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Keine Luft -> Panikattacke?

14. Oktober 2010 um 22:08

Hallo,

ich leide seit ca. zwei Monaten an Atemnot. Ich habe das Gefühl, als würde mir jemand auf der Brust sitzen oder als hätten die Lungen nicht genug Platz, um sich auszudehnen. Das Seltsame daran ist: ich bekomme schon genug Luft in die Lungen, aber ich muss mich beim Atmen sehr anstrengen. Das ist fast schon ein Dauerzustand geworden (es sei denn, ich bin durch irgendwas abgelenkt). Dann gibts noch die heftigeren "Anfälle", bei denen ich denke: "Okay, du musst sofort nen Notarzt rufen, sonst gehst du drauf". Das hält dann ca. 20 Sekunden an und dann gehts wieder.

Anfangs dachte ich, es läge an meiner schlechten Kondition, da die Atemnot beim ersten Mal aufgetreten ist, als ich Treppen gelaufen bin. Aber dann bekam ich die Atemnot auch in Ruhezuständen (abends im Bett). In diversen Foren hab ich gelesen, dass mein Leiden psychische Ursachen haben könnte, allerdings wäre das immer mit einer Angststörung verbunden... Und genau das habe ich nicht. Denke ich zumindest =) Aber ich war auch schon beim Lungenfacharzt und er sagte, dass meine Lungen (trotz Rauchen) ganz normal funktionieren.

Aber wenns nicht an der Lunge liegt - woran dann? Ich hab inzwischen schon Angst, alleine zur Arbeit zu laufen, weil ich denke, dass ich auf dem Weg ersticken könnte. Teilweise glaube ich auch, dass ich mich zu sehr reinsteigere, weil ich zu oft daran denke.

Schonmal vielen Dank für eure Antworten

Liebe Grüße
Alex

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23. Oktober 2010 um 16:25

Hey
du hast definitiv eine panikstörung , glaub mir ich kann ein lied von singen. ich kann dich so gut verstehen. mein psych. sagt immer von einer panikatt. kann man nicht sterben, das sagt der so einfach, in diesen momenten der beklemmung kann einen keiner helfen. ich hatte das mit der luft auch mal, so ziemlich zwei jahre lang, war beim pulmologen und sämtlichen anderen ärzten. irgendwann war das mit der luft vorbei und jetzt habe ich nen kloß im hals, bei jeder panik zieht sich mein hals zusammen und ich denke dann immer, gleich sterbe ich, komisch ist nur das das in normalen alltäglichen situationen passiert. ich bin auch verzweifelt. leider kann ich dir nicht wirklich einen rat geben, weil ich selbst auch keinen weiß..... ich kann dich so gut verstehn .
kopf hoch

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2. November 2010 um 19:22
In Antwort auf hina_12869193

Hey
du hast definitiv eine panikstörung , glaub mir ich kann ein lied von singen. ich kann dich so gut verstehen. mein psych. sagt immer von einer panikatt. kann man nicht sterben, das sagt der so einfach, in diesen momenten der beklemmung kann einen keiner helfen. ich hatte das mit der luft auch mal, so ziemlich zwei jahre lang, war beim pulmologen und sämtlichen anderen ärzten. irgendwann war das mit der luft vorbei und jetzt habe ich nen kloß im hals, bei jeder panik zieht sich mein hals zusammen und ich denke dann immer, gleich sterbe ich, komisch ist nur das das in normalen alltäglichen situationen passiert. ich bin auch verzweifelt. leider kann ich dir nicht wirklich einen rat geben, weil ich selbst auch keinen weiß..... ich kann dich so gut verstehn .
kopf hoch

Vielen, vielen Dank aber...
das ist es leider nicht.

Inzwischen ist dieses Druckgefühl wirklich ein Dauerzustand und bessert sich nur, wenn ich im 110 Winkel auf der Couch liege. Ich darf nicht ganz flach liegen und auch nicht gerade (geschweige denn vornüber gebeugt) sitzen. Außerdem sind Brustschmerzen hinzugekommen, die mir einmal in der Woche das Leben zur Hölle machen. Die Schmerzen äußern sich in einem Ziehen (fängt überm Busen an und zieht bis ins Schlüsselbein) und halten ca. 10 - 20 Sekunden an.

War letzten Dienstag beim Internisten, der beim Abhören des Herzens ein Geräusch festgestellt hat, dass dem Ultraschall nach zu urteilen von einer Herzklappe kommt. Habe nächsten Montag einen Nottermin beim Kardiologen und hoffe, dass mir dort endlich geholfen werden kann.

Ich kann inzwischen definitiv ausschließen, dass es sich um ein psychisches Problem handelt, da ich - wie gesagt - ständig ein Druckgefühl auf der Brust habe und ich diese Panikstörungen von meiner Mutter her kenne und ich mich noch gut daran erinnern kann, dass erst die Angst kam und dann die Atemnot. Bei mir ist es genau umgekehrt....

Aber trotzdem nochmal vielen Dank für deine Antwort und ich wünsche dir, dass sich deine Angstzustände - wie bei meiner Mama auch - sehr schnell bessern

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2. November 2010 um 19:29
In Antwort auf idunn_11863996

Vielen, vielen Dank aber...
das ist es leider nicht.

Inzwischen ist dieses Druckgefühl wirklich ein Dauerzustand und bessert sich nur, wenn ich im 110 Winkel auf der Couch liege. Ich darf nicht ganz flach liegen und auch nicht gerade (geschweige denn vornüber gebeugt) sitzen. Außerdem sind Brustschmerzen hinzugekommen, die mir einmal in der Woche das Leben zur Hölle machen. Die Schmerzen äußern sich in einem Ziehen (fängt überm Busen an und zieht bis ins Schlüsselbein) und halten ca. 10 - 20 Sekunden an.

War letzten Dienstag beim Internisten, der beim Abhören des Herzens ein Geräusch festgestellt hat, dass dem Ultraschall nach zu urteilen von einer Herzklappe kommt. Habe nächsten Montag einen Nottermin beim Kardiologen und hoffe, dass mir dort endlich geholfen werden kann.

Ich kann inzwischen definitiv ausschließen, dass es sich um ein psychisches Problem handelt, da ich - wie gesagt - ständig ein Druckgefühl auf der Brust habe und ich diese Panikstörungen von meiner Mutter her kenne und ich mich noch gut daran erinnern kann, dass erst die Angst kam und dann die Atemnot. Bei mir ist es genau umgekehrt....

Aber trotzdem nochmal vielen Dank für deine Antwort und ich wünsche dir, dass sich deine Angstzustände - wie bei meiner Mama auch - sehr schnell bessern

Was ich vergessen habe...
...Lachen und Husten darf ich auch nicht mehr. Da verkrampft sich sofort alles im Brustkorb und ich bekomme keine Luft mehr...

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14. November 2010 um 19:40

Vielleicht Glottiskrampf/Stimmlippenkrampf - geh zum HNO
Hallo!
Geh mal zu einem HNO-Arzt und lasse dich auf einen Glottiskrampf untersuchen.
Ich hatte mehrere Nächte hintereinander aus dem Schlaf heraus plötzlich Atemnot und dachte ich ersticke.
War beim HNO und er stellte einen Glottiskrampf-. auch Stimmlippenkrampf - fest.
Durch die Panik, die man dadurch logischerweise hat, wird das zu einem Teufelskreis und kann immer wieder aufgtreten.
Bei mir ist der Auslöser, dass ich seit gut 4 langen Wochen immer wieder Halsschmerzen und Stimmbandentzündungen und starke Verschleimungen im Hals hab.
Gute Besserung!

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