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Kollegin ständig krank und jammert über Stress während Krankenstand

28. September 2010 um 14:49 Letzte Antwort: 12. Oktober 2010 um 9:02

hallo ihr,
ich bitte euch um eure hilfe, bin schön langsam ratlos...
was tun mit einer kollegin, die jedes monat 2-3x krank ist (echt oder nicht will und kann ich nicht beurteilen), jedoch folgendes von sich gibt:
- nach fast 2 wochen krankenstand wegen lungenentzündung erzählte sie im ganzen haus herum, dass es ihr soooo schlecht ging und sie zuhause ziemlich viel geraucht hat
- bei diversen krankenständen wegen grippe/bauchschmerzen/rückenschmerzen/weissichnichtmehr erzählte sie überall, dass sie ja auch im krankenstand ihre sehr kranke tante pflegen muss und sie immer noch nicht erholt ist
- sie kommt auch mal nur einen tag nicht zur arbeit, weil sie fieber hatte
- sie fährt vorm geplanten umzug noch auf urlaub und hat dann keine urlaubstage mehr und genau zum monatsende/monatsanfang ist sie krank und erzählt, dass der umzug und der stress mit den handwerkern so schlimm war
- sie lässt sich ab montag krankschreiben und zwar genau inkl. montag die woche drauf, da dies der stärkste tag im job ist
- sie hat keinen urlaub mehr und bekommt dann sonderulaub, weil ein haustier krank ist
- usw.

die kollegen, die ihre arbeit übernehmen müssen (viel tagesgeschäft, kann leider nichts zum nächsten tag liegen bleiben) trauen sich nichts zu sagen, obwohl sie ziemlich sauer sind, da diese kollegin eine durchaus intrigante neigung hat und diverse schauergeschichten/märchen/blödsinn überall im haus verbreitet und keiner darin vorkommen möchte.
und im normalfall weiß man (da sie unaufgefordert sehr viel privates über sich erzählt) wann sie ungefähr wieder krank sein wird....
die anderen mitarbeiter in dieser abteilung werden übrigens vom chef getadelt, da die krankenstandstage der abteilung jenseits von gut und böse sind.... hinweis auf verteilung ist leider zwecklos.
??????????????
hat jemand einen tip, eine idee, eine große gartenschaufel ??

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28. September 2010 um 15:28

Hm schwer,
aber wir hatten auch mal so jemanden im büro, die chefs haben das ca. 8 monate mitgemacht und dann mußte er gehen, weil natürlich auch viel arbeit liegen geblieben ist und er arbeitete auch nicht sehr sauber.
aber ihr könnt ihr ja mal euren unmut als kollegen mitteilen - ihr seid doch mehrere, die sich darüber aufregen oder? einfach mal zusammentun und ihr das ehrlich heraus sagen. oder sie soll mal über eine stundenkürzung nachdenken, wo sie jeden tag dann normal früher heehen und sich "erholen" kann.

fragt sich natürlich auch, wie produktiv sie für die firma ist - also das lohn/leistungsverhältnis scheint ja nicht ganz zu stimmen. was sagt denn eigentlich der chef dazu, wenn jemand immer krank ist, also der müßte ja sicherlich auch mal mit ihr ein 4-augen-gespräch gehabt haben oder?

liebe grüße
angel

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28. September 2010 um 16:01
In Antwort auf velia_12776595

Hm schwer,
aber wir hatten auch mal so jemanden im büro, die chefs haben das ca. 8 monate mitgemacht und dann mußte er gehen, weil natürlich auch viel arbeit liegen geblieben ist und er arbeitete auch nicht sehr sauber.
aber ihr könnt ihr ja mal euren unmut als kollegen mitteilen - ihr seid doch mehrere, die sich darüber aufregen oder? einfach mal zusammentun und ihr das ehrlich heraus sagen. oder sie soll mal über eine stundenkürzung nachdenken, wo sie jeden tag dann normal früher heehen und sich "erholen" kann.

fragt sich natürlich auch, wie produktiv sie für die firma ist - also das lohn/leistungsverhältnis scheint ja nicht ganz zu stimmen. was sagt denn eigentlich der chef dazu, wenn jemand immer krank ist, also der müßte ja sicherlich auch mal mit ihr ein 4-augen-gespräch gehabt haben oder?

