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Kann es sein, dass es keine Tabletten gibt, die gegen die Panikattacken helfen?

16. Januar 2008 um 20:06 Letzte Antwort: 21. Januar 2008 um 14:39

Es ist doch eigentlich so, dass man diese innere unruhe wohl annehmen muss und sich nur selber helfen kann. keine tabletten, kein Arzt... was denkt ihr? man schlägt sich die ganze zeit damit rum, aber man muss es wohl annehmen und das beste draus machen oder?

lg

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16. Januar 2008 um 20:22

DA HAST DU RECHT!
Hallo katkat!

da hast du recht! Beispiel heute. Ich ging von meiner Mutter nach Hause und unterwegs wurden meine Beine Pudding und mir wurde schwindelig und natürlich eine große Briese Todesangst dabei. Ich bin tapfer weitergegangen und habe immer mein Ziel vor Augen geführt bald zu Hause zu sein. Und sehe da ich bin lebend angekommen. Ich bekomme auch nur leichte Tabletten die nur für den Notfall helfen sollen. Ansonsten ist mein hausarzt deiner Meinung. Nur wenn ich es zulassen lerne ich damit umzugehen. tausend mal gestorben und lebe immer noch. Wie schon Wolle singt DAS STEHEN WIR DURCH EIN LEBEN LANG!

Lg Dana

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16. Januar 2008 um 23:39

????
Wie bitte? Also davon halte ich mal gar nichts!

Ich hatte vor 1 1/2 Jahren eine Angststörung und habe sie mit Anxiolytika und Antidepressiva sehr effektiv und schnell bekämft.
Die Aussagen die ihr macht, solltet ihr eigentlich nur treffen, wenn ihr alle Möglichkeiten ausgeschöpft habt.
Ich meine, lasst euch doch mal an einen Psychiater o.ä. überweisen. Hausärzte verschreiben idR eher ungerne gescheite Medikamente und können euch ansonsten auch nur bedingt weiterhelfen.

Ich habe sehr positive Erfahrungen damit gemacht und empfehle jedem, diesen Schritt zu gehen. Allerdings müssen wir uns auch im klaren sein, dass niemand Wunder vollbringen kann. Soll heißen, dass es lange dauern kann, bis sich die ersten Erfolge zeigen. Außerdem hinterlässt eine Krankheit ihre Spuren. Man kann sie zwar heilen, hat aber in dieser Beziehung seine Schwächen.

Fazit: Ja, man muss schauen, selber damit klar zu kommen. Aber Ärzte und Medikamente können einem erhebliche Unterstützung bieten.

lg Thor

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17. Januar 2008 um 0:00
In Antwort auf vasile_11842593

????
Wie bitte? Also davon halte ich mal gar nichts!

Ich hatte vor 1 1/2 Jahren eine Angststörung und habe sie mit Anxiolytika und Antidepressiva sehr effektiv und schnell bekämft.
Die Aussagen die ihr macht, solltet ihr eigentlich nur treffen, wenn ihr alle Möglichkeiten ausgeschöpft habt.
Ich meine, lasst euch doch mal an einen Psychiater o.ä. überweisen. Hausärzte verschreiben idR eher ungerne gescheite Medikamente und können euch ansonsten auch nur bedingt weiterhelfen.

Ich habe sehr positive Erfahrungen damit gemacht und empfehle jedem, diesen Schritt zu gehen. Allerdings müssen wir uns auch im klaren sein, dass niemand Wunder vollbringen kann. Soll heißen, dass es lange dauern kann, bis sich die ersten Erfolge zeigen. Außerdem hinterlässt eine Krankheit ihre Spuren. Man kann sie zwar heilen, hat aber in dieser Beziehung seine Schwächen.

Fazit: Ja, man muss schauen, selber damit klar zu kommen. Aber Ärzte und Medikamente können einem erhebliche Unterstützung bieten.

lg Thor

Thor, ich stimme dir zu
Zum Beispiel gibt es verschiedene Antidepressiva. Am besten man findet mit einem Psychiater raus welches Antidepressivum am geeignetsten ist.
Dann gibt es die Verhaltenstherapie.
Und für ganz harte Zeiten gibt es Medikamente die man kurzzeitig einnehmen kann, also praktisch für den Notfall. Sowas darf aber nur kurzzeitig und unter ärztlicher Betreuung eingenommen werden.


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18. Januar 2008 um 10:45

Nein, denke das ist falsch,
Leide schon lange an dei Panikstörung, an Angepisoden, der ganze umfang halt. Habe nie was von Tabletten gehalten, dachte das dadurch die Symptome schlimmer werden.
Meine Psychologin, Ärztin hat lange Zeit auf mich eingewirkt, bis ich diese "TREVILOR" entlich genommen habe.
Und siehe da, es wurde besser, hat bei mir 3Wochen gedauert, doch bin froh, das ich ihr vertraut habe. Wenn ich schreiben würde, alles ist weg, dann würde ich lügen, aber die Angstzustände sind nicht mehr so heftig, haben an Gewalt verloren.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen Mut machen. Ich habe es jetzt Kompieniert, medikamentös und die psychologische Gesprächstherapie.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Vertrauen zu einen guten Arzt.
Die Symptome sind zu heftig, um alleine damit fertig zu werden, manchmal kann es sich da auch noch verschlimmern.
Alles Gute wünscht Dir Diana

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21. Januar 2008 um 14:39

Hallo Katkat!
Also, ich leide jetzt auch schon seit ein paar Jahren an Angst- und Panikstörungen. Als Dauermedikament nehme ich gegen die Panikattacken Solian ein. Bei den Attacken selbst kann ich dann auf pflanzliche Mittel zurückgreifen, die ich von den Antroprosophen empfohlen bekommen habe. Das eine ist Bryophyllum und das nehme ich als Pulver ein (bei einer Attacke ungef. eine Messerspitze) und dann habe ich noch die Möglichkeit, Avena Sativa zu nehmen. Ebenfalls pflanzlich. Ich habe erst nicht dran geglaubt, dass pflanzliche Mittel mir bei meiner Panik helfen können. Aber sie tun es! Und ich kann sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Letztlich ist klar, dass man mit der Angst allein fertig werden muss, doch es ist beruhigend zu wissen, dass es Mittel gibt, die es einem leichter machen!

Liebe Grüße und alles Gute für dich!

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