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Klinikaufenthalt wg Angst/Panik

27. Oktober 2006 um 9:13

Hallo,

ich werde im November aufgrund meiner Angst- und Panikattacken in die Klinik Roseneck gehen, auch noch wegen meines Reizdarms/-magens.

Wer hat Erfahrung mit Klinikaufenthalt, vielleicht sogar speziell mit Roseneck, und wer will sich auch allgemein mit mir über Angst und Panik austauschen, der melde sich doch hier oder per PN oder per Mail an steph66@gmx.de

LG

STEPHAN

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27. Oktober 2006 um 9:39

Hi
Ich habe vor 4 Jahren eine Therapie in Bad Bramstedt gemacht.6 Wochen wegen meiner Angststörung. Habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Danach ging alles Berg auf.Ich glaube,dass es ganz wichtig, ist aus der gewohnten Umgebung rauszukommen. Es ist schwierig vor Ort(zu Hause) was zu ändern,wenn man mittendrin steckt. Habe meine Therapie bei meiner Therapeutin eine Zeit weitergemacht,weil ich den Halt noch brauchte. Seitdem habe ich keine Panikattacken mehr gehabt.Dort lernt man den Körper und seine Reaktionen besser kennen. Es werden Konfrontationsübungen gemacht. Mit und Ohne Therapeut. Biofeedback. Sport. Gruppen/Einzeltherapien usw.
Lg janet

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27. Oktober 2006 um 21:20

Ich kann nachempfinden
hallöchen, ich leide auch an einer angst und panikstörung, bei mir war es zum schluss so schlimm, dass sich die angst verallgemeinert hat, ich hatte angst vor der angst, es war ein kreislauf, aus dem ich nicht raus kam...irgendwann vor gut zwei jahren bekam ich valium, benzos verschrieben...diese tropfen hatte ich immer bei mir, ohne meine tropfen ging ich nicht mehr aus dem haus, nur mit ihnen ging es mir gut...letztlich wurde ich davon abhänigg, so glaubte ich doch am anfang noch, alles wird jetzt gut...ich habe wzei therapien hinter mir, die letzte stationäre war von februar bis april, hier in rostock, in gehlsdorf, sie gehört mit zu den besten...jetzt musste ich erstmal einen entzug machen, solch ein entzug ist härter als ein alkoholentzug, aber ich habe es geschafft, nicht zuletzt durch die hilfe meiner familie und meinen schatz...er hat mich durch die schlimmste zeit meines lebens begleitet, ich wußte nict ob leben oder sterben, es war mehr als nur die hölle, aber er hat mich gehalten, immer dann, wenn ich zu fallen drohte....ich dachte, jetzt hab ich alles im griff...leider ist seid samstag schluß, trotz großer gefühle und starker liebe, aber ich gebe die hoffnung nicht auf...ich bin wieder in alte verhaltensmusten zurückgefallen, es ist nicht einfach, eine solche krankeit in den griff zu bekommen, bei mir kommt noch die histrionische persönlichkeitsstörung dazu...ich kann dir nur raten, zieh da sdurch mit der klinik, lerne mit deiner angst umzugehen, auch, wenn es schwer ist...die angst geht nur bis zu einem bestimmten punkt, dann geht sie von allein zurück...lass nicht zu, dass sie besitz über dich nehmen kann, so wie es bei mir war...die welt dreht sich rasendschnell, und du hast das gefühl, jemand drückt dir einen klumpen eis ins gehirn, du bekommst keine luft, und verlierst den glauben an das leben, aber ich weiß, du wirst es schaffen...stell dich der angst, sie ihr ins auge...lass sie kommen, und du wirst sehen, sie wird wieder gehen.,..ich wünsche dir alles gute!

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