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Kann Stress so heftig sein ?!

7. Juli 2018 um 1:08 Letzte Antwort: 29. Juli 2018 um 19:45

Hallo Leute.
ich befinde mich im letzten Ausbildungsjahr als med. Fachangestellte und habe im November meine Abschlussprüfungen. Ich habe seit 6 Monaten extremen Stress auf der Arbeit, 2 super Kolleginnen sind in Elternzeit gegangen, eine ist geblieben und wir waren zu zweit, Arbeitermangel lies grüßen. Dann zogen wir mit der Praxis um, alles blieb an und beiden hängen, wir haben alles alleine gemacht. Nun sind wir seit 4 Monaten in der neuen Praxis und haben zwei neue Kolleginnen bekommen. Chef ist streng und oberflächig. Gestern hat die neue Kollegin bemerkt, dass meine andere Kollegin beim Zählen der Materialien ein riesen Fehler übersehen hat, was nicht passieren darf. Ich habe zuletzt vor Monaten gezählt, da habe ich leider auch nichts bemerkt, zudem mir vieles immer nur nebenbei beigebracht wurde, und bei Fragen es immer zu stressig war für die andern mir etwas näher zu erläutern. Nun ja, meine Kollegin ist im Urlaub und ich bin mit den beiden neuen auf Arbeit. ICH habe alles abbekommen, ich werde von Chef behandelt wie der letzte Dreck, abwertende Blicke, das Suchen nsch Fehlern und vor anderen unter Druck setzen um mich in Stress zu bringen und bewusst zu nerven. Ja, ich hätte vielleicht einfach auch aufmerksamer sein sollen, aber ich mache auch nur das was mir auch beigebracht wird. Ich bin grade an folgendem Punkt... Habe extreme Durchschlafprobleme, Obstipation, Magenbeschwerden, Migraine mit Aura, in Stresssituationen kribbeln an gewissen Stellen im Arm, Fingerspitzen, Konzentrstionsprobleme, Panikattacken, Diagnose: gesicherte depressive Störung und zudem begebe ich mich bald in Psychotherapie, wegen der Depressionen und Hypochrondie seit 2 Jahren. Bei der depressiven Störung wurde mir eine Citalopram-Therapie vom Neurologen verordnet, was ich abgelehnt habe, da es viele Nebenwirkungen hat. Ich versuche mich mit Muskelentspannungsübungen nach Jacobsson und werde leider erst in 3 Monaten mit der Psychotherapie beginnen. Zudem habe ich in den letzten 6 Monaten um die 10 Kg zugenommen durch Esstörungen (Frustessen insbesondere) und durch Obstipation.. ich fühle mich abgeschlagen, habe Angststörungen, und dieses ganze Stress auf Arbeit ist noch die Kirsche oben drauf, bin fix und fertig. Wenn mein Körper so Signale senden durch stress wie zb kribbeln, Kopfschmerzen etc schaltet dann dazu auch noch die Hypochrondie ein und ich leide dann total dadrunter. Ich bin echt am Ende. Ich erziele immer noch keine Erfolge mir geht es immer schlechter. Hätten diese antidepressiva keine solchen Nebenwirkungen dann hätte ich mich ja dafür entschieden, aber naja... was soll ich tun??? Bitte euch um Hilfe.. danke...

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7. Juli 2018 um 18:46
In Antwort auf cosmeticfee

