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Kann ich Antidepressiva ablehnen?

5. März um 0:21

Hallo,

ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an einer sozialen Phobie. Mittlerweile bin ich 31 und dieses "Leiden", trotz Therapie vor knapp 10 Jahren, nie wirklich los geworden.

Es hat sich nur etwas gebessert. Ich kann z.B. im Geschäft nachfragen wenn ich etwas nicht finde oder kurze Smalltalks führen usw.

Das Problem zeigt sich jedoch im Berufsleben, wo ich den ganzen Tag von Menschen umgeben bin und dieser Situation nicht ausweichen kann. Auf meiner alten Arbeit reagierte ich am Abend oft mit Weinerlichkeit und Migräne. Zweiteres hielt sich oft bis zum nächsten Tag wodurch ich ausfiel.

Nun bin ich arbeitssuchend und das Arbeitsamt ordnete ein psychologisches Gutachten an, welches ergab dass ich zur Zeit nicht arbeitsfähig bin und ich nochmal eine Therapie machen soll.

Und da beginnt mein Problem. Ich persönlich fühle mich super gut. Ja, ich lebe isoliert und ja, ich habe keine Freunde, aber ich vermisse es auch gar nicht.
Ich lebe schon mein ganzes Leben relativ isoliert (bis auf Familie) ich will das auch gar nicht ändern.

Ich bin praktisch nur zum Psychologen gegangen, weil das Arbeitsamt mich mehr oder weniger dazu verdonnert hat. Und dieser schreibt mir prompt Tabletten auf, obwohl ich gesagt habe dass ich keine nehmen werde. Wozu auch...?
Die Dinger haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen und das sie groß was bringen sehe ich auch nicht.
Und dann erzählt er mir auch noch, dass das keine Antidrepressiva wären, aber in der Packungsbeilage werden sie als solche bezeichnet.
Nun fühle ich mich noch zusätzlich reingelegt von ihm und habe eigentlich jetzt schon kein Bock mehr auf ihn...

Meine Schwester nimmt schon über 6 Monate welche und ich merke keinen Unterschied an ihr, außer dass sie aufgegangen ist wie ein Hefeteig. Das selbe Spiel bei meiner Cousine, verhält sich wie immer und hat stark zugenommen.
Zwei meiner Cousins haben auch Antidepressiva bekommen, beide nahmen sich das Leben.

Und dann soll ich welche nehmen? Nein danke!

Ich fühle mich zu gut für Tabletten. Meine Angst ist nur, dass das Arbeitsamt da was sagen könnte. Aber sie können mich doch nicht dazu zwingen. Gibt doch mit Sicherheit auch Therapiemethoden ohne Tabletten...

Ich würde mich über Eure Meinungen freuen.

LG
Tonja

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5. März um 9:23
In Antwort auf tonja111

Hallo,

ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an einer sozialen Phobie. Mittlerweile bin ich 31 und dieses "Leiden", trotz Therapie vor knapp 10 Jahren, nie wirklich los geworden.

Es hat sich nur etwas gebessert. Ich kann z.B. im Geschäft nachfragen wenn ich etwas nicht finde oder kurze Smalltalks führen usw.

Das Problem zeigt sich jedoch im Berufsleben, wo ich den ganzen Tag von Menschen umgeben bin und dieser Situation nicht ausweichen kann. Auf meiner alten Arbeit reagierte ich am Abend oft mit Weinerlichkeit und Migräne. Zweiteres hielt sich oft bis zum nächsten Tag wodurch ich ausfiel.

Nun bin ich arbeitssuchend und das Arbeitsamt ordnete ein psychologisches Gutachten an, welches ergab dass ich zur Zeit nicht arbeitsfähig bin und ich nochmal eine Therapie machen soll.

Und da beginnt mein Problem. Ich persönlich fühle mich super gut. Ja, ich lebe isoliert und ja, ich habe keine Freunde, aber ich vermisse es auch gar nicht. 
Ich lebe schon mein ganzes Leben relativ isoliert (bis auf Familie) ich will das auch gar nicht ändern.

Ich bin praktisch nur zum Psychologen gegangen, weil das Arbeitsamt mich mehr oder weniger dazu verdonnert hat. Und dieser schreibt mir prompt Tabletten auf, obwohl ich gesagt habe dass ich keine nehmen werde. Wozu auch...?
Die Dinger haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen und das sie groß was bringen sehe ich auch nicht.
Und dann erzählt er mir auch noch, dass das keine Antidrepressiva wären, aber in der Packungsbeilage werden sie als solche bezeichnet.
Nun fühle ich mich noch zusätzlich reingelegt von ihm und habe eigentlich jetzt schon kein Bock mehr auf ihn...

Meine Schwester nimmt schon über 6 Monate welche und ich merke keinen Unterschied an ihr, außer dass sie aufgegangen ist wie ein Hefeteig. Das selbe Spiel bei meiner Cousine, verhält sich wie immer und hat stark zugenommen. 
Zwei meiner Cousins haben auch Antidepressiva bekommen, beide nahmen sich das Leben. 

