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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Kann seelischer Schmerz körperliche Leiden hervorrufen?

Letzte Nachricht: 26. September 2008 um 9:40
A
alesha_11910962
19.09.05 um 11:54

Vor 24 Tagen habe ich (25) erfahren, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Zwei Tage darauf bekam ich eine Ausschabung im Krankenhaus. Das Wochenende erlebte ich wie einen Albtraum. Die Diagnose, die Angst und dann die OP. Von Freitag bis Samstag durfte ich in der Klinik bleiben, aus Angst vor starken Blutungen. Diese traten nicht ein und da am We nicht operiert wird, musste ich wieder nach hause. Sonntag gegen 4 Uhr morgends setzten dann die Blutungen ein und ich fuhr wieder ins Krankenhaus. Total übermüdet und mit schmerzen, lag ich ca 5 Stunden auf einem Zimmer und habe auf die OP gewartet. Vorher wurde ich nochmal untersucht und bekam Tabletten. Von diesen bekam ich Magen Darm Beschwerden, aber Gott sei dank wurden die Blutungen irgendwie weniger. Eine Beruhigungstablette bekam ich nicht vor der OP. Somit wurde ich weinend und voller Angst in den OP Saal geschoben. Mein Freund musste leider zur Arbeit und konnte nicht bis zur OP bei mir bleiben, aber meine Mutter war an meiner Seite. Danach habe ich eine Woche nur geweint und mich leer gefühlt. Als am We darauf mein Freund bei mir war, da war wieder alles gut und die nächste Woche war ok. Ich fühlte mich gut und weinte nicht mehr. Das verwunderte mich und irgendwie habe ich mich schon schuldig gefühlt, dass ich nicht mehr trauer. Wieder eine Woche später habe ich über das Erlebte nachgedacht und war ziemlich betrübt. Einen Tag später bekam ich dann dieses müde schwere Gefühl in den Beinen und ich dachte, es hätte etwas mit der OP zu tun. Etwa eine Thrombose? Ich bin zum Arzt gegangen, aber es war alles ok. Am folgenden Tag bekam ich ein Engegefühl im Brustraum und Herzstechen in der Nacht, was mich total ängstlich machte. Ich hatte die letzten Tage nicht gut geschlafen und immer wieder Albträume gehabt, aber in dieser Nacht war es am schlimmsten. Bin jede Stunde aufgewacht und habe mir den nächsten Tag herbei gewünscht. Tagsüber habe ich diese Angst nämlich nicht. Als meine Eltern dann am Freitag Abend auf eine Feier gingen, bekam ich noch Schmerzen im linken Arm und Durchfall. Auch hatte ich wieder dieses beklemmende Gefühl im Brustbereich. Ich bin am Freitag nochmal zu einem anderen Arzt gegangen und habe mich untersuchen lassen. Er meinte es könnte auch seelischer Natur sein. Als ich mir das einen Tag später bewusster machte, waren die Beschwerden weg. Jetzt sind sie allerdings wieder da. Morgen habe ich einen Termin bei einem anderen Arzt, der feststellen soll, ob es eine körperliche Ursache gibt. Wenn die Seele leidet, leidet dann auch der Körper? Und warum das? Warum weine ich nicht einfach, um das alles rauszulassen? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so etwas gibt. Hat mich das alles so sehr mitgenommen?
Wäre schön, wenn jemand einen Rat hätte.
LG

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L
liva_11977900
19.09.05 um 12:04

Körper und Geist hängen zusammen
Genauso wie dich eine schwere Krankheit geistig herunterziehen kann, kann sich ein schwerer Schicksalsschlag auch auf die allgemeine Gesundheit auswirken... das sind psychosomatische Symptome und können nicht behandelt werden, ohne dass du dich um dein Seelenheil kümmerst...

Am besten wäre, du gehst zu einem Therapeuten, mindestens aber musst du dich viel aussprechen.... oder deine Probleme kreativ zum Ausdruck bringen... wenn du dein inneres Gleichgewicht ersteinmal wiedergefunden hast, werden auch die Beschwerden weggehen...


