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Keine Hoffnung mehr....

18. September 2006 um 15:52

mir gehts es im moment auch so richtig mies und ich weiß nicht, ob das schreiben mir vielleicht hilft, aber ich versuch es einfach mal:
es geht um meinen opa (er ist 79, ich 23). mein opa hat zucker und musste vor knapp 2 wochen ins krankenhaus, weil sein bein nicht mehr richtig durchblutet wurde. nach 2 erfolglosen operationen wurde ihm letztendlich das bein abgenommen (das war letzten freitag) seit dem ist er nicht mehr aufgewacht. er schläft die ganze zeit und reagiert nicht auf die umwelt. ich habe ihn am samstag das letzte mal gesehen und fand seinen anblick unerträglich. letzte nacht hatte mein opi einen herzinfarkt und hinzu kommt, dass seine nieren versagt haben. meine oma musste sich jetzt entscheiden, ob er noch an die dialyse soll oder nicht mehr. sie hat sich dagegen entschieden, weil sie meinen opi nicht mehr quälen will. (diese entscheidung musste sie heute treffen) noch lebt er, dank den maschinen, aber das wird sich in den nächsten tagen ändern, denn von alleine hat er keine chance mehr. ich verstehe meine oma, dass sie nicht will, dass er leidet, aber ich komme mit dem gedanken, dass er in den nächsten tagen stirbt einfach nicht klar. ich hab solche angst vor dem was kommt. wer hat ähnliche erfahrungen gemacht? Danke für jede noch so kurze Antwort!!!

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20. September 2006 um 9:34

Nachtrag...
Mein Opa ist gestern um halb 11 ruhig im Beisein meiner Mama und Oma eingeschlafen.
Jetzt hab ich zwar Gewissheit, aber er fehlt mir jetzt schon so sehr und ich kann einfach nicht glauben, dass ich ihn nie mehr wieder sehe. Das tut so verdammt weh.

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12. Oktober 2006 um 1:37
In Antwort auf fraue

Nachtrag...
Mein Opa ist gestern um halb 11 ruhig im Beisein meiner Mama und Oma eingeschlafen.
Jetzt hab ich zwar Gewissheit, aber er fehlt mir jetzt schon so sehr und ich kann einfach nicht glauben, dass ich ihn nie mehr wieder sehe. Das tut so verdammt weh.

Sei stolz
auf deine oma daß sie so eine schwere entscheidung getroffen hat. ich arbeite als schwester auf einer intensivstation und habe täglich mit solchen fällen zu tun. leider versuchen viele angehörige am leben festzuhalten ohne einen gedanken zu verschwenden wie es der andere vielleicht gewollt hätte. es ist nie leicht jemanden gehen zu lassen aber irgendwann..
stehe deiner oma bei und sei stark.

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24. Oktober 2006 um 7:42

Ich hab was ähnliches erlebt
hey.. ich hab eine ähnliche erfahrung machen müssen... mein opa ist in den herbstferien ins krankenhaus gekommen... er hatte starke schmerzen in der brust... dann ist er zum hausarzt gegangen und der hat ihm tabletten gegen angstzustände verschrieben....da es meinem opa aber immer schlechter ging, brachten wir ihn ins krankenhaus... dort kamen die ärzte zum ergebnis, dass mein opa nierenversagen hat.... mein opa kam dann an die dialyse.. dadurch war er sehr geschwächt und hat viel geschlafen... als es ihm besser ging, wurde mein opa auf die normale station verlegt... dort erlitt er aber einen herzstillstand.. wahrscheinlich wegen überanstrengung... da mein opa, durch diabetes, keine beine mehr hatte,..
die ärzte holten ihn zurück, indem sie ihm auf die brust schlugen.. dann kam er wieder auf die intensivstation zurück und wurde in ein künstliches koma versetzt.. weil mein opa sehr unruhig war... hinzu kam, dass sich mein opa auch noch eine lungenentzündung eingefangen hat...
ich bin gestern (23.10) noch zu ihm ins krankenhaus gefahren .. und heute morgen hat mich meine mutter angerufen, dass mein opa nicht mehr lebt..
die ganze family ist fertig.. ich hab die nacht kaum geschlafen.. aber meinem opa gehts jetzt hoffentlich besser.....

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