Und dann soll ich welche nehmen? Nein danke!

Ich fühle mich zu gut für Tabletten. Meine Angst ist nur, dass das Arbeitsamt da was sagen könnte. Aber sie können mich doch nicht dazu zwingen. Gibt doch mit Sicherheit auch Therapiemethoden ohne Tabletten...

Ich würde mich über Eure Meinungen freuen.

LG
Tonja   

Glaubst du selbst denn, dass du arbeitsfähig bist? 

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5. März um 10:03

Fürchterliche Aussage !!
Ich würde mich schämen so was hier reinzuschreiben . 

Die einzige Angst des Menschen ist - dass ihm irgendjemand irgendwann etwas weg nehmen wird . Wir reden hier von Geld - das kann man eh nicht essen und das wirst du auch noch lernen .

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5. März um 10:05
In Antwort auf tonja111

Hallo,

ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an einer sozialen Phobie. Mittlerweile bin ich 31 und dieses "Leiden", trotz Therapie vor knapp 10 Jahren, nie wirklich los geworden.

Es hat sich nur etwas gebessert. Ich kann z.B. im Geschäft nachfragen wenn ich etwas nicht finde oder kurze Smalltalks führen usw.

Das Problem zeigt sich jedoch im Berufsleben, wo ich den ganzen Tag von Menschen umgeben bin und dieser Situation nicht ausweichen kann. Auf meiner alten Arbeit reagierte ich am Abend oft mit Weinerlichkeit und Migräne. Zweiteres hielt sich oft bis zum nächsten Tag wodurch ich ausfiel.

Nun bin ich arbeitssuchend und das Arbeitsamt ordnete ein psychologisches Gutachten an, welches ergab dass ich zur Zeit nicht arbeitsfähig bin und ich nochmal eine Therapie machen soll.

Und da beginnt mein Problem. Ich persönlich fühle mich super gut. Ja, ich lebe isoliert und ja, ich habe keine Freunde, aber ich vermisse es auch gar nicht. 
Ich lebe schon mein ganzes Leben relativ isoliert (bis auf Familie) ich will das auch gar nicht ändern.

Ich bin praktisch nur zum Psychologen gegangen, weil das Arbeitsamt mich mehr oder weniger dazu verdonnert hat. Und dieser schreibt mir prompt Tabletten auf, obwohl ich gesagt habe dass ich keine nehmen werde. Wozu auch...?
Die Dinger haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen und das sie groß was bringen sehe ich auch nicht.
Und dann erzählt er mir auch noch, dass das keine Antidrepressiva wären, aber in der Packungsbeilage werden sie als solche bezeichnet.
Nun fühle ich mich noch zusätzlich reingelegt von ihm und habe eigentlich jetzt schon kein Bock mehr auf ihn...

Meine Schwester nimmt schon über 6 Monate welche und ich merke keinen Unterschied an ihr, außer dass sie aufgegangen ist wie ein Hefeteig. Das selbe Spiel bei meiner Cousine, verhält sich wie immer und hat stark zugenommen. 
Zwei meiner Cousins haben auch Antidepressiva bekommen, beide nahmen sich das Leben. 

Und dann soll ich welche nehmen? Nein danke!

Ich fühle mich zu gut für Tabletten. Meine Angst ist nur, dass das Arbeitsamt da was sagen könnte. Aber sie können mich doch nicht dazu zwingen. Gibt doch mit Sicherheit auch Therapiemethoden ohne Tabletten...

Ich würde mich über Eure Meinungen freuen.

LG
Tonja   

Wenn mich ein Arzt anlügt, dann war er mein Arzt !

Man kann überhaupt niemand dazu zwingen etwas einzuwerfen . Auch nicht das Arbeitsamt - wäre ja noch schöner, wenn die einem das auch noch vorschreiben dürfen . Noch hat man eine Selbstbestimmung im Leben .

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5. März um 10:19

Hol die Tabletten und leg sie ins Regal, bis sie abgelaufen sind, dann bring sie in eine Apotheke, um sie entsorgen zu lassen, wenn du dich absolut nicht drauf einlassen möchtest! 
Ich glaube, diese Tabletten können unterstützen und helfen, aber nur dem, der diese Hilfe zulassen möchte!
Wenn du dich eigentlich gut fühlst, dann überlege dir, welchen Job du ausüben könntest, ohne allzu viel Kontakt zu anderen. Da gibt es bestimmt was! Denn ich kann dir sagen: Nichts macht auf Dauer so depressiv und antriebslos wie Arbeitslosigkeit! Zwar nicht selbst erlebt, aber indirekt drunter gelitten meine ganze Kindheit lang!
Evtl würde ich auch noch einen anderen Therapeuten suchen. Denn wer weiß, vielleicht passt ein anderer besser zu dir!

