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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Kann es wirklich sein, dass ihr das eigene Verhalten nicht bewusst ist?

Letzte Nachricht: 16. Februar 2015 um 13:41
K
keiko_12235513
03.02.15 um 13:11

Hallo Leute, ich würde gerne mal andere Meinungen hören! Ich habe eine Arbeitskollegin unter der der ganze Betrieb leidet, sie schikaniert mal den, mal den, dann ist der wieder der Liebling, dann wieder der Buhmann. Immer so im Wechsel, mittlerweile hasst sie fast jeder, und ich rede im Moment nicht mal mit ihr weil ich gar nicht damit klar komme. Meine Vorgesetzte meinte zu mir, dass ihr das eigene Verhalten nicht bewusst ist, sie hatte auch verschiedene Verluste die letzten Jahre, Mann sehr schnell an Krebs gestorben, auch die Mutter, keine Kinder deshalb viel allein! Aber mir ist aufgefallen, dass sie sich in verschiedenen Situationen anders verhält, im Kundengespräch ist sie zum Beispiel so nett, dass es fast aufdringlich ist, viele bezeichnen sie auch als seltsam! Vor dem Chef benimmt sie sich auch nicht so, deshalb glaube ich auch nicht dass es unbewusst ist dass sie ihre Arbeitskollegen teilweise mit Verachtung behandelt. Wenn es unbewusst wäre, dann wäre das Verhalten doch immer gleich, unabhängig von der Situation, oder?

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A
atieno_12907020
03.02.15 um 18:34

Hey
Es ist sowohl bewusst als auch unbewusst.Verhalten sollte in erster Linie dem Folgen, was du dir wünscht,was du erreichen willst. Was keiner möchte ist sich selbst durch antisoziales Verhalten im Weg zu stehen und keiner will dem anderen dabei schaden (zumindest sollte das so sein).
Unbewusst filtert unser Gehirn die ganzen Umweltinformationen gemäß wichtig/unwichtig. Erst wenn wir aktiv zB jemandem zuhören fokussieren wir uns bewusst. Unbewusst beeinflusst wird unser Verhalten von der Körpersprache des anderen, Stimmlage/-klang,Geruch. Das sind unsere Instinkte die uns warnen falls Gefahr droht.
Manchmal verhält man sich anderen gegenüber unfair, obwohl man es besser weiß oder weil man es nicht besser weiß. So oder so ist es für alle beteiligten unangenehm. Deine Kollegin hat einige Schicksalsschläge hinter sich, vielleicht fehlt ihr privat der Ausgleich zum Stress. Manchmal fehlt einfach jemand der zuhört. Und dann wird man unzufrieden. Das ist natürlich keine Entschuldigung dafür,dass deine Kollegin sich mies verhält sondern ledigliche eine mögliche Erklärung. Lass dir nicht die Laune davon vermiesen, Spaß macht ihr es bestimmt auch nicht auf (un)berechtigte Ablehnung zu treffen.

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K
keiko_12235513
03.02.15 um 22:57

Die Situation ist echt belastend!
Ich weiß echt nicht wie ich damit umgehen kann, sie hat immer eine Erklärung weshalb ständig Stress um sie herum ist, der hat das gemacht, der das, die Ursache ist nie sie selbst, da ist keine Einsicht da! Und die Lösung kann doch nicht sein, dass man einfach hinnehmen muss wie sie sich verhält! Vor allem nervt mich, dass sie dadurch eine Art Macht über uns hat, denn sie entscheidet ob der Tag für uns erträglich wird oder zur Hölle! Es zermürbt mich echt, weiß mir im Moment nicht anders zu helfen, als konsequent nicht mehr mit ihr zu reden. Für das Betriebsklima nicht so toll.....

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atieno_12907020
03.02.15 um 23:37
In Antwort auf keiko_12235513

Die Situation ist echt belastend!
Ich weiß echt nicht wie ich damit umgehen kann, sie hat immer eine Erklärung weshalb ständig Stress um sie herum ist, der hat das gemacht, der das, die Ursache ist nie sie selbst, da ist keine Einsicht da! Und die Lösung kann doch nicht sein, dass man einfach hinnehmen muss wie sie sich verhält! Vor allem nervt mich, dass sie dadurch eine Art Macht über uns hat, denn sie entscheidet ob der Tag für uns erträglich wird oder zur Hölle! Es zermürbt mich echt, weiß mir im Moment nicht anders zu helfen, als konsequent nicht mehr mit ihr zu reden. Für das Betriebsklima nicht so toll.....

In die Schranken weisen
Deine Arbeitskollegin führt sich unmöglich auf, es gibt keinen Grund jemandem die eigene schlechte Laune um die Ohren zu hauen.
Red mit deiner Chefin und den anderen Kollegen. Letztlich sitzt ihr alle im gleichen Boot und das sinkt gleichzeitig mit dem Betriebsklima. Kann mir nicht vorstellen dass deine Chefin den Betrieb für den Privatstress einer Mitarbeiterin vor die Hunde gehen lässt.
Wenn deine Kollegin so privat belastet ist, dass sie sich auf der Arbeit nicht wie ein normaler Mensch benehmen kann soll sie Urlaub beantragen. Sonst droht ihr vllt der Burn-Out. Bei soviel Stress...^^

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an0N_1189750099z
04.02.15 um 15:52
In Antwort auf keiko_12235513

Die Situation ist echt belastend!
Ich weiß echt nicht wie ich damit umgehen kann, sie hat immer eine Erklärung weshalb ständig Stress um sie herum ist, der hat das gemacht, der das, die Ursache ist nie sie selbst, da ist keine Einsicht da! Und die Lösung kann doch nicht sein, dass man einfach hinnehmen muss wie sie sich verhält! Vor allem nervt mich, dass sie dadurch eine Art Macht über uns hat, denn sie entscheidet ob der Tag für uns erträglich wird oder zur Hölle! Es zermürbt mich echt, weiß mir im Moment nicht anders zu helfen, als konsequent nicht mehr mit ihr zu reden. Für das Betriebsklima nicht so toll.....

