So wie ich sie kenne, liebt die ihren Körper wirklich. D.h. sie tritt sehr selbstbewusst auf und zeigt auch, was sie hat. Natürlich läuft sie nicht gerade in knallengen Tops herum, aber trotzdem. Außerdem sagt sie mir immer, dass an mir ja nichts dran sei und dass das langweilig sei.
Ich kann sie aber leider nicht noch einmal konkret danach ragen, da das Thema zwischen uns im Moment tabu ist, denn sie hält mich für völlig verrückt, weil ich im Moment verzweifelt versuche, ein paar Kilo zu verlieren.
Aber als wir letztens über das Thema Selbstbewusstsein und dessen Zusammenhang mit dem Körper gesprochen hben, hat sie noch einmal gesagt, dass sie sich genau so mag, wie sie ist. Ich hoe, die Antwort hilft dir weiter!
Ciao!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 10:46

Genetisch bedingt
ist es genau umgekehrt: Der Körper ist darauf programmiert, sich bestimmte Fettreserven aufzubauen, für schlechte Zeiten aufgrund von Nahrungsmittelknappheit, für Zeiten, in denen er extrem gefordert wird z.B. während des Stillens oder einer SS. Allerdings hast du natürlich heute keine Nahrungsmittelknappheit mehr und hier liegt letztlich das Problem.

Was mich an diesem Diskussionen immer ein wenig stört ist diese Verallgemeinerung i.S.v. glücklich bzw. unglücklich sein. Ja, ich weiß und ich gebe zu, dass ich mit entsprechend weniger Kilos glücklicher wäre, aber bedeutet das im Umkehrschluss, dass ich jetzt unglücklich bin? Mich jeden Tag über mein Aussehen ärgere? Nein, ich für mich kann dies nicht bestätigen.
Auch sollte man die ganzen Argumente mal ein wenig weiter denken: Ich wäre auch glücklicher, wenn ich fülligeres Haar hätte, wenn meine Wimpern länger wären, meine Nase schmaler, ich mir nicht die Achseln und Beine rasieren müsste etc. etc..

Müssten wir dann nicht alle extrem unglücklich sein? Warum wird hierbei fast ausschließlich am Gewicht festgehalten?

lg
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 11:17
In Antwort auf runa_12850644

Genetisch bedingt
ist es genau umgekehrt: Der Körper ist darauf programmiert, sich bestimmte Fettreserven aufzubauen, für schlechte Zeiten aufgrund von Nahrungsmittelknappheit, für Zeiten, in denen er extrem gefordert wird z.B. während des Stillens oder einer SS. Allerdings hast du natürlich heute keine Nahrungsmittelknappheit mehr und hier liegt letztlich das Problem.

Was mich an diesem Diskussionen immer ein wenig stört ist diese Verallgemeinerung i.S.v. glücklich bzw. unglücklich sein. Ja, ich weiß und ich gebe zu, dass ich mit entsprechend weniger Kilos glücklicher wäre, aber bedeutet das im Umkehrschluss, dass ich jetzt unglücklich bin? Mich jeden Tag über mein Aussehen ärgere? Nein, ich für mich kann dies nicht bestätigen.
Auch sollte man die ganzen Argumente mal ein wenig weiter denken: Ich wäre auch glücklicher, wenn ich fülligeres Haar hätte, wenn meine Wimpern länger wären, meine Nase schmaler, ich mir nicht die Achseln und Beine rasieren müsste etc. etc..

Müssten wir dann nicht alle extrem unglücklich sein? Warum wird hierbei fast ausschließlich am Gewicht festgehalten?

lg
kratzamkopp

Hi kratzamkopp,
genau so etwas wollte ich ja hier mal disskutieren . war eben auf das gewicht bezogen, weil mich das besonders interessiert hatte.
aber dein gedankengang ist sehr schön .
vielleicht hast du lust dazu ein neues thread zu eröffnen.
so nach dem motto: liebe dich selbst, wie du bist .

ich persönlich bin zur zeit ein bisschen zu pummelig. und fühle mich NICHT wohl damit. deshalb muss das wieder runter .

ich denke, das sollte aber jeder von uns selbst entscheiden. hauptsache, wir fühlen uns wohl in unserer haut (ich bin da eher der ansicht wie kleine ente).
aber wie gesagt: individuelle entscheidung!

(es gibt auch zu viele leckere dinge auf der welt, das ist soooooooo ungerecht - so, das musste jetzt mal sein

schöne grüße an alle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 18:48

Das ist mir schon klar,
ich selber trage auch figurbetonte Kleidung, obwohl ich mit meiner igur total unzufrieden bin (obwohl es auch Grenzen gibt - einen Mini würde ich nie tragen, da das bestimmt total schrecklich aussieht, das aber nur nebenbei). Nun ist es aber so, dass ich zu dieser Freundin ein wirklich tolles Verhältnis habe und es nur wenige Menschen gibt, die erstens über mich so viel wissen und zweitens über die ich so viel weiß. Wir sprechen auch über Dinge, die uns sehr tief betreffen. Wie das mit dem Selbstbetrug ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Fakt ist aber auch, dass sie nicht mehr die Jüngste ist (Ende 30) und wir uns jetzt seit sechs Jahren kennen und sie nie etwas unternommen hat um abzunehmen. Und sie ist halt auch kein Mensch, der zu depressiven Phasen o.Ä. neigt - genau im Gegenteil. Ich niemanden, der immer so gut gelaunt ist.
Außerdem denke ich, dass wir uns bei all unseren Gedanken über das, was denn nun ideal oder schön ist, viel zu sehr vom gerade gängigen Bild leiten lassen (Ich bin da übrigens keine Ausnahme!). Wenn auf einmal wieder "barocke, üppige " Formen in wären, würden viele versuchen, dieses Ideal zu erreichen.