Meine Mutter hatte einst sehr großen Stress und eine große Bürde: Ihre Mutter (also meine Oma) hatte durch einen Schlaganfall jegliches autonomes Handeln verloren. Konnte nicht gehen, nicht reden... nichteinmal schlucken. Sie lag einfach ganz unbeweglich da. Und meine Mutter hat versucht, sich um sie zu kümmern. Wochenlang... sie wollte sie nicht in ein Heim geben. Aber dadurch fiehlen ihr die Haare aus... letztendlich musste sie einsehen, dass sie das nicht schaffen konnte und gab ihre Mutter fort.

Es gibt also diese Krankheiten, die psychische Ursachen haben.

Wenn du schreibst, dass du dich teilweise sogar wieder "gut" gefühlt hast, kann es ja auch sein, dass dein Körper die Trauer "übernommen" hat.... Vielleicht war dir die Trauer gar nicht so bewusst... hast versucht, dich vor ihr zu schützen?

Kümmer dich gut um dich, ok?

Sprich mit deinem Mann und deiner besten Freundin.... und wie gesagt: Ein Therapeut wäre auch nicht schlecht


Alles Gute und eine baldige Genesung (körperlich als auch geistig) wünscht dir


Ele

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alesha_11910962
19.09.05 um 12:23
In Antwort auf liva_11977900

Körper und Geist hängen zusammen
Genauso wie dich eine schwere Krankheit geistig herunterziehen kann, kann sich ein schwerer Schicksalsschlag auch auf die allgemeine Gesundheit auswirken... das sind psychosomatische Symptome und können nicht behandelt werden, ohne dass du dich um dein Seelenheil kümmerst...

Am besten wäre, du gehst zu einem Therapeuten, mindestens aber musst du dich viel aussprechen.... oder deine Probleme kreativ zum Ausdruck bringen... wenn du dein inneres Gleichgewicht ersteinmal wiedergefunden hast, werden auch die Beschwerden weggehen...


Meine Mutter hatte einst sehr großen Stress und eine große Bürde: Ihre Mutter (also meine Oma) hatte durch einen Schlaganfall jegliches autonomes Handeln verloren. Konnte nicht gehen, nicht reden... nichteinmal schlucken. Sie lag einfach ganz unbeweglich da. Und meine Mutter hat versucht, sich um sie zu kümmern. Wochenlang... sie wollte sie nicht in ein Heim geben. Aber dadurch fiehlen ihr die Haare aus... letztendlich musste sie einsehen, dass sie das nicht schaffen konnte und gab ihre Mutter fort.

Es gibt also diese Krankheiten, die psychische Ursachen haben.

Wenn du schreibst, dass du dich teilweise sogar wieder "gut" gefühlt hast, kann es ja auch sein, dass dein Körper die Trauer "übernommen" hat.... Vielleicht war dir die Trauer gar nicht so bewusst... hast versucht, dich vor ihr zu schützen?

Kümmer dich gut um dich, ok?

Sprich mit deinem Mann und deiner besten Freundin.... und wie gesagt: Ein Therapeut wäre auch nicht schlecht


Alles Gute und eine baldige Genesung (körperlich als auch geistig) wünscht dir


Ele

Hallo
Ich weiß nicht warum das alles so ist. Ich habe relativ wenig darüber gesprochen. Meine Mutter hat mich zuerst gar nicht verstanden, als ich ihr sagte, dass ich trauer. Sie meinte, ich soll mich doch nicht verrückt machen. Und auch mein Partner hat mit mir darüber nicht mehr geredet. Wenn ich damit anfing hat er wohl zugehört, aber ist dann sofort zu einem anderen Thema übergegangen.Auch jetzt versteht er mich nicht. Er meint, dass ich zu viel Zeit habe darüber nach zu denken und mich selbst damit belaste. Vielleicht wären ein paar Sitzungen beim Therapeuten gar nicht so verkehrt.
Danke Dir
Gruß, Samira

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an0N_1285837199z
19.09.05 um 12:41