Dann sage es ihr
wenn es ihr bewusst ist, also Absicht, wird es so oder so nichts ändern. Dann ist Distanz eher das Mittel der Wahl, meiner Meinung nach.
Ist es wirklich unbewusst, liegt das wahrscheinlich nicht in ihrer Absicht und sie hat die Chance, etwas zu ändern. Wenn Du das überhaupt probieren möchtest - Distanz ist hier natürlich auch Dein gutes Recht.

Die einzige Kunst besteht da wohl darin, es ihr so zu sagen, dass Du / Ihr nicht sofort eine Abwehrhaltung auslöst - gerade bei Menschen, die mit Kritik nicht umgehen können, ist das NLP für Fortgeschrittene.

Aber wenn ihr es so lasst, wie es ist, wird es eher immer schlimmer werden. Nett von der Chefin, dass sie Verständnis hat, aber gerade wenn es keine Absicht ist, dann kann sich nur etwas ändern, wenn mal wer die Dame auf das Problem aufmerksam macht - so lange sie selbst kein Problem sieht (und das sieht man per Definition nicht, wenn man andere unbewusst vor den Kopf stösst) wird sie auch nichts ändern.

Ja, kann sein, dass es unbewusst ist. Insbesondere, wenn ihre eigenen Gefühle ständig zwischen Buhmann und Liebling schwanken, dann wird auch ihre Reaktion ständig zwischen Buhmann und Liebling schwanken, so lange sie nicht mal anfängt, das (sowohl das Schwanken der Gefühle als auch das der Reaktionen) zu kontrollieren. Für die Kunden setzt sie dann die Maske auf und spielt ihre Show. Kann sein.

Fehler zuzugeben und damit souverän umzugehen, fällt vielen schwer. Also gerade beruflich hatte ich da schon viele Kollegen, die darauf mit "aber der hat... und der hat... und die... und dann war auch noch..." antworten. Klar, das ist weder irgendwie professionell noch angenehm für die anderen- aber in dem Falle fast immer tatsächlich eine unbewusste Reaktion - diejenigen empfinden das m.E. auch so. - das zu ändern kann man lernen, aber man wird es nie lernen, wenn man nicht weiss, dass dieses Verhalten für einen selbst und andere wenig hilfreich ist - und es ist überaus kompliziert, das zu ändern. - Eben weil es unbewusste Reaktionen sind und man ja genau das empfindet.

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keiko_12235513
04.02.15 um 20:56

Ok
aber wie realistisch ist es, das innerhalb des Betriebes zu lösen? Ich finde sie sollte eine Therapie machen, die Rückschläge die sie in ihrem Leben hatte, die hatten auch andere! Sie schafft es nur nicht damit umzugehen und lässt ihre Verbitterung an uns aus, ob bewusst oder nicht ist ja dabei egal! Ich finde auch nicht dass es unsere Aufgabe ist ihre Probleme zu lösen oder zu ertragen. Ein gewisses Maß an Geduld muss man für einen Menschen schon haben, aber es muss auch ein bisschen guter Wille der anderen Person zu erkennen sein, oder? Habe auch für meine Entscheidung nicht mehr mit ihr zu reden, von allen Verständnis bekommen, was schon ein deutliches Zeichen ist! Ich warte ab wie meine Kollegin damit auf Dauer umgeht, und wenn der richtige Zeitpunkt kommt, muss ich meinen Standpunkt dann mit aller Härte vertreten. Mir graust es jetzt schon davor

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aileas_12908407
04.02.15 um 21:30

Ich bin
mir fast sicher, dass sie ihr eigenes Verhalten nicht erkennt.

Das ist so gut wie bei jedem Menschen so. Wir erkennen immer am besten, was mit Anderen los ist. Bei uns selbst ist das schon wesentlich schwieriger. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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an0N_1189750099z
05.02.15 um 7:52
In Antwort auf keiko_12235513

Ok
aber wie realistisch ist es, das innerhalb des Betriebes zu lösen? Ich finde sie sollte eine Therapie machen, die Rückschläge die sie in ihrem Leben hatte, die hatten auch andere! Sie schafft es nur nicht damit umzugehen und lässt ihre Verbitterung an uns aus, ob bewusst oder nicht ist ja dabei egal! Ich finde auch nicht dass es unsere Aufgabe ist ihre Probleme zu lösen oder zu ertragen. Ein gewisses Maß an Geduld muss man für einen Menschen schon haben, aber es muss auch ein bisschen guter Wille der anderen Person zu erkennen sein, oder? Habe auch für meine Entscheidung nicht mehr mit ihr zu reden, von allen Verständnis bekommen, was schon ein deutliches Zeichen ist! Ich warte ab wie meine Kollegin damit auf Dauer umgeht, und wenn der richtige Zeitpunkt kommt, muss ich meinen Standpunkt dann mit aller Härte vertreten. Mir graust es jetzt schon davor

Ja und ...
es gibt auch Menschen, die laufen die Marathon-Strecke durch und Menschen, die über Quantenphysik fachsimpeln können. Ich gestehe hiermit öffentlich und freiwillig: ich würde beides nicht hinkriegen! Was ich sagen will: "andere haben das auch geschafft" sagt *gar nichts*, darüber ob es eine bestimmte Person jetzt auch schaffen sollte / könnte - und wie.

Was verstehst Du denn unter "unbewusst"? Wie *kann* denn da "ein bißchen guter Wille zu erkennen sein", wenn einem die Fehler gar nicht bewusst sind?

Davon abgesehen: wie ich schon sagte: wenn Du auf Distanz gehen möchtest - mach das, es ist natürlich nicht Deine Aufgabe, das zu lösen.
Deine Frage war, ob das unbewusst ist oder nicht - darauf habe ich geantwortet und sie darauf anzusprechen ist eine *mögliche Option* - nicht mehr und ausserdem unter den gegebenen Umständen auch eh keine leichte.

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keiko_12235513
05.02.15 um 12:15
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ja und ...
es gibt auch Menschen, die laufen die Marathon-Strecke durch und Menschen, die über Quantenphysik fachsimpeln können. Ich gestehe hiermit öffentlich und freiwillig: ich würde beides nicht hinkriegen! Was ich sagen will: "andere haben das auch geschafft" sagt *gar nichts*, darüber ob es eine bestimmte Person jetzt auch schaffen sollte / könnte - und wie.

Was verstehst Du denn unter "unbewusst"? Wie *kann* denn da "ein bißchen guter Wille zu erkennen sein", wenn einem die Fehler gar nicht bewusst sind?