lilotschka

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 20:16

Nen Afrikaner
brauch ich nicht, der Österreicher reicht mir

Liebe Grüße
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 20:31
In Antwort auf bobby_12178983

Hi kratzamkopp,
genau so etwas wollte ich ja hier mal disskutieren . war eben auf das gewicht bezogen, weil mich das besonders interessiert hatte.
aber dein gedankengang ist sehr schön .
vielleicht hast du lust dazu ein neues thread zu eröffnen.
so nach dem motto: liebe dich selbst, wie du bist .

ich persönlich bin zur zeit ein bisschen zu pummelig. und fühle mich NICHT wohl damit. deshalb muss das wieder runter .

ich denke, das sollte aber jeder von uns selbst entscheiden. hauptsache, wir fühlen uns wohl in unserer haut (ich bin da eher der ansicht wie kleine ente).
aber wie gesagt: individuelle entscheidung!

(es gibt auch zu viele leckere dinge auf der welt, das ist soooooooo ungerecht - so, das musste jetzt mal sein

schöne grüße an alle

Wenn du unzufrieden bist,
dann musst du was ändern...platt, aber immer noch die Wahrheit .

Ich kann nur sagen, dass ich mit meinem Körper in Frieden lebe. Es gibt immer Momente, in denen ich mich im Spiegel nicht anschauen mag, aber die gäbe es auch mit entsprechend weniger Kilos auf der Waage.

Vielleicht noch ein paar Anmerkungen. Mein Gewicht lässt sich nicht verstecken, vielleicht ein wenig kaschieren, aber jeder Mann weiß was er bekommt.
Ich habe absolut kein Problem damit, wenn Männer mir sagen, dass sie nicht auf dicke Frauen stehen. Auch ich habe Grenzen, für mich sind kleine Männer nicht attraktiv. Meine Partner waren immer mindestens 1,80m groß, kleinere Männer kommen für mich einfach nicht in Betracht. Warum sollte ich mir dieses Recht herausnehmen, aber es anderen übel nehmen?

Dass Übergewicht physiches Ursachen hat, kann ich für mich nicht bestätigen. Ich habe immer gern und gut gegessen, Menschen, bei denen Lebensmittel lediglich der Nahrungsaufnahme dienen, sind mir ein Gräul. Erst wenn es mir schlecht geht, fange ich an abzunehmen. Meine Mutter ist regelrecht besorgt, wenn sei feststellt, dass ich abgenommen habe, denn dann geht es mir meistens nicht gut.

lg
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2006 um 20:48

Der Körper
'weiß' ebenso, dass es irgendwann zu viel ist, denn er reagiert ja auch entsprechend. Nur die Tendenz mehr zu essen, als es vielleicht unseren heutigen Vorstellungen entspricht, ist durchaus vorhanden.
Frauen mit Übergewicht sind im Allgemeinen fruchtbarer und auch insgesamt erfreuen sich übergewichtige Menschen durchaus bester Gesundheit; man darf sie halt nur nicht mit den extrem übergewichtigen Menschen in einen Topf werfen, was man bislang allerdings getan hat.

Ich kenne dich nun schon ein ganzes Weilchen, bin selbst jetzt schon seit über zwei Jahren dabei. Wenn es um das Thema Aussehen geht (und damit meine ich nicht nur das Gewicht) bist du häufig an vorderster Front dabei. Ich kann mich noch gut an eine Diskussion über das Thema Aussehen und Schminken erinnern, und viele der von dir hier beschriebenen Wahrnehmungen (watscheln wie ein Wal etc....wobei...hat eigentlich mal jemand einen Wal watscheln gesehen ?) hattest du in ähnlicher Weise schon damals geäußert; allerdings ging es da nicht um das Gewicht. Ich habe bei dir einfach den Eindruck, dass du diesbezüglich wenig Selbstbewusstsein hast und auch wenn du dein Idealgewicht bald erreichen wirst *daumendrück* habe ich die arge Befürchtung, dass es dann mit einem anderen Thema weitergehen wird.

Liebe Grüße
kratzamkopp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Februar 2006 um 12:51

Also,
von so ner anpassung halte ich auch nichts. ich bin da eher der individualist . bei mir ist es so, dass ich einfach 1. gelenkprobleme habe (!!!) und daher echt abnehmen muss (20 kg - schnief - naja, bin schon dabei ).
aber was mir wichtiger ist, dass ich meinen körper JETZT so liebe wie er ist. dass, was wir unter perfekt verstehen, gibts meines erachtens sowieso nicht. daher liebe ich mich selbst so wie ich bin - mit allen macken .
das heißt für mich persönlich aber nicht, dass ich nichts verändern will. nur finde es wichtig, dass man sich selbst annehmen kann.
wenn man noch jmd. hat, der einen so mag wie man ist, ist das natürlich besonders schön .
hab ich jetzt auch gelernt. ich hatte früher typen, die anscheinend selbst irgendwie schlecht drauf waren, dass sie dann der anderen person sagen mussten, was an ihr nicht perfekt ist (und ich hab das damals noch geglaubt ). naja, diese zeiten sind rum.... .
aber von gängigen idealen halte ich gar nichts. mir ist meine gesundheit wichtig und dass ich mich wohlfühle. sonst nichts. stellt euch doch mal vor, wir wären jetzt im 18. jahrhundert. kleine ente, würdest du dann jetzt 20 kg wieder zunehmen, nur um angepasst zu sein? *grübel**** hoffe, ich hab dich falsch verstanden....

