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Kein Sinn im Leben, nur Probleme - Hilfe

26. Dezember 2016 um 18:04

Hallo liebe Menschen,


ich bin 26 und wohne in Dresden.


Kurz zu meiner Lebenssituation:


Ich leide seit 7 Jahren Depressionen, soziale Phobie und Angststörungen. Habe täglich überwiegend depressive Stimmung (Wechsel aus Traurigkeit und Wut), vor allem unter Menschen. Klage seit einem Jahr über extrem belastende psychosomatischen Symptome bzw. Wahrnehmungsstörungen, die täglich Einschlafstörungen sowie Ängste, nicht mehr einzuschlafen zu können, verursachen.
Habe drei erfolglose Therapien hinter mir und mache zur Zeit die vierte (ohne Besserung in Aussicht). Bin von zahlreichen Medikamenten abhängig.
Das Verhältnis zu einer Familie ist ge- bzw. zerstört. Habe keine Kontakte oder Freunde. Von ehemaligen Freunden bin ich maßlos enttäuscht und im Stich gelassen worden.
Neue Kontaktversuche mit Menschen scheitern oft und schnell. Denke den ganzen Tag nur nach, was Kopfschmerzen verursacht. Leben hat seinen Sinn und Zauber verloren.


Nun stehe ich vor der Frage, warum ich nicht einfach Schluss machen sollte? ...wenn mich meine körperlichen Symptome nicht schon bald dazu treiben werden.


Meine bisherigen Lebensziele:


Musikprojekt verwirklichen:
Problem:
kostet viel Geld
Zusammenarbeit mit Menschen scheitert (schon 26x in 4 Jahren)
Aufnahmen kommen daher nicht zustande
ständige Enttäuschungen


Beruflich als Pädagoge verwirklichen:
Problem:
schlechte Rahmenbedingungen
kaum Befriedigung
mittelmäßiges Gehalt
Schwächen und Unsicherheit erschweren Arbeit
negative Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen deprimiert und demotiviert ständig


Partnerschaft aufbauen:
Problem:
abstoßendes Äußeres (nicht definierbar)
kann mit anderen nicht mithalten
durchgehend Misserfolge und Enttäuschungen (real und online)
süchtig nach käuflichem Sex (sehr kostspielig) und pornografischen Filmen
Reiz an Sex abnehmend
Angst, enttäuscht oder verlassen zu werden


Familie gründen, Kinder aufziehen:
Problem:
mit hoher Wahrscheinlichkeit eingeschränkte Fruchtbarkeit
fehlende Erziehungskompetenzen
Angst, Kinder in heutiger Gesellschaft zu erziehen


Ich vegetiere vor mich hin


Sehe kein Licht mehr. Bitte helft mir.  
 

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26. Dezember 2016 um 19:12

Habe ich schon etiche Male.
War leider wenig hilfreich...

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27. Dezember 2016 um 13:10

Du bist scheinbar ein Mann... Werden deine schlimmen Symptome noch schlimmer, wenn du weniger Medikamente nehmen würdest? Die 4. Therapie... warst du auch mal stationär in Behandlung?

Das du Ziele hast ist sehr gut, dass du gleichzeitig die Probleme aufzeigst ist nicht so gut. Entweder du beseitigst die Probleme oder du bist flexibel genug neue Ziele zu finden.

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27. Dezember 2016 um 18:25

Ein Medikament lindert ein Symptom, das andere die Angst. Wenn ich eines von beiden weglasse, spüre ich deutlich, dass es schlimmer wird. Ich bin im grunde schon abhängig davon und werde es wohl immer bleiben...
 

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28. Dezember 2016 um 17:51
In Antwort auf gedanke2

Hallo liebe Menschen,


ich bin 26 und wohne in Dresden.


