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Kinderwunsch und PTBS

24. August 2018 um 15:00 Letzte Antwort: 24. August 2018 um 20:50

Hallo ihr Lieben
Ich hoffe hier jemanden zu finden dem es genauso oder so ähnlich geht/ging wie mir. Und zwar wünsche ich (28) mir seit 3 Jahren ein Kind, seit 1 Jahr ist der Wunsch so stark, dass es keinen Tag gibt, an dem ich nicht daran denke. Mit meinem Partner (36) bin ich schon länger zusammen und wir haben auch vor zu heiraten.
Bis jetzt hört sich ja alles toll an.

Jetzt mein Problem:
Ich leide seit 1 1/2 Jahren an einer komplexen PTBS durch meine Kindheit, die durch 2 Erlebnisse auf der Arbeit wieder hochkam. Seitdem bin ich auch krankgeschrieben, da ich unter Erschöpfung, Panikattacken,  Dissoziationen, Depression und Agoraphobie leide.
Zuhause bekomme ich alles einigermaßen gut geregelt, nur das Einkaufen usw muss mein Partner übernehmen.

Ich war schon 2 mal in einer psychosomatischen Klinik und bin seitdem auch in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung und mache gute Fortschritte. Das Ende meiner AU ist noch nicht abzusehen, aber ich möchte auch nicht wieder in meinem Job arbeiten, da sich die auslösenden Triggern nicht vermeiden lassen.
Wenn ich wieder stabil bin möchte ich gerne eine Umschulung zur Erzieherin machen.

Und jetzt kommt das Problem mit dem Kinderwunsch: noch mindestens 1 Jahr AU, 3-4 Jahre Umschulung und mindestens 1 Jahr Berufserfaheung. Das sind wenn alles gut geht und ich nicht länger krank bin noch mindestens 5 JAHRE!!!
Klar, ich weiß, dass das der vernünftige Weg wäre, aber ich kann mir auch nicht vorstellen noch 5-7 Jahre mit meinem starten Kinderwunsch zu leben! 

Gibt es welche unter euch, denen es genauso ging /geht?

Danke schonmal für eure Antworten 

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24. August 2018 um 17:08
In Antwort auf annakate90

Hallo ihr Lieben
Ich hoffe hier jemanden zu finden dem es genauso oder so ähnlich geht/ging wie mir. Und zwar wünsche ich (28) mir seit 3 Jahren ein Kind, seit 1 Jahr ist der Wunsch so stark, dass es keinen Tag gibt, an dem ich nicht daran denke. Mit meinem Partner (36) bin ich schon länger zusammen und wir haben auch vor zu heiraten.
Bis jetzt hört sich ja alles toll an.

Jetzt mein Problem:
Ich leide seit 1 1/2 Jahren an einer komplexen PTBS durch meine Kindheit, die durch 2 Erlebnisse auf der Arbeit wieder hochkam. Seitdem bin ich auch krankgeschrieben, da ich unter Erschöpfung, Panikattacken,  Dissoziationen, Depression und Agoraphobie leide.
Zuhause bekomme ich alles einigermaßen gut geregelt, nur das Einkaufen usw muss mein Partner übernehmen.

Ich war schon 2 mal in einer psychosomatischen Klinik und bin seitdem auch in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung und mache gute Fortschritte. Das Ende meiner AU ist noch nicht abzusehen, aber ich möchte auch nicht wieder in meinem Job arbeiten, da sich die auslösenden Triggern nicht vermeiden lassen.
Wenn ich wieder stabil bin möchte ich gerne eine Umschulung zur Erzieherin machen.

Und jetzt kommt das Problem mit dem Kinderwunsch: noch mindestens 1 Jahr AU, 3-4 Jahre Umschulung und mindestens 1 Jahr Berufserfaheung. Das sind wenn alles gut geht und ich nicht länger krank bin noch mindestens 5 JAHRE!!!
Klar, ich weiß, dass das der vernünftige Weg wäre, aber ich kann mir auch nicht vorstellen noch 5-7 Jahre mit meinem starten Kinderwunsch zu leben! 

Gibt es welche unter euch, denen es genauso ging /geht?

Danke schonmal für eure Antworten 

Denk bitte an das Kind! Nicht an dich!!

ein Kind braucht eine gesunde Mutter, ein gesundes Umfeld.  Es ist ein Grundrecht.  

das kannst du einem Kind derzeit nicht bieten. 

bitte gib einem Kind die besten Chancen und stelle deine wünsche zurück.  

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24. August 2018 um 20:50
In Antwort auf fresh0089

Denk bitte an das Kind! Nicht an dich!!

ein Kind braucht eine gesunde Mutter, ein gesundes Umfeld.  Es ist ein Grundrecht.  

das kannst du einem Kind derzeit nicht bieten. 

bitte gib einem Kind die besten Chancen und stelle deine wünsche zurück.  

Das mache ich ja... Mich würde nur interessieren wie es anderen mit einem so starken Kinderwunsch geht, die einfach noch Jahre warten müssen. Wie man damit am besten umgeht ohne das dieser Wunsch die Beziehung belastet 

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