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Kein Interresse an Enkel, Babys und Kindern

3. Januar um 15:44

Hallo an alle, 

vielleicht kann ich hier Tipps oder Ratschläge bekommen. 

Es ist so,  das ich selber (w/52 J.) nie Kinder haben wollte und aus diesem Grund auch keine habe. Ich kann mit Kindern und Babys nicht, und habe zeitlebens einen Bogen um diese gemacht. Aus diversen Foren und Internetrecherche habe ich heraus gefunden, das ich zumindest nicht ganz alleine mit dieser "Eigenschaft" da stehe. 

Seit knapp 2 Jahren führe ich eine sehr glückliche und harmonische Beziehung mit einem 10 Jahre älteren Mann.(Witwer) Er selber hat einen erwachsenen Sohn, allerdings gute 700km entfernt. 
Die Familientreffen beschränkten sich bis jetzt auf 1-2 Besuche im Jahr.

Vor ein paar Monaten hat die junge Familie Nachwuchs bekommen. Ich freue mich wirklich sehr für die Familie. Am allermeisten freut sich mein Lebensgefährte, der jetzt Grossvater geworden ist, und für den Kinder und Familie das größte sind. 

Nun sind häufigere Besuche bei dem Enkel geplant, da der Großvater eine extreme Zuneigung zu diesem Kleinkind entwickelt hat. 

Ich habe mich wirklich bemüht mich auch über das Baby zu freuen, aber ich empfinde überhaupt nichts für dieses Baby. Es liegt auch nicht an dem Baby, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas für Babys oder Kinder empfinden können. Bis jetzt war ich auch nie damit "konfrontiert" worden, bin also kinderlos gut rum gekommen. 

Die letzen Besuche und zuletzt das Weihnachtsfest waren der totale Stress für mich. Es dreht sich alles nur noch um dieses kleine Wesen. Stundenlang wird es herum getragen..bespasst und so weiter... das ich mich ziemlich überflüssig in dieser Familienidylle gefühlt habe, muss ich glaube ich nicht erwähnen... 

Es ist vermutlich auch schon den Eltern des Babys aufgefallen, das ich etwas anders bin. So hatte ich das Baby zwar mal kurz auf dem Arm, habe es aber sofort wieder zurück gegeben. Mir war nicht wohl dabei. Ich möchte es nicht im Arm halten. 

Bei meinem Partner habe ich das Thema angesprochen, aber völliges "Nicht Verstehen" geerntet. Er findet mein Verhalten absolut unnormal, und ist der Meinung wenn ich nur "dabei" bin ist schon alles in Ordnung. Für ihn schon, aber leider nicht für mich.

Ich weiß das jetzt öfters Besuche beim Enkel geplant sind. 

Was meint ihr? Soll ich der Familie meine Gefühle offenbaren? Und bei den Besuchen künftig nicht mehr dabei sein? Damit ich nicht stundenlang mir selber überlassen bin? Ich bin hinterher auch jedes mal ziemlich fertig.. immer das Kleine stundenlang anlächelnd und sagen wie süss es ist... das kostet ziemlich Energie. 

Die o.g. Besuche sind das eine. Hier könnte ich mich evtl. noch aus der Verantwortung ziehen. 

Jetzt steht zudem noch im Raum, das die Familie enger zusammen rückt. Der Sohn + Familie wollten in die Nähe des Großvaters ziehen oder anders herum. 

Die obige Situation belastet mich sehr.  Gibt es hier jemanden, welchem ähnliches wider fahren ist? Über Tipps und Ratschläge freue ich mich. 

Viele Grüße
Sternenglanz
















 





 

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3. Januar um 19:01
In Antwort auf sternenglanz

Hallo an alle, 

vielleicht kann ich hier Tipps oder Ratschläge bekommen. 

Es ist so,  das ich selber (w/52 J.) nie Kinder haben wollte und aus diesem Grund auch keine habe. Ich kann mit Kindern und Babys nicht, und habe zeitlebens einen Bogen um diese gemacht. Aus diversen Foren und Internetrecherche habe ich heraus gefunden, das ich zumindest nicht ganz alleine mit dieser "Eigenschaft" da stehe. 

