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Komische probleme

26. September 2011 um 17:29

Hey
Hallo erstmal, ich lese schon längere zeit in foren, immer in der hoffnung vl. jemanden mit genau meinen problemen zu finden, aber jetz wollte ichs einmal selbst versuchen.
Es handelt sich bei mir eigentlich um einen haufen von problemen, die aber alle irgendwie von der basis kein selbstbewusstsein und depressionen ausgehen.
Ich war immer schon depressiv, redete mir in meiner jugend oft ein, krebs oder irgendwelche anderen krankheiten zu haben und nicht mehr lang zu leben, habe mich oft selbst bemitleidet und eine menge geweint, mir das ganze aber irgendwie absichtlich eingeredetkönnte fast sagen das ich gerne hätte krank sein wollen und gerne dran gedacht habe sterben zu müssen. Ich wollte einen schlimmen abgang und dachte immer daran wie alle um mich trauern würdendas mag sehr gestrört klingen, aber es war einfach so.
Mit 17 hatte ich meine erste, und daweil auch einzige freundin, war zwei jahre mit ihr zusammen und liebte sie eigentlich über allesnur dachte ich vom ersten tag an meist daran dass sie mich einmal verlassen würde und verstand während der ganzen zwei jahre nicht, warum so ein irrsinnig fesches und liebes mädchen nur mit einem wie mir zusammen-sein wollte..und so hatte ich andauernd die gedanken im kopf wie ich ihr mich nur antun kann und sie is zu schade für mich. Ich tat alles für sie, die dümmsten sachen, hab ihr alles immer sofort verziehn und mich dabei auch ziemlich verarschen lassen. Vielleicht liebte ich sie auch gar nicht mehr und hatte nur angst verlassen zu werden, nur weiss ich das heute nicht mehr. Nach zwei jahren verließ sie mich und für mich brach natürlich eine welt zusammen.

Die trennung liegt jetz zwei jahre zurück, nur denke ich, mich nie von dem schock erholt zu haben. Sobald ich auch nur ein wenig getrunken habe, muss ich fast weinen. Ich vermisse sie nicht nur, ich bin ihr irgendwie um ihr leben neidig (also nicht das ich mordgedanken oder sowas hätte), aber ich komme mir vor wie das kleinste herumwuselnde wertlose irgendwas. Ich habe keinen spass an meinen aktivitäten, finde alles was sich um mich dreht richtig wertlos, sei es familie, freunde, fortgehen, ferien,ich sehe keinen sinn darin mich zu freuen, vielmehr bin ich anderen um ihr leben neidig und am ärgsten dem meiner freundin, da ich so gern anteil daran hätte. Und als ich ein teil von ihr und ihrer familie war, da fühlte ich einen sinnihr ein abendessen zu bereiten, jemanden zu haben von dem man zumindest dachte geliebt zu werden, ihr zu helfen wenn was war, sie zu tröstenall diese sachen gaben mir einen sinn im leben, und genau dieser scheint bei mir völlig verschwunden zu sein. Wenn ich heute bilder von ihr sehe, und von den typen die sie wöchentlich wechselt, tut das extremst weh, und dann rauch ich eine nach der anderen oder betrinke mich bis ich ich nichts mehr spüre. Ich finde mein leben ohne sie, oder vielleicht auch nur ohne partner, erbärmlich, die einzigen momente in denen ich glücklich bin, sind wenn ich anderen einen gefallen getan habe oder sie zum lachen bringejedoch auch dies macht mich widerum unglücklich wenn ich freundinnen tröste wenn sie beziehungsprobleme haben und selbst aber immer alleine bleibe.
Irgendwie scheint mir, ich beneide meine ex-freundin darum mich verlassen zu haben.
Das is alles kompliziert, aber versteht das irgendjemand oder weiß vielleicht jemand eine lösung für so komische probleme? Ich wäre euch voll dankbar!! Das ich zum psychologen sollte is mir bewusst, aber ich möchte selbst zuerst nach einer lösung suchen.
Danke, lg

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16. Oktober 2011 um 21:35

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hey.

als du die probleme bzw depressionen deiner jugend beschrieben hast, dachte ich, ich lese in meinem tagebuch oder sonst etwas.. das mit den eingeredeten krankheiten usw.

ich weiß, was du fühlst. auch, wenn ich noch keinen freund hatte, verstehe ich deine taten. auch ich beneide viele leute um ihr leben und versuche immer, es allen recht zu machen, weil ich nicht verstehe, wieso sie gerade mit mir befreundet sind.

ich kann absolut nachvollziehen, was du tust. du musst unbedingt selbstbewusstsein aufbauen. ich weiß, diese möchtegern-psychologen-phrase hört man so verdammt oft und ich persönlich habe noch nicht geschafft, es umzusetzen. aber du scheinst einen entschluss gefasst zu haben, du willst dieses leben doch nicht mehr weiterführen. zwing dich dazu, unter die leute zu gehen oder zumindest an die frische luft, betreibe sport, nütze deine zeit sinnvoll, damit dir erst gar keine gedanken über sinnloses dasein kommen!

natürlich braucht man auch zeit für sich, aber wie ich vermute, führst du deine trauer teilweise absichtlich herbei. vielleicht steckt masochismus dahinter, ich weiß es selbst nicht, wie gern wüsste ich die ursache... bade nicht in selbstmitleid, fang an zu leben! sonst machst du dich nur kaputt..

deine probleme sind nicht komisch, du bist nicht alleine damit. auch, wenn ich erst 14 bin und du mit dem beitrag wahrscheinlich nichts anfangen kannst - vielleicht hilft dir ja der gedanke, dass du nicht der einzige bist, schon ein bisschen.. (:

glg

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