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Keine Freunde - Was mach ich denn falsch?

7. Dezember 2012 um 18:19

Hallo,
ich bin nicht sicher ob das hier so recht hingehört, aber ich werds einfach mal versuchen zu beschreiben;
mittlerweile bin ich 20 Jahre alt und habe noch nie wirkliche Freunde gehabt.
Ich weiß nicht was ich falsch mache, ich bin kein besonders außergewöhnlicher Mensch. Zugegeben, zuweilen habe ich eine große Klappe, aber an und für sich bin ich ein offener und kommunikativer Mensch.
In der Uni (Iich studiere Philosophie und Germanistik) habe ich zwar ein/zwei Mädels mit denen ich mich unterhalten kann, mit einer fahre ich täglich heim, aber wir sind so unterschiedlich, dass ich mit ihnen privat nichts anfangen könnte.
Es ist noch wichtig zu erwähnen, dass ich einen Freund habe den ich sehr liebe und der mich liebt - er behauptet die Menschen seien neidisch auf mich, da ich einen außergewöhnlichen Charakter haben soll.
Aber ich hätte doch so gern einfach nur Freunde mit denen ich mich mal treffen kann.
Die meißten Menschen halten mich für komisch, für merkwürdig, manche meinen ich sei verlogen, weil ich einmal den Fehler begangen habe, etwas aus meinen Leben zu erzählen ( ich gehe nicht weiter darauf ein- ich habe daraus gelernt)...
Ich kann es einfach nicht verstehen...
Was mach ich denn falsch???

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8. Dezember 2012 um 10:02

Hast du hobbies ?
denn dann könntest du versuchen, mit menschen zusammenzukommen, die dasselbe hobby haben.

und versuche auch deinen freund mit einzubeziehen.

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20. Dezember 2012 um 20:23

Erklärungsversuch
Hallo,

zunächst einmal: mir geht es nicht viel anders. Ich bin allerdings schon deutlich älter als Du und habe schon seit meiner Schulzeit eigentlich keine Freunde.

Die üblichen Lösungsvorschläge - "geh unter Menschen, sei nett und interessiert " etc. - helfen mir dabei nicht. Ich bin sehr aktiv in meiner Freizeit, Vorsitzender eines Ortsvereins etc. etc. Dadurch kenne ich viele Menschen, sozusagen auf der sachlichen Basis. Diese Menschen schätzen mich auch auf dieser sachlichen Basis durchaus (klar, nicht alle mögen mich, aber doch schon einige, das spürt man ja). Nur: daraus werden keine Freundschaften, ich komme einfach nicht von der sachlichen auf die persönliche Basis. Das ist auf die Dauer ziemlich niederschmetternd, wenn man das Gefühl hat, dass alle Freunde haben, nur man selbst nicht.

Ich habe lange nach dem Grund gesucht. Der Grund ist letztlich: ich kann mich einfach nicht bzw. nicht so leicht "verbinden".

Ich stelle mir das so vor: Wir sind alle Kugeln, die sich durch einen Raum bewegen. Und dabei stoßen wir mal auf mehr, mal auf weniger andere Bälle (sprich: Menschen). Der normale Ball hat an seiner Oberfläche Haken, mit denen er sich früher oder später mit anderen Bällen verhakt - man befreundet sich. Nur bei mir fehlen diese Haken oder sind zu klein. Ich schaffe es nicht, andere festzuhalten, und andere schaffen es aber auch nicht, sich an mir festzuhalten. Also treffen wir aufeinander, driften dann aber wieder auseinander. Das Dumme ist nur, dass daraus auch teilweise ein Teufelskreis wird. Je öfter man das erlebt, desto eher weicht man den Treffen aus. Klappt ja sowieso nicht.

Das ist jetzt ziemlich fatalistisch, aber bestimmte Sachen kann man einfach nicht ändern. Ich werde wohl mein Leben lang keine richtigen Freunde haben. Wenigstens habe ich eine Partnerin - das klappt erstaunlicherweise.

Ach ja, die "große Klappe": Kenne ich, habe ich teilweise selber. Ich denke, es ist ein Schutzmechanismus. Macht einen aber auch nicht unbedingt sympathischer....

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21. Dezember 2012 um 19:22

Wahre Freundschaft und Glück ist erlernbar
als erstes ist es wichtig, sein eigener wahrer Freund/Freundin zu sein, ohne sich selbst/anderen Vorhaltungen machen.

kein anderer außer du selbst kann dich glücklich machen.

Ich arbeite daran eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammen zu führen die
zusammen GLÜCK erzeugen, verstärken und teilen
= wahre Freundschaft haben, frei von muss,
nur kann/Möglichkeiten/Selbstverwirklichung/Freude!


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21. Dezember 2012 um 21:19

Wahre Freundschaft seit über 25 Jahren
wahre Freundschaft ist auch Arbeit an sich SELBST und
ich erlebe wahre Freundschaft wie sich es wohl viel wünschen. Sie ist bedingungslos.

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