schöne grüße
notting hill



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Februar 2006 um 13:58

Ich hatte auch noch vergessen
zu erwähnen, dass diese Freundin auch zu dem Typ Menschen gehört, der sagt: "Es ist mir egal, was die anderen sagen. Wer mich so, wie ich bin, nicht mag ...".
Und solange man keine gesundheitlichen Probleme hat, ist es ja auch egal, ob man mollig ist oder nicht.
Aber eines beklagt meine Freundin: Wir waren letztens das erste Mal zusammen Kleidung einkaufen, und da hat sie schon gemeckert, dass sie in den normalen Läden (street one, esprit etc.) nichts findet, weil da einfach bei 42 Schluss ist. Aber gleichzeitig hat sie gesagt, dass das für sie kein Grund sei, abzunehmen.
Ein gutes Beispiel für den Zeitgeist ist übrigens auch die Monroe: Heute gilt sie immernoch als Schönheit und sexy Frau, obwohl sie - unter heutigen Maßstäben - doch eher als mollig zu bezeichnen wäre!

Lilotschka

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Februar 2006 um 14:04
In Antwort auf silje_12635547

*hi*
also ich kenne beide seiten.. mollig und zaun dünn und ich kann nur sagen das ich mich mollig viel wohler fühle als dünn.. bin 1,70 und hatte nur noch 52 kg.. war wirklich nicht mehr schön jetzt schwanke ich immer so zwischen 69-72 kg und fühle mich viel viel wohler als früher.. habe dadurch auch keine einschränkungen oder dergleichen.. ich denke man kann nie eine pauschale aussage geben, weil jeder das selber mit sich ausmachen muss..

lg

Eine kleine Frage,
wenn sie dir nicht zu indiskret ist: Warum hast du denn zugenommen? Ich hatte auch mehrere Jahre bei 167 cm ein Gewicht von 47 Kilo. Heute hab' ich 10 Kilo mehr auf den Hüften (zwischenzeitlich war ich sogar einmal bei über 70 Kilo!) und weiß auch, dass es mir damals, mit unter 50, psychisch sehr schlecht ging. Trotzdem habe ich wahrnsinnige Zeit zuzunehmen und mache auch ständig Diäten (im Moment versuche ich wieder die 53 Kilo zu erreichen, die ich im Oktober noch hatte.

Alles Liebe!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2006 um 18:51

Ich hätte da noch mal 'ne kleine Frage!
Ich habe über diese Frage noch ein wenig nachgedacht und bin außerdem heute auf sehr unschöne Art und Weise mit dem Problem "Essenskontrolle" konfrontiert worden.
Meint ihr eigentlich, dass es so viel besser ist, rank und schlank zu sein. Wird man dadurch vielleicht glücklicher, dass man sein Essen mehr oder weniger zwanghaft, auf jeden Fall aber von außen beeinflusst, kontrolliert?
Gibt es wirklich so etwas wie ein "Wohlfühlgewicht"? Dann wüsste ich nämlich gerne, wo meines liegt. Und obwohl ich bestimmt kein Übergewicht habe, bin ich auch nicht glücklich mit meinem Körper.
Also: Wenn es Schlanke gibt, die unglücklich sind mit ihrem Körper, und solche, die glücklich sind und ihr "Wohlfühlgewicht" gefunden haben, warum soll es dann nicht auch unglückliche und glückliche Mollige geben?
Denkt mal drüber nach - über eine Reaktion würde ich mich freuen!
Lilotschka

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2006 um 18:55

Erkunde Deine Schönheit
Hallo,

ich selber war früher (vor ca. 2,5 Jahren) immer schlank. Ich arbeitete in einem Beruf, wo eine schlanke Figur wichtig war. Jezt studiere ich und esse sehr gerne Schokolade... ich habe es richtig genossen, nicht mehr so auf alles zu verzichten. Habe jetzt 15 kg zugenommen. Zuerst ist es ungewöhnlich ... sich so wahrzunehmen. Doch ich habe festgestellt das viele Männer etwas Speck sexy finden, also, ich komme eigendlich noch besser an, als früher. Ich finde mich auch selber sexy... mal etwas kuscheliger zu sein. Mein Busen ist ordentlich gewachsen.. mein Po auch... ich fühle mich körperlich gut, da ich viel Jogge. Ich muss sage, das ich mich heute teilweise mehr mag, weil ich mir was gönne. Ich lass es mir gut gehen, mache mir nicht mehr so sorgen wegen der Figur und dadurch fühle ich mich besser, und finde mich vom Aussehen wirklich o.k. Denn wenn ich gut drauf bin, dann strahlt mir das meine Umgebung wieder.
Ich denke, das das heutige schönheitsideal einfach nur ein Produkt ist... wenn ich jemanden wirklich sehr mag, dann mag ich ihn noch genauso... wenn nicht noch mehr, wenn er etwas dicker geworden ist.
Jedoch sollte man auch nicht zu fett, werden, dann fühlt man sich auch nicht mehr gut... weil es auf den Kreislauf... Gelenke... sprich die Gesundheit geht.

Ich finde echte Schönheit ist da, wo ein Mensch eine eigene Schönheit ausstrahlt... und das macht jeder, ob alt oder jung, der zufrieden und glücklich aussieht.