Seit knapp 2 Jahren führe ich eine sehr glückliche und harmonische Beziehung mit einem 10 Jahre älteren Mann.(Witwer) Er selber hat einen erwachsenen Sohn, allerdings gute 700km entfernt. 
Die Familientreffen beschränkten sich bis jetzt auf 1-2 Besuche im Jahr.

Vor ein paar Monaten hat die junge Familie Nachwuchs bekommen. Ich freue mich wirklich sehr für die Familie. Am allermeisten freut sich mein Lebensgefährte, der jetzt Grossvater geworden ist, und für den Kinder und Familie das größte sind. 

Nun sind häufigere Besuche bei dem Enkel geplant, da der Großvater eine extreme Zuneigung zu diesem Kleinkind entwickelt hat. 

Ich habe mich wirklich bemüht mich auch über das Baby zu freuen, aber ich empfinde überhaupt nichts für dieses Baby. Es liegt auch nicht an dem Baby, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas für Babys oder Kinder empfinden können. Bis jetzt war ich auch nie damit "konfrontiert" worden, bin also kinderlos gut rum gekommen. 

Die letzen Besuche und zuletzt das Weihnachtsfest waren der totale Stress für mich. Es dreht sich alles nur noch um dieses kleine Wesen. Stundenlang wird es herum getragen..bespasst und so weiter... das ich mich ziemlich überflüssig in dieser Familienidylle gefühlt habe, muss ich glaube ich nicht erwähnen... 

Es ist vermutlich auch schon den Eltern des Babys aufgefallen, das ich etwas anders bin. So hatte ich das Baby zwar mal kurz auf dem Arm, habe es aber sofort wieder zurück gegeben. Mir war nicht wohl dabei. Ich möchte es nicht im Arm halten. 

Bei meinem Partner habe ich das Thema angesprochen, aber völliges "Nicht Verstehen" geerntet. Er findet mein Verhalten absolut unnormal, und ist der Meinung wenn ich nur "dabei" bin ist schon alles in Ordnung. Für ihn schon, aber leider nicht für mich.

Ich weiß das jetzt öfters Besuche beim Enkel geplant sind. 

Was meint ihr? Soll ich der Familie meine Gefühle offenbaren? Und bei den Besuchen künftig nicht mehr dabei sein? Damit ich nicht stundenlang mir selber überlassen bin? Ich bin hinterher auch jedes mal ziemlich fertig.. immer das Kleine stundenlang anlächelnd und sagen wie süss es ist... das kostet ziemlich Energie. 

Die o.g. Besuche sind das eine. Hier könnte ich mich evtl. noch aus der Verantwortung ziehen. 

Jetzt steht zudem noch im Raum, das die Familie enger zusammen rückt. Der Sohn + Familie wollten in die Nähe des Großvaters ziehen oder anders herum. 

Die obige Situation belastet mich sehr.  Gibt es hier jemanden, welchem ähnliches wider fahren ist? Über Tipps und Ratschläge freue ich mich. 

Viele Grüße
Sternenglanz
















 





 

Das braucht dir doch nicht unangenehm sein. Du bist halt eben so. Wir sind doch nicht alle gleich. 

ich würde aber keinesfalls den Eltern davon sagen. Das verletzt sie viel zu sehr. Ich rate dir, an den Familientreffen segr beschränkt teilzunehmen. Unternehme etwas anderes und lass die Familie unter sich. Du darfst nicht vergessen, dass sie eine Familie sind. Du bist 'nur' die Partnerin. Natürlich möchten sie gute und harmonische Zeit miteinander verbringen. 

viel Glück 

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5. Januar um 10:35

Vielen Dank für Eure Antworten.

Ja, bis jetzt habe ich das auch geschafft mein Ex- Lebensgefährte hatte die gleiche Einstellung wie ich. 

Und jetzt bin ich an einen Mann mit Kindern geraten... bzw. an ein Baby in Form von Enkelchen... ^^ 




 

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5. Januar um 14:58
In Antwort auf sternenglanz

Vielen Dank für Eure Antworten.

Ja, bis jetzt habe ich das auch geschafft mein Ex- Lebensgefährte hatte die gleiche Einstellung wie ich. 