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5. März um 11:38
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Hol die Tabletten und leg sie ins Regal, bis sie abgelaufen sind, dann bring sie in eine Apotheke, um sie entsorgen zu lassen, wenn du dich absolut nicht drauf einlassen möchtest! 
Ich glaube, diese Tabletten können unterstützen und helfen, aber nur dem, der diese Hilfe zulassen möchte!
Wenn du dich eigentlich gut fühlst, dann überlege dir, welchen Job du ausüben könntest, ohne allzu viel Kontakt zu anderen. Da gibt es bestimmt was! Denn ich kann dir sagen: Nichts macht auf Dauer so depressiv und antriebslos wie Arbeitslosigkeit! Zwar nicht selbst erlebt, aber indirekt drunter gelitten meine ganze Kindheit lang!
Evtl würde ich auch noch einen anderen Therapeuten suchen. Denn wer weiß, vielleicht passt ein anderer besser zu dir!

Ich denke auch dass es mit dem Arzt nicht so gepasst hat. 
Allein schon, dass er mir direkt Tabletten verschrieben hat, hat mich irgendwo abgeschreckt. Ich war ja vor knapp 10 Jahren in Therapie und da hat es auch super ohne Medikamente geklappt. Und auch die Tatsache dass er mir erzählen wollte dass es keine Antidepressiva wären, machte mich mehr als skeptisch ob ich bei ihm richtig aufgehoben bin.

An sich denke ich schon dass ich arbeitsfähig wäre. Aber ich bekomme halt nur Absagen. Die Arbeitgeber merken wohl dass ich mehr als schüchtern bin und nehmen dann natürlich jemanden der da selbstsicherer auftritt.

Deshalb möchte dass Arbeitsamt dass ich eine Therapie mache. Damit ich etwas sicherer werde oder, falls eine Heilung nicht möglich ist, dass es schriftlich festgehalten wird und man sehen kann ob ich vielleicht anderweitig Unterstützung brauche. Z.B. in Form eines Reha-Betreuers statt eines Arbeitsvermittlers.

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5. März um 12:46
In Antwort auf tonja111

Hallo,

ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an einer sozialen Phobie. Mittlerweile bin ich 31 und dieses "Leiden", trotz Therapie vor knapp 10 Jahren, nie wirklich los geworden.

Es hat sich nur etwas gebessert. Ich kann z.B. im Geschäft nachfragen wenn ich etwas nicht finde oder kurze Smalltalks führen usw.

Das Problem zeigt sich jedoch im Berufsleben, wo ich den ganzen Tag von Menschen umgeben bin und dieser Situation nicht ausweichen kann. Auf meiner alten Arbeit reagierte ich am Abend oft mit Weinerlichkeit und Migräne. Zweiteres hielt sich oft bis zum nächsten Tag wodurch ich ausfiel.

Nun bin ich arbeitssuchend und das Arbeitsamt ordnete ein psychologisches Gutachten an, welches ergab dass ich zur Zeit nicht arbeitsfähig bin und ich nochmal eine Therapie machen soll.

Und da beginnt mein Problem. Ich persönlich fühle mich super gut. Ja, ich lebe isoliert und ja, ich habe keine Freunde, aber ich vermisse es auch gar nicht. 
Ich lebe schon mein ganzes Leben relativ isoliert (bis auf Familie) ich will das auch gar nicht ändern.

Ich bin praktisch nur zum Psychologen gegangen, weil das Arbeitsamt mich mehr oder weniger dazu verdonnert hat. Und dieser schreibt mir prompt Tabletten auf, obwohl ich gesagt habe dass ich keine nehmen werde. Wozu auch...?
Die Dinger haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen und das sie groß was bringen sehe ich auch nicht.
Und dann erzählt er mir auch noch, dass das keine Antidrepressiva wären, aber in der Packungsbeilage werden sie als solche bezeichnet.
Nun fühle ich mich noch zusätzlich reingelegt von ihm und habe eigentlich jetzt schon kein Bock mehr auf ihn...

Meine Schwester nimmt schon über 6 Monate welche und ich merke keinen Unterschied an ihr, außer dass sie aufgegangen ist wie ein Hefeteig. Das selbe Spiel bei meiner Cousine, verhält sich wie immer und hat stark zugenommen. 
Zwei meiner Cousins haben auch Antidepressiva bekommen, beide nahmen sich das Leben. 

Und dann soll ich welche nehmen? Nein danke!

Ich fühle mich zu gut für Tabletten. Meine Angst ist nur, dass das Arbeitsamt da was sagen könnte. Aber sie können mich doch nicht dazu zwingen. Gibt doch mit Sicherheit auch Therapiemethoden ohne Tabletten...

Ich würde mich über Eure Meinungen freuen.

LG
Tonja   

Scheint bei euch in der Familie zu liegen. Eine Veranlagung. 

Du solltest unbedingt daran arbeiten, um deine Lebensqualität zu steigern. So sitzt du nur deine Zeit ab. Sorry 

das Arbeitsamt kann dir das Geld kürzen, denn du musst dich dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung stellen. Das tust du mit deiner Verweigerung nicht. Fazit: sie werden dich sperren.  Du wirst an deine Reserven greifen müssen falls du welche hast ansonsten bist du hartz 4.

mach was. Das ist keine Option. 