Tschüss Nici

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2006 um 22:27
In Antwort auf ronja_12931557

Erkunde Deine Schönheit
Hallo,

ich selber war früher (vor ca. 2,5 Jahren) immer schlank. Ich arbeitete in einem Beruf, wo eine schlanke Figur wichtig war. Jezt studiere ich und esse sehr gerne Schokolade... ich habe es richtig genossen, nicht mehr so auf alles zu verzichten. Habe jetzt 15 kg zugenommen. Zuerst ist es ungewöhnlich ... sich so wahrzunehmen. Doch ich habe festgestellt das viele Männer etwas Speck sexy finden, also, ich komme eigendlich noch besser an, als früher. Ich finde mich auch selber sexy... mal etwas kuscheliger zu sein. Mein Busen ist ordentlich gewachsen.. mein Po auch... ich fühle mich körperlich gut, da ich viel Jogge. Ich muss sage, das ich mich heute teilweise mehr mag, weil ich mir was gönne. Ich lass es mir gut gehen, mache mir nicht mehr so sorgen wegen der Figur und dadurch fühle ich mich besser, und finde mich vom Aussehen wirklich o.k. Denn wenn ich gut drauf bin, dann strahlt mir das meine Umgebung wieder.
Ich denke, das das heutige schönheitsideal einfach nur ein Produkt ist... wenn ich jemanden wirklich sehr mag, dann mag ich ihn noch genauso... wenn nicht noch mehr, wenn er etwas dicker geworden ist.
Jedoch sollte man auch nicht zu fett, werden, dann fühlt man sich auch nicht mehr gut... weil es auf den Kreislauf... Gelenke... sprich die Gesundheit geht.

Ich finde echte Schönheit ist da, wo ein Mensch eine eigene Schönheit ausstrahlt... und das macht jeder, ob alt oder jung, der zufrieden und glücklich aussieht.

Tschüss Nici

Hallo Nici,
ich hab' auch mal ziemlich viel zugenommen (von 47 auf ca. 70 Kilo), fand es aber einfach nur schrecklich. Und ich war mordsmäßig froh, als ich nach reichlicher Anstrengung den größten Ballast wieder los war (10 Kilo in einem ersten Schritt, dann noch einmal 5 Kilo).
Trotzdem: Ich finde gut, was du schreibst! Und ich wäre froh, wenn ich mich auch mikt ein paar Kilo mehr so akzeptieren könnte wie du!
Alles Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Februar 2006 um 0:00

Nein
ich konnte das nicht.Muss sagen,mir gings,zu meinen pfundigeren Zeiten nicht gut.Mein Mann hatte mich verlassen(und das 6 Monate nach unserer Hochzeit mit einer sehr "guten"Bekannten von mir).War da 22,habe dann gegessen...88kg,bins nicht mehr losgeworden.Habe dann vor einer Weile den Entschluß gefasst,abzunehmen.Durch viel Disziplin bin ich jetzt auf 68kg.Meine Klamotten gefallen mir wieder und mein jetziger Mann ist begeistert.
Wer sich so wohl fühlt,ok,kanns mir zwar schwer vorstellen,aber ich fühl mich mit 20kg weniger Speck auf den Rippen um einiges attraktiver.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Februar 2006 um 17:55

Ich weiß ja nicht...
wie es wirklich ist richtig 'dick' zu sein, aber für mich könnt ich mir das nicht vorstellen. Ich bin schon so nicht ganz zufrieden und wenn ich mal zwischendurch wieder ein bisschen was abgenommen hab, fühl ich mich viel besser. Aber keine Ahnung, ist halt bei mir so.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Februar 2006 um 13:50

Sorry aber das muss mal gesagt werden...
also allein die frage schon ob sich mollige leute überhaupt gut finden können zeigt doch schon deine einstellung!! ich find das ein wenig scheinheilig von dir wenn du behauptest niemanden verletzen zu wollen, denn in deiner frage selbst wertest du "mollige" als nicht in der lage, ihren körper zu lieben. wenn es um dich geht, dann kann ich dir nur dazu sagen dass niemand auf der welt dich lieben wird, wenn du es nicht selbst tust. es gibt wahrscheinlich genausoviele dünne die ihren körper nicht mögen, aber das liegt nicht an dem körper, sondern an dem menschen der in dem körper ist, und was der für ein bid von sich selbst hat. nehmen wir mal an ein molliger mensch nähme plotzlich stark ab. zunächst würde er sich toll fühlen, mehr aufmerksamkeit von aussen bekommen, sien selbstbewusstsein würde sich stärken. aber dann, wenn er sich daran gewöhnt hat, findet er etwas anderes das falsch an ihm ist und die ganze sache geht von vorne los. es gibt kein "ich bin erst glücklich, wenn ich dünn bin, oder wenn ich erst mal verheiratet bin, oder wenn ich erst mal ein haus habe". glück ist jetzt. man darf sich nicht durch andere definieren, und durch das was andere von einem halten oder über einen sagen. denn das verhalten der anderen sagt meistens nur etwas über sie selbst aus, und weniger etwas über dich. ich muss zugeben ich hab auch dieses vorurteil dass mollige sich nicht gut finden könnten. aber das liegt nur daran dass ich selber manchmal denke zu dick und deshalb nicht gemocht zu werden, obwohl das eigentlich total absurd ist (ich bin 175 und wiege 55kg). genauso wie ich früher immer gedacht habe "oh gott wie sieht die denn aus, also ich verstehe gar nicht wieso die einen freund hat". das klingt jetzt sehr gemein, aber ich will einfach ehrlich sein, und ich denke ich bin nicht die einzige die mal so gedacht hat. diese gedanken kamen auch wieder nur zustande weil ich selbst neidisch war keinen freund zu haben... also, du siehst, diese ganzen urteile kommen also nur durch andere zu stande und wenn du dich selbst so liebst wie du bist dann gibts eigentlich keinen grund dich solch eine frage zu fragen...
alles liebe amoretpsyche

p.s. ich denke dass starkes zu- oder abnehmen damit zu tun hat wie man sich psychisch fühlt. bei langeweile, liebeskummer oder stress nehme ich immer zu, weil ich in essen den ersatz für ein schönes gefühl sehe. andererseits hatte ich auch phasen in denen ich mich ungeliebt fühlte und dachte, meine willenskraft ist eine stärke, durch die ich über alle einen vorteil habe, und dann hab ich abgenommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 0:11

