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Keine Lebenskraft mehr

26. September 2009 um 21:51

Hallo allerseits!
Eigentlich weiss ich nicht recht wie es Schreiben soll und ob ich hier Richtig bin ich werd es einfach mal Probieren.
Ich bin m 28 und scheine von Pech verfolgt zu werden.
Ich hab 2 Geistig Behinderte Geschwister und eine Mutter die Analphabetin ist.
Eigentlich läuft alles schon seit meiner Kindheit aus dem Ruder.
Ich war immer ein Einzelgänger und hab die volle Härte des Lebens in allen Lebensabschnitten zu Spüren bekommen.
Ich fang mal mit meiner Kindheit an.
Zwischen meinen 8-12 Lebensjahr haben wir einen neuen Nachbarn Bekommen, mit dem wir uns Anfangs gut verstanden.
Ich ging zu ihn bekam Putzarbeiten mit dem ich mir Taschengeld verdiente.
Nach einer weile wurde ich Sexuell mishandelt.
Er drohte mir damit das wenn ich nicht mache was er will das er es mit meinem Bruder machen würde.
Irgendwann jedoch war ich kurz dafür mich meinen Vater mitzuteilen.
Ich sagte es jedoch zuerst ihm worauf er mir sagte wenn ich das mache wird mein Vater ins Gefämgnis kommen.
Ein Tag später sprach mich auch mein Vater darauf an da dieses Gerücht die Runde schon gemacht hat.
Er fragte mich also und meinte wenn das Stimmt bring ich Ihn um.
Vor lauter Angst das mein Vater ins Gefängis kommt schwieg ich also bis dieser Peter G dann umzog.
Nach meiner Schulzeit begann meine Berufschulzeit als KFZ-Mechaniker und meine Mutter Bekam Gelbsucht,wodurch ich keine Kraft mehr hatte.
Ein Jahr Später Neuversuch nochmal versuchen.
Ich verstand mich wieder nicht mit meinen Kollegen macht meine Führerschein als bei meinem Vater Hautkrebs in Endsatdium Festgestellt wude.
Also begann eine neue Leidenszeit und ich war wieder am Boden.
6.Dezember Führerschein bestanden
7.Dezember Geburtag gefeiert
23.Dezember Starb mein Vater eine viertel Stunde Bevor ich im Krankenhaus ankam, ich konnte mich nicht mal verabschieden was mir sehr zu Schaffen gemacht hat.
Das war ein kleiner ausschnitt aus meinem Leben.
Ich hab einfach keine Kraft mehr und weiss nicht mehr weiter.
Ich hab immer und immer wieder gekämpft , bin aufs Maul gefallen immer wieder aufgestanden.
Hab alles gemacht was man von mir wollte hab kaum was verlangt und Hilfe bekomme ich in diesen angeblichen Sozialsaat nicht.
Wie gesagt das war nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Leben aber ich hatte egal was ich gemacht habe immer Pech.
Angst vor dem Tot habe ich nicht jedoch kommt auch ein Freitot für mich nicht in Frage da ich eine Famiie habe die mich braucht.
Allerdings hab ich keine Kraft irgentwass zu machen, da ich an einen nullpunkt angekommen bin.

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27. September 2009 um 5:47

Guten Abend...
...Ja, ok, ich weiß genau, dass ich dir keinen Trost geben kann.
Die Gründe, warum das Leben so spielt, kennt keiner - Nur das Leben selbst.
Durch den Tod entsteht neues Leben - Dies ist immer das selbe Spiel.

Ich resigniere vielleicht schon so sehr, dass mich nicht viel trifft.
Warum gerade ich? - Das fragt sich jeder... Und warum der Papa meines Freundes gestorben ist, an Morbus crohn, ja, das weiß keiner.
Warum ich keine Großväter habe? Das weiß keiner... Warum mein bester Freund starb als ich 10/11 Jahre alt war, ja das weiß auch keiner... (- er wurde vergewaltigt und mit mehreren Messerstichen ermordet. Warum die Menschen sowas tun, weiß das jemand?)...

In meinem Leben hatte ich viel mit dem Tod zutun. Er ist stets um uns, und es bleibt nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren. Man kann ihn hinauszögern, jedoch nicht verhindern.

Man kann nicht behaupten, immer Glück oder immer Pech zu haben. Wenn ich nämlich zurückblicke, sage ich auch immer, ich hatte ne sch*** Zeit. Jedoch gab es wahrlich auch gute Sachen! Nur... naja... wenn ich traurig bin, denke ich immer nur ans schlechte..

Ich kann dir weder einen Rat geben...Ich kann dir nur raten, etwas aus deinen Erfahrungen weiterzugeben für andere, die es ebenso schwer haben wie du!