Hallo Xsami...
.... Ja Seele und Körper hängen sehr eng zusammen ! Und so wie du es beschreibst scheint es wirklich mit der Fehlgeburt zusammen zu hänegn !
ich schätze mal du hast dich auf dieses Baby sehr gefreut!
War geplant oder?
Es wird seine Zeit dauern bis du damit umgehen kannst!
Nimm dir ganz viel Zeit zum Trauern!
Das ist verdammt wichtig um nicht Seelisch krank zu werden...es ist unser Körper der sich meldet wenn wir mit etwas überfordert sind ! Kenne das sehr gut aus eigener Erfahrung ! HAbe auch lange gebraucht das überhaupt zu begreifen !
Was du jetzt wirklich brauchst sind nicht Viele verschiedene Ärzte ,sondern in erster linie deinen Freund deine Familie und Freunde ! Wenn du mit ihnen nicht über deine Trauer deine Angst deinen Schmerz der im moment in deinem Herzen ist reden kannst,dann gehe zu einen Psychologen oder zu einer Psychologin ! DAs wird dir helfen!
Wünsche dir alles Glück dieser Welt und du wirst es schaffen !
Alles Liebe Sternchen361

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alesha_11910962
19.09.05 um 12:48
In Antwort auf an0N_1285837199z

Hallo Xsami...
.... Ja Seele und Körper hängen sehr eng zusammen ! Und so wie du es beschreibst scheint es wirklich mit der Fehlgeburt zusammen zu hänegn !
ich schätze mal du hast dich auf dieses Baby sehr gefreut!
War geplant oder?
Es wird seine Zeit dauern bis du damit umgehen kannst!
Nimm dir ganz viel Zeit zum Trauern!
Das ist verdammt wichtig um nicht Seelisch krank zu werden...es ist unser Körper der sich meldet wenn wir mit etwas überfordert sind ! Kenne das sehr gut aus eigener Erfahrung ! HAbe auch lange gebraucht das überhaupt zu begreifen !
Was du jetzt wirklich brauchst sind nicht Viele verschiedene Ärzte ,sondern in erster linie deinen Freund deine Familie und Freunde ! Wenn du mit ihnen nicht über deine Trauer deine Angst deinen Schmerz der im moment in deinem Herzen ist reden kannst,dann gehe zu einen Psychologen oder zu einer Psychologin ! DAs wird dir helfen!
Wünsche dir alles Glück dieser Welt und du wirst es schaffen !
Alles Liebe Sternchen361

Es war
nicht geplant, aber ich hatte mich entschieden es zu bekommen. Und das gegen den Willen meines Freundes. Er hat mir total Druck gemacht. Ich hatte also auch schon eine schwere Zeit vor der Fehlgeburt. Er wollte nach all dem hin und her dann doch zu dem Kind stehen, aber zwei Tage darauf war es schon zu spät. Das schlimme ist, dass ich nicht weiß, dass es mir schlecht geht. Ich denke, dass ich seelisch eigentlich ganz ok bin. Wo soll ich da ansetzen? Ich sehe ja gar nicht, dass es mir so schlecht geht, aber mein Körper streikt trotzdem.
Ich hoffe, dass ich einen Weg finde da raus zu kommen.
Danke Sternchen361

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liva_11977900
19.09.05 um 14:08
In Antwort auf alesha_11910962

Hallo
Ich weiß nicht warum das alles so ist. Ich habe relativ wenig darüber gesprochen. Meine Mutter hat mich zuerst gar nicht verstanden, als ich ihr sagte, dass ich trauer. Sie meinte, ich soll mich doch nicht verrückt machen. Und auch mein Partner hat mit mir darüber nicht mehr geredet. Wenn ich damit anfing hat er wohl zugehört, aber ist dann sofort zu einem anderen Thema übergegangen.Auch jetzt versteht er mich nicht. Er meint, dass ich zu viel Zeit habe darüber nach zu denken und mich selbst damit belaste. Vielleicht wären ein paar Sitzungen beim Therapeuten gar nicht so verkehrt.
Danke Dir
Gruß, Samira

Das ist nicht gut...
Es ist schade, wenn du von deinen Liebsten nicht ernst genommen wirst....

Trotzdem musst du dich ernst nehmen! Das Trauern ist wichtig und heilsam, also lass dir das nicht ausreden!

Gibt es denn niemanden, an den du dich wenden könntest?

Ein Therapeut wäre vielleicht wirklich die beste Wahl. Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht... aber solange du selbst daran glaubst, wird es sicher auch nicht anders kommen



Gruß

Ele

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alesha_11910962
19.09.05 um 14:29
In Antwort auf liva_11977900

Das ist nicht gut...
Es ist schade, wenn du von deinen Liebsten nicht ernst genommen wirst....

Trotzdem musst du dich ernst nehmen! Das Trauern ist wichtig und heilsam, also lass dir das nicht ausreden!