Und du sagst du könntest keine ganz kurzen röcke tragen???
hey kleine ente, also in meinem alter gibts viele mädels (17 18) die soviel wiegen bei der größe und ganz entzückend in kurzen röcken aussehen. ich muss sagen das ist doch echt ein super gewicht um kurze röcke zu tragen, oder nicht? hey, mach mir hier keine angst, ich wieg selbst 58kg bei der größe und wenn du das viel findest... ich dachte eigentlich das sei ok. naja, ich hatte sowieso vor in den sommerferien diät zu machen und endlich mein traumgewicht, 50kg, wieder zu erreichen. wie lange hast du zum abnehmen gebraucht?

alles liebe
amoretpsyche

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 11:30

Mal Spaß beiseite, Luis,
aber hast du nicht auch Angst, pummelig zu werden, wenn du in so 2-3 Jahren in die Pubertät kommst?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 12:18

Eine Gegenfrage:
Kann eine Frau behaupten, ihren Körper zu mögen, wenn sie ihn dauernd mit Diäten quält, als wäre er sterbenskrank, wenn sie ihm ständig sagt, dass sie mit ihm unzufrieden ist, und ihn mit Schokolade-Verbot bestraft, obwohl er nichts angestellt hat? Und: Kann dieser Körper seine Besitzerin lieben? Wird er ihr nicht aus Rache die Freude an der Lust verweigern?

Weißt Du, wie amüsant ein Date mit einer Frau ist, die den ganzen Abend an der unerfüllbaren Sehnsucht nach einer Tüte Pommes leidet?

Ich behaupte jetzt mal frei von der Leber weg, dass ihr euch den Terror mit dem Abnehmen nicht einmal selbst antut, sondern ihr lasst zu, dass schmierige, selbstverliebte und maßlos geldgierige Tunten à la Lagerfeld das mit euch tun. Die hassen euch. Sie wollen euch immer mehr abmagern lassen, bis ihr ganz verschwindet und nur mehr ihre Fetzen allein auf dem Catwalk herumstelzen. Sie versprechen euch den Kick "Selbstwertgefühl" und geben euch die Verzweiflung vor dem Spiegel. "Sooo müsst ihr werden!" nuscheln sie euch zu und deuten auf ihre "Models", die wie Plastikschläuche voller Hirschgeweihe auf dem Laufsteg herumklappern.
Schickt diese Sackratten mitsamt den Betrügern von der Kosmetikindustrie zum Teufel. Sagt ihnen: Wir lieben uns, wir brauchen eure Krücken, Verbände, Salben und Saftln nicht dazu!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 14:12
In Antwort auf royce_12443210

Eine Gegenfrage:
Kann eine Frau behaupten, ihren Körper zu mögen, wenn sie ihn dauernd mit Diäten quält, als wäre er sterbenskrank, wenn sie ihm ständig sagt, dass sie mit ihm unzufrieden ist, und ihn mit Schokolade-Verbot bestraft, obwohl er nichts angestellt hat? Und: Kann dieser Körper seine Besitzerin lieben? Wird er ihr nicht aus Rache die Freude an der Lust verweigern?

Weißt Du, wie amüsant ein Date mit einer Frau ist, die den ganzen Abend an der unerfüllbaren Sehnsucht nach einer Tüte Pommes leidet?

Ich behaupte jetzt mal frei von der Leber weg, dass ihr euch den Terror mit dem Abnehmen nicht einmal selbst antut, sondern ihr lasst zu, dass schmierige, selbstverliebte und maßlos geldgierige Tunten à la Lagerfeld das mit euch tun. Die hassen euch. Sie wollen euch immer mehr abmagern lassen, bis ihr ganz verschwindet und nur mehr ihre Fetzen allein auf dem Catwalk herumstelzen. Sie versprechen euch den Kick "Selbstwertgefühl" und geben euch die Verzweiflung vor dem Spiegel. "Sooo müsst ihr werden!" nuscheln sie euch zu und deuten auf ihre "Models", die wie Plastikschläuche voller Hirschgeweihe auf dem Laufsteg herumklappern.
Schickt diese Sackratten mitsamt den Betrügern von der Kosmetikindustrie zum Teufel. Sagt ihnen: Wir lieben uns, wir brauchen eure Krücken, Verbände, Salben und Saftln nicht dazu!

@pingui: Der Gedanke ist gut,
erfasst das Problem aber nicht so ganz. Klar, die Modeindustrie unterstützt das Bild der superschlanken Frau, gerade junge Mädels wollen diesem Ideal nacheifern - und zu anderen Zeiten gab es ja auch schon andere Schönheitsideale.
Aber wenn ein Mensch (nicht nur eine Frau!) wirklich Probleme mit der Figur bzw. mit dem eigenen Körper hat, steckt mehr als nur ein Schönheitsideal dahinter. Selbstwertgefühl ist ein gutes Stichwort. Aber es hängt nicht nur von der Modeindustrie oder der Gesellschaft ab. Dahinter steckt immer auch ein tiefer seelischer Konflikt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 4:06
In Antwort auf renie_12451281

@pingui: Der Gedanke ist gut,
erfasst das Problem aber nicht so ganz. Klar, die Modeindustrie unterstützt das Bild der superschlanken Frau, gerade junge Mädels wollen diesem Ideal nacheifern - und zu anderen Zeiten gab es ja auch schon andere Schönheitsideale.
Aber wenn ein Mensch (nicht nur eine Frau!) wirklich Probleme mit der Figur bzw. mit dem eigenen Körper hat, steckt mehr als nur ein Schönheitsideal dahinter. Selbstwertgefühl ist ein gutes Stichwort. Aber es hängt nicht nur von der Modeindustrie oder der Gesellschaft ab. Dahinter steckt immer auch ein tiefer seelischer Konflikt.