Ich teile meinen Willen und meine Stärke - mit allen die an Übergewicht leiden, so wie ich!
Ich gebe Mut weiter, an alle Unterdrückten - weil ich selbst immer darunter litt und niemand mir helfen wollte!

Bitte verzeih, wenn dieser Beitrag seinen Sinn nicht erfüllt hat, aber so spürst du wenigstens, dass ich deinen Beitrag mit Aufmerksamkeit und Mitgefühl gelesen habe...

Liebe Grüße und viel GLÜCK wünsch ich dir!
Sandra.

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28. September 2009 um 9:03
In Antwort auf rosie_883139

Guten Abend...
...Ja, ok, ich weiß genau, dass ich dir keinen Trost geben kann.
Die Gründe, warum das Leben so spielt, kennt keiner - Nur das Leben selbst.
Durch den Tod entsteht neues Leben - Dies ist immer das selbe Spiel.

Ich resigniere vielleicht schon so sehr, dass mich nicht viel trifft.
Warum gerade ich? - Das fragt sich jeder... Und warum der Papa meines Freundes gestorben ist, an Morbus crohn, ja, das weiß keiner.
Warum ich keine Großväter habe? Das weiß keiner... Warum mein bester Freund starb als ich 10/11 Jahre alt war, ja das weiß auch keiner... (- er wurde vergewaltigt und mit mehreren Messerstichen ermordet. Warum die Menschen sowas tun, weiß das jemand?)...

In meinem Leben hatte ich viel mit dem Tod zutun. Er ist stets um uns, und es bleibt nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren. Man kann ihn hinauszögern, jedoch nicht verhindern.

Man kann nicht behaupten, immer Glück oder immer Pech zu haben. Wenn ich nämlich zurückblicke, sage ich auch immer, ich hatte ne sch*** Zeit. Jedoch gab es wahrlich auch gute Sachen! Nur... naja... wenn ich traurig bin, denke ich immer nur ans schlechte..

Ich kann dir weder einen Rat geben...Ich kann dir nur raten, etwas aus deinen Erfahrungen weiterzugeben für andere, die es ebenso schwer haben wie du!

Ich teile meinen Willen und meine Stärke - mit allen die an Übergewicht leiden, so wie ich!
Ich gebe Mut weiter, an alle Unterdrückten - weil ich selbst immer darunter litt und niemand mir helfen wollte!

Bitte verzeih, wenn dieser Beitrag seinen Sinn nicht erfüllt hat, aber so spürst du wenigstens, dass ich deinen Beitrag mit Aufmerksamkeit und Mitgefühl gelesen habe...

Liebe Grüße und viel GLÜCK wünsch ich dir!
Sandra.

Ein paar denkanstöße
hallo marcosge,

erstmal möcht ich dir sagen dass ich ehrlich beeindruckt bin, was du trotz der widrigkeiten und traumatisierungen in deinem leben alles geschafft hast.
du schreibst du hast eine familie.
du hast den führerschein gemacht.
du bist trotz allem immer wieder aufgestanden.
und ich finde es auchn ganz normal, dass bei deiner vergangenheit irgendwann einmal die kraft am nullpunkt ist.

vor allem finde ich es sehr mutig, dich hier zu öffnen, gerade im bezug auf den missbrauch.
ich hab das so verstanden dass du männlich bist?
gerade für jungen und männer ist es noch viel schwerer, von solchen erlebnissen zu berichten, da bei ihnen erfahrungsgemäß die schamgrenze noch viel höher ist als bei uns frauen.
hast du schon mal drüber nachgedacht, in eine beratungsstelle für männliche opfer sex. gewalt zu gehen?
solche beratungsstellen sind kostenlos und haben schweigepflicht, und du wirst dort mit sicherheit nicht abgewiesen werden.

hier mal eine internetadresse dazu, wenn du willst kannst du ja mal gucken

http://www.tauwetter.de/infobera/adressen.htm

ich finde wirklich, du solltest mit deinen problemen nicht alleine bleiben. du hast sie nicht verschuldet und es ist keine schande, sich hilfe zu holen.

ich wünsch dir alles gute und hoffe nicht, dass ich jetzt zu

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29. September 2009 um 12:08
In Antwort auf midge_12266520

Ein paar denkanstöße
hallo marcosge,

erstmal möcht ich dir sagen dass ich ehrlich beeindruckt bin, was du trotz der widrigkeiten und traumatisierungen in deinem leben alles geschafft hast.
du schreibst du hast eine familie.
du hast den führerschein gemacht.
du bist trotz allem immer wieder aufgestanden.
und ich finde es auchn ganz normal, dass bei deiner vergangenheit irgendwann einmal die kraft am nullpunkt ist.