Gibt es denn niemanden, an den du dich wenden könntest?

Ein Therapeut wäre vielleicht wirklich die beste Wahl. Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht... aber solange du selbst daran glaubst, wird es sicher auch nicht anders kommen



Gruß

Ele

Aber was ist
wenn ich gar nicht so oft daran denke, oder wenn ich nicht weinen kann? Wenn es einfach Tage gibt, die ok sind? Wie merke ich dann, dass es mir eigentlich mies geht? Das merke ich nur an den körperlichen Beschwerden. Diese müssen ja dann wieder umgeleitet werden, so dass ich den seelischen Schmerz fühle. Passiert das bei einer Therapie?
lg

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liva_11977900
19.09.05 um 18:13
In Antwort auf alesha_11910962

Aber was ist
wenn ich gar nicht so oft daran denke, oder wenn ich nicht weinen kann? Wenn es einfach Tage gibt, die ok sind? Wie merke ich dann, dass es mir eigentlich mies geht? Das merke ich nur an den körperlichen Beschwerden. Diese müssen ja dann wieder umgeleitet werden, so dass ich den seelischen Schmerz fühle. Passiert das bei einer Therapie?
lg

Ich denke schon...
Häufig macht eine Therapie uns Dinge bewusst, die dann ganze Lawinen hervorbrechen lassen...

Ich weiß nicht, wie du auf eigene Faust herausfinden könntest, was du brauchst oder wie du dich "fühlen solltest". Viel mehr als in dich hineinhorchen kannst du ja nicht....



Sorry, wenn ich dir nicht sehr weiterhelfen kann...


Gruß

Ele

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alesha_11910962
19.09.05 um 19:37
In Antwort auf liva_11977900

Ich denke schon...
Häufig macht eine Therapie uns Dinge bewusst, die dann ganze Lawinen hervorbrechen lassen...

Ich weiß nicht, wie du auf eigene Faust herausfinden könntest, was du brauchst oder wie du dich "fühlen solltest". Viel mehr als in dich hineinhorchen kannst du ja nicht....



Sorry, wenn ich dir nicht sehr weiterhelfen kann...


Gruß

Ele

Ich weiß
das ich auf jeden Fall jemanden brauche, der mich versteht. Meine Mutter hört mir zu, aber helfen kann sie nicht. Mein Partner ist überhaupt keine Hilfe. Er macht sich darüber lustig und sagte gerade wieder, dass ich nicht ausgelastet bin, weil ich nicht täglich arbeite. Habe nur einen 400 Euro Job. Lächerlich! Er meinte,ich würde sonst nicht daran denken. Wir haben gerade telefoniert und er meinte außerdem so etwas wie, dass es ihm auch egal sei, wovon diese Probleme kommen, er muss ja nicht daran denken. Ich frage mich langsam, ob ich den richtigen Partner habe. Wie kann man so grausam sein?

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liva_11977900
19.09.05 um 22:34
In Antwort auf alesha_11910962

Ich weiß
das ich auf jeden Fall jemanden brauche, der mich versteht. Meine Mutter hört mir zu, aber helfen kann sie nicht. Mein Partner ist überhaupt keine Hilfe. Er macht sich darüber lustig und sagte gerade wieder, dass ich nicht ausgelastet bin, weil ich nicht täglich arbeite. Habe nur einen 400 Euro Job. Lächerlich! Er meinte,ich würde sonst nicht daran denken. Wir haben gerade telefoniert und er meinte außerdem so etwas wie, dass es ihm auch egal sei, wovon diese Probleme kommen, er muss ja nicht daran denken. Ich frage mich langsam, ob ich den richtigen Partner habe. Wie kann man so grausam sein?

Unverschämtheit!
Anders kann ich es nicht ausdrücken!
Und eine Grausamkeit dir gegenüber ohnehin!

Ob du den richtigen Partner hast, kann dir niemand sagen außer dir... Sicher könnte ich sagen, dass jemand, der sich so wenig für dein Gefühlsleben interessiert, nicht gut für dich wäre...
Du musst abwägen, was für dich mehr wiegt: Die Gefühle zu ihm, oder die Probleme, die die Beziehung mit sich bringt....

Zur Zeit ist er jedenfalls alles andere als eine Hilfe...