Da hast Du natürlich Recht, lilotschka
Fettleibigkeit ist eine schwerwiegende Krankheit (im wahrsten Sinne des Wortes), die einen ganzen Rattenschwanz von anderen Krankheiten nachzieht: Bluthochdruck, Überbelastung des Herzens, Diabetes, Beinödeme, Leberstörungen... undundund. Und sie macht den Alltag zu einem Spießrutenlauf (beim Socken Anziehen der Bauch im Weg...)
Aber die meisten Frauen, die sich mit Diäten quälen, sind bloß ein bisschen rund. Ein BMI von 25 oder 26 ist keine Tragödie, meistens sogar recht hübsch anzusehen (und angenehm anzugreifen). Das mit dem Selbstwertgefühl ist eine viel tiefer greifende Sache. Frauen suchen nach den Gründen für ihr unbefriedigendes Selbstbild, und die Werbung, Hollywood und die Modewirtschaft geben ihnen den Hinweis: ZU DICK! Das ist Blödsinn und ein hinterlistiges Ablenkungsmanöver. Der Grund liegt wo anders: (das ist meine Meinung, und ich erhebe nicht den Anspruch, dass es die absolute Wahrheit ist) Frauen werden von der männerdominierten Gesellschaft hundsmiserabel behandelt. Ihre naturgegebenen Eigenheiten, die sie von Männern unterscheiden, wie zB Geduld, Ausdauer, Besonnenheit, Einfühlsamkeit, werden heruntergemacht, missbraucht und ausgebeutet ("Wenn sie's eh von der Natur mitbekommen haben, müssen wir sie ja nicht extra dafür bezahlen"). Die Fähigkeiten, die sie im gleichen Maße haben wie Männer, werden geleugnet. Dass Frauen gleich intelligent sind wie Männer, ist nicht nur offensichtlich, sondern auch 1000 Mal wissenschaftlich bewiesen. Was Männer eher können als Frauen, zB bessere Bewältigung kurzzeitiger großer Anstrengungen oder Kraftarbeit, wird überbewertet und den Frauen praktisch zum Vorwurf gemacht, dass sie das nicht so können. Kleinen Mädchen wird schon mitgegeben, dass sie halt Mädchen sind und deswegen dies und das nicht so können oder dürfen wie der Bruder. Und das geht so dahin, über die Einpark- und Blondinenwitze bis zu den "widerlichen alten Weibern, die einem (Mann) nur die Luft zum Atmen wegnehmen".

p.s. Eine gute Freundin von mir heißt Christiane. Ihr Vater ist ihr heute noch bös, weil er keinen Christian bekommen hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 8:42
In Antwort auf royce_12443210

Da hast Du natürlich Recht, lilotschka
Fettleibigkeit ist eine schwerwiegende Krankheit (im wahrsten Sinne des Wortes), die einen ganzen Rattenschwanz von anderen Krankheiten nachzieht: Bluthochdruck, Überbelastung des Herzens, Diabetes, Beinödeme, Leberstörungen... undundund. Und sie macht den Alltag zu einem Spießrutenlauf (beim Socken Anziehen der Bauch im Weg...)
Aber die meisten Frauen, die sich mit Diäten quälen, sind bloß ein bisschen rund. Ein BMI von 25 oder 26 ist keine Tragödie, meistens sogar recht hübsch anzusehen (und angenehm anzugreifen). Das mit dem Selbstwertgefühl ist eine viel tiefer greifende Sache. Frauen suchen nach den Gründen für ihr unbefriedigendes Selbstbild, und die Werbung, Hollywood und die Modewirtschaft geben ihnen den Hinweis: ZU DICK! Das ist Blödsinn und ein hinterlistiges Ablenkungsmanöver. Der Grund liegt wo anders: (das ist meine Meinung, und ich erhebe nicht den Anspruch, dass es die absolute Wahrheit ist) Frauen werden von der männerdominierten Gesellschaft hundsmiserabel behandelt. Ihre naturgegebenen Eigenheiten, die sie von Männern unterscheiden, wie zB Geduld, Ausdauer, Besonnenheit, Einfühlsamkeit, werden heruntergemacht, missbraucht und ausgebeutet ("Wenn sie's eh von der Natur mitbekommen haben, müssen wir sie ja nicht extra dafür bezahlen"). Die Fähigkeiten, die sie im gleichen Maße haben wie Männer, werden geleugnet. Dass Frauen gleich intelligent sind wie Männer, ist nicht nur offensichtlich, sondern auch 1000 Mal wissenschaftlich bewiesen. Was Männer eher können als Frauen, zB bessere Bewältigung kurzzeitiger großer Anstrengungen oder Kraftarbeit, wird überbewertet und den Frauen praktisch zum Vorwurf gemacht, dass sie das nicht so können. Kleinen Mädchen wird schon mitgegeben, dass sie halt Mädchen sind und deswegen dies und das nicht so können oder dürfen wie der Bruder. Und das geht so dahin, über die Einpark- und Blondinenwitze bis zu den "widerlichen alten Weibern, die einem (Mann) nur die Luft zum Atmen wegnehmen".

p.s. Eine gute Freundin von mir heißt Christiane. Ihr Vater ist ihr heute noch bös, weil er keinen Christian bekommen hat.

