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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Keine Aussichten?

Letzte Nachricht: 8. Februar 2015 um 0:17
A
ayla_11984577
21.01.15 um 13:59

Okay, wow, dass ich sowas mal mache hätte ich mir nie gedacht, mich einfach einer fremden Masse von Internetusern anzuvertrauen...
Okay los gehts,puh..also ich bin 18 Jahre alt und habe seit 3-4 Jahren Depressionen,eine Esstörung und eine soziale Phobie.
Ich bin jetzt in der letzten Klasse und mein Problem ist,dass ich das einfach nicht mehr schaffe...mein Leben besteht eig nur noch aus Schule und trotzdem habe ich schlechtere Noten als sonst, weil ich mich einfach nicht mehr konzentrieren kann, bzw. so müde bin, dass ich mir nichts merke...4
ich komme aber trotzdem durch, mein hauptsächliches Problem ist mehr das "in die Schule gehn". ich habe panikattacken in der früh, kann nicht schlafen, weil ich weiß sobald ich aufwache muss ich wieder hin, ich will nicht mehr raus gehn, nicht mehr duschen, gar nichts mehr...öfters kommen mir in der früh auch Gedanken mir das Leben zu nehmen nur um dieser Schande zu entgehen dann füge ich mir Schmerzen zu als Strafe (natürlich nicht bedrohlich, das wäre dann doch sehr egoistisch) oder probiere zu schlafen...
Ich gehe schon seit mehreren Jahren in Therapie und zu einer Psychiaterin und ich denke schon, dass das an sich hilft nur momentan weiß ich nicht weiter...
Hat irgendjemand einen guten Rat oder Vorschläge was ich tun soll?(falls sich überhaupt jemand die Mühe macht diesen ganzen Scheiß durch zu lesen)
Ich weiß halt nicht ob ich die Schule jetzt noch durch drücken soll oder es in einem Jahr nochmal versuchen? Doch wer versichert mir, dass es dann besser ist?
Mein großes Problem ist auch, dass ich mir eig gar nicht helfen will, da ich mich selber verabscheue aber so ist es einfach nur Zeitverschwendung....
Okay,danke falls du das wirklich alles gelesen hast :S und es wäre toll wenn jemand Einfälle hat

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T
tegan_12334780
22.01.15 um 13:11

Hey
Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich selber leide schon seit 5/6 Jahren an Magersucht zwischendurch auch Bulimie, Depressionen,...

Und nein dein Text ist nicht blöd und ich konnte ihn gut lesen und ihn nachvollziehen.
Und würde dir gern helfen auch wenn du wie ich nicht so gerne hilfe annimmst

Ich könnte mir es so erklären das irgendwas in der Schule ist warum du nicht hingehen möchtest.
Ist irgendwas schlimmes vorgefallen? Oder wirst du gemobbt? Hast du da Freunde?
Weil das sind alles Reaktionen deines Körpers also muss deine Psyche mit dem Wort Schule irgendwas schlimmes in Verbindung bringen.
Was war der Auslöser deiner Essstörung und Depression? Was ist in der Zeit vorgefallen?

Wenn du das hier öffentlich nicht schreiben möchtestkannst du mir auch gerne eine pn schicken
Ich höre dir gerne zu!!!

Liebe Grüße

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A
aita_12841862
05.02.15 um 12:18

...
Liebe Bluebluenight, ich kann dich gut verstehen, weitermachen, "durchdrücken" oder Pause, das ist hier die Frage. Bei mir fing es damals im Studium mit Depressionen und Angstzuständen an. Ich habe dann weitergemacht, aber langsam (statt pro Semester 4 Prüfungen nur 2). So habe ich das Studium dann noch geschafft, worauf ich sehr stolz bin. Vielleicht kann man in der Schule auch einen Mittelweg für dich finden. Schließlich bist du ziemlich krank und wer weiß was für Möglichkeiten dir der Direktor in diesem Fall anbieten kann. Gibt es vielleicht einen Vertrauenslehrer, mit dem man so etwas besprechen kann? Was sagt denn deine Psychiaterin? Was würdest du dir denn genau wünschen? Das Abitur in zwei Jahren machen oder erstmal Pause auf unbestimmte Zeit. Ich denke, wenn es nicht geht, dann eben erstmal Pause. Abitur kann man auch nachholen. Vielleicht sind jetzt andere Dinge wichtiger. Langfristig würde ich dir auf jeden Fall zu Familienaufstellungen raten. Das kann man auch begleitend zur Therapie machen (sprich mal mit der Psychiaterin). Ich fand das für mich sehr effektiv! Schon mal von der Methode gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung oder http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, Simone

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A
ayla_11984577
08.02.15 um 0:17
In Antwort auf aita_12841862

...
Liebe Bluebluenight, ich kann dich gut verstehen, weitermachen, "durchdrücken" oder Pause, das ist hier die Frage. Bei mir fing es damals im Studium mit Depressionen und Angstzuständen an. Ich habe dann weitergemacht, aber langsam (statt pro Semester 4 Prüfungen nur 2). So habe ich das Studium dann noch geschafft, worauf ich sehr stolz bin. Vielleicht kann man in der Schule auch einen Mittelweg für dich finden. Schließlich bist du ziemlich krank und wer weiß was für Möglichkeiten dir der Direktor in diesem Fall anbieten kann. Gibt es vielleicht einen Vertrauenslehrer, mit dem man so etwas besprechen kann? Was sagt denn deine Psychiaterin? Was würdest du dir denn genau wünschen? Das Abitur in zwei Jahren machen oder erstmal Pause auf unbestimmte Zeit. Ich denke, wenn es nicht geht, dann eben erstmal Pause. Abitur kann man auch nachholen. Vielleicht sind jetzt andere Dinge wichtiger. Langfristig würde ich dir auf jeden Fall zu Familienaufstellungen raten. Das kann man auch begleitend zur Therapie machen (sprich mal mit der Psychiaterin). Ich fand das für mich sehr effektiv! Schon mal von der Methode gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung oder http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, Simone

Danke für die Antwort
Ja darauf kannst du wirklich stolz sein!! Mhh Vertraunslehrer in dem sinne nicht, deßhalb habe ich mit der Schulpsychologin gesprochen was auch nicht sehr hilfreich war :/ sonst Mittelweg eher nicht, entweder ich schaffs oder ich probier es nächstes Jahr nochmal, wobei die Gefahr besteht, dass es mir bis dahin nicht besser geht, bzw. müsste ich das ganze Jahr wiederholen...
haha ja meine Ex-Psychiaterin sagt "ja, so ging es mir auch in der letzten Klase, da bekommt jeder Angst..." oder "das ist ja nicht so schlimm ich hatte in der letzten Klasse auch keine so guten Noten mehr wie die jahre davor..", aber ich habe jetzt gewechselt, mit meiner neuen hatte ich leider noch nicht die Gelegenheit darüber zusprechen da ich erst 1mal bei ihr war.
ja sicher das denk ich mir auch, ich habe nur Angst davor 1 Jahr in einer neuen Klasse, vorallem würde mich der Gedanke, dass es mir bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder "gut" gehn muss sehr unter Druck setzten... von daher wäre es näturlich angenehmer es "hinter mich zu bringen", so weit ich das iwie schaffe
Ah okay danke, ich werd mich mal umschaun ich war bis jetzt nur in familientherapie
Danke ich dir auch!

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