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5. März um 12:55
In Antwort auf fresh0089

Scheint bei euch in der Familie zu liegen. Eine Veranlagung. 

Du solltest unbedingt daran arbeiten, um deine Lebensqualität zu steigern. So sitzt du nur deine Zeit ab. Sorry 

das Arbeitsamt kann dir das Geld kürzen, denn du musst dich dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung stellen. Das tust du mit deiner Verweigerung nicht. Fazit: sie werden dich sperren.  Du wirst an deine Reserven greifen müssen falls du welche hast ansonsten bist du hartz 4.

mach was. Das ist keine Option. 

Ich stelle mich ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und bewerbe mich fleißig, nur bekomme ich halt ständig Absagen. 

Was mein privates Leben angeht bin ich so zufrieden wie es ist. Was das berufliche angeht, wäre ich schon bereit daran zu arbeiten, aber halt nicht mit Tabletten.
Ich denke, dass ich dafür erstmal den richtigen Arzt finden muss...

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5. März um 13:01
In Antwort auf tonja111

Ich denke auch dass es mit dem Arzt nicht so gepasst hat. 
Allein schon, dass er mir direkt Tabletten verschrieben hat, hat mich irgendwo abgeschreckt. Ich war ja vor knapp 10 Jahren in Therapie und da hat es auch super ohne Medikamente geklappt. Und auch die Tatsache dass er mir erzählen wollte dass es keine Antidepressiva wären, machte mich mehr als skeptisch ob ich bei ihm richtig aufgehoben bin.

An sich denke ich schon dass ich arbeitsfähig wäre. Aber ich bekomme halt nur Absagen. Die Arbeitgeber merken wohl dass ich mehr als schüchtern bin und nehmen dann natürlich jemanden der da selbstsicherer auftritt.

Deshalb möchte dass Arbeitsamt dass ich eine Therapie mache. Damit ich etwas sicherer werde oder, falls eine Heilung nicht möglich ist, dass es schriftlich festgehalten wird und man sehen kann ob ich vielleicht anderweitig Unterstützung brauche. Z.B. in Form eines Reha-Betreuers statt eines Arbeitsvermittlers.

Dann mach eine Therapie ohne Tabletten und fertig . Kann ja nicht angehen, dass ein Arzt (und der Missbrauch gerade bei Therapeuten ist sehr hoch) einfach etwas verschreiben und dann noch behaupten es sei kein Antidepressiva - was soll es denn sonst sein ?

Du bist bei diesem Therapeuten nicht gut aufgehoben - weil er a) gelogen hat und b) sofort Antidepressive verordnet hat . Letzteres ist nicht normal aber gängig - damit schafft sich der Therapeut die Arbeit ab .

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5. März um 13:03
In Antwort auf fresh0089

Scheint bei euch in der Familie zu liegen. Eine Veranlagung. 

Du solltest unbedingt daran arbeiten, um deine Lebensqualität zu steigern. So sitzt du nur deine Zeit ab. Sorry 

das Arbeitsamt kann dir das Geld kürzen, denn du musst dich dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung stellen. Das tust du mit deiner Verweigerung nicht. Fazit: sie werden dich sperren.  Du wirst an deine Reserven greifen müssen falls du welche hast ansonsten bist du hartz 4.

mach was. Das ist keine Option. 

Sie steht dem Arbeitsmarkt VOLL zur Verfügung !
Für die Absagen kann sie nichts . 
Der Therapeut kann ihr keine Antidepressiva aufwingen . 
Der soll seine Arbeit anständig machen - dann geht es ohne dem Teufelszeug .

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5. März um 13:37
In Antwort auf tonja111

Ich stelle mich ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und bewerbe mich fleißig, nur bekomme ich halt ständig Absagen. 

Was mein privates Leben angeht bin ich so zufrieden wie es ist. Was das berufliche angeht, wäre ich schon bereit daran zu arbeiten, aber halt nicht mit Tabletten.
Ich denke, dass ich dafür erstmal den richtigen Arzt finden muss...

Suche weiter nach einem Therapeuten aber bei deinem Krankheitsbild wird es wohl oder übel ohne Medikamente nicht gehen.  Welche Form diese haben werden, kann dir nur ein Arzt sagen. 

Ich kann dir nur sagen dass definitiv Sanktionen und Ärger anstehen da ich selber viele Jahre für die Bundesagentur für Arbeit tätig war. Du bist derzeit für den ersten Arbeitsmarkt nicht tauglich.

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5. März um 16:22
In Antwort auf fresh0089

Suche weiter nach einem Therapeuten aber bei deinem Krankheitsbild wird es wohl oder übel ohne Medikamente nicht gehen.  Welche Form diese haben werden, kann dir nur ein Arzt sagen. 

Ich kann dir nur sagen dass definitiv Sanktionen und Ärger anstehen da ich selber viele Jahre für die Bundesagentur für Arbeit tätig war. Du bist derzeit für den ersten Arbeitsmarkt nicht tauglich.

