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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Kindheit futsch

Letzte Nachricht: 3. November 2008 um 14:29
M
moana_12156564
02.11.08 um 20:49

Aalso ich fasse mich kurz. Meine Mutter ist eine Zeugin Jehovas und mit allen ideologischen Dingen ihrer Sekte die gelerrnt hat, hat sie mich auch als Kind vertraut gemacht. Sie schlug mich wenn sie es für richtig hielt, lies mich kaum Kind sein da sie ständig irgend ein bibel krams studieren wollte und konnte sich nicht in mich einfühlen. Sie gab mir auch nie wirklich liebe. mein vater flüchtete aus der situation in dem er sich hoffnungslos betrank und oft zu spät nach hause kam. ich war oft sehr ängstlich und weinte mich in den schlaf.

seitdem ist eine lange zeit vergangen und trotz allem war ich nie wirklich glücklich. alles tut weh. ich renne sehr oft vor situationen davon, bin bei einer ausbildung wo ich zweitbeste war ganz plötzlich durchgefallen ohne mir das erklären können. ich habe den eindruck etwas in mir läuft nicht richtig ab. auf die liebe konnte ich mich lange zeit nicht ein lassen und mein jetziger freund behauptet ich benehme mich wie ein vergewaltigungsopfer. was meint ihr zu meinem verhalten??


könnt ihr mir weiterhelfen?


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T
tjark_11890168
03.11.08 um 12:23

Hi
ja ich würde dir auch den weg zu einem therapeuten raten, der kann dich fachlich darin unterstützen, dich von deiner vergangeheit zu lösen und im hier und jetzt glücklicher zu sein. alleine ist sowas schwer - je nachdem wie schlimm das kindheitstrauma war. ich kenne menschen, die haben nie eine therapie gemacht, weil sie immer stark genug waren bzw. stark sein wollten - und dann sind sie doch plötzlich zusammengebrochen. schwere kindheitstrauma, die z.b. eine emotionale instabile persönlichkeitsstörung oder ein posttraumatisches belastungssyndrom usw. auslösen, gehören unbedingt in die hand eines fachmannes. der therapeut gibt dir den halt und stützt dich. die arbeit selber machst aber du. alleine zum therapeuten gehen reicht nicht, wenn man nicht bereit ist, an sich zu arbeiten. eine der besten therapien, die es gibt ist die kognitive verhaltenstherapie, die mittlerweile auch bei einer schweren depression erfolgreich eingesetzt wird. lg anna

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M
moana_12156564
03.11.08 um 14:29
In Antwort auf tjark_11890168

Hi
ja ich würde dir auch den weg zu einem therapeuten raten, der kann dich fachlich darin unterstützen, dich von deiner vergangeheit zu lösen und im hier und jetzt glücklicher zu sein. alleine ist sowas schwer - je nachdem wie schlimm das kindheitstrauma war. ich kenne menschen, die haben nie eine therapie gemacht, weil sie immer stark genug waren bzw. stark sein wollten - und dann sind sie doch plötzlich zusammengebrochen. schwere kindheitstrauma, die z.b. eine emotionale instabile persönlichkeitsstörung oder ein posttraumatisches belastungssyndrom usw. auslösen, gehören unbedingt in die hand eines fachmannes. der therapeut gibt dir den halt und stützt dich. die arbeit selber machst aber du. alleine zum therapeuten gehen reicht nicht, wenn man nicht bereit ist, an sich zu arbeiten. eine der besten therapien, die es gibt ist die kognitive verhaltenstherapie, die mittlerweile auch bei einer schweren depression erfolgreich eingesetzt wird. lg anna

Jaja stark wolltich auch immer sein und bin ich noch
zuallererst einmal: mir ist vollkommen klar dass ich jetzt erwachsen bin und mein eigenes leben führen kann. ( gott sei dank auch) Nur die dinge in der vergangenheit sind nun einmal passiert und haben weh getan. ich wollte nie eine therapie machen weil ich mich für stark genughielt. allerdings merke ich immer mehr dass ich ganz viele sachen verdrängt habe die tief in mir brodeln. ich habe gelernt für mich selbst da zu sein, seit ich ganz klein bin, denn es war ja niemand da wenn ich ihn gebraucht habe und ich habe auch gelernt trotz dieser erfahrungen zu vertrauen. aber es fällt schwer und ich habe angst vor dem verlassenwerden und kann mich auch nicht gut fallen lassen. abgesehen davon bin ich wohl ziemlich "normal". Falls es das als solches überhaupt gibt Irgendwie habe ich nicht den mut zu einer therapie. es kostet in österreich doch was und dann auch noch sie tatsache dass ich angst habe vor den ganzen gefühlen die dann wieder hochkommen, die hatte ich sehr gut verdrängt. außerdem lebe ich nicht unbedingt in der vergangenheit. mein jetziges leben ist auch sehr schwierig. ich arbeite als heimhelferin ( hier habe ich mit psychisch kranken, drogenabhängigen menschen zu tun aber auch mit alten menschen ) was man hier teilweise sieht ist unglaublich schlimm. verwahrloste wohnungen, menschen die einen schlagen, alles ist dabei. ich gebe mich bei der arbeit schon fast selbst auf, weil ich alles richtig und gut machen will, jeden gut tun will und bin dadurch ziemlich gestresst weil meien eigenen anforderungen an mich sehr hoch sind. nicht zu vergessen meine beziehug die ich im moment habe, ich will dass es ihn gut, geht vergesse aber oft was ich eigentlich will. ihr seht in der hinsicht bin ich ziemlich verschroben.

gut nun könnt ihr gerne eure meinung zu meinen erzählungen sagen.

ich denke in gewisser hinsicht auch dass eine therapie mir helfen könnte wieder zu mir selbst zu finden, oder auch mal nein zu sagen und es nicht allem recht machen zu wollen

danke für eure bisherigen antworten

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