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Komisches Gefühl

3. April 2015 um 9:02 Letzte Antwort: 4. April 2015 um 20:49

Hallo!
Ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll und ich warne jetzt schon vor das der Text vermutlich etwas länger wird.
Mein Freund und ich sind seit nun knapp 3 1/2 Jahren zusammen und wollen im Juli heiraten. Ich liebe ihn wirklich sehr und weiß genau das er der Mann ist mit dem ich mein Leben verbringen möchte.
im Allgemeinen muss ich sagen, das mein Leben wie es im Moment ist besser nicht sein könnte. Egal ob privat oder beruflich alles läuft super. Aber anstatt mich darüber zu freuen und es einfach so laufen zu lassen, denke ich ständig das so viel positives nicht möglich ist und es irgendwo einen Haken geben muss. Ich vergleiche es manchmal mit einem dieser typischen Hollywooddramen in denen alles astrein läuft und man das Gefühl hat alles sei perfekt und dann passiert irgendetwas aus heiterem Himmel und alles geht kaputt. Ich habe ständig das Gefühl im Bauch das irgendwas passieren wird was meine im Moment eigentlich so schöne Welt
zerstört weil so viel Glück nicht möglich ist. Ich erlaube mir quasi nicht mich zu freuen und es so zu akzeptieren wie es ist.
Ich habe plötzlich furchtbare Angst meinen Freund zu verlieren und kann mich aufgrund dieser ganzen Sache gar nicht auf unsere Hochzeit freuen, weil diese Gedanken dazu führen das ich denke das diese gar nicht stattfinden wird.
Das ist doch nicht normal oder???
Ich versuche mir schon selbst zu helfen in dem ich mir immer wieder sage das ich Sie nicht mehr alle habe, aber vielleicht hilft es mehr wenn man es von anderen gesagt bekommt...
Nein, mal ernsthaft. Kennt jemand sowas und kann mir vielleicht helfen herauszukriegen woher solche Gedanken und Gefühle kommen???
Ich danke euch fürs lesen und schonmal für die Antworten.

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4. April 2015 um 1:31

Ich hoffe du kannst es bald wieder geniesen
Hey, wie ich sehe gehörst du zu der sorte menschen die nicht viel glück haben und wenn es mal die chance auf glück gibt dann mit einem preis dazu... bzw. falls du kein atheist bist, denkst du bestimmt das jedes unglück oder unfall das du mal hast ne strafe für etwas gutes in deinem leben ist....(ich hoffe ich irre mich nicht)

so gehts mir manchmal auch, aber ich kriege mich immer wieder mit den gedanken hin....
..."es gibt keinen bösen gott der dich bestaft, es gibt nur den guten und es gibt keinen teufel der dir die bretter vor die füße legt.... glück hab ich jetzt weil ich mal was gutes getan habe und dafür belohnt werde und wenn mal unglück passiert, dann ist das kein zufall, für den du selbst verantwortlich bist und keiner sonst..."

in dem sinne, versuch für die ganzen dinge verantwortung zu übernehmen, denn dann hast du auch kontrolle darüber, denn dann weist du auch die dinge passieren dir so gut weil du weist das du es so gemacht hast und das kein hacken dahinter steht....

ich hoffe ich konnte dir zu deiner selbstlösung weiter helfen
und falls ich mir irre bitte ich um entschuldigung

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4. April 2015 um 20:49

Wertvolle Hinweise...
< Ich habe plötzlich furchtbare Angst meinen Freund zu verlieren > .. und was macht das mit Dir? Verkrampft es Dich? Klammerst Du dann zwanghaft? Verändert das Deinen Umgang mit ihm? So, dass es der Beziehung eher schadet als nutzt?
Ängste machen manchmal viel kaputt - aber sie sind in aller Regel ein kompetenter Ratgeber und wertvoller Helfer; Wenn Du Deine Angst als Berater ansiehst, kannst Du weiterforschen: was kann sie Dir sagen, diese Angst? Geht es vielleicht darum, dass Du selbst Dich nicht für liebens-wert hältst? Dass Dein Freund unzuverlässig sein könnte? Oder was ganz anderes?

Wenn Du Deine Angst als wertvollen Verbündeten nimmst, kannst Du ihr vielleicht versprechen, sie zu achten - und dann wird sie wahrscheinlich "leiser". Dann kommen vielleicht auch ganz neue, genauere Informationen...

Zu Glück und Zukunft: Tatsächlich reagiert unser Hirn bei den meisten auf drohenden Verlust viel empfindlicher als auf aktuelles Glück; Und: Je höher der Flug, desto tiefer der Fall;
Jetzt kannst Du Dir den Flug natürlich so mit Ängsten vollfrachten, dass er nur noch sehr "bodennah" abläuft der Fall ist dann kaum mehr zu merken, der Flug aber leider irgendwie auch nicht.
Was würde denn passieren, wenn Du Dich ganz bewusst entscheidest, Deinen Flug richtig zu genießen - nur für einen Testraum von .. sagen wir mal: 5 Tagen?

Noch ein Ansatz:
< Ich habe ständig das Gefühl im Bauch das irgendwas passieren wird > ist es das Gefühl, was alles kaputtmacht oder sind es eher die inneren Kommentare dazu? Kannst Du das trennen? Oft ist das auslösende Gefühl ziemlich unwichtig, die Wirkung machen dann die Inneren Dialoge aus - und bei denen besonders der Tonfall, nicht unbedingt der Inhalt. Das kann zur echten Problem-Selbsthypnose werden; Hat Du da schonmal darauf geachtet?

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