Ich fühle mich ja eigentlich tauglich für den Arbeitsmarkt, nur das Arbeitsamt sieht es anders, aufgrund ihres "Gutachtens".

Dieses Gutachten wurde nur anhand eines Gesundheitsfragebogens erstellt. Zu keiner Zeit wurde mit mir persönlich gesprochen.
Meine Betreuerin meinte, ich würde noch ein Termin zu einem Psychologen bekommen, auf welchen ich vergeblich gewartet habe.

Stattdessen bekam ich irgendwann einen Termin zur Besprechung des Gutachtens, was mich gewundert hat weil ich nie bei einem Arzt war.
Gerade in dieser Zeit wurde auch noch meine Betreuerin versetzt, weshalb mich ein völlig Fremder erwartet hat der überhaupt kein Plan davon hatte, was bisher alles besprochen wurde.

Dieses Gutachten stellt, in meinen Augen, meinen Zustand weitaus schlimmer dar als es eigentlich der Fall ist.
Aber ich weiß nicht was ich da machen kann. Denn ich hab gelesen, dass man gegen ein ärztliches Gutachten keinen Widerspruch einlegen kann.

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5. März um 17:03
In Antwort auf fresh0089

Suche weiter nach einem Therapeuten aber bei deinem Krankheitsbild wird es wohl oder übel ohne Medikamente nicht gehen.  Welche Form diese haben werden, kann dir nur ein Arzt sagen. 

Ich kann dir nur sagen dass definitiv Sanktionen und Ärger anstehen da ich selber viele Jahre für die Bundesagentur für Arbeit tätig war. Du bist derzeit für den ersten Arbeitsmarkt nicht tauglich.

Und doch obliegt es jedem selbst - ob er Medikamente auf Grund eines ausgefüllten Fragebogens nehmen muss !
Das würde ich mir nicht vorschreiben lassen und diesbezüglich einen Anwalt einschalten . Kann ja nicht sein, dass man jemand zwingt Medikamente zu nehmen der nicht möchte und sich selbst als arbeitsfähig sieht, Bewerbungen schreibt und auf Grund von Schüchternheit nicht genommen wird .

Da sitzen Laien und lesen einen Fragebogen durch und nennen das dann "Gutachten ?" - wow ich bin beeindruckt . Ein Gutachten erstellt bei uns in Ö Gott sei Dank noch jemand der dafür befugt ist - nicht weil er Beamter ist - sondern weil er eine entsprechende Ausbildung gemacht hat und niemals liegt dem ein Fragebogen zu Grunde .

Ihr Krankheitsbild dürfen wir hier gar nicht einschätzen und ich kenne schon andere die auf Medikamente verzichtet haben und die Lüge von dem bezahlten Mann der sich Therapeut nennt ist sowieso unterste Schublade - ich denke das passierte auch ohne sich eine Bild zu machen und auf Grund des Fragebogens den man ihm zugeschanzt hat . 


 

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5. März um 17:05
In Antwort auf beulah_12891185

Und doch obliegt es jedem selbst - ob er Medikamente auf Grund eines ausgefüllten Fragebogens nehmen muss !
Das würde ich mir nicht vorschreiben lassen und diesbezüglich einen Anwalt einschalten . Kann ja nicht sein, dass man jemand zwingt Medikamente zu nehmen der nicht möchte und sich selbst als arbeitsfähig sieht, Bewerbungen schreibt und auf Grund von Schüchternheit nicht genommen wird .

Da sitzen Laien und lesen einen Fragebogen durch und nennen das dann "Gutachten ?" - wow ich bin beeindruckt . Ein Gutachten erstellt bei uns in Ö Gott sei Dank noch jemand der dafür befugt ist - nicht weil er Beamter ist - sondern weil er eine entsprechende Ausbildung gemacht hat und niemals liegt dem ein Fragebogen zu Grunde .

Ihr Krankheitsbild dürfen wir hier gar nicht einschätzen und ich kenne schon andere die auf Medikamente verzichtet haben und die Lüge von dem bezahlten Mann der sich Therapeut nennt ist sowieso unterste Schublade - ich denke das passierte auch ohne sich eine Bild zu machen und auf Grund des Fragebogens den man ihm zugeschanzt hat . 


 

Und das Wort "Gutachten" kommt von begutachten - das schließt der Fragebogen schon mal aus . Der hat die TE nämlich nicht be gutachtet !

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt stelle, weil ich einen Autounfall hatte, dann kommt der Gutachter und be-gutachtet es . Dem folgt dann ein Gutachten!

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5. März um 18:34
In Antwort auf beulah_12891185

Und das Wort "Gutachten" kommt von begutachten - das schließt der Fragebogen schon mal aus . Der hat die TE nämlich nicht be gutachtet !

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt stelle, weil ich einen Autounfall hatte, dann kommt der Gutachter und be-gutachtet es . Dem folgt dann ein Gutachten!

Das sehe ich auch so.
Mein erster Gedanke war auch "wie können sie es sich erlauben ein Gutachten anzufertigen, ohne mich einmal zu Gesicht bekommen zu haben?"