vor allem finde ich es sehr mutig, dich hier zu öffnen, gerade im bezug auf den missbrauch.
ich hab das so verstanden dass du männlich bist?
gerade für jungen und männer ist es noch viel schwerer, von solchen erlebnissen zu berichten, da bei ihnen erfahrungsgemäß die schamgrenze noch viel höher ist als bei uns frauen.
hast du schon mal drüber nachgedacht, in eine beratungsstelle für männliche opfer sex. gewalt zu gehen?
solche beratungsstellen sind kostenlos und haben schweigepflicht, und du wirst dort mit sicherheit nicht abgewiesen werden.

hier mal eine internetadresse dazu, wenn du willst kannst du ja mal gucken

http://www.tauwetter.de/infobera/adressen.htm

ich finde wirklich, du solltest mit deinen problemen nicht alleine bleiben. du hast sie nicht verschuldet und es ist keine schande, sich hilfe zu holen.

ich wünsch dir alles gute und hoffe nicht, dass ich jetzt zu

Thx
Hi Nochmal,
erst einmal vielen dank für eure Posts.
Ihr hab sicherlich alle ein wenig Recht mit dem was ich Geschrieben habt.
Also ja ich hab eine Abgeschlossene Berufsausbildung als Metallfachwerker.
Aber durch meine Epilepsie durch den ich auch damals mein Führerschein verlor kann ich den Beruf eigentlich nicht mehr ausüben.
Zudem kommt noch das ich ne mehrfache Schulterluktuation habe was es nicht grade einfacher macht.
Meine Mutter ist damals knapp mit dem Leben davon gekommen.
Die Ärzte sagten und damals ein Tag später und sie währe gestoben.
Meine 2 Geschwister haben Microceferlus und sind im Moment in ner schweren Fase.
Nun nochmal zum Missbrauch.
Auf der einen Seite macht so ein Erlebnis sicher einen Stärker und es Härtet auch ab.
Man bekommt auch ein besseres Verständnis für Leute den sowas ähnliches passiert ist man hat auch mehr Mitgefühl für solche Leute und setzt sich auch für die Leute ein.
Auf der anderen Seite überwiegt die Einsamkeit. Dieses Schmutzige Gefühl die Wehrlosigkeit die Hilflosigkeit. Man hasst sich selber man zieht sich immer weiter zurück.
Irgendwann kommt das Bedürfnis nach Liebe eine Beziehung und du kannst dich nicht überwinden.
Ich denk trotz allem dass ich das recht gut überwunden und für mich verarbeitet hab.
Aber trotzdem vielen Dank für euer Verständnis und Mitgefühl ich weiß es zu Schätzen auch wenn es mir nicht wirklich viel hilft.

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29. September 2009 um 21:22
In Antwort auf wojtek_12837267

Thx
Hi Nochmal,
erst einmal vielen dank für eure Posts.
Ihr hab sicherlich alle ein wenig Recht mit dem was ich Geschrieben habt.
Also ja ich hab eine Abgeschlossene Berufsausbildung als Metallfachwerker.
Aber durch meine Epilepsie durch den ich auch damals mein Führerschein verlor kann ich den Beruf eigentlich nicht mehr ausüben.
Zudem kommt noch das ich ne mehrfache Schulterluktuation habe was es nicht grade einfacher macht.
Meine Mutter ist damals knapp mit dem Leben davon gekommen.
Die Ärzte sagten und damals ein Tag später und sie währe gestoben.
Meine 2 Geschwister haben Microceferlus und sind im Moment in ner schweren Fase.
Nun nochmal zum Missbrauch.
Auf der einen Seite macht so ein Erlebnis sicher einen Stärker und es Härtet auch ab.
Man bekommt auch ein besseres Verständnis für Leute den sowas ähnliches passiert ist man hat auch mehr Mitgefühl für solche Leute und setzt sich auch für die Leute ein.
Auf der anderen Seite überwiegt die Einsamkeit. Dieses Schmutzige Gefühl die Wehrlosigkeit die Hilflosigkeit. Man hasst sich selber man zieht sich immer weiter zurück.
Irgendwann kommt das Bedürfnis nach Liebe eine Beziehung und du kannst dich nicht überwinden.
Ich denk trotz allem dass ich das recht gut überwunden und für mich verarbeitet hab.
Aber trotzdem vielen Dank für euer Verständnis und Mitgefühl ich weiß es zu Schätzen auch wenn es mir nicht wirklich viel hilft.