Davon abgesehen: wie ich schon sagte: wenn Du auf Distanz gehen möchtest - mach das, es ist natürlich nicht Deine Aufgabe, das zu lösen.
Deine Frage war, ob das unbewusst ist oder nicht - darauf habe ich geantwortet und sie darauf anzusprechen ist eine *mögliche Option* - nicht mehr und ausserdem unter den gegebenen Umständen auch eh keine leichte.

Das stimmt schon
Die Sache ist halt die, dass wenn du Quantenphysik nicht verstehst, das keinen Einfluß auf andere Menschen hat! Ich kann mich jetzt schon eher mit dem Gedanken anfreunden dass es tatsächlich unbewusst ist, zumindest bis zu einem Gewissen Grad, und das hat auf jeden Fall Einfluß darauf wie ich mit der Situation weiterhin umgehe. Denn bisher war ich der Meinung dass es einfach Bösartigkeit ist, und habe mich schon auf Krieg eingestellt! Und mit dem Satz dass das andere auch geschafft haben, meine ich, dass die Schicksalsschläge die sie durch machen musste, keine Entschuldigung sind sich so zu verhalten! Es gibt Dinge die dir widerfahren können, die dich so massiv prägen, dass man verstehen kann wenn es einen aus der Bahn haut, aber bei ihr ist es das normale Leben, und das ist nun mal manchmal hart! Ich versuche einen Weg zu finden, wie ich mit der Situation umgehen kann, denn ich arbeite gern in meinem Betrieb, verstehe mich auch mit allen anderen, und zwar sehr gut! Aber ich bin mit meinem Latein am Ende, ich wüsste gerne wie ich diese Situation am besten löse, damit alle am Ende zufrieden sind, auch meine Kollegin, aber im Moment sieht es so aus dass ich mich nur zwischen Pest und Cholera (sprich, entweder sich von ihr fertig machen lassen, oder nicht mit ihr reden oder sogar streiten) entscheiden kann und ich finde beide Varianten im Moment nicht so prickelnd! Ich will auch noch mal klar stellen, dass ich sie nicht niedermachen möchte, ich will einfach nur einen Weg aus der Situation finden, denn ich bin damit absolut überfordert!

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an0N_1189750099z
05.02.15 um 12:38
In Antwort auf keiko_12235513

Das stimmt schon
Die Sache ist halt die, dass wenn du Quantenphysik nicht verstehst, das keinen Einfluß auf andere Menschen hat! Ich kann mich jetzt schon eher mit dem Gedanken anfreunden dass es tatsächlich unbewusst ist, zumindest bis zu einem Gewissen Grad, und das hat auf jeden Fall Einfluß darauf wie ich mit der Situation weiterhin umgehe. Denn bisher war ich der Meinung dass es einfach Bösartigkeit ist, und habe mich schon auf Krieg eingestellt! Und mit dem Satz dass das andere auch geschafft haben, meine ich, dass die Schicksalsschläge die sie durch machen musste, keine Entschuldigung sind sich so zu verhalten! Es gibt Dinge die dir widerfahren können, die dich so massiv prägen, dass man verstehen kann wenn es einen aus der Bahn haut, aber bei ihr ist es das normale Leben, und das ist nun mal manchmal hart! Ich versuche einen Weg zu finden, wie ich mit der Situation umgehen kann, denn ich arbeite gern in meinem Betrieb, verstehe mich auch mit allen anderen, und zwar sehr gut! Aber ich bin mit meinem Latein am Ende, ich wüsste gerne wie ich diese Situation am besten löse, damit alle am Ende zufrieden sind, auch meine Kollegin, aber im Moment sieht es so aus dass ich mich nur zwischen Pest und Cholera (sprich, entweder sich von ihr fertig machen lassen, oder nicht mit ihr reden oder sogar streiten) entscheiden kann und ich finde beide Varianten im Moment nicht so prickelnd! Ich will auch noch mal klar stellen, dass ich sie nicht niedermachen möchte, ich will einfach nur einen Weg aus der Situation finden, denn ich bin damit absolut überfordert!

Das "normale Leben", ja...
zum "normalen Leben" gehört auch, dass es Situationen / Probleme, (gerade im zwischenmenschlichen Bereich) gibt, für die gar keine super tolle Lösung existiert.

Für diesen Fall fällt mir zumindest keine ein. Du kannst nicht ihre Probleme lösen. Ob sie jetzt dran schuld ist oder nicht, ob sie es bewusst macht oder nicht, ob es leicht ist, das zu ändern oder nicht - das kann sie grundsätzlich nur selbst - also kannst Du auch die Folgen dieser Probleme nicht lösen. Sackgasse. So einfach. Du kannst nur entscheiden, wie Du für Dich damit umgehst und umgehen willst. Und dafür kann es keine optimale Lösung geben, weil Du an dem Problem an sich nichts ändern kannst. Da bleibt m.E. für Dich nur: auf Distanz gehen und ev. noch einmal Eure Cheffin darauf ansprechen, dass das unbewusst oder nicht, bei allem Verständnis so dem Betriebsklima massiv schadet - da ist es die Pflicht und Aufgabe der Cheffin, sich hier um eine Lösung zu kümmern. Wenn diese die Aufgabe nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will oder das anders sieht, was den Schaden für das Betriebsklima und damit für das Unternehmen betrifft - dann ist das auch eine Sackgasse.

Ja, stimmt, es hat keine Auswirkungen auf andere Menschen, wenn man nicht über Quantenphysik fachsimpeln kann - ausser man konstruiert jetzt einen ziemlich speziellen Fall an den Haaren herbei.
Aber damit, dass etwas, worin andere nicht den Hauch eines Problems erkennen können, für manche Menschen dennoch irgendwo zwischen unglaublich schwer und unmöglich liegen kann (gerade auf psych. Ebene, auf physischer Ebene kapiert das wenigstens noch jeder, auf psychischer Ebene fast keiner) kenne ich mich leider hervorragend aus. Viel, viel besser als ich möchte.
However, die Schlussfolgerung, dass keiner das Recht hat, dass andere darunter leiden, auch wenn es (bei mir wie bei Deiner Kollegin *wahrscheinlich* auch) Erkrankungen sind, ist natürlich völlig korrekt und gilt für mich und Deine Kollegin und für alle anderen Betroffenen.

