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Kann man glücklichsein lernen?

Letzte Nachricht: 11. Mai 2012 um 17:50
08.05.12 um 10:52

Kann man glücklichsein lernen? Oder anders gefragt, kann man lernen, nicht mehr unglücklich zu sein?
In dem Buch "Desinere - Tun Sie es nicht!" habe ich etwas sehr interessantes gelesen: Wer glücklich sein will, muss zuerst mit dem Unglücklichsein aufhören. Doch ist das nicht schwierig, wenn man Probleme und Sorgen hat und das eigene Leben nicht in Ordnung ist? Oder lassen wir uns zu oft von den alltäglichen Sorgen beherrschen und sind enttäuscht, weil sich unsere Wünsche nicht erfüllen? Sollten wir vielleicht aufhören, so oft unzufrieden und unglücklich zu sein?

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08.05.12 um 11:27

Ich denke
das man das auf jeden Fall lernen kann . Man muss es aber auch wollen. Jeder Mensch hat mal mehr mal weniger Sorgen/Probleme. Jeder geht damit unterschiedlich um. Die einen verzweifeln oder bemitleiden sich selbst und die anderen sagen sich : Probleme sind zum lösen da. Hier und da bin ich auch schon mal unzufrieden aber das vergeht schnell. Ich fühl mich schon beim aufwachen/aufstehen glücklich. Find das schon schön wenn morgens die Sonne scheint, wenn ich die Vögel zwitschern hör und ich dazu nen leckeren Kaffee trinke. Das ist dann schon ein gute Laune Start in den Tag. Ich denke es gibt mehr Dinge im Leben die glücklichen machen nur leider wird das oft übersehen.

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08.05.12 um 17:06
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Ich denke
das man das auf jeden Fall lernen kann . Man muss es aber auch wollen. Jeder Mensch hat mal mehr mal weniger Sorgen/Probleme. Jeder geht damit unterschiedlich um. Die einen verzweifeln oder bemitleiden sich selbst und die anderen sagen sich : Probleme sind zum lösen da. Hier und da bin ich auch schon mal unzufrieden aber das vergeht schnell. Ich fühl mich schon beim aufwachen/aufstehen glücklich. Find das schon schön wenn morgens die Sonne scheint, wenn ich die Vögel zwitschern hör und ich dazu nen leckeren Kaffee trinke. Das ist dann schon ein gute Laune Start in den Tag. Ich denke es gibt mehr Dinge im Leben die glücklichen machen nur leider wird das oft übersehen.

Viele kleine "Glücklichmacher"
Ich denke, du hast recht. Es gibt so viele Dinge im Laufe eines Tages, die schön sind, die uns Freude bereiten und glücklich machen können; die uns gelingen und auf die wir stolz sein können. Doch oft beachten wir diese kleine Dinge zu wenig und richten unsere Konzentration nur auf das, was uns nicht gelingt, was schief geht oder nicht in Ordnung ist. Manchmal konzentrieren wir uns zu sehr auf ein Problem und übersehen, dass wir trotzdem von vielen schönen Dingen umgeben sind.
Fazit: Wir müssen lernen, den kleinen "Glücklichmachern" mehr Beachtung zu schenken.

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11.05.12 um 15:43

Ja, kann man.
Das geht definitiv. Es ist aber nicht einfach.
Jeder Gedanke beeinflusst uns. Hat man das Negative im Fokus, nimmt man auch nur das Negative wahr. die Gedanken mehren sich. Es entsteht ein Kreislauf, der einen wie ein Strudel nach unten saugen kann.

Da sich solche Gedanken bis zur Zwanghaftigkeit festsetzen können, man sich an seinem Selbstmitleid laben kann - ist es unheimlich schwer solche Kreisläufe zu durchbrechen.

Medien tun es auch nicht leichter, Klimapanik, Rentenausfall, Europleite, ...
Angst ist gut fürs Geschäft. Aber nicht gut für den Menschen. Man kann jedes Problem aus der Welt schaffen, man muss nur wollen. Angst ist also nicht notwendig, Angst ist kontraproduktiv. Ist aber gut für den Konsum...

Gleiches gilt für die Oberflächlichkeit. Sex sells. Immer mehr Menschen reduzieren sich auf das Oberflächliche. Glücklich werden sie damit nicht.
Die Moral verfällt. Nicht, dass ich ein Moralapostel wäre, aber man sollte es nicht übertreiben. Auch hier profitiert die Wirtschaft, der Mensch bleibt auf der Strecke.

Und auch dies Alles gehört zum Glücklichsein.
Dies kann man alles lernen. Leider erzählen es nur wenige, wie es geht.
Die Privatmedien, sind ja privat - also nur an Geld interessiert. Nicht am Menschen. Doch sie dominieren die "Informationslandschaft". (nach der Schule, Bildung will ich gar nicht erst ansprechen, das läuft auch einiges verkehrt...)

Fazit:
Es ist möglich, glücklichsein zu lernen. Es ist aber sehr schwer.
Es gilt dabei, permanent an sich zu arbeiten.
Dem Mainstrean an vielen punkten zu widerstehen.

Der Anfang ist Selbsterkenntnis und Selbstliebe.

Und bereits dies, ist unendlich schwer, da die Menschen sich gern vergleichen (fehler) und sich gern selbst über sich selbst belügen (fehler). Und zu diesen fehlern noch animiert werden (Medien, Gesellschaft).

LG, donquijotte

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11.05.12 um 17:50


Das kann man definitiv!

Es gibt sogar "Glückstrainings".

Ich würde dir das Buch von Eckart von Hirschhausen empfehlen. Hier die Seite mit dem Training dazu : Glück-kommt-selten-allein.de

Du kannst auch bisschen was zum Thema "Positive Psychologie" recherchieren, denn genau diese beschäftigt sich mit dem Thema.


Viel Glück

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