liebe grüße
angel

Hallo angel,
vielen dank für deine hilfe!
tja, das ganze ist im öffentlichen dienst, da muss schon allerhand passieren (quasi des silber stehlen) damit das konsequenzen hat...
und ehrlich gesagt möchte die obrigkeit keinen wie auch immer gearteten streß. das konfliktlösungspotential ist ja nicht allzu hoch.
in der privatwirtschaft läuft das (meist) etwas anders ab.
ausserdem ist besagte kollegin schon über 10 jahre da, ich glaub sogar eben schon fast unkündbar.
das problem ist, dass das klima schon sehr schlecht ist, dazu kommt noch das gejammer über die diversen (vergangenen) leiden und natürlich die mehr oder weniger ankündigung der "neuen" und zu erwartenden leiden....
und von den kollegen will sich keiner groß rauslehnen, in den anderen abteilungen läufts ähnlich ab.
die meisten haben angst, wenn sie wirklich mal krank sind, dass sie dann ebenfalls probleme haben.
was natürlich eben diejenigen bestraft, die wirklich krank sind und auch entsprechend soweit möglich für eine echte genesung sorgen und eben nicht bloß - vermutung - frei brauchen.
die frage ist: wie spricht man es an...?

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28. September 2010 um 16:10
In Antwort auf thuy_12511848

Hallo angel,
vielen dank für deine hilfe!
tja, das ganze ist im öffentlichen dienst, da muss schon allerhand passieren (quasi des silber stehlen) damit das konsequenzen hat...
und ehrlich gesagt möchte die obrigkeit keinen wie auch immer gearteten streß. das konfliktlösungspotential ist ja nicht allzu hoch.
in der privatwirtschaft läuft das (meist) etwas anders ab.
ausserdem ist besagte kollegin schon über 10 jahre da, ich glaub sogar eben schon fast unkündbar.
das problem ist, dass das klima schon sehr schlecht ist, dazu kommt noch das gejammer über die diversen (vergangenen) leiden und natürlich die mehr oder weniger ankündigung der "neuen" und zu erwartenden leiden....
und von den kollegen will sich keiner groß rauslehnen, in den anderen abteilungen läufts ähnlich ab.
die meisten haben angst, wenn sie wirklich mal krank sind, dass sie dann ebenfalls probleme haben.
was natürlich eben diejenigen bestraft, die wirklich krank sind und auch entsprechend soweit möglich für eine echte genesung sorgen und eben nicht bloß - vermutung - frei brauchen.
die frage ist: wie spricht man es an...?

Ja,
da hast du recht, im öffentlichen dienst ist das sicherlich anders. aber ich würde ihr und ihren geschichten einfach nicht mehr zuhören - einfach ignorieren oder sagen "du sorry, ich habe grad keine zeit, bin ja so im stress" - sie wird das sicher verstehen, ist ja auch so eine stressgeplagte

ansonsten denke ich wird es sehr schwer sein, zumal sich ja auch die chefs nicht sehr interessiert zeigen an dem problem, aber gibt es denn keinen abteilungsleiter oder so, oder ist der auch nicht gut zu sprechen??