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keiko_12235513
05.02.15 um 13:06
In Antwort auf an0N_1189750099z

Das "normale Leben", ja...
zum "normalen Leben" gehört auch, dass es Situationen / Probleme, (gerade im zwischenmenschlichen Bereich) gibt, für die gar keine super tolle Lösung existiert.

Für diesen Fall fällt mir zumindest keine ein. Du kannst nicht ihre Probleme lösen. Ob sie jetzt dran schuld ist oder nicht, ob sie es bewusst macht oder nicht, ob es leicht ist, das zu ändern oder nicht - das kann sie grundsätzlich nur selbst - also kannst Du auch die Folgen dieser Probleme nicht lösen. Sackgasse. So einfach. Du kannst nur entscheiden, wie Du für Dich damit umgehst und umgehen willst. Und dafür kann es keine optimale Lösung geben, weil Du an dem Problem an sich nichts ändern kannst. Da bleibt m.E. für Dich nur: auf Distanz gehen und ev. noch einmal Eure Cheffin darauf ansprechen, dass das unbewusst oder nicht, bei allem Verständnis so dem Betriebsklima massiv schadet - da ist es die Pflicht und Aufgabe der Cheffin, sich hier um eine Lösung zu kümmern. Wenn diese die Aufgabe nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will oder das anders sieht, was den Schaden für das Betriebsklima und damit für das Unternehmen betrifft - dann ist das auch eine Sackgasse.

Ja, stimmt, es hat keine Auswirkungen auf andere Menschen, wenn man nicht über Quantenphysik fachsimpeln kann - ausser man konstruiert jetzt einen ziemlich speziellen Fall an den Haaren herbei.
Aber damit, dass etwas, worin andere nicht den Hauch eines Problems erkennen können, für manche Menschen dennoch irgendwo zwischen unglaublich schwer und unmöglich liegen kann (gerade auf psych. Ebene, auf physischer Ebene kapiert das wenigstens noch jeder, auf psychischer Ebene fast keiner) kenne ich mich leider hervorragend aus. Viel, viel besser als ich möchte.
However, die Schlussfolgerung, dass keiner das Recht hat, dass andere darunter leiden, auch wenn es (bei mir wie bei Deiner Kollegin *wahrscheinlich* auch) Erkrankungen sind, ist natürlich völlig korrekt und gilt für mich und Deine Kollegin und für alle anderen Betroffenen.


ich muss vielleicht etwas entspannter an die Sache rangehen, auf jeden Fall werde ich die Distanz halten müssen, sonst kommt es immer weiter zu Streitereien und das kann so nicht sein! Den Weg zum Chef ob alleine oder mit anderen Kollegen möchte ich ( noch ) nicht gehen, meine Vorgesetzte muss sie sich mal zur Brust nehmen, sie hat im Moment als einzige noch einen halbwegs guten Umgang mit ihr

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K
keiko_12235513
05.02.15 um 13:25

?
Ich suche eine Lösung für meine Situation und versuche ihr Verhalten zu verstehen! Der gesamte Betrieb stöhnt unter ihr! Ich arbeite seit zwei Jahren dort und es war von anfang an so! Und so wie ich dich verstehe haben ich und meine Kollegen uns gefälligst gefallen zu lassen wenn sie uns schikaniert, sonst sind wir Egoisten??? Wie bist du denn drauf? Ich finde ihr Mann ist vor vier Jahren gestorben, wenn sie damit nicht klar kommt, was man nach vollziehen kann, dann muss sie sich Hilfe holen! Es ist nicht die Aufgabe der Kollegen ihre Probleme zu lösen, das ist gar nicht möglich! Man muss Verständnis zeigen für verzweifelte Lagen eines Menschen, aber das hat Grenzen! Und die sind bei mir erreicht wenn man Mitmenschen tyrannisiert auf Grund der eigenen Verbitterung! Ich bin nicht die einzige im Betrieb die am abend weinend zu Hause saß, weil die Situation teilweise unerträglicht ist.
Ich rede nicht davon, dass sie manchmal traurig ist oder ihre volle Leistung wegen privater Probleme nicht bringen kann, ich rede über Schikane gegenüber Arbeitskollegen!?!?!

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atieno_12907020
05.02.15 um 13:27

Nicht so hektisch
Es hat nichts mit Egoismus zu tun,vom anderen zu erwarten dass er sich nicht wie ein A***** verhält. Die Kollegin kann ihre Problem angemessen zum Ausdruck bringen,scheint hier aber eher ihre Launen an den Kollegen auszulassen.Ergo ist der Egoismus auf ihrer Seite zu finden.
Ich meine, nur weil zB Papa ne schlechte KIndheit hatte und auf der Arbeit super viel Stress ist es nicht ok, dass er daheim Frau und Kind zusammen schreit..oder weiteres.Der andere ist NIE der Spielplatz deiner Launen

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A
atieno_12907020
05.02.15 um 13:54

Erst sicher sein verstanden zu haben
Ich habe nie gesagt,dass es das GLEICHE ist, lediglich dass an solchen Sachen klar wird wie wichtig der richtige Umgang mit den eigenen Gefühlen ist. EIGENE Umgang btw,dh. es liegt erstmal in der Verantwortung der Kollegin sich a)nicht so zu benehmen b) sich für sich Hilfe zu suchen bzw mal auf ein Gespräch einzugehen.
Und was du Gefühle nennst sind im Grund Emotionen.Das geht bis in deine Neurobiologie.

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keiko_12235513
05.02.15 um 14:00

Du hast das Problem nicht verstanden
Vielleicht habe ich auch nicht die Heftigkeit des Problems richtig dargestellt! Eine meiner Arbeitskollegen hat wegen einer Lügengeschichte die sie erzählt hat fast eine Abmahnung bekommen! Wurde dann alles nur als riesengroßes Missverständnis von ihr dargestellt, aber es war einfach nur mies! Für dich scheint Verständnis die Generallösung für alles zu sein, aber wie wärs mal damit: Versuche mal zu verstehen wie es für uns ist, das alles zu ertragen!?!? Und es ist nun mal so dass man auf der Arbeit Leistung bringen muss, dafür wird man schließlich bezahlt, wenn du Hilfe brauchst muss du wo anders hin! Es steht einem ein gewisses Maß an Verständnis zu, aber das darf man nicht ausnutzen! Vor allem weil bei den Problemen anderer ist sie gnadenlos in ihrem Urteil, alles unwichtig, egal um was es geht, und das ist nicht fair!