Kurz zu meiner Lebenssituation:


Ich leide seit 7 Jahren Depressionen, soziale Phobie und Angststörungen. Habe täglich überwiegend depressive Stimmung (Wechsel aus Traurigkeit und Wut), vor allem unter Menschen. Klage seit einem Jahr über extrem belastende psychosomatischen Symptome bzw. Wahrnehmungsstörungen, die täglich Einschlafstörungen sowie Ängste, nicht mehr einzuschlafen zu können, verursachen.
Habe drei erfolglose Therapien hinter mir und mache zur Zeit die vierte (ohne Besserung in Aussicht). Bin von zahlreichen Medikamenten abhängig.
Das Verhältnis zu einer Familie ist ge- bzw. zerstört. Habe keine Kontakte oder Freunde. Von ehemaligen Freunden bin ich maßlos enttäuscht und im Stich gelassen worden.
Neue Kontaktversuche mit Menschen scheitern oft und schnell. Denke den ganzen Tag nur nach, was Kopfschmerzen verursacht. Leben hat seinen Sinn und Zauber verloren.


Nun stehe ich vor der Frage, warum ich nicht einfach Schluss machen sollte? ...wenn mich meine körperlichen Symptome nicht schon bald dazu treiben werden.


Meine bisherigen Lebensziele:


Musikprojekt verwirklichen:
Problem:
kostet viel Geld
Zusammenarbeit mit Menschen scheitert (schon 26x in 4 Jahren)
Aufnahmen kommen daher nicht zustande
ständige Enttäuschungen


Beruflich als Pädagoge verwirklichen:
Problem:
schlechte Rahmenbedingungen
kaum Befriedigung
mittelmäßiges Gehalt
Schwächen und Unsicherheit erschweren Arbeit
negative Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen deprimiert und demotiviert ständig


Partnerschaft aufbauen:
Problem:
abstoßendes Äußeres (nicht definierbar)
kann mit anderen nicht mithalten
durchgehend Misserfolge und Enttäuschungen (real und online)
süchtig nach käuflichem Sex (sehr kostspielig) und pornografischen Filmen
Reiz an Sex abnehmend
Angst, enttäuscht oder verlassen zu werden


Familie gründen, Kinder aufziehen:
Problem:
mit hoher Wahrscheinlichkeit eingeschränkte Fruchtbarkeit
fehlende Erziehungskompetenzen
Angst, Kinder in heutiger Gesellschaft zu erziehen


Ich vegetiere vor mich hin


Sehe kein Licht mehr. Bitte helft mir.  
 

hey schreib doch mal würde mich freuen p.s. mir geht es ähnlich ...

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28. Dezember 2016 um 21:46
In Antwort auf motorrad66

hey schreib doch mal würde mich freuen p.s. mir geht es ähnlich ...

Hallo, 
danke für deine Nachricht. Es ist schön, zu wissen, dass man nicht allein ist.
Du schreibst, dir geht es ähnlich. Womit hast du so zu kämpfen?
Grüße

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29. Dezember 2016 um 19:43

Hallo venusfinsternis,

ich habe keine Suizidabsichten geäußert, sondern nur, dass meine jetzige Situation für mich schwer zu ertragen ist. Ich würde mir niemals freiwillig das Leben nehmen wollen. 
Ich habe auch keine Anleitung dazu verlangt, sondern um Hilfe von Menschen im Forum mit ähnlichen Erfahrungen gebeten. 
Mir ist es lieber, wenn man mir sagt, dass es schwierig ist, zu helfen (wie du es getan hast), anstatt mein Hilfegesuch einfach zu löschen. Das wäre schlimm für mich. Hoffe, du kannst das nachvollziehen. 

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2. Januar 2017 um 11:00

also bei solchen dummen Sprüchen, geht mir echt der Hut hoch. Denn genau solche Typen, mit ihren Stammtisch Weisheiten, machen es für Betroffe noch um einiges schlimer.

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2. Januar 2017 um 11:03
In Antwort auf gedanke2

Hallo liebe Menschen,


ich bin 26 und wohne in Dresden.


Kurz zu meiner Lebenssituation:


Ich leide seit 7 Jahren Depressionen, soziale Phobie und Angststörungen. Habe täglich überwiegend depressive Stimmung (Wechsel aus Traurigkeit und Wut), vor allem unter Menschen. Klage seit einem Jahr über extrem belastende psychosomatischen Symptome bzw. Wahrnehmungsstörungen, die täglich Einschlafstörungen sowie Ängste, nicht mehr einzuschlafen zu können, verursachen.
Habe drei erfolglose Therapien hinter mir und mache zur Zeit die vierte (ohne Besserung in Aussicht). Bin von zahlreichen Medikamenten abhängig.
Das Verhältnis zu einer Familie ist ge- bzw. zerstört. Habe keine Kontakte oder Freunde. Von ehemaligen Freunden bin ich maßlos enttäuscht und im Stich gelassen worden.
Neue Kontaktversuche mit Menschen scheitern oft und schnell. Denke den ganzen Tag nur nach, was Kopfschmerzen verursacht. Leben hat seinen Sinn und Zauber verloren.