Und jetzt bin ich an einen Mann mit Kindern geraten... bzw. an ein Baby in Form von Enkelchen... ^^ 




 

Nun, was mich eigentlich mehr erschreckt - unabhängig davon, dass ich auch Menschen kenne die nichts mit Babies/Kindern anfangen könnten und das auch kein Problem ist :

"Stundenlang wird es herum getragen..bespasst und so weiter... das ich mich ziemlich überflüssig in dieser Familienidylle gefühlt habe, muss ich glaube ich nicht erwähnen... "

Klingt für mich "mehr" nach verletztem Stolz und in den Hintergrund gedrängt !

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6. Januar um 9:03

Ich werde auf jeden Fall versuchen nicht bei allen Besuchen dabei zu sein. Dies wird vermutlich auf großes Unverständnis bei meinem Partner auslösen

Ja, mal davon abgesehen das ich wie gesagt mit Kindern egal in welchen Alter nichts anfangen kann, natürlich könnte da auch Eifersucht im Spiel sein. 
Aber wie komme ich dagegen an..? 

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8. Januar um 11:32

ja. leider...

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8. Januar um 12:30

Ja genau, so wie du das schilderst.. das trifft es ganz gut. Die Situation.. die Erwartungshaltung der Familie, das alles ist mir sehr unangenehm. 

Ich bin nun mal überhaupt kein Familienmensch...und ich war schon immer so. Mit Kindern kann ich nix anfangen. Ich mache immer einen großen Bogen um sie. 

Ob ich jetzt wegen dieser Einstellung abnormal bin? weiß ich nicht. 
Ich weiß nur das ich mich nicht "verstellen" kann und auch nicht möchte. Bis jetzt war das nie ein Thema. Einfach immer schön aus dem Weg gehen - bei Begegnungen welcher Art auch immer  

Bin auch Tante , da konnte ich meine fehlende Gefühle gegenüber den Kindern ganz gut verbergen. Da hier eine räumliche Distanz bestand, konnte ich das ganz gut überbrücken. Die Treffen beschränkten sich auf ca. 2-3x im Jahr.  Mittlerweile sind sie im Teenageralter, und bei gelegentlichen Treffen ist das Verhältnis ganz gut. Ja, sind eben auch keine Kleinkinder mehr jetzt

Aber in der aktuellen Situatuion fühle ich seitens der "neuen" Familie meines Partner, allen voran von ihm selber -  irgendwie völlig überfordert.  Ich höre sie schon flüstern.. "Wie kann man nur Babys und Kleinkinder nicht mögen *Kopf schüttel* ".
Ich habe das Gefühl,  das von mir erwartet wird, diesen  kleinen Menschen ebenfalls so zu lieben, so wie sie es tun,  (zumindest hat mein Partner hat das von mir  das erwartet..) Das ich es unbedingt aufwachsen sehen möchte, so oft wie möglich sehen möchte, und die Eltern auch mal entlaste (Babysitter). Zumindest so die Vision meines Partners... 

Als ich meinem Partner meine Einstellung zum ersten mal mitteilte,  war er total fassungslos! Ich glaube er ist völlig vom Glauben abgefallen!  Er war sprachlos und regelrecht schockiert. 

Zum Thema Eifersucht. Natürlich bekomme ich bei den Begegnungen weniger Aufmerksamkeit. Das störte mich jetzt nicht direkt. Natürlich saß ich dann schon mal blöd da, wenn alle um das Baby herum waren...   ich würde in dieser Zeit dann lieber etwas anderes machen etwas für mich. Ja, das ist jetzt wohl sehr egoistisch... ja, ich könnte die Zeit anders nützen... reicht doch wenn drei Erwachsene um das Baby auf dem Boden herum sitzen ;( 

Leider bin ich auch jemand der schon im Vorfeld gerne schwarz sieht. Vielleicht sollte ich auch einfach mal lockerer bleiben. Das ganze jetzt nicht überbewerten? Viel Wind um nix? Mein Gefühl aber sagt mir, da kommt jetzt eine ziemlich große  Änderung auf unsere Beziehung zu. 

Und es vergeht ja auch  fast kein Tag, an dem ich nicht am meine "Pflichten" erinnert werde. Im Familienchat kommen neue Bilder von dem Nachwuchs. Die wollen ja auch kommentiert werden. Ich will aber nicht dauernd Babyfotos kommentieren und wenn nur mein Partner schreibt ist auch blöd..

Vielen Dank fürs zuhören!


 

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