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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Jetzt liegt es an der Pubertät?????

Letzte Nachricht: 16. November 2012 um 16:41
G
gamal_12879704
15.11.12 um 14:54

Hallo Leute,
kurz die Vorgeschichte.......mir geht es seit nem Jahr schlecht...ich war immer wieder grippemäßig krank und schlecht drauf. Ich war schon 2 mal in der Psychiatrie und hatte schon ambulante Therapie.....Ich stand kurz davor Selbstmord zu begehen.....

Jetzt bin ich im Moment in einem sozialpsychiatrischen Zentrum um eine Tagesstruktur zu haben.....
Heute habe ich mit einer vom Personal gesprochen.....Sie meinte, dass das normal sei, dass es mir schlecht geht und ich solche Phase und Selbstmordgedanken habe, da es zur Pubertät gehört???

Aber ich kann mir das nicht vorstellen......Das dass nur an der Pubertät liegt.......

PS: ich hatte eine sch.... Schulzeit

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D
dorika_12153446
16.11.12 um 16:41

Nicht NUR
Hey,

es stimmt schon, dass Leute in der Pubertät extrem dazu neigen, psychische Störungen zu entwickeln. Es gehört zu dieser Zeit dazu, dass man sich mehr Gedanken über das eine oder andere Macht und sich zum ersten Mal auch mit dem Thema leben und sterben auseinandersetzt, sich fragt, wer man eigentlich ist, wer man sein möchte und so weiter. Normalerweise sollten daraus aber keine bleibenden Probleme entstehen.
Es klingt ziemlich nach einer Depression, was du da beschreibst. Depressive Phasen sind in der Pubertät normal, bis zu einem gewissen Ausmaß.

Wenn du schon öfter stationär behandelt wurdest, dann steckt da vielleicht aber mehr hinter als nur eine "Phase".
Das liegt dann wahrscheinlich an anderen Problemen, die du hast, nicht nur an der Pubertät, obwohl es stimmt (!), dass "einfache" Probleme in der Pubertät als viel schlimmer wahrgenommen werden, weil sich Körper und Geist entwickeln und in dieser Zeit einfach (noch) nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.
Von daher ist es schon richtig, dass die Pubertät die Entstehung von solchen schwierigen Phasen begünstigt und auch verschlimmern kann, wenn es bei dir jedoch schon zu Selbstmordgedanken kam, denke ich jedoch, dass bei dir äußere Faktoren schon in gewissem Maße eine Rolle spielen müssten...
Die vom Personal hatte sicher bis zu einem gewissen Punkt recht. Du wirst merken, dass du mit der Zeit besser lernen wirst, mit deinen Problemen umzugehen.
Trotzdem würde ich nicht einfach alles auf die Pubertät schieben, sondern auf jeden Fall andere Ursachen in Betracht ziehen. Diese werden ja schließlich nach der Pubertät im Gegensatz zu dem Chaos, das während dieser Zeit im Kopf eines jeden Menschen vorsichgeht, nicht abgestellt!

Andererseits war es doch auch nur "eine vom Personal", oder? Solange du jemanden hast, mit dem du über deine Probleme reden kannst, kann dir diese Aussage doch relativ egal sein..

Viele Grüße und alles Gute für deine Therapie, nur nicht unterkriegen lassen! Mir ging es damals genauso!

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