In dem Gutachten werde ich als totales, psychisches Wrack dargestellt. Aber das bin ich nicht mehr.

Ich habe 2 kleine Kinder, die ich täglich zur Kita bringe und abhole. Da hat man auch Kontakt zu anderen Müttern, zu Erziehern usw. Kleine Smalltalks funktionieren ohne Probleme. Gespräche mit dem Kinderarzt, kein Problem. Früher wäre all das undenkbar gewesen.
Im Supermarkt was nachfragen, wenn man es nicht findet, oder Gespräche mit der Nachbarin funktionieren auch einwandfrei.

Meine alte Arbeit war anfangs auch kein Problem, als ich mir ein kleines Büro mit einer Kollegin teilte.
Dann hat die Firma neu gebaut und wir zogen um in ein Großraumbüro, und damit fingen dann bei mir die Probleme an...

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5. März um 18:39
In Antwort auf tonja111

Ich fühle mich ja eigentlich tauglich für den Arbeitsmarkt, nur das Arbeitsamt sieht es anders, aufgrund ihres "Gutachtens".

Dieses Gutachten wurde nur anhand eines Gesundheitsfragebogens erstellt. Zu keiner Zeit wurde mit mir persönlich gesprochen.
Meine Betreuerin meinte, ich würde noch ein Termin zu einem Psychologen bekommen, auf welchen ich vergeblich gewartet habe.

Stattdessen bekam ich irgendwann einen Termin zur Besprechung des Gutachtens, was mich gewundert hat weil ich nie bei einem Arzt war.
Gerade in dieser Zeit wurde auch noch meine Betreuerin versetzt, weshalb mich ein völlig Fremder erwartet hat der überhaupt kein Plan davon hatte, was bisher alles besprochen wurde.

Dieses Gutachten stellt, in meinen Augen, meinen Zustand weitaus schlimmer dar als es eigentlich der Fall ist.
Aber ich weiß nicht was ich da machen kann. Denn ich hab gelesen, dass man gegen ein ärztliches Gutachten keinen Widerspruch einlegen kann.

Irgendetwas stimmt an deiner Aussage nicht, denn ein Gutachten kann nur ein Experte erstellen. Das ist mit ausfüllen von dir eines Fragebogens nicht gemacht. Zudem kannst du gegen alles Widerspruch einlegen aber wie weit du damit kommen wirst, ist sehr fraglich. Auch ist es völlig normal, dass dein Ansprechpartner sich ändert. Das passiert ganz oft. 

Du empfindest deine Situation deutlich entspannter als ein anderer sie tun würde. Fast in jedem Beruf ist es eine Selbstverständlichkeit mit Menschen zu interagieren. 

Ich kann dir nur aus menschlicher Sicht raten, gegen deine Erkrankung anzukämpfen auch wenn es noch so schwer ist. Lass dich nicht völlig vereinsamen. Das Leben ist kurz und schön. 

alles gute 

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5. März um 19:03
In Antwort auf fresh0089

Irgendetwas stimmt an deiner Aussage nicht, denn ein Gutachten kann nur ein Experte erstellen. Das ist mit ausfüllen von dir eines Fragebogens nicht gemacht. Zudem kannst du gegen alles Widerspruch einlegen aber wie weit du damit kommen wirst, ist sehr fraglich. Auch ist es völlig normal, dass dein Ansprechpartner sich ändert. Das passiert ganz oft. 

Du empfindest deine Situation deutlich entspannter als ein anderer sie tun würde. Fast in jedem Beruf ist es eine Selbstverständlichkeit mit Menschen zu interagieren. 

Ich kann dir nur aus menschlicher Sicht raten, gegen deine Erkrankung anzukämpfen auch wenn es noch so schwer ist. Lass dich nicht völlig vereinsamen. Das Leben ist kurz und schön. 

alles gute 

Ich weiß auch nicht wie sie das da machen. 

Vor über 10 Jahren wurde schon einmal ein Gutachten vom Arbeitsamt angefertigt. Da lief alles ganz anders. Da bekam ich einen Termin, musste dahin und erstmal ein paar Fragen und Aufgaben am PC erledigen und direkt im Anschluss kam ein Gespräch mit einem Psychologen.

Diesmal musste ich nur einen Fragebogen ausfüllen und bekam eigentlich gesagt, dass ich noch einen Termin zum Psychologen per Post bekommen würde.
Irgendwann kam auch ein Brief, nur stand da dann drin dass er mit mir mein Ergebnis vom ärztlichen Gutachten besprechen möchte. Und ich dachte nur "was zur Hölle, was für ein Ergebnis?"

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5. März um 23:40
In Antwort auf tonja111

Ich weiß auch nicht wie sie das da machen. 

Vor über 10 Jahren wurde schon einmal ein Gutachten vom Arbeitsamt angefertigt. Da lief alles ganz anders. Da bekam ich einen Termin, musste dahin und erstmal ein paar Fragen und Aufgaben am PC erledigen und direkt im Anschluss kam ein Gespräch mit einem Psychologen.