ansonsten würd ich einfach sagen : IGNORIEREN

liebe grüße
angel

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3. Oktober 2010 um 20:51

Ich reiche Dir die Hand
Hallo,
habe ebenso eine Kollegin im öffentlichen Dienst!!
Sie hats noch härter getrieben, hatte ständig über 80 Überstunden, die sie immer an ihren Urlaub dranhängte und abfeierte. Hatte damit 2 - 3 x im Jahr mindestens 3 Wochen am Stück frei - und alle anderen gingen auf dem Zahnfleisch! War sie nicht in Urlaub oder Überstundenfrei, war sie krank - so kam es einmal im Monat mindestens zu einer Woche Abwesenheit der Dame. Natürlich kann man dann mit seiner Arbeit niemals hinterher kommen, denn es bleibt ja immer etwas liegen. Außerdem lässt sie Arbeit liegen, die die Kollegen dann während ihrer Abwesenheit aufarbeiten müssen. Und begründet das damit, dass ihr alles zu viel sei und sie ihre Arbeit während der normalen Arbeitszeit (Vollzeitstelle) nicht schaffen würde. Das Pensum ist jedoch so gering, da ihr inzwischen schon alles abgenommen wurde, dass eine einzige Kollegin OHNE Überstunden zu machen, ihren Job NEBENBEI mitmacht, wenn sie nicht da ist!
Hat sie Urlaubsvertretung für Andere gemacht, blieb alles liegen und sie hatte anschließend zig Überstunden, die dann gleich abgefeiert werdenb mussten, weil sie ja von der Vertretung so fertig war.
Dann hat sie auch gern mal den halben Tag gearbeitet und sich den Nachmittag frei genommen mit der Begründung ihr ginge es nicht gut. (Wenn man im öffentlichen Dienst 2 Stunden anwesend war, gilt der Tag als gearbeitet). Das trieb sie teilweise wochenlang! Und hat sich noch damit entschuldigt, dass sie ja nur kollegial sein wolle, sie könnte sich schließlich auch krank schreiben lassen und gar nicht erst kommen!!!

Alles in Allem eine echt üble Situation, zumal der Chef den Zustand zwar sah, sich aber nicht genötigt sah einzuschreiten, da die Arbeit von den Kolleginnen ja immer brav mitgemacht wurde.

Wir haben jetzt die Personalabteilung und den Personalrat eingeschaltet. Zunächst bekam sie die Dienstanweisung, dass sie Überstunden nur noch nach vorheriger Genehmigung durch die PA machen darf. Sie muss nun einen Stundenzettel führen und diesen monatlich vorlegen. Bei längerer Abwesenheit wegen Krankheit (auch bei halben Tagen) fällt sie in das neue "Wiedereingliederungs-System" und erhält ein Personalgespräch in dem heraus gefunden wird, woran es liegt

Leider ist damit das Problem mit liegen bleibender Arbeit noch nicht gelöst. Aber unter den Kolleginnen herrscht die Absprache, dass wir nur noch das Nötigste aufarbeiten werden. Irgendwann wird der Chef schon merken, dass es so nicht weiter geht vielleicht passiert ja dann auch mal was konsequenteres.

Ich kann Dir nur einen laaaaangen Atem wünschen - und vor allem raten: WEHRT EUCH!!! Haltet zusammen - und wenns beim Chef keine Rückendeckung gibt, geht eine Stufe höher. Besonders im öff. Dienst gibt es die Verpflichtung des Dienstherren, das Wohlergehen der Mitarbeiter zu schützen. Sowas kann man auch mal ausnutzen!

Ich persönlich fühle mich auf jeden Fall wesentlich besser, seit dem ich etwas tue und mich nicht mehr als Opfer fühle. Am Ende schaden solche Leute sich nur selber. Auf die Dauer hilft nur, nicht mehr decken, sondern AUFDECKEN!

Herzliche Güße und viel Erfolg!!!!

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5. Oktober 2010 um 16:29


Sag mal, kann es sein, dass diese werte Person an ADS leidet? Das würde nämlich passen: Offiziell krank sein, aber rauchen und die Aufmerksamkeit suchen indem man das auch noch rumerzählt, Unorganisiert sein bis zum letzten etc.

Mein Tip: fragt doch mal den Chef, was für eine Anstellung diese Dame genießt. Ich meine, wenn sie z. B. schwerbehindert ist, dann habt ihr halt schlechte Karten; sollte aber nichts dergleichen vorliegen, würde ich an Deiner Stelle immer und überall ein Diktiergerät in der Tasche dabei haben. Die Dinger kannst Du nicht nur super gut verbergen, sondern auch so einstellen, dass sie nur dann aufnehmen, wenn gesprochen wird. Dann noch ein "nettes" Gespräch unter Kollegen und danach Meldung beim Chef unter vorspielen der Tatsachen.
Dann muß er sich den Gegebenheiten stellen und es wird zu einem Gespräch kommen müssen, wenn er Ruhe im Laden halten will.