Natürlich
haben es Frauen in der heutigen Gesellschaft noch schwerer als Männer, zumindest wenn sie gewisse Positionen erriechen wollen.Daran zweifle ich nicht. Ich selber muss von mir allerdings sagen, dass ich - zumindest was halt das Rollenverständnis und -bild angeht - in einer ziemlich gleichberechtigten Atmosphäre aufgewachsen bin. Meine Brüder und ich hatten so ziemlich dieselben Rechte und Pflichten, und auch außerhalb der Familie kann ich mich nicht daran erinnern, jemals Repressalien erlebt zu haben. Ich wurde und werde in allem gefördert, und dass sgar heute noch, obwohl ich erwachsen bin. Ich habe einen guten Beruf, im Prinzip könnte alles SUPER laufen. Ich bin auch eigentlich kein Mensch, der alles Trends hinterherläuft - und ich sehe die ganze Mediengesellschaft auch eher kritisch. Und dennoch - ich leide seit Jahren unter Essstörungen und Diätwahn. Und da bin ich nicht die einzige. Das meine ich damit, dass das Problem tiefer liegt - irgendwo in der Psyche des jeweiligen Menschen. Ich denke, alle Frauen sind dem Bild in den Medien ausgesetzt. Und fast alle Frauen, die ich kenne, sind auch -zumindest phasenweise - um ihre Figur besorgt. Aber trotzdem nimmt dieser Schlankheitswahn nicht bei allen suchartige Züge an. Und Studien belegen ja auch, dass von echten Störungen gerade solche Mädels und Frauen mit guter Schulbildung und aus gut behütetem Hause betroffen sind.
Und übrigens: Wenn ich einen BMI von 25/26 hätte und unbedingt abnehmen wollte, wäre ich FROH. Dann sähe ich in allem wenigstens noch einen rational erfassbaren Sinn.

P.S.: Meine Eltern sind froh, dass sie Söhne und eine Tochter haben. Ein Mädel haben sie sich immer gewünscht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 8:47
In Antwort auf renie_12451281

Natürlich
haben es Frauen in der heutigen Gesellschaft noch schwerer als Männer, zumindest wenn sie gewisse Positionen erriechen wollen.Daran zweifle ich nicht. Ich selber muss von mir allerdings sagen, dass ich - zumindest was halt das Rollenverständnis und -bild angeht - in einer ziemlich gleichberechtigten Atmosphäre aufgewachsen bin. Meine Brüder und ich hatten so ziemlich dieselben Rechte und Pflichten, und auch außerhalb der Familie kann ich mich nicht daran erinnern, jemals Repressalien erlebt zu haben. Ich wurde und werde in allem gefördert, und dass sgar heute noch, obwohl ich erwachsen bin. Ich habe einen guten Beruf, im Prinzip könnte alles SUPER laufen. Ich bin auch eigentlich kein Mensch, der alles Trends hinterherläuft - und ich sehe die ganze Mediengesellschaft auch eher kritisch. Und dennoch - ich leide seit Jahren unter Essstörungen und Diätwahn. Und da bin ich nicht die einzige. Das meine ich damit, dass das Problem tiefer liegt - irgendwo in der Psyche des jeweiligen Menschen. Ich denke, alle Frauen sind dem Bild in den Medien ausgesetzt. Und fast alle Frauen, die ich kenne, sind auch -zumindest phasenweise - um ihre Figur besorgt. Aber trotzdem nimmt dieser Schlankheitswahn nicht bei allen suchartige Züge an. Und Studien belegen ja auch, dass von echten Störungen gerade solche Mädels und Frauen mit guter Schulbildung und aus gut behütetem Hause betroffen sind.
Und übrigens: Wenn ich einen BMI von 25/26 hätte und unbedingt abnehmen wollte, wäre ich FROH. Dann sähe ich in allem wenigstens noch einen rational erfassbaren Sinn.

P.S.: Meine Eltern sind froh, dass sie Söhne und eine Tochter haben. Ein Mädel haben sie sich immer gewünscht!

Hab' noch etwas vergessen
zum Thema "anfassen"! Das ist ja auch so ein Witz! Die Männer, die ich kenne, schauen sich auch immer gerne um, wenn sie eine hübsche, schlanke Frau sehen. Im Bett wollen sie dann aber eher etwas "zum Anfassen" haben. Was soll man als Frau denn davon halten - Verwandlungskünstlerin vielleicht werden?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 10:42

Einfach nur
ja!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 21:37

Kommt darauf an
also als teenie wog ich fast 90 kg.dachte immer ich fühle mich wohl bis ich die fotos vom urlaub am strand sah.in dem darauffolgenden jahr nahm ich 22 kg ab.ich fühlte mich gut,hatte zwar immernoch keinen waschbrettbach,aber ich konnte mich endlich sexy anziehen.jetzt nach 7 jahren wiege ich 70kg,aber ich denke bei meiner grösse von 178cm ist das voll okay.es ist ideal für mich,ich fühle mich wohl und es ist mir egal was andere sagen.darum muss jeder selbst wissen ob er sich mit 50,60,80 oder sogar mit 120kg wohlfühlt,denn andere leute sollten einem am arsch vorbeigehen.denkt was für dich gut ist,denn so toll wie die mädels in der werbung und in der zeitung sind so sind wir normalos halt nicht.und noch eins-die ganz dürren sind echt nicht sexy,deswegen verstehe ich nicht warum alle so ein wollen.keinen arsch,kein busen,keine hüfte.das ist knabenhaft und nicht sexy

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. März 2006 um 21:48

LIEBE
Ich bin Fett und ich Esse weil mir liebe fehlt. Mir fehlt das ich beschäftigt werde. Anreize von aussen kriege.Man mich einfach mal loben tut.Ich esse weil es nervöse nerven betäubt.Das Essen hat mich im Griff. Ich habe die Übersicht verloren.Was kann ich nur tun. Ich bin depressiv, lustlos, habe keinen Spass mehr an der Gesellschaft, alles ist ohne Sinn.Psychologie hat mir auch nichts geholfen. Ich bin anfangs euphorisch mache alles für etwas, kann nicht haushalten mit meiner energie.HILFE...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. März 2006 um 5:58