Nun stehe ich vor der Frage, warum ich nicht einfach Schluss machen sollte? ...wenn mich meine körperlichen Symptome nicht schon bald dazu treiben werden.


Meine bisherigen Lebensziele:


Musikprojekt verwirklichen:
Problem:
kostet viel Geld
Zusammenarbeit mit Menschen scheitert (schon 26x in 4 Jahren)
Aufnahmen kommen daher nicht zustande
ständige Enttäuschungen


Beruflich als Pädagoge verwirklichen:
Problem:
schlechte Rahmenbedingungen
kaum Befriedigung
mittelmäßiges Gehalt
Schwächen und Unsicherheit erschweren Arbeit
negative Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen deprimiert und demotiviert ständig


Partnerschaft aufbauen:
Problem:
abstoßendes Äußeres (nicht definierbar)
kann mit anderen nicht mithalten
durchgehend Misserfolge und Enttäuschungen (real und online)
süchtig nach käuflichem Sex (sehr kostspielig) und pornografischen Filmen
Reiz an Sex abnehmend
Angst, enttäuscht oder verlassen zu werden


Familie gründen, Kinder aufziehen:
Problem:
mit hoher Wahrscheinlichkeit eingeschränkte Fruchtbarkeit
fehlende Erziehungskompetenzen
Angst, Kinder in heutiger Gesellschaft zu erziehen


Ich vegetiere vor mich hin


Sehe kein Licht mehr. Bitte helft mir.  
 

Kannst mich gerne anschreiben, wenn du magst.

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2. Januar 2017 um 20:56
In Antwort auf gedanke2

Hallo venusfinsternis,

ich habe keine Suizidabsichten geäußert, sondern nur, dass meine jetzige Situation für mich schwer zu ertragen ist. Ich würde mir niemals freiwillig das Leben nehmen wollen. 
Ich habe auch keine Anleitung dazu verlangt, sondern um Hilfe von Menschen im Forum mit ähnlichen Erfahrungen gebeten. 
Mir ist es lieber, wenn man mir sagt, dass es schwierig ist, zu helfen (wie du es getan hast), anstatt mein Hilfegesuch einfach zu löschen. Das wäre schlimm für mich. Hoffe, du kannst das nachvollziehen. 

Hallo 

hast du schon einmal darüber nachgedacht "auszusteigen "? 
Einfach alles abzuschütteln und neu anzufangen ? 
Du bist der Chef über deinen Körper und deinen Geist. Nicht sein Gefangener!! 
Meinem Vater hat , so simpel und komisch es klingt , die Anschaffung seines Hundes das Leben gerettet. Er ging früher sehr stark in deine Richtung. Er hatte dazu noch Aggressionen und ein extrem ausgeprägtes Alkoholproblem. Ich habe ihm nach einem großen Streit ( ich wollte das er sich helfen lässt ) den Hund geholt und vor die Türe gesetzt. 
Kurz zusammengefasst :
mein Vater hat angefangen Verantwortung zu übernehmen. Erst für den Hund. Und dann für sich. Er musste wieder raus. Der Hund muss ja gassi gehen. Er fing an zu lesen und sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Er traf Menschen denen es genauso ging wie ihm. Sein Humor und sein Lachen kamen schritt für schritt wieder. Er ging in eine Entzugsklinik. Er fing an Sport zu machen. Mittlerweile hat mein Vater 6 Hunde und baut sich gerade einen kleinen Hundesaloon auf. Und er macht nen Kurs in Fotografie weil er das schon immer wollte. 

Die Welt ist kein schlechter Ort. Du musst sie dir nur richtig einrichten. Es gibt Menschen die dir die Hand reichen. Oder evtl. Eine Pfote 
Min diesem Sinne wünsche ich dir viel Kraft und eigenliebe um dein Leben zu leben 

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