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A
atieno_12907020
05.02.15 um 14:20

Ihr solltet zusammen vorgehen
Du alleine kannst da nicht viel machen,wird sich kaum vermeiden lassen weitere deiner Kollegen ins Boot zu holen.Brainstorming betreiben.

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

K
keiko_12235513
05.02.15 um 14:22

Nein verstehst du falsch
Meine Kollegin hat FAST eine Abmahnung bekommen, der ganze Mist ist ja raus gekommen und mein Chef steht in der Sache nicht zu ihr, das Verhältnis ist seitdem schwer angeschlagen, und ich sage auch nicht dass sie Verständnis braucht sondern dass sie alle schikaniert und das Verständnis das man ihr anfangs entgegen gebracht hat absolut missbraucht hat mit ihrer Art wie sie ihre Kollegen behandelt! Ich versuche einen Weg für mich da raus zu finden, denn ihre Schikane zermürbt mich, ich brauche meine Nerven für meine Kinder, die wollen nämlich keine heulende Mama zu hause sehen! Verständlich oder?

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an0N_1189750099z
05.02.15 um 14:34

Das sehe ich nicht so...
... nein, es ist tatsächlich nicht die Aufgabe von anderen, die Folgen der eigenen Probleme zu ertragen. Rücksicht ist da keinesfalls Pflicht noch heheres Ziel - ausser kurzfristig oder sehr punktuell - und selbst da würde ich es niemandem übel nehmen, der es nicht tut.

Ich stimme uneingeschränkt zu, dass dieses "andere haben es auch geschafft" der absolute *** ist.
Aber dennoch, wenn sich jemand nicht sozial kompatibel benehmen kann und / oder will, dann ist die logische Konsequenz die Distanz.

Und das sage ich als jemand, der ebenfalls (auf Grund psych. Krankheiten) nicht gesellschaftsfähig wäre, wenn ich da nicht ständig daran arbeiten würde.
Ich weiss viel, viel, viel zu gut, was für eine (pardon) sch*** Monsteraufgabe es ist, die Folgen für die Umwelt abzufangen und dass sich das keiner wirklich vorstellen kann, der diese Probleme - angefangen damit, sich dessen überhaupt bewusst zu werden - nicht kennt.
Diskussionslos klar.

Aber deswegen kann ich noch lange nicht erwarten, dass andere den Elefanten im Porzellanladen, den Menschen, der andere häufig vor den Kopf stösst und / oder verletzt und / oder beleidigt - und sei es völlig unbeabsichtigt - "lieb haben", weil der / die nichts dafür kann, weil er / sie ist ja krank ^^
Was geht sind einzelne Punkte - z.B.: wenn in unserer Firma ein grosses internes Meeting ist, sitze ich nicht im Raum, sondern stehe in der offenen Tür, weil mir so viele Menschen in einem Raum einfach massiv unangenehm sind (bei einem externen Meeting muss ich halt durch) - das passt schon so. Aber dass ich ständig irgendwem vor's Schienbein trete, das muss keiner tolerieren. Ganz bestimmt nicht. Und auch keine Rücksicht nehmen. Nein.
Wenn ich in einer Gruppe sein möchte, muss ich dafür sorgen, dass die anderen auch mit mir klar kommen - und mit mir klar kommen wollen.
Das ist nicht immer und in jedem Falle möglich - nun, dann geht es eben nicht. Auch mit einem gesunden Menschen kommt nicht JEDER klar, bei Kranken sind es einige mehr, wo es nicht geht - aber grundsätzlich ist es meine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich auch jemand in meiner Nähe aufhalten *möchte* und nicht die Axt im Walde zu spielen.
Dass das nicht jeder schafft, weiss ich auch und sehr genau. Was es kostet, das zu tun, auch. Aber das nimmt mich nicht aus meiner Verantwortung.

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A
atieno_12907020
05.02.15 um 14:35

Danke
Made my day ^^
Respekt bekommste fürs respektieren.
Und nicht weil du mich sonst ganz viel richtig fies beleidigst.

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K
keiko_12235513
05.02.15 um 14:51
In Antwort auf an0N_1189750099z

Das sehe ich nicht so...
... nein, es ist tatsächlich nicht die Aufgabe von anderen, die Folgen der eigenen Probleme zu ertragen. Rücksicht ist da keinesfalls Pflicht noch heheres Ziel - ausser kurzfristig oder sehr punktuell - und selbst da würde ich es niemandem übel nehmen, der es nicht tut.

Ich stimme uneingeschränkt zu, dass dieses "andere haben es auch geschafft" der absolute *** ist.
Aber dennoch, wenn sich jemand nicht sozial kompatibel benehmen kann und / oder will, dann ist die logische Konsequenz die Distanz.

Und das sage ich als jemand, der ebenfalls (auf Grund psych. Krankheiten) nicht gesellschaftsfähig wäre, wenn ich da nicht ständig daran arbeiten würde.
Ich weiss viel, viel, viel zu gut, was für eine (pardon) sch*** Monsteraufgabe es ist, die Folgen für die Umwelt abzufangen und dass sich das keiner wirklich vorstellen kann, der diese Probleme - angefangen damit, sich dessen überhaupt bewusst zu werden - nicht kennt.
Diskussionslos klar.