Diesmal musste ich nur einen Fragebogen ausfüllen und bekam eigentlich gesagt, dass ich noch einen Termin zum Psychologen per Post bekommen würde.
Irgendwann kam auch ein Brief, nur stand da dann drin dass er mit mir mein Ergebnis vom ärztlichen Gutachten besprechen möchte. Und ich dachte nur "was zur Hölle, was für ein Ergebnis?"

Hast du evtl. sie Erlaubnis erteilt deine Krankenakten einzusehen? 
 

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5. März um 23:47
In Antwort auf tonja111

Hallo,

ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an einer sozialen Phobie. Mittlerweile bin ich 31 und dieses "Leiden", trotz Therapie vor knapp 10 Jahren, nie wirklich los geworden.

Es hat sich nur etwas gebessert. Ich kann z.B. im Geschäft nachfragen wenn ich etwas nicht finde oder kurze Smalltalks führen usw.

Das Problem zeigt sich jedoch im Berufsleben, wo ich den ganzen Tag von Menschen umgeben bin und dieser Situation nicht ausweichen kann. Auf meiner alten Arbeit reagierte ich am Abend oft mit Weinerlichkeit und Migräne. Zweiteres hielt sich oft bis zum nächsten Tag wodurch ich ausfiel.

Nun bin ich arbeitssuchend und das Arbeitsamt ordnete ein psychologisches Gutachten an, welches ergab dass ich zur Zeit nicht arbeitsfähig bin und ich nochmal eine Therapie machen soll.

Und da beginnt mein Problem. Ich persönlich fühle mich super gut. Ja, ich lebe isoliert und ja, ich habe keine Freunde, aber ich vermisse es auch gar nicht. 
Ich lebe schon mein ganzes Leben relativ isoliert (bis auf Familie) ich will das auch gar nicht ändern.

Ich bin praktisch nur zum Psychologen gegangen, weil das Arbeitsamt mich mehr oder weniger dazu verdonnert hat. Und dieser schreibt mir prompt Tabletten auf, obwohl ich gesagt habe dass ich keine nehmen werde. Wozu auch...?
Die Dinger haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen und das sie groß was bringen sehe ich auch nicht.
Und dann erzählt er mir auch noch, dass das keine Antidrepressiva wären, aber in der Packungsbeilage werden sie als solche bezeichnet.
Nun fühle ich mich noch zusätzlich reingelegt von ihm und habe eigentlich jetzt schon kein Bock mehr auf ihn...

Meine Schwester nimmt schon über 6 Monate welche und ich merke keinen Unterschied an ihr, außer dass sie aufgegangen ist wie ein Hefeteig. Das selbe Spiel bei meiner Cousine, verhält sich wie immer und hat stark zugenommen. 
Zwei meiner Cousins haben auch Antidepressiva bekommen, beide nahmen sich das Leben. 

Und dann soll ich welche nehmen? Nein danke!

Ich fühle mich zu gut für Tabletten. Meine Angst ist nur, dass das Arbeitsamt da was sagen könnte. Aber sie können mich doch nicht dazu zwingen. Gibt doch mit Sicherheit auch Therapiemethoden ohne Tabletten...

Ich würde mich über Eure Meinungen freuen.

LG
Tonja   

Ein Psychologe kann dir gar keine Medikamente verschreiben. Das kann nur ein Arzt...also Psychiater oder Neurologe in dem Fall.

Informiere dich doch besser was da eigentlich gemacht wurde. 

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6. März um 9:26

Danke. Kannst du mir per PM mehr darueber schreiben?

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6. März um 19:43

Na, dann wird das Problem nicht so gravierend sein. 

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6. März um 22:26
In Antwort auf evaeden

Ein Psychologe kann dir gar keine Medikamente verschreiben. Das kann nur ein Arzt...also Psychiater oder Neurologe in dem Fall.

Informiere dich doch besser was da eigentlich gemacht wurde. 

Das ist zutreffend. Nur ein Arzt kann dir rezeptpflichtige Medikamente verschreiben. Nur am Rande: Es gibt ganz verschiene Antidepressiva. Gewichtszunahme gibt es eher bei Neuroleptika. Es gibt Antidepressiva, von denen einige auch für soziale Ängste zugelassen sind, die keine Gewichtszunahme als Nebenwirkung haben Dazu gehören die meisten Selektiven Serotonin Wiederaufnahme Hemmer.

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6. März um 22:46
In Antwort auf steffen244

Das ist zutreffend. Nur ein Arzt kann dir rezeptpflichtige Medikamente verschreiben. Nur am Rande: Es gibt ganz verschiene Antidepressiva. Gewichtszunahme gibt es eher bei Neuroleptika. Es gibt Antidepressiva, von denen einige auch für soziale Ängste zugelassen sind, die keine Gewichtszunahme als Nebenwirkung haben Dazu gehören die meisten Selektiven Serotonin Wiederaufnahme Hemmer.