Hallo Leute.
ich befinde mich im letzten Ausbildungsjahr als med. Fachangestellte und habe im November meine Abschlussprüfungen. Ich habe seit 6 Monaten extremen Stress auf der Arbeit, 2 super Kolleginnen sind in Elternzeit gegangen, eine ist geblieben und wir waren zu zweit, Arbeitermangel lies grüßen. Dann zogen wir mit der Praxis um, alles blieb an und beiden hängen, wir haben alles alleine gemacht. Nun sind wir seit 4 Monaten in der neuen Praxis und haben zwei neue Kolleginnen bekommen. Chef ist streng und oberflächig. Gestern hat die neue Kollegin bemerkt, dass meine andere Kollegin beim Zählen der Materialien ein riesen Fehler übersehen hat, was nicht passieren darf. Ich habe zuletzt vor Monaten gezählt, da habe ich leider auch nichts bemerkt, zudem mir vieles immer nur nebenbei beigebracht wurde, und bei Fragen es immer zu stressig war für die andern mir etwas näher zu erläutern. Nun ja, meine Kollegin ist im Urlaub und ich bin mit den beiden neuen auf Arbeit. ICH habe alles abbekommen, ich werde von Chef behandelt wie der letzte Dreck, abwertende Blicke, das Suchen nsch Fehlern und vor anderen unter Druck setzen um mich in Stress zu bringen und bewusst zu nerven. Ja, ich hätte vielleicht einfach auch aufmerksamer sein sollen, aber ich mache auch nur das was mir auch beigebracht wird. Ich bin grade an folgendem Punkt... Habe extreme Durchschlafprobleme, Obstipation, Magenbeschwerden, Migraine mit Aura, in Stresssituationen kribbeln an gewissen Stellen im Arm, Fingerspitzen, Konzentrstionsprobleme, Panikattacken, Diagnose: gesicherte depressive Störung und zudem begebe ich mich bald in Psychotherapie, wegen der Depressionen und Hypochrondie seit 2 Jahren. Bei der depressiven Störung wurde mir eine Citalopram-Therapie vom Neurologen verordnet, was ich abgelehnt habe, da es viele Nebenwirkungen hat. Ich versuche mich mit Muskelentspannungsübungen nach Jacobsson und werde leider erst in 3 Monaten mit der Psychotherapie beginnen. Zudem habe ich in den letzten 6 Monaten um die 10 Kg zugenommen durch Esstörungen (Frustessen insbesondere) und durch Obstipation.. ich fühle mich abgeschlagen, habe Angststörungen, und dieses ganze Stress auf Arbeit ist noch die Kirsche oben drauf, bin fix und fertig. Wenn mein Körper so Signale senden durch stress wie zb kribbeln, Kopfschmerzen etc schaltet dann dazu auch noch die Hypochrondie ein und ich leide dann total dadrunter. Ich bin echt am Ende. Ich erziele immer noch keine Erfolge mir geht es immer schlechter. Hätten diese antidepressiva keine solchen Nebenwirkungen dann hätte ich mich ja dafür entschieden, aber naja... was soll ich tun??? Bitte euch um Hilfe.. danke...

Hi 

ich kann das gut verstehen .. Stress kann so dermaßen viele Symptome verursachen das ist schon krass .. ich hatte vor 6 Jahren auch starke Attacken und ständig kribbeln überall !! Mein rechter Arm war teilweise wie taub .. Schwindel Alles mögliche .. seitdem habe ich auch immer Magenbeschwerden fast täglich  
jetzt bin ich an einem Punkt wo ich auch hypochondrisch werde !! Kann auch nicht mehr richtig schlafen bin komplett am Ende mit den Nerven  
man weiß garnicht mehr was man machen soll ...  
du bist also nicht allein und wenn du fragen hast zu Panikattacken usw dann schreib mir gerne kenne mich bestens damit aus 

lg 

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8. Juli 2018 um 13:04
In Antwort auf ille9

Hi 

ich kann das gut verstehen .. Stress kann so dermaßen viele Symptome verursachen das ist schon krass .. ich hatte vor 6 Jahren auch starke Attacken und ständig kribbeln überall !! Mein rechter Arm war teilweise wie taub .. Schwindel Alles mögliche .. seitdem habe ich auch immer Magenbeschwerden fast täglich  
jetzt bin ich an einem Punkt wo ich auch hypochondrisch werde !! Kann auch nicht mehr richtig schlafen bin komplett am Ende mit den Nerven  
man weiß garnicht mehr was man machen soll ...  
du bist also nicht allein und wenn du fragen hast zu Panikattacken usw dann schreib mir gerne kenne mich bestens damit aus 