Aber deswegen kann ich noch lange nicht erwarten, dass andere den Elefanten im Porzellanladen, den Menschen, der andere häufig vor den Kopf stösst und / oder verletzt und / oder beleidigt - und sei es völlig unbeabsichtigt - "lieb haben", weil der / die nichts dafür kann, weil er / sie ist ja krank ^^
Was geht sind einzelne Punkte - z.B.: wenn in unserer Firma ein grosses internes Meeting ist, sitze ich nicht im Raum, sondern stehe in der offenen Tür, weil mir so viele Menschen in einem Raum einfach massiv unangenehm sind (bei einem externen Meeting muss ich halt durch) - das passt schon so. Aber dass ich ständig irgendwem vor's Schienbein trete, das muss keiner tolerieren. Ganz bestimmt nicht. Und auch keine Rücksicht nehmen. Nein.
Wenn ich in einer Gruppe sein möchte, muss ich dafür sorgen, dass die anderen auch mit mir klar kommen - und mit mir klar kommen wollen.
Das ist nicht immer und in jedem Falle möglich - nun, dann geht es eben nicht. Auch mit einem gesunden Menschen kommt nicht JEDER klar, bei Kranken sind es einige mehr, wo es nicht geht - aber grundsätzlich ist es meine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich auch jemand in meiner Nähe aufhalten *möchte* und nicht die Axt im Walde zu spielen.
Dass das nicht jeder schafft, weiss ich auch und sehr genau. Was es kostet, das zu tun, auch. Aber das nimmt mich nicht aus meiner Verantwortung.

Wie kam das bei dir genau?
Wo kam der Punkt für dich, oder was war der Auslöser dass dir deine Situation bewusst wurde? Es hört sich immer noch nach einem Kampf an, aber du scheinst auf einem Weg zu sein der ins positive geht! Ich frage weil ich anfange zu denken, dass eventuell eine psychische Erkrankung bei ihr dahinter steckt, in welcher Form auch immer! Vielleicht habe ich es auch nicht korrekt ausgedrückt, aber es ist offensichtlich dass da was im Ungleichgewicht bei ihr ist, und ich suche nur den richtigen weg

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keiko_12235513
05.02.15 um 15:11
In Antwort auf atieno_12907020

Ihr solltet zusammen vorgehen
Du alleine kannst da nicht viel machen,wird sich kaum vermeiden lassen weitere deiner Kollegen ins Boot zu holen.Brainstorming betreiben.

Es wird wohl leider darauf hinaus laufen
Wobei mir die Diskussion hier schon geholfen hat, ich muss mich da vorsichtig rantasten. Eventuell stimmt etwas nicht bei ihr in der Wahrnehmung oder was auch immer und mit so einem Menschen muss man anders umgehen als mit jemanden der aus purer Boshaftigkeit handelt! Karina46552 kann ich in ihrem Standpunkt absolut nicht zustimmen, Verständnis kann nicht grenzenlos sein, und man kann sie nicht immer und überall wie selbstverständlich einfordern! Außerdem bin ich kein Egoist nur weil ich die Schikane meiner Kollegin nicht hinnehmen möchte! Es muss auch zwischen privatem und beruflichen Bereich unterschieden werden! Wenn sie ihre privaten Probleme so sehr belasten, muss sie sich eine Auszeit nehmen, oder zumindest Hilfe! Dafür hätte sie dann mein vollstes Verständnis, aber nicht für das was gerade abgeht

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A
an0N_1189750099z
05.02.15 um 15:16
In Antwort auf keiko_12235513

Wie kam das bei dir genau?
Wo kam der Punkt für dich, oder was war der Auslöser dass dir deine Situation bewusst wurde? Es hört sich immer noch nach einem Kampf an, aber du scheinst auf einem Weg zu sein der ins positive geht! Ich frage weil ich anfange zu denken, dass eventuell eine psychische Erkrankung bei ihr dahinter steckt, in welcher Form auch immer! Vielleicht habe ich es auch nicht korrekt ausgedrückt, aber es ist offensichtlich dass da was im Ungleichgewicht bei ihr ist, und ich suche nur den richtigen weg

Ich werde den Teil mit dem "Kampf" vielleicht auch nie verlassen
es ist seit so fast 20 Jahren ein ständiger Kampf und ich sehe kein Ende.

Aber ich bin in einer inzwischen schon ganz laaaaaaangen Beziehung, wir haben einen Sohn, ich habe Bekannte und Freunde die mich mögen und gern ihre Zeit mit mir verbringen werden - aber natürlich auch Menschen, die nie Bekannte / Freunde geworden sind, weil sie mich nicht mögen. Ich bin bei den Kollegen anerkannt und geachtet und es gibt keinen, der wirklich starke Probleme mit mir hat, auch wenn mich natürlich nicht jeder total toll findet - normal
Das alles wäre ohne den ständigen Kampf eben nicht möglich. Nun, das ist der Preis, den habe ich mir nicht ausgesucht und den würde ich mir auch nie freiwillig aussuchen, aber es ist eben so. Shit happenz.

Wie ich darauf gekommen bin? Nun, auf 2 Wegen:
1) es wurde mir gesagt - war nicht ganz easy, da Selbstwahrnehmung (die schrie: NEIN, DU BIST GANZ SICHER KEIN @RSCHLOCH!!! - ich meine, wer sieht sich schon selbst so Die natürliche Reaktion ist bei jedem Menschen - wahr oder nicht, krank oder gesund erst einmal Zurückweisung der Unterstellung und über diesen Schatten muss man springen... ) und Fremdwahrnehmung in Einklang zu bringen - das ist es teilweise heute noch nicht, auch wenn ich inzwischen wesentlich besser in Übung bin
2) ich erhielt eine Diagnose und habe mich über die Krankheit informiert. - Um es gesagt zu haben: Spannungen / Probleme / massive Probleme im sozialen Umfeld treten bei sehr, sehr vielen psych. Krankheiten auf, auch bei chronischen körperlichen Krankheiten ist das nicht selten. Bei psych. aber häufiger, insbesondere weil im sozialen Bereich eine teils gewaltige Verzerrung der eigenen Wahrnehmung fast immer mit reinspielt.

Ja, ich würde auch vermuten, dass bei ihr eine psych. Erkrankung dahinter steckt (soweit ich mir als Laie und auf Basis von dem bißchen Beschreibung eine Meinung erlauben kann - urteilen kann ich sicher nicht, nur etwas vermuten) - und das kann tatsächlich eine Folge der Ereignisse in ihrem Leben sein - oder es war schon vorher latent da und ist dadurch akut geworden - oder ich irre mich natürlich. Aber im Grunde egal, das macht für sie einen Unterschied - für Dich eher nicht und für mich schon gar nicht, von daher ist die Spekulation eigentlich müssig.

