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keine klare Linie

29. Januar um 5:17 Letzte Antwort: 29. Januar um 9:54

Es fiel mir bisher immer schwer, Entscheidungen zu treffen. Ich hatte nie wirklich eine klare Linie. Trotzdem habe ich mein Leben immer gut meistern können.

Vor ein paar Monaten bin ich Mutter geworden und bin in einer sehr komplizierten (homosexuellen) Partnerschaft. Ich überlege mich zu trennen aber kann mich auch hier nicht entscheiden und lasse alles laufen.

Meine unklare Linie verletzt meine Partnerin.

Ich habe nun eine große Verantwortung dem Kind gegenüber und möchte es glücklich aufwachsen lassen.
Ich habe wirklich Angst, dass es unter meinem Mangel an Entscheidungen treffen leiden wird.

 Vor der Schwangerschaft nahm ich Anti-Depressiva ein, Dir mit halfen gelassener zu sein und keine Zukunftsängste zu haben. Ich stille noch und möchte deshalb erstmal keine Medikamente einnehmen 

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29. Januar um 8:03

Wer hat die Medikamente verschrieben und mit welcher Begründung? 
Frag da bitte nach um ärztlichen Rat. 

Entscheidungen können sich immer im Nachhinein als falsch entpuppen. Sie nicht fällen  kann genauso starke Auswirkungen auf Kinder ect. haben, wie wenn du Entscheidungen fällst. Dahinter steckt die Angst vor den Konsequenzen.

Du selbst nimmst dir die Gestaltung deines Lebens wenn du nur abwartend verharrst. Dies wiederum fühlt zu Ohnmachtsgefühlen und dem Gefühl keinen Handlungsspielraum zu haben, was wiederum Depressionen und Co. begünstigen kann.

Der Weg hinaus führt über die Übernahme der Selbstverantwortlichkeit deines Lebens. Vielleicht hilft dir die Erkenntnis das keine Entscheidung in Stein gemeißelt, bis an dein Lebensende besteht. Sie können korrigiert oder justiert werden. Sehr viele Entscheidungen stellen sich später als goldrichtig heraus, weil die Intuition dir oftmals die Richtung zeigt. 

 

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29. Januar um 9:19

Danke für die Antwort. In meinem Fall handelt es sich schon um eine schwere Entscheidung, die sich für mich ins Stein gemeißelt anfühlt.

Wir haben vor der Schwangerschaft vereinbart, dass meine Partnerin das Kind adoptieren soll. Während der Schwangerschaft hatten wir dann viele Probleme und Auseinandersetzungen. Ich hatte eine schwere Schwangerschaft und fühlte mich von ihr alleine gelassen. Dann stellte sich heraus, dass wir verschiedene Vorstellungen von Erziehung haben.
Ich sagte ihr dann, dass ich die Adoption aktuell nicht möchte. Es fühlte sich so an als ob sie nur ein halbes Kind möchte und nicht die Beziehung. Sie zog daraufhin aus, da sie nicht ein Kind aufziehen möchte das man ihr jederzeit wegnehmen kann. Ich sagte ihr, dass ich das nicht machen werde.
Wir sind zwar auf räumlicher Distanz aber weiterhin im Kontakt und versuchen uns langsam wieder anzunähern. 
Es ist aber schon klar, dass das Thema 'Rechte am Kind' irgendwann wieder aufkommen wird. Davor habe ich Angst.

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29. Januar um 9:41
In Antwort auf blue624

Es fiel mir bisher immer schwer, Entscheidungen zu treffen. Ich hatte nie wirklich eine klare Linie. Trotzdem habe ich mein Leben immer gut meistern können.

Vor ein paar Monaten bin ich Mutter geworden und bin in einer sehr komplizierten (homosexuellen) Partnerschaft. Ich überlege mich zu trennen aber kann mich auch hier nicht entscheiden und lasse alles laufen.

Meine unklare Linie verletzt meine Partnerin.

Ich habe nun eine große Verantwortung dem Kind gegenüber und möchte es glücklich aufwachsen lassen.
Ich habe wirklich Angst, dass es unter meinem Mangel an Entscheidungen treffen leiden wird.

 Vor der Schwangerschaft nahm ich Anti-Depressiva ein, Dir mit halfen gelassener zu sein und keine Zukunftsängste zu haben. Ich stille noch und möchte deshalb erstmal keine Medikamente einnehmen 

okay du hast also ein kleines kind...

hast du dir vor der schwangerschaft keine gedanken gemacht ob du das hinbekommst zusammen mit einen depressionen?

und wieso eigentlich ein kind wenn du dir gar nicht sicher bist ob du die beziehung weiterführen willst?

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29. Januar um 9:54
In Antwort auf carina2019

okay du hast also ein kleines kind...

hast du dir vor der schwangerschaft keine gedanken gemacht ob du das hinbekommst zusammen mit einen depressionen?

und wieso eigentlich ein kind wenn du dir gar nicht sicher bist ob du die beziehung weiterführen willst?

Vor der Schwangerschaft war ich mir ja ziemlich sicher, dass alles funktionieren wird....dann kamen die Komplikationen auf.

Ich bin auch für eine Schwangerschaft ziemlich alt und es wäre nicht mehr lange technisch möglich gewesen 

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