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5. Oktober 2010 um 18:44

Irgendwas steckt doch dahinter
Hallo Susi,

ich glaub ich würde auch verrückt werden, wenn ich mit so einer Person zusammen arbeiten müsste aber ich denke, dass hinter diesen ganzen Aktionen auch etwas steckt. Ich weiss ja nicht, was für eine Abteilung ihr seit oder wie stark euer Kontakt zwischen euch ist aber wie wäre es, wenn ihr euch mal mit der Kollegin hinsetzt und sie mal fragt wie es ihr geht und was der Grund für ihre häufigen Krankheitsanfälle ist.

Ich bin mir sicher, dass dahinter auch eine Menge Mitteilungsbedürfnis steckt. Die Frau scheint von sich aus viel zu erzählen, weil sie eventuell niemand fragt wie es ihr wirklich geht. Weisst du, ob sie Freunde, Familie oder Bekannte hat? Ich denke, dass sie nicht die Beliebteste ist, so wie es sich anhört. Ich kann es nachvollziehen, dass es dich und andere Kollegen stört, wenn die Arbeit ständig auf euch zurück fällt.
Ich würde dir ein Gespräch mit der Kollegin empfehlen und wenn dies nichts bringt, würde ich den Chef dazu holen. Es ist ja nachvollziehbar wie oft jemand krank ist und da wird es nun nicht schwer sein den Chef davon zu überzeugen ein persönliches Gespräch mit ihr zu vereinbaren.

Liebe Grüße
Teresa

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6. Oktober 2010 um 9:52
In Antwort auf velia_12776595

Ja,
da hast du recht, im öffentlichen dienst ist das sicherlich anders. aber ich würde ihr und ihren geschichten einfach nicht mehr zuhören - einfach ignorieren oder sagen "du sorry, ich habe grad keine zeit, bin ja so im stress" - sie wird das sicher verstehen, ist ja auch so eine stressgeplagte

ansonsten denke ich wird es sehr schwer sein, zumal sich ja auch die chefs nicht sehr interessiert zeigen an dem problem, aber gibt es denn keinen abteilungsleiter oder so, oder ist der auch nicht gut zu sprechen??

ansonsten würd ich einfach sagen : IGNORIEREN

liebe grüße
angel


ich sag immer: manche Kollegen haben einen DARF-Schein
ein Kollege von mir rief gestern an und meldete sich krank: ER habe schlecht geschlafen. wenn er heute auf die Arbeit käm, würde er vor dem PC einschlafen.
da frag ich mich echt in welch einer Welt leben wir?!?!?
aber wenn unsereins mal daheim bleibt wg einer Grippe oder was auch immer, Dinge die einen wirklich niederstrecken, wird man noch blöd angemacht.
gibt für mich nur einen Tipp an dich - insofern es möglich ist -
WECHSEL die Arbeitsstelle, Abteilung oder wie auch immer.
ich weiß das ist nicht immer leicht. geht schon emotional los. ich häng auch sehr an meiner jetzigen Firma, dennoch habe ich mich entschlossen nach einigen blöden Vorfällen mit meiner Chefin, dass ich das nicht nötig habe mich dermaßen unterbuttern zu müssen und auch anderswo einen guten Job bekomme. Anfangen werde ich damit nach meinem Urlaub

Alles Gute!!!

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12. Oktober 2010 um 8:58
In Antwort auf oriane_12890789

Irgendwas steckt doch dahinter
Hallo Susi,

ich glaub ich würde auch verrückt werden, wenn ich mit so einer Person zusammen arbeiten müsste aber ich denke, dass hinter diesen ganzen Aktionen auch etwas steckt. Ich weiss ja nicht, was für eine Abteilung ihr seit oder wie stark euer Kontakt zwischen euch ist aber wie wäre es, wenn ihr euch mal mit der Kollegin hinsetzt und sie mal fragt wie es ihr geht und was der Grund für ihre häufigen Krankheitsanfälle ist.