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atieno_12907020
05.02.15 um 15:22
In Antwort auf keiko_12235513

Es wird wohl leider darauf hinaus laufen
Wobei mir die Diskussion hier schon geholfen hat, ich muss mich da vorsichtig rantasten. Eventuell stimmt etwas nicht bei ihr in der Wahrnehmung oder was auch immer und mit so einem Menschen muss man anders umgehen als mit jemanden der aus purer Boshaftigkeit handelt! Karina46552 kann ich in ihrem Standpunkt absolut nicht zustimmen, Verständnis kann nicht grenzenlos sein, und man kann sie nicht immer und überall wie selbstverständlich einfordern! Außerdem bin ich kein Egoist nur weil ich die Schikane meiner Kollegin nicht hinnehmen möchte! Es muss auch zwischen privatem und beruflichen Bereich unterschieden werden! Wenn sie ihre privaten Probleme so sehr belasten, muss sie sich eine Auszeit nehmen, oder zumindest Hilfe! Dafür hätte sie dann mein vollstes Verständnis, aber nicht für das was gerade abgeht

Si
Ganz deiner Meinung. Allein die Tatsache, dass du dich fragst wie du ihr/euch angemessen helfen kannst ist ein Gegenbelg für die Ego-These. Naja,ich hoffe,dass du es zusammen mit anderen schaffst.Für sowas lohnt sich immer ein gutes Netzwerk.Am besten im eigenen Betrieb.

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keiko_12235513
05.02.15 um 15:22

Ich möchte die Situation erst mal richtig verstehen
Ich will ihr nichts schlechtes, ich will/ wir wollen einfach nicht mehr unter dieser Situation leiden. Ich möchte mir nicht Vorwürfe machen, dass ich einen Menschen der psychologische Hilfe bräuchte einfach heraus geekelt habe oder was auch immer! Ich habe kein Verständnis mehr für sie aber ich möchte verstehen warum die Situation so ist! Es ist verdammt schwer für mich gerade, glaube mir, ich habe schon einige schlaflose Nächte hinter mir! Und da geht echt auch ein Stück Lebensfreude verloren und deshalb bin ich an dem Punkt dass ich etwas ändern möchte, aber ich will es richtig machen! Es ist nicht einfach......

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keiko_12235513
05.02.15 um 15:37
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ich werde den Teil mit dem "Kampf" vielleicht auch nie verlassen
es ist seit so fast 20 Jahren ein ständiger Kampf und ich sehe kein Ende.

Aber ich bin in einer inzwischen schon ganz laaaaaaangen Beziehung, wir haben einen Sohn, ich habe Bekannte und Freunde die mich mögen und gern ihre Zeit mit mir verbringen werden - aber natürlich auch Menschen, die nie Bekannte / Freunde geworden sind, weil sie mich nicht mögen. Ich bin bei den Kollegen anerkannt und geachtet und es gibt keinen, der wirklich starke Probleme mit mir hat, auch wenn mich natürlich nicht jeder total toll findet - normal
Das alles wäre ohne den ständigen Kampf eben nicht möglich. Nun, das ist der Preis, den habe ich mir nicht ausgesucht und den würde ich mir auch nie freiwillig aussuchen, aber es ist eben so. Shit happenz.

Wie ich darauf gekommen bin? Nun, auf 2 Wegen:
1) es wurde mir gesagt - war nicht ganz easy, da Selbstwahrnehmung (die schrie: NEIN, DU BIST GANZ SICHER KEIN @RSCHLOCH!!! - ich meine, wer sieht sich schon selbst so Die natürliche Reaktion ist bei jedem Menschen - wahr oder nicht, krank oder gesund erst einmal Zurückweisung der Unterstellung und über diesen Schatten muss man springen... ) und Fremdwahrnehmung in Einklang zu bringen - das ist es teilweise heute noch nicht, auch wenn ich inzwischen wesentlich besser in Übung bin
2) ich erhielt eine Diagnose und habe mich über die Krankheit informiert. - Um es gesagt zu haben: Spannungen / Probleme / massive Probleme im sozialen Umfeld treten bei sehr, sehr vielen psych. Krankheiten auf, auch bei chronischen körperlichen Krankheiten ist das nicht selten. Bei psych. aber häufiger, insbesondere weil im sozialen Bereich eine teils gewaltige Verzerrung der eigenen Wahrnehmung fast immer mit reinspielt.

Ja, ich würde auch vermuten, dass bei ihr eine psych. Erkrankung dahinter steckt (soweit ich mir als Laie und auf Basis von dem bißchen Beschreibung eine Meinung erlauben kann - urteilen kann ich sicher nicht, nur etwas vermuten) - und das kann tatsächlich eine Folge der Ereignisse in ihrem Leben sein - oder es war schon vorher latent da und ist dadurch akut geworden - oder ich irre mich natürlich. Aber im Grunde egal, das macht für sie einen Unterschied - für Dich eher nicht und für mich schon gar nicht, von daher ist die Spekulation eigentlich müssig.

Doch es ist schon ein Unterschied
Natürlich nicht für dich, aber für mich ganz gewaltig! Ich habe ihr mittlerweile Boshaftigkeit unterstellt, davon bin ich etwas weg, ich muss mir etwas Zeit lassen und mir die Situation richtig bewusst machen. Aber es ist für mich ein großer Unterschied ob ich mich gegen einen bösen oder kranken Menschen wehre. Ich möchte mich richtig verhalten, und mir später keine Vorwürfe machen, aber dass es so nicht für mich weiter geht ist klar, denn ich leide im Moment sehr darunter!