lg 

Hallo ille9,

die Magenbeschwerden hatte ich anfangs extrem und ab und zu schlägt es immernoch zu mit starken Krämpfen. Ich hatte vor 2 Monaten täglich Panikattacken und hatte mit Atemnot zu kämpfen, war dauernd am hyperventilieren, bis ich irgendwann in der 1.Hilfe landete. Momentan habe ich so stellenweise kribbeln im Arm oder in den Beinen. Und ich google immer alles und am ende kommt dann multiple sklerose oder krebs raus, ich habe dann tagelang so Angst da dran zu erkranken Augenzucken hatte ich letztens 3 tagelang.. und jetzt dieses kribbeln und pochen im Körper.. ich bin in einem Teufelskreis. Manchmal habe ich auch kurz eine Panikattacke mit Atmenot, kann es aber etwad besser bekämpfen indem ich es ignoriere oder es zumindest versuche. Dieses googlen macht alles schlimmer. Bei all der Sucherei kommen immer do Nervenkrankheiten raus die unheilbar sind.. ich denke dann dass ich erkranken werde, nicht mehr gesund werde und ich meine geliebten um mich herum verlieren werde.. 

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9. Juli 2018 um 14:05
In Antwort auf cosmeticfee

Hallo ille9,

die Magenbeschwerden hatte ich anfangs extrem und ab und zu schlägt es immernoch zu mit starken Krämpfen. Ich hatte vor 2 Monaten täglich Panikattacken und hatte mit Atemnot zu kämpfen, war dauernd am hyperventilieren, bis ich irgendwann in der 1.Hilfe landete. Momentan habe ich so stellenweise kribbeln im Arm oder in den Beinen. Und ich google immer alles und am ende kommt dann multiple sklerose oder krebs raus, ich habe dann tagelang so Angst da dran zu erkranken Augenzucken hatte ich letztens 3 tagelang.. und jetzt dieses kribbeln und pochen im Körper.. ich bin in einem Teufelskreis. Manchmal habe ich auch kurz eine Panikattacke mit Atmenot, kann es aber etwad besser bekämpfen indem ich es ignoriere oder es zumindest versuche. Dieses googlen macht alles schlimmer. Bei all der Sucherei kommen immer do Nervenkrankheiten raus die unheilbar sind.. ich denke dann dass ich erkranken werde, nicht mehr gesund werde und ich meine geliebten um mich herum verlieren werde.. 

Ja kenne ich dieses kribbeln und alles !! Das ist aber alles kopfsache glaube mir .. ich bin momentan auch sehr ängstlich habe seit bestimmt 6 Jahren Magen und Darm Probleme hab mich gestern in ein kh einweisen lassen um eine magenspiegelung machen zu lassen !! Nach 6 Jahren 
und siehe da , da ist nichts .. Wahnsinn und ich hatte da soooooo eine mega Angst vor das ich Hammer hart ! 

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9. Juli 2018 um 14:10
In Antwort auf ille9

Ja kenne ich dieses kribbeln und alles !! Das ist aber alles kopfsache glaube mir .. ich bin momentan auch sehr ängstlich habe seit bestimmt 6 Jahren Magen und Darm Probleme hab mich gestern in ein kh einweisen lassen um eine magenspiegelung machen zu lassen !! Nach 6 Jahren 
und siehe da , da ist nichts .. Wahnsinn und ich hatte da soooooo eine mega Angst vor das ich Hammer hart ! 

Und ich hab ich immer so dermaßen dagegen gesträubt eine Spiegelung machen zu lassen weil ich so Angst hatte das da was sein könnte .. der Arzt hat einen auch grade ein Gefühl gegeben was nicht angenehm war .. nach dem Motto warum haben sie sich einweisen lassen ! Ich hab einfach schiss vor Krankheiten hätte ich ihm am liebsten gesagt .. aber ich war einfach erleichtert das alles gut ist .. und wie gesagt die Psyche kann soviel Symptome verursachen das mag man garnicht glauben ... hyperventielieren kann ich auch ein Lied von singen  

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29. Juli 2018 um 19:45
In Antwort auf cosmeticfee