ICH BEWUNDERE JEDE(N), OB DICK ODER DÜNN, DER SEINEN KÖRPER LIEBT!
Hab' seit Wochen wieder totale Essprobleme, gestern war der Höhrepunkt. Warum? Natürlich weiß ich, dass die Probleme tiefer liegen. Trotzdem: Den konkreten Ausgangspunkt haben die Störungen doch bei der Frage nach der Figur.
Also: WARUM MACHEN SICH MENSCHEN KRANK ÜR EINE "PEREKTE FIGUR"? WARUM; WARUM WARUM?
Lest die Beiträge durch!
SCH...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. März 2006 um 15:14

Mollige können sich sogar sehr wohl fühlen
Ich verstehe diesen ganzen Schlankheitswahn nicht und ich kann dir sagen, ja, ich finde mich super. Ich habe kleiderröße 44 und fühle mich als richtige Frau.

Ich kenne nicht die tieferen Hintergründe von wegen Genen und so weiter, ich esse einfach gern. So mit richtig Genuss. Ich gehe jeden Tag ca 1 Stunde mit meinem Hund spazieren und fühle mich körperlich super.

Ich hoffe, dass hat deine Frage beantwortet.

Bis dann,

Alexa

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. März 2006 um 20:24
In Antwort auf maude_11852157

Mollige können sich sogar sehr wohl fühlen
Ich verstehe diesen ganzen Schlankheitswahn nicht und ich kann dir sagen, ja, ich finde mich super. Ich habe kleiderröße 44 und fühle mich als richtige Frau.

Ich kenne nicht die tieferen Hintergründe von wegen Genen und so weiter, ich esse einfach gern. So mit richtig Genuss. Ich gehe jeden Tag ca 1 Stunde mit meinem Hund spazieren und fühle mich körperlich super.

Ich hoffe, dass hat deine Frage beantwortet.

Bis dann,

Alexa

Wohl fühlen? Ja. Lieben? Weniger.
Für mich geshen kann ich ganz sicher sagen, das ich mich wohl fühle. Meine Laune schwankt natürlich mit dem Wetter, Ereignissen etc. Das erleben ja aber auch Dünne.
Aber meinen Körper lieben? Nein! Lieben tu ich meinen Körper nicht. Überall hängt und wabbelt es. Das kann man nicht lieben.
Deswegen haben es dicke ja auch so schwer bei der Männer Suche. Dicke sind immer nur "Gut gelaunt" und "soooo lieb" und "ganz toll" aber wenn es um eine Beziehung geht, spielt der Körper eine große Rolle. Keiner fasst gerne in Wackelpudding beim Sex.
Und nicht das mich jemand falsch versteht. Ich bin keine "mollige" sondern schon eine "dicke". Wiege gut 110kg und habe Gr. 50.
Als ich noch bei 44er Kleidergröße war habe ich meinen Körper auch noch toll gefunden. Jetzt nicht mehr.
Ich versuche auch ständig was daran zu ändern. Aber das ist nicht so einfach. Leider fehlt mir auch die so gewünscht Zuneigung. Bin zwar verheiratet, aber mein Mann ist eher der passive Typ. Da wird essen leider schnell zum ersatz.

Aber genug gejammert. Wie gesagt wohl fühle ich mich schon. Bin trotz meines Gewichtes recht fit und unternehme viel mit meinen beiden Kindern.
Aber lieben kann ich meinen Körper nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März 2006 um 17:48

Neeee...
...ich denke mollige oder dicke können sich nicht wohl fühlen.ausnahmen bestätigen nur die regel und davon gibt es nur seeehr wenige.
ich denk das weniger,weil ich es abstoßend finde oder unästhetisch,sondern wegen ihrer umgebung.
es ist das schönheitsideal und sie können sich nicht wohl fühlen,weil wir sie nicht lassen-so sieht ...
weil ihnen ständig vorgehalten wird,dass sie anders sind und nicht schön,nicht konform,nicht liebenswert!
natürlich ist das mist,aber wir werden nach dem schlankheitsdogmen erzogen und werden es kaum wieder los.es ist eine seuche.
wir sind nur liebenswert,wenn wir schön und schlank sind.ich wünschte wir könnten diesen mist vergessen und aus dieser scheißblase ausbrechen,denn das echte leben sieht anders aus und 10 kg mehr speck auf den hüften sind sooo verdammt unwichtig,wenn dein vater stirbt,deine tochter einen unfall hat oder du ein kind zur welt bringst.
es ist einfach unwichtig und ein ideal unserer zeit.
und die umwelt darf nicht bestimmen,wer ein recht hat sein leben auszukosten und anerkannt zu werden.
erst müssen wir uns akzeptieren,sonst tut es kein anderer.
aber das ist ja sooo schwer.ein alltäglicher kampf um unsere liebe zu uns selbst!!
amen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. März 2006 um 12:54

Wieviele
leute sind schlank und können ihren körper nicht lieben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. April 2006 um 13:35

Zivilisationskrankheiten
Wer mehr isst als er verbrennt, frisst.

Wer frisst, wird fett.

Wer fett ist, wird damit schon leben, der Mensch belügt sich ja liebend gerne selbst

Wer damit leben kann, hats gut.

Wenn Krankenkassenbeiträge steigen weil andere Ihre Fettleibligkeit pflegen, sollte hier ein Riegel vorgeschoben werden.

Essen ist keine Sucht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest