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Kann mir jemand eine Hilfestellung geben?

14. Januar 2008 um 21:29 Letzte Antwort: 27. Januar 2008 um 21:05

Hallo zusammen,

ich weiß nicht genau ob ich richtig bin aber ich versuche mal meine problem zu schildern:

Ich habe eine Ahnung was mit mir los ist und möchte nun erstmal wissen, ob ich spinne oder alle anderen!

Ich glaube , ich bin depressiv und müsste dringends mal zum psychotherapeuten!
Das ganze Geschehen zieht sich irgendwie durch mein gesamtes Leben! Ich bin fast 27 Jahre alt, Mutter eines knapp 4 Jahre alten Kindes und leben (unverheiratet) mit dem Vater des Kindes zusammen!
Un momentan ist es so das ich am liebsten alles hinschmeissen würde. Ich stehe morgens auf und denke sehr oft ; scheiße, ein neuer beschissener Tag! Ich werde somt niemandem mehr gerecht. Mir nicht, der Partnerschaft nicht und leider nicht mal meinem Kind. Ich denke immer: Wie kann ich ihm Lebensfreude vermitteln, wenn ich selber nie (oder kaum) welche hatte. Und wenn sie da war, dann nur kurz! Ich bekomme nix auf die Reihe. Habe im Leben nix ereicht. Klar, ich habe ein Kind, aber werd dem anscheinend nicht gerecht. Fühle mich als wäre ich 100 Jahre alt und male mir meinen Tod aus. Ich wünsche mir manchmal sogar, alleine zu sein um eben über das sterben nachzudenken! Ich bin arbeitlos. War es immer schon. Habe nie geschafft was durchzuhalten. Das einzige was ich mit ach udn krach fertig gebracht habe war ein RSA Abschluss! Dann kurz nacheinander Lehren angefangen aber nie geschafft durchzuhalten! Entweder weil ich gelogen hab das sich die Balken biegen oder einfach aus Angst vorm Versagen oder den Menschen! Ja ich habe ein Problem mit Nähe. Ich bin als Säugling adoptiert worden. Habe bis heute ein stabiles Elternhaus. Aber kann mit niemandem offen reden! Ich stelle mich immer in ein besseres Licht und alle denken von mir, dass ich schon eine Art Freak bin oder eben einfach überfordert. Aber das ich jeden Tag leide versteht keiner! Oder ??? Ach ich weiß es auch nicht
Kann ich keine Liebe empfinden? Oder was ist los? Ich habe grundsätzlich eine andere Meinung meines Gegenübers. Wechsel meine Meinung ständig, damits den leuten passt! Ich habe zu nichts mehr Lust. Das geht eben schon beim aufstehen los. Selbst über mein Kind kann ich mich nicht recht freuen. Wieso nicht? Was ist das??
Ich kann nicht mal mit einer Freundin offenr eden (habe nur eine Freundin, oder eher Bekannte, meide soziale Kontakte ) will immer nur meine Ruhe. Aber bin super nervös, kaue an den Nägeln. Kratze meine Haut auf und fühle mich zum kotzen!

Therapie wäre wohl angebracht, wie?

Was tun wenn man keinen Hausarzt hat? War das letze mal bei dem als Jugendliche. Gehe nicht gern zum Arzt.
Kann ich mir einen neuen aussuchen und gleich mit so einem Anliegen bombadieren?
Bin ich krank geschrieben oder bekommen die mich hin das das Arbeitsamt nichts erfährt davon??

und vor allem die größte Sorge: Kann man mir meine Rechte und Entscheidungen als Mutter wegnehmen? Evtl die Familie meines Freundes (da gibt es große Streitereien dann)????
Wenn nein, auch nicht bei einer Einweisung in eine Klinik?

Bitte lesen und mir sagen was los ist und wie ich handeln muss!

Dankeschön

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27. Januar 2008 um 20:57

Huhu
also, du soltest als erste zum Spychologischem Beratungsdienst gehen, Hat eigentlich jede schon kleine stadt.
Mit dem berater dort kannst du dann reden, ihr plant zusammen vorgehensweisen, er hilft dir bei der therasuche und so weiter.
jetzt were ich aber erst nochmal fertig lesen, was du geschrieben hast^^, ich wolte das nur ganz schnell los werden...
liebe grüss pinke

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27. Januar 2008 um 21:05

Weiter.
zu deiner angst, da man dir dein Kind wegnehmen kann, das brauchst du nicht.
Lebst du mit dem Vater des kindes zusammne? Er könnte doch, bis du die evt. stationäre thera gemacht hast, auf das kind acht geben.
Wenn es ihm zuviel wird, kannst du dich auch ans jugendamt wenden und dein kind, für die zeit der STATIONÄREN Thera zu einer Pflegefamilie oder ein Kinderhaus geben.
Du bekommst dein kind nach beendigung ja wieder, es geht ja um eine "REHA" massnahme, den es dient dazu dich zu stabilisieren und das du wieder eine gesunde mama wirst.
Ich kann dir das alles so genau sagen, weil mitr das nun auch bevor stehet. meine Kinder kommen in ein kinderhaus, das schaue ich mir nächste woche mit meiner sachbearbeiterin vom JA an, dann werde ich in Thera gehen und wenn ich wieder raus komme, möchte ich familienhilfe vom jugendamt.
Ich habe eine Postraumatische belastungsstörung und letztes jahr wurde bei mir Borderline diagnostiziert.
Mir fällt die endscheidung, meine kinder für die zeit her zu geben nicht leicht, aber ich weiss das es für mich und meine süssen sehr wichtig ist, ich möchte eine gesunde mama sein, den nur eine gesunde mutter kann eine gute mutter sein...
Liebe grüsse carmen

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