Ich bin mir sicher, dass dahinter auch eine Menge Mitteilungsbedürfnis steckt. Die Frau scheint von sich aus viel zu erzählen, weil sie eventuell niemand fragt wie es ihr wirklich geht. Weisst du, ob sie Freunde, Familie oder Bekannte hat? Ich denke, dass sie nicht die Beliebteste ist, so wie es sich anhört. Ich kann es nachvollziehen, dass es dich und andere Kollegen stört, wenn die Arbeit ständig auf euch zurück fällt.
Ich würde dir ein Gespräch mit der Kollegin empfehlen und wenn dies nichts bringt, würde ich den Chef dazu holen. Es ist ja nachvollziehbar wie oft jemand krank ist und da wird es nun nicht schwer sein den Chef davon zu überzeugen ein persönliches Gespräch mit ihr zu vereinbaren.

Liebe Grüße
Teresa

Hi teresa...
ja, es ist zu verrückt werden. leider ist es im öffentlichen dienst mit einem fixen vertrag (fast) egal, wie oft jemand da ist.
das etwas dahintersteckt, der meinung bin ich auch.
ich habe das gefühl, die frau ist extrem aufmerksamkeitsgeil - in jeder hinsicht. und die "arme-hascher-nummer" wird bis zum letzten ausgereizt.
man hört ständig von ihr, was nicht alles passiert, schiefläuft etc.
ist ja nicht so, dass man kein verständnis hätte, aber ehrlich - es gibt üblicherweise überall immer irgendwas, jeder hat probleme, leiden etc. und um das niveau zu halten, werden entweder dinge aufgeblasen oder eben jeder schmarrn zum mega-problem erklärt oder - und das ist echt der hammer - andere personen dafür benutzt, aufmerksamkeit zu kriegen.
du musst dir das echt auf der zunge zergehen lassen:
die tante, die ja üblicherweise ständig (im krankenstand) gepflegt werden musste, ist nun verstorben.
was zeigt die dame in der firma herum...? ein sterbebild derjenigen!!! ich meine damit: ein bild von der tante, wo sie bereits gestorben ist, d.h. NACH ihrem tod aufgenommen!!!!!
und dass die urne im eigenen garten samt grabstein beigesetzt wird.....
also echt, manchmal komm ich mir vor wie in einem schlechten film.
ich glaube, sie sollte dringend zum psychologen.
sonst müssen wir alle hin...
danke für deine hilfe, bin mir sicher, du hast richtig getippt!!!

lg
susi

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12. Oktober 2010 um 9:02
In Antwort auf epona_12323348


Sag mal, kann es sein, dass diese werte Person an ADS leidet? Das würde nämlich passen: Offiziell krank sein, aber rauchen und die Aufmerksamkeit suchen indem man das auch noch rumerzählt, Unorganisiert sein bis zum letzten etc.

Mein Tip: fragt doch mal den Chef, was für eine Anstellung diese Dame genießt. Ich meine, wenn sie z. B. schwerbehindert ist, dann habt ihr halt schlechte Karten; sollte aber nichts dergleichen vorliegen, würde ich an Deiner Stelle immer und überall ein Diktiergerät in der Tasche dabei haben. Die Dinger kannst Du nicht nur super gut verbergen, sondern auch so einstellen, dass sie nur dann aufnehmen, wenn gesprochen wird. Dann noch ein "nettes" Gespräch unter Kollegen und danach Meldung beim Chef unter vorspielen der Tatsachen.
Dann muß er sich den Gegebenheiten stellen und es wird zu einem Gespräch kommen müssen, wenn er Ruhe im Laden halten will.

Hallo du...
ich weiß nicht, ADS ist ja schon fast eine modeerscheinung....
schlechte karten haben wir insofern, da die dame schon über 15 jahre dabei ist und angeblich unter einer wie auch immer gearteten blutkrankheit (die nie näher definiert wurde) leidet und somit quasi jeden (sogenannten) krankenstand rechtfertigt. auch dann, wenn sie selbst nachher von anderen aktivitäten berichtet....
das mit dem diktiergerät ist an sich eine tolle idee, leider will sich von den obersten keiner damit beschäftigen, die wollen eher alle eine ruhige kugel schieben....
somit verpufft der ganze effekt leider schon im ansatz.
es wird eben her ignoriert - sicher ist sicher!!!
liebe grüße
susi

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