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keiko_12235513
05.02.15 um 17:27

Es ist schwer zu schildern
Das mit der beinahe Abmahnung war natürlich ein Höhepunkt, meistens ist es wenn unsere Vorgesetzte nicht da ist und auch nicht der Chef, dann fährt sie einen wegen absoluten Kleinigkeiten an, mich zum Beispiel weil ich keinen Kulli in meiner Arbeitsschürze hatte, obwohl bei uns überall welche sind. Sie hat mich in der Situation gefragt ob ich in meiner Ausbildung nicht aufgepasst hatte, und ich das ja wohl wissen müsste! Vor allem in einem absolut scharfen Ton! Ich bin schon seit 12 Jahren ausgelernt, und es ist einfach echt kränkend sich so zu äußern.Sie hat dann innerhalb kürzester Zeit eine unverschämte Art, ohne dass es dafür einen für uns erkennbaren Auslöser gibt. Meine Vorgesetzte hat diese Situation mitbekommen, meinte dass ihr Verhalten total daneben war und sie auch manchmal keinen Kulli in der Tasche hätte, liegen ja über all welche! Es kann wegen absoluten Kleinigkeiten zu wirklich unangenehmen Situationen kommen, weil einfach alles ein Auslöser sein kann! Man selbst versucht sich dann zu sagen, dass man wegen solchen Kleinigkeiten keinen großen Streit anfangen soll, aber sie selbst nutzt jede noch so kleine Möglichkeit einen dann fertig zu machen. Das hat mich echt zur Verzweiflung getrieben, deshalb habe ich jetzt auch mal die Meinung von anderen hören wollen, weil ich kann die Situation nicht mehr so weiter hinnehmen

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keiko_12235513
05.02.15 um 18:10

Das war nur eine Situation von vielen
Sie ist mir nicht direkt übergestellt, aber ich bin nur halbtags da und sie ganztags, deshalb ist sie über vieles besser informiert. Außerdem hofft sie dass wenn meine Vorgesetzte in Rente geht, sie dann ihre Position einnehmen kann!
Es sind diese ständigen Sticheleien wegen nichts, bis man geblickt hat was überhaupt abgeht, da ist sie schon wieder weg! Es ist nicht so dass die Situationen sich langsam hochschaukeln und man sich wappnen kann. Und wenn das über einen langen Zeitraum ist, dann macht einen das echt fertig, es hört sich so lächerlich an wenn man die Situationen einzeln schildert, habe schon oft gehört, einfach drüber lachen, musst du halt drüber stehen, oder mein absoluter "Lieblingsspruch" : Der klügere gibt nach! Es ist einfach das gesamte das mich zermürbt, nicht die einzelnen Situationen

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an0N_1189750099z
05.02.15 um 19:07
In Antwort auf keiko_12235513

Doch es ist schon ein Unterschied
Natürlich nicht für dich, aber für mich ganz gewaltig! Ich habe ihr mittlerweile Boshaftigkeit unterstellt, davon bin ich etwas weg, ich muss mir etwas Zeit lassen und mir die Situation richtig bewusst machen. Aber es ist für mich ein großer Unterschied ob ich mich gegen einen bösen oder kranken Menschen wehre. Ich möchte mich richtig verhalten, und mir später keine Vorwürfe machen, aber dass es so nicht für mich weiter geht ist klar, denn ich leide im Moment sehr darunter!

Ich weiss
mir wurde auch schon oft genug Boshaftigkeit unterstellt, ich kenne das. Tut meistens weh. Noch viel, viel, viel öfter lese ich es zu meinem Krankheitsbild im Internet. Nun, es ist von aussen schwer zu unterscheiden, das weiss ich auch.Das einzige, was ich machen kann ist: versuchen zu erklären. Beiden Seiten. Aber im Grunde ist das noch nicht mal ein Tropfen auf den heissen Stein.

Der Punkt ist und bleibt aber, dass Du Dich vor den Folgen schützen musst, die es für Dich hat. Persönlich vor allem, nicht primär beruflich.
Da gibt es m.E. nur 3 Möglichkeiten: sie darauf ansprechen oder Distanz wahren. Darauf ansprechen kann funktionieren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Du einfach nur mit Anlauf in eine Abwehhaltung läufst, ist riesig. Du bist dafür (pardon) nicht ausgebildet nehme ich an. Machst Du das zusammen (oder nacheinander) mit anderen Kollegen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das als "hinter meinem Rücken gegen mich verschworen" ankommt.
Bleibt für mich nur noch., dass Eure Chefin versucht, das zu klären - wäre auch ihre Aufgabe - und ihre Pflicht. Und genau daran würde ich (etwas denzenter) auch appellieren.

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an0N_1189750099z
06.02.15 um 8:34

?
"und 10 kommentieren noch dagegen"
Na da war ich ja wohl eine von den 10 ^^

Soll heissen: wenn ich der Meinung bin, dass Du da nicht Recht hast, habe ich Bittschön die Klappe zu halten? Ähm, nein, das ist ein Diskussionsforum, da hat jeder das Recht, seine Meinung nicht nur zum Startbeitrag, sondern auch zu anderen Beiträgen im Thread zu schreiben - und von diesem Recht werde ich auch weiterhin Gebrauch machen.

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K
kalle_12503642
16.02.15 um 13:25

Hmmm schön hinterlistig die olle..
aber was hältst du denn davon wenn du dich mit deinen kollegen/innen die auch von ihr schickaniert werden zusammen tust und ihr gemeinsam zur geschäftsleitung geht? Wenn ihr gemeinsam die Situation schildert und sagt dass ihr unter diesen Bedingungen nicht mehr gerne dort arbeitet bzw auch einfach eure Teamfähigkeit und Motivation nachlässt, vielleicht könnte das die Geschäftsleitung dazu bewegen mal mit der Dame zu reden...oder sie in ihre grenzen zu weisen. Auch wenn sie auf den Posten eurer Vorgesetzten aus ist, heisst das nicht dass sie jetzt schon irgendwas zu sagen hat, egal ob vollzeit oder teilzeit.

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keiko_12235513
16.02.15 um 13:41
In Antwort auf kalle_12503642

Hmmm schön hinterlistig die olle..
aber was hältst du denn davon wenn du dich mit deinen kollegen/innen die auch von ihr schickaniert werden zusammen tust und ihr gemeinsam zur geschäftsleitung geht? Wenn ihr gemeinsam die Situation schildert und sagt dass ihr unter diesen Bedingungen nicht mehr gerne dort arbeitet bzw auch einfach eure Teamfähigkeit und Motivation nachlässt, vielleicht könnte das die Geschäftsleitung dazu bewegen mal mit der Dame zu reden...oder sie in ihre grenzen zu weisen. Auch wenn sie auf den Posten eurer Vorgesetzten aus ist, heisst das nicht dass sie jetzt schon irgendwas zu sagen hat, egal ob vollzeit oder teilzeit.

Ich taste mich da schon langsam ran
Allerdings will ich nicht dass ich am Ende der Depp bin, das kann nämlich ganz schnell passieren, im Moment ist die Situation so, dass ich ausschließlich berufliches mit ihr bespreche. Gut Ding braucht Weile

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