Hallo Leute.
ich befinde mich im letzten Ausbildungsjahr als med. Fachangestellte und habe im November meine Abschlussprüfungen. Ich habe seit 6 Monaten extremen Stress auf der Arbeit, 2 super Kolleginnen sind in Elternzeit gegangen, eine ist geblieben und wir waren zu zweit, Arbeitermangel lies grüßen. Dann zogen wir mit der Praxis um, alles blieb an und beiden hängen, wir haben alles alleine gemacht. Nun sind wir seit 4 Monaten in der neuen Praxis und haben zwei neue Kolleginnen bekommen. Chef ist streng und oberflächig. Gestern hat die neue Kollegin bemerkt, dass meine andere Kollegin beim Zählen der Materialien ein riesen Fehler übersehen hat, was nicht passieren darf. Ich habe zuletzt vor Monaten gezählt, da habe ich leider auch nichts bemerkt, zudem mir vieles immer nur nebenbei beigebracht wurde, und bei Fragen es immer zu stressig war für die andern mir etwas näher zu erläutern. Nun ja, meine Kollegin ist im Urlaub und ich bin mit den beiden neuen auf Arbeit. ICH habe alles abbekommen, ich werde von Chef behandelt wie der letzte Dreck, abwertende Blicke, das Suchen nsch Fehlern und vor anderen unter Druck setzen um mich in Stress zu bringen und bewusst zu nerven. Ja, ich hätte vielleicht einfach auch aufmerksamer sein sollen, aber ich mache auch nur das was mir auch beigebracht wird. Ich bin grade an folgendem Punkt... Habe extreme Durchschlafprobleme, Obstipation, Magenbeschwerden, Migraine mit Aura, in Stresssituationen kribbeln an gewissen Stellen im Arm, Fingerspitzen, Konzentrstionsprobleme, Panikattacken, Diagnose: gesicherte depressive Störung und zudem begebe ich mich bald in Psychotherapie, wegen der Depressionen und Hypochrondie seit 2 Jahren. Bei der depressiven Störung wurde mir eine Citalopram-Therapie vom Neurologen verordnet, was ich abgelehnt habe, da es viele Nebenwirkungen hat. Ich versuche mich mit Muskelentspannungsübungen nach Jacobsson und werde leider erst in 3 Monaten mit der Psychotherapie beginnen. Zudem habe ich in den letzten 6 Monaten um die 10 Kg zugenommen durch Esstörungen (Frustessen insbesondere) und durch Obstipation.. ich fühle mich abgeschlagen, habe Angststörungen, und dieses ganze Stress auf Arbeit ist noch die Kirsche oben drauf, bin fix und fertig. Wenn mein Körper so Signale senden durch stress wie zb kribbeln, Kopfschmerzen etc schaltet dann dazu auch noch die Hypochrondie ein und ich leide dann total dadrunter. Ich bin echt am Ende. Ich erziele immer noch keine Erfolge mir geht es immer schlechter. Hätten diese antidepressiva keine solchen Nebenwirkungen dann hätte ich mich ja dafür entschieden, aber naja... was soll ich tun??? Bitte euch um Hilfe.. danke...

Hallo cosmeticfee,

Hypochonder bist du in meinen Augen auf jeden Fall keiner! Für mich hört sich das eher danach an, dass du dir vielleicht überlegen solltest, den Arbeitsplatz zu wechseln. So kann das nicht auf Dauer weitergehen und wie ich deinem Post rauslesen kann, wird sich das aufgrund deines Chefs auch nicht ändern. Deine Gesundheit ist das wichtigste was du hast und das würde ich für die Arbeit nicht aufs Spiel setzen. Auf Stress reagiert jeder anders und deine Symptome sind nicht wegen einer Hypochrondie sondern wegen Stress ausgelöst worden. Dagegen kannst du mit pflanzlichen Mitteln nachhelfen, ich würde nicht sofort zu Psychopharmka greifen. In der Apotheke gibt es einige Mittel, die dir in solchen Situationen helfen besser zu schlafen, ruhiger und entspannter zu werden. Ich selbst habe zB Sedariston genommen. Auf www.innere-stärke.info erhältst du nähere Infos zu dem Ganzen. 

Zusätzlich kann ich dir noch den Rat geben, dass du aber erst kündigst, wenn du bereits eine neue Stelle hast, sonst fällst du in ein finanzielles Loch und das macht alles nicht besser. Also jetzt fleißig bewerben und wenn du eine neue Stelle hast, dann kündigen. 

LG

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