Was den Job betrifft: Vielleicht könntest du dich, wenn du dich gefangen hast, intensiver um den Job (oder um einen anderen) bemühen und durch die gewonnenen Erfolgserlebnisse wieder zu dir selbst finden...
Aber, dass du schlichtweg zu viel Zeit zum nachdenken hättest....?!
Vielleicht ertränkt er ja seine Gefühle gerne in Arbeit, aber gesund ist das auf keinen Fall!

Zumal du ja anscheinend auch gar nicht so emotional reagierst, als dass eine solche Aussage gerechtfertigt wäre!
Wie wenig muss man über Gefühle insbesondere elterlicher Natur verstehen, um dermaßen kalt zu reagieren?

Mich regt ja allein die Vorstellung schon auf... sorry also, wenn ich etwas barsch bin...

Du musst deinen Weg gehen... allein ob mit oder ohne deinen Freund.

Vielleicht wird ein Therapeut auch sagen, dass dein Freund mit zur Therapie müsste... Mensch, da würden ihm aber viele Fehler vorgehalten werden...

Aber ich denke, du bist stark genug, so dass du im Notfall auch aus dir selbst Kraft schöpfen kannst... ich hoffe, dieses Selbstvertrauen hast du?



Gruß

Ele

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C
corrie_12265265
20.09.05 um 10:46

Psychovegetatives Syndrom
unter psychovegetativem syndrom versteht man eine psychosomatische erkrankung.
das bedeutet, dass psychische faktoren zu einer körperlichen erkrankung geführt haben.
in deinem fall eine körperliche erschöpfung.
Ich habe das auch allerdings ziemlich vorgeschritten so das ich mich nur zuhause wohl gefühlt habe aus der angst das mir irgendwo anders schlecht werden könnte (hatte herzklopfen , herzrasen, müdigkeit ,schwindelgefühl ,bauchschmerzen ,durchfälle) habe mich so reingesteigert das ich angst hatte rauszugehen bis ich es endlich geschafft hatte zum arzt zu gehen ,ich nehme jetzt seit 1 woche antidepressiva und ich fühle mich wesentlich besser. Ab nächste Woche möchte ich die langsam absetzen ,ich verstehe ja das die tablette keine lösung sind das ist mehr kopfsache aber wenn die wirklich helfen man soll die dann auch einnehmen.Wenn man sich nicht rechtzeitig helfen tut am anfang es könnte auch schlimme Ende haben (Depressionen undsoweiter)
Ich wünsche Dir viel Glück

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A
alesha_11910962
20.09.05 um 11:49
In Antwort auf liva_11977900

Unverschämtheit!
Anders kann ich es nicht ausdrücken!
Und eine Grausamkeit dir gegenüber ohnehin!

Ob du den richtigen Partner hast, kann dir niemand sagen außer dir... Sicher könnte ich sagen, dass jemand, der sich so wenig für dein Gefühlsleben interessiert, nicht gut für dich wäre...
Du musst abwägen, was für dich mehr wiegt: Die Gefühle zu ihm, oder die Probleme, die die Beziehung mit sich bringt....

Zur Zeit ist er jedenfalls alles andere als eine Hilfe...

Was den Job betrifft: Vielleicht könntest du dich, wenn du dich gefangen hast, intensiver um den Job (oder um einen anderen) bemühen und durch die gewonnenen Erfolgserlebnisse wieder zu dir selbst finden...
Aber, dass du schlichtweg zu viel Zeit zum nachdenken hättest....?!
Vielleicht ertränkt er ja seine Gefühle gerne in Arbeit, aber gesund ist das auf keinen Fall!

Zumal du ja anscheinend auch gar nicht so emotional reagierst, als dass eine solche Aussage gerechtfertigt wäre!
Wie wenig muss man über Gefühle insbesondere elterlicher Natur verstehen, um dermaßen kalt zu reagieren?

Mich regt ja allein die Vorstellung schon auf... sorry also, wenn ich etwas barsch bin...

Du musst deinen Weg gehen... allein ob mit oder ohne deinen Freund.

Vielleicht wird ein Therapeut auch sagen, dass dein Freund mit zur Therapie müsste... Mensch, da würden ihm aber viele Fehler vorgehalten werden...

Aber ich denke, du bist stark genug, so dass du im Notfall auch aus dir selbst Kraft schöpfen kannst... ich hoffe, dieses Selbstvertrauen hast du?



Gruß

Ele

Ich habe
ihm gestern die Meinung gegeigt. Habe ihm zu verstehen gegeben, wenn er sich über meine Probleme lustig macht, dann ist es wohl besser, er läst mich ersteinmal in Ruhe. Ich denke, dass er solche Äußerungen jetzt läst. Heute war ich beim Arzt. Der hat meine Nerven in den Beinen untersucht. Alles in Ordnung, aber ich soll es im Auge behalten. Jetzt werde ich esteinmal einen Termin bei einer Beratungsstelle machen. Ich denke, dass ein Therapeut im Moment nicht notwendig ist. Werde eine Stelle aufsuchen, die Frauen nach einer Fehlgeburt betreut.

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A
alyson_11944543
20.09.05 um 11:55

Ich kenne das!
Ich weiß genau wie du dich fühlst, ich habe die gleichen Beschwerden. Ich bin auch schon bei einer Psychotherapeutin, die hat mir erklärt, daß es in anderen Ländern das Wort Depressionen nicht gibt dort heißt es Seelenschmerz.So konnteich es etwas beser verstehen warum ich diese körperlichen Beschwerden habe.

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B
basma_12380015
25.09.08 um 18:07
In Antwort auf alesha_11910962

Ich habe
ihm gestern die Meinung gegeigt. Habe ihm zu verstehen gegeben, wenn er sich über meine Probleme lustig macht, dann ist es wohl besser, er läst mich ersteinmal in Ruhe. Ich denke, dass er solche Äußerungen jetzt läst. Heute war ich beim Arzt. Der hat meine Nerven in den Beinen untersucht. Alles in Ordnung, aber ich soll es im Auge behalten. Jetzt werde ich esteinmal einen Termin bei einer Beratungsstelle machen. Ich denke, dass ein Therapeut im Moment nicht notwendig ist. Werde eine Stelle aufsuchen, die Frauen nach einer Fehlgeburt betreut.

Ich kenne deine gefühle...
ich habe mr deinen beitrag durchgelesen und erkenne mich in vielen dingen wieder.ich hatte im februar eine fehlgeburt in der 24.wo.habe auch lange nicht weinen können und bin sehr schnell zum altag über gegangen.vor 7 wochen etwa begann es bei mir ähnlich wie bei dir schmerzen in der linken brust panikanfälle usw.bin von arzt zu arzt gerannt keiner konnte was finden habe teilweiße richtig schlimme panik anfälle und angst zu sterben.ich selber habe mir jetz therapeutische hilfe gesucht ich verstehe langsam das ich den tot meines sohnes verdrängt habe.ich kann jetzt weinen und mir geht es auch besser danach.....
ich kann dir nur raten dir hilfe zu suchen....in welcher form auch immer....

ich wünsch dir viel mut und kraft für deinen weg...

gruss sunnyelia

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A
an0N_1213148499z
25.09.08 um 19:42

Seelischer Schmerz
kann sehr schlimm sein un dviele krankheiten sind psychisch bedingt und genauso schlimm und schmerzhaft wie körperliche krankheiten. immerhansigeil hat absolut unrecht.

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L
lara_11853551
25.09.08 um 20:12

Hey
Also das dein Körper so schwächelt kann schon mit der Fehlgeburt zu tun haben - ich sprech da aus eigener Erfahrung, hatte nämlich letztes Jahr eine.
Ich weiß ja nicht wieviel Blut du verloren hast und wie schlecht es dir ging (bei mir wars sehr kritisch, wegen Komplikationen). Aba das Immunsystem ist nach so einer Turtour total im Eimer. Da kann man dann leicht krank werden. Bei mir hats sicherlich 2 Monate gedauert bis ich wieder richtig fit war.
Klar spielt die Psyche auch eine große Rolle und das du regelmäßig einen Arzt aufsuchst ist ganz gut.

du warst doch dann krank geschrieben und hast dich ausugeruht danach oda? Weil wenn man sich nicht genügend davon erholt kann sich das in die Länge ziehen.

mlg

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V
venus_11935672
26.09.08 um 9:40

Ein
guter Freund kann aber leider keine medizinisch fachliche hilfe geben wie ein krankenhaus. Wäre das Krankenhaus nicht würde ich nicht mehr leben da ich vor einigen Jahren eine grosse OP hatte und sie haben mich gerettet.

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