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Katastrophales Verhältnis zur Mutter

29. Dezember 2015 um 11:02 Letzte Antwort: 1. Januar 2016 um 12:18

Hallo,
ich bin 16 Jahre alt und weiß momentan einfach nicht, was ich machen soll. Meine Mutter ist schon Jahre Alkoholikerin, aber will es garnicht wahr haben. Sie trinkt sich fast jeden Abend an, ohne es zu merken, was etwas nervig ist, aber schon Normalität geworden ist. Es gibt nur so Tagen, an denen alles richtig eskaliert (so wie z.B. an Heiligabend vor 5 Tagen). Zu Beginn des Tages war alles noch relativ schön und ich habe mivh sogar gefreut, doch dann, als wir auf den Weg zur Kirche waren, bemerkte ich schon, dass etwas nicht stimmte. Meine Mutter war so seltsam lustig drauf, was sie nur ist, wenn sie getrunken hat. Nach der Kirche war eigentlich auch noch alles gut, bis zum Essen, da begann sie schon nervig zu werden und nur Müll zu reden. Abends dann, als meine Großeltern dabei waren zu gehen, hat sie plötzlich angefangen von jetzt auf gleich zu weinen. Mein Vater meinte zu ihr, dass sie schon wieder getrunken hat und das war der Fehler. Ich habe mittlerweile schon gelernt, dass man einem Alkoholikerin niemals in seinem Zustand sagen darf, dass er ein Alkoholproblem hat. Meine Mutter rastete völlig aus und schrie meinen Vater an, sie beleidigte ihn total und drohte damit, dass sie die Scheidung wolle... ich gab dann mein Kommentar dazu und meinte, warum sie immer so einen Mist macht und dass sie zu viel getrunken hat. Plötzlich begann sie auch auf mich loszugehen. Sie betonte, was ich doch für ein scheiß Kind sein und was für ein hinterhältiges kleines ... ich doch bin. Ich begann zu weinen, auch wenn ich alles nicht wirklich ernstgenommen habe, tat es trotzdem weh. Ich bekam keine Luft und flüchtete mit einer Tüte in der Hand nach oben. Alle schrien weiter rum und meine Mutter wollte ihre Sachen packen und (wiedermal) gehen. Heiligabend wurde zur reinsten Katastrophe und das alles nur wegen meiner Mutter und ihres Problem. Jetzt wo ich älter bin, denke ich viel nach und realisiere erstmal, warum alles so ist, was meine Mutter für eine Person ist. Ich habe mich die Nacht in mein Zimmer eingeschlossen und bin am nächsten Morgen sofort zu meiner Tante gefahren, wo ich mich jetzt erstmal ein Paar Tage erholt habe und alles vergessen konnte (vorübergehend). Jetzt bin ich wieder Zuhause und habe den 1. Tag garnicht mit meiner Mutter geredet (dazu noch: sie meinte an Heiligabend, als sie sich spät in der Nacht entschuldigen wollte und ich ihre Entschuldigung nicht angenommen habe, dass ich für sie gestorben bin und sie mir eine schöne Zukunft wünscht). Ich war gerade bei meiner Oma und sie meinte, dass ich das nicht machen kann, meiner Mutter nichtmal Hallo zu sagen, immerhin ist das eine Krankheit, was sie hat.Also bin ich in ihr Schlafzimmer, habe sie geweckt und mich auf ihr Bett gesetzt. Aber das einzige, was dabei rauskam war ein "Geh Weg, ich will schlafen" und sie hat sich die Decke über den Kopf gezogen. Ich bin darauf nach oben gegangen und musste aus dem Moment heraus plötzlich wieder anfangen zu weinen.
Was soll ich jetzt tun... ich werde gleich erstmal etwas mit meinen Freunden unternehmen, aber so kann es doch nicht weitergehen.. Ich würde mich sehr über einige hilfreiche Antworten freuen
Vielen Dank !

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29. Dezember 2015 um 13:57

Profi Hilfe
Hey Süße,als aller erstes,nimm es dir nicht zu Herzen wenn sie dich beleidigt.
Was sagt dein Vater zu all dem?
Es gibt in Jeder Stadt Sucht Beratung ,das haben wir sogar in unserer kleinen 30 Tausend Einwohner Stadt.
Bei der Stadtverwaltung gibt es immer eine Jugendbeauftragte die für Jugendliche ab 12j Programme zusammen stellt und Konzerte organisiert und Aktivitäten plant,unsere kümmert sich auch um Probleme die Junge Leute so haben,hilft mit ,das es dem Jugendlichen gut geht,nimm das in jedem Fall wahr.Rufe bei der Stadtverwaltung deiner Heimatstadt an und frage nach der Jugendbeauftragten,die hat Telefonnummer und eine E-mail Adresse.Wende dich an DIESE Person.Die weiß genau wie sie Dir helfen kann.Deine Mutter ist in der Tat Krank.Die muß es erst wollen das man ihr hilft,du hingegen brauchst und willst jetzt schon Hilfe.Du kannst auch ein unverbindliches Treffen mit der Person ausmachen ohne deine Adresse Name und so weiter Preis zu geben,bis du Vertrauen hast.
Was sagt der Rest der Familie zu dem Thema?

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29. Dezember 2015 um 15:09


Ich würde versuchen ruhig und ohne Vorwürfe mit deiner Mutter zureden, dass sie eine Therapie braucht. Sag ihr, dass du sie lieb hast und dass die das für dich und deinen Vater machen soll

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29. Dezember 2015 um 22:57
In Antwort auf gloria_12054227

Profi Hilfe
Hey Süße,als aller erstes,nimm es dir nicht zu Herzen wenn sie dich beleidigt.
Was sagt dein Vater zu all dem?
Es gibt in Jeder Stadt Sucht Beratung ,das haben wir sogar in unserer kleinen 30 Tausend Einwohner Stadt.
Bei der Stadtverwaltung gibt es immer eine Jugendbeauftragte die für Jugendliche ab 12j Programme zusammen stellt und Konzerte organisiert und Aktivitäten plant,unsere kümmert sich auch um Probleme die Junge Leute so haben,hilft mit ,das es dem Jugendlichen gut geht,nimm das in jedem Fall wahr.Rufe bei der Stadtverwaltung deiner Heimatstadt an und frage nach der Jugendbeauftragten,die hat Telefonnummer und eine E-mail Adresse.Wende dich an DIESE Person.Die weiß genau wie sie Dir helfen kann.Deine Mutter ist in der Tat Krank.Die muß es erst wollen das man ihr hilft,du hingegen brauchst und willst jetzt schon Hilfe.Du kannst auch ein unverbindliches Treffen mit der Person ausmachen ohne deine Adresse Name und so weiter Preis zu geben,bis du Vertrauen hast.
Was sagt der Rest der Familie zu dem Thema?

Dankeschön!
Ich versuche diesen Vorschlag einmal und wende mich wirklich an erwähnte Personen... ich werde das schon irgendwie schaffen, es ist jetzt auch kein Weltuntergang, aber trotzdem danke für die liebe Antwort!

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1. Januar 2016 um 12:18
In Antwort auf abdul_12324646

Dankeschön!
Ich versuche diesen Vorschlag einmal und wende mich wirklich an erwähnte Personen... ich werde das schon irgendwie schaffen, es ist jetzt auch kein Weltuntergang, aber trotzdem danke für die liebe Antwort!

Kopf hoch
Ich hoffe sehr das man dir Wege zeigt die dir helfen und letztendlich auch deiner mom.
Ein gesundes Glückliches neues Jahr.
Es ändert sich nichts bis man etwas unternimmt......
Ganz liebe grüße

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