Die SSRI haben als Nebenwirkung allerdings oft Orgasmusverzögerung. Ich habe mit SSRI gegen meine Ängste ausgezeichnete Erfahrungen gemacht.

Auch Verhaltenstherapie ist wirksam!

Es ist allerdings schwierig, einen fähigen Verhaltenstherapeuten zu finden. Ein Verhaltenstherapeut, der mit dir niemals seinen Praxisraum verlässt und mit dir nach draussen in dein soziales Umfeld geht, ist mit Sicherheit schlecht. Auch wer NUR Reizkonfrontation im Programm hat (manchmal eine gute Methode) sondern nicht auch Systematische Desensibilisierung, ist nicht allererste Sahne, wenn auch nicht unbedingt schlecht.

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16. März um 4:48

Quelljungfer, ich nehme mal an, du meinst mich. 
Wüsste grad gern, wo der Text überhaupt ist, mir wird er nicht angezeigt.

1. Ein Psychologe ist kein Arzt, das sind völlig verschiedene Studiengänge.

2. Warum ich Psychiater nicht als Ärzte betrachte, geht aus dem langen Text hervor, den du nicht lesen wolltest.

Aber ich will es dir gerne nochmal in Kurzfassung beantworten:

—> Weil Psychiatrie eine Pseudowissenschaft ist, die auf Wortverdrehungen, Machtmissbrauch und blankem Unsinn basiert.

Das ist eigentlich alles, was man wissen muss, aber wenn dir das nicht reicht, kann ich es dir gerne noch ausführlicher erklären:


Psychiatrie reitet als Parasit auf dem Ansehen der Medizin mit und genießt dadurch völlig zu Unrecht gesellschaftliche Achtung, die ihr gestattet, als Normierungs- und Verwahranstalt für Andersartige und Unbequeme zu fungieren.

In Diktaturen - und sogar in unserem ach so demokratischen Deutschland - wurde und wird sie deshalb auch zur Diskreditierung und Wegsperrung von politisch Andersdenkenden bzw. allg. von Menschen, die den Mächtigen Ärger machen, missbraucht (Steuerfahnder-Affäre, Fall Mollath pp.)

Ganz zu schweigen von den zahllosen Verbrechen, die in psychiatr. Kliniken an Patienten verübt wurden und werden bis hinauf zu fahrlässiger Tötung und sogar Mord.
Und das sind nicht vereinzelte politische oder individuelle Missbräuche, das ist ein Geburtsfehler des ganzen Systems.
Es ist so ausgelegt, dass so etwas immer wieder passieren muss.

Wenn du als Patient in eine psychiatrische Klinik kommst, hast du schon verloren. Das ist ein rechtsfreier Raum. Deine grundlegendsten Menschenrechte sind außer Kraft gesetzt, die können faktisch alles mit dir machen.

Hast du einmal eine Diagnose verpasst bekommen, wird fortan alles, was du sagst oder tust, auch das komplette Gegenteil, im Sinne dieses Ettiketts ausgelegt. (s. Rosenhan-Experiment)

Wenn du aufmuckst, wirst du fixiert oder mit Medikamenten runtergespritzt, mindestens aber auf Schritt und Tritt damit bedroht und auf vielfältige, niederträchtige Weise schikaniert. 

Wenn du brav und ruhig bist, ist auch das natürlich krankhaftes Verhalten: z.B. schizophrene Negativsymptomatik, autistisches Rückzugsverhalten, Gummidiagnose Anpassungsstörung, der Fantasie des Psychiaters sind keine Grenzen gesetzt...

Die sagen oder vermitteln dir, wenn du jederzeit gehorchst, lassen die dich dann und dann raus.
Hinterher kommen sie mit einem Papier, das du unterschreiben sollst, wonach du „freiwillig“ mehrere Monate länger drin bleibst, sonst Zwangseinweisung/ Spritze/ Fixierung/ „Privilegien“-Entzug/ [setze beliebige Schikane ein].

„Privilegien“ sind übrigens ganz normale Dinge wie Kontakt zu Familie & Freunden, Bücher, TV, Spaziergänge etc. Kann alles wegen angeblicher Schädlichkeit oder Gefahr jederzeit untersagt werden. Totale Willkür.

Und wenn du dich beschwerst, hört dir keiner zu, niemand nimmt dich ernst - denn du bist ja irre.
Und die Psychiater, die „Experten“, die wissen doch wohl, was sie tun.
Blinde Autoritätsgläubigkeit.

Ich hab auf psychiatrischen Stationen gearbeitet, ich weiß, wovon ich rede.
Da siehst du Sachen, die glaubt dir sonst keiner, der es nicht selber weiß.
Und Patienten können dir noch üblere Dinge berichten. Das ist gang und gäbe.

Wenn das alles immer noch nicht reicht, kann man sich noch mit den Theorien, Diagnosen und Medikamenten befassen. Noch mehr Unsinn.

Da wäre noch vieles mehr, aber ich kenne die Textlänge nicht, die deinen Lektüregewohnheiten entspricht.

Ist deine Frage damit beantwortet? 


Lg, Arisu

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