Beeindruckt

Ich bin beeindruckt von deinem Talent, seelisch zu Überleben.
Ich hab ganz vergessen, wie das war.
Vor langer Zeit, wie mir heute scheint, sah ich mich selbst durch den Spiegel meiner Erfahrungen.
Ich hatte auch dieses Talent, zu überleben.
Ich war stolz darauf, es war meine Definition von mir selbst.
Aber das wusste ich nicht. Ich kannte nichts anderes als Schmerz, Depressionen und schlimme Erinnerungen.
Es hat lange gedauert bis ich begriff, dass es eine Sache ist, zu überleben, eine andere zu leben.
Irgendwann wollte ich frei sein- von Schmerz und einem Selbst- und Weltbild, dass mich lähmte.
Deine Geschichte ist hart, deine Vergangenheit, deine Erinnerungen und das, was davon jetzt noch in deinem Leben ist.

Aber es gibt etwas anderes als Schmerz.
Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, frei, selbstbestimmt und mehr als zufrieden zu sein.
Ich weiß es.
Heute kenne ich keine Depressionen mehr, heute schmerzen mich meine Erinnerungen nicht mehr, heute reisst mich Kummer nicht mehr nieder.
Das ist möglich, weißt du?
Aus deiner Warte mag das unwahrscheinlich klingen.
Such nur danach. Es gibt viele Möglichkeiten.
Probleme können wir leider nicht verhindern in diesem Leben, aber darum geht es ja auch nicht.
Wir können das Leben nicht kontrollieren.
Ich bin sicher, dies hier im Forum ist einer deiner ersten Schritte, aus deiner inneren Isolation heraus zu treten.
Warum nicht, sich umschauen nach einem guten Therapeuten?
Warum nicht, sich Hilfe holen?
Du hast es lange genug allein getragen.
Es gibt eine reele Chance auf eine echte Verarbeitung der eigenen Vergangenheit und des Schmerzes.
Diese Hilfe holen sich Menschen mit scheinbar weit aus geringeren Problemen als du sie hast und Menschen mit vielleicht noch größeren.

Ich wollte dir einfach ein Lebenszeichen schicken von einer, die den Schmerz auch kennt und ihn heute nicht mehr fühlen muss.
Es ist herrlich, frei zu sein. Es ist möglich.
Ich wünsche dir das.

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30. Juli 2013 um 0:32

Keine Lebenskraft mehr..
Mein leben meinte nicht gut mit mir seit dem ich schon klein war..obwohl ich erst 32 bin habe schon viel einstecken müssen.bin schon mit 18 von zu Hause ausgezogen nicht irgendwo um die Ecke sondern 1000km weit weg und ich dachte das die Entfernung irgendwann hilft mir die schlimme Erlebnisse zu vergessen.. Und bis heute schlage ich mich jeden Tag aufs neue mit meinem leben. Bin eigentlich glücklich in einer Beziehung aber irgendwie Krieg ich es nicht gebacken glücklich zu sein;( ich fühle mich unverstanden, und oft nicht genug Hab ich das Gefühl nicht geliebt zu sein.. Bin als junges Mädchen von meinen Vater psychisch missbraucht und das geht mir leider schon 15 Jahre nach seinem Tod nicht aus dem Kopf. Wenn ich mich dran erinner das er neben meinem Bett steht und holt sich ein runter und ich nichts machen kann weil ich Angst habe Krieg ich Wut Ausbrüche.. Bis heute verfolgt mich das Scheiß Gefühl das ich jetzt nicht ihm ins Gesicht sagen kann wie kaputt er mich gemacht hat wie er mein leben versaut hat!!! Bei jedem neuen Partner hab ich irgendwie das Bild vor Augen gehabt und war voller Hass.dann starb meine Mutter vor 4 Jahren ich war alleine und habe bis heute das Gefühl alleine zu sein... Mir geht's manchmal richtig scheisse das ich mit Gedanken manchmal kämpfen muss wie wär es denn wenn ich es morgen nicht da wäre...ich habe ein Sohn und wie gesagt ein Partner an meiner Seite aber meine Vergangenheit holt mich manchmal so auf den Boden das ich keine kraft mehr habe... Ich habe schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen um das ganze zu verarbeiten. Mal geht's mir gut mal kann ich Stunden lang weinen und hab nur negative Gedanken im Kopf.. Ich weiß nicht vorhin mich das führt ich funktioniere nur.. Mein Partner ist mal für mich da mal ist er damit überfordert und dann bin ich wieder auf mich alleine gestellt.. Ich weiß nicht mehr weiter..

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Frühere Diskussionen
Selbstbewusstsein verloren
Von: anouk_12307426
neu
29. Juli 2013 um 22:33
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