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JEDEN TAG alpträume

11. August 2005 um 0:45

ist das normal? jedesmal wache ich auf und atme tief aus, versuche alles zu vergessen. kaum bin ich eingeschlafen fängt es schon wieder an. träume auch sehr oft das mich meine eltern schlagen, früher haben sie es getan aber das ist schon über ein halbes jahr her. warum hört das nicht auf? ich schlafe wirklich wie eine tote, total erstarrt, hatte auch mal eine freundin zu mir gesagt während der klassenfahrt, es ist halt so das ich mich vor angst kaum bewege. ist echt der horror was soll ichn nur tun?

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11. August 2005 um 11:22

Hi Beautygirl! (^_^)/
Hmm ... es wäre vielleicht sinnvoll, die Träume zu deuten, um herauszu bekommen, was dir dein Unterbewusstsein sagen will. Ich denke mal, dass das besser ist, als alles zu verdrängen.

Wenn du willst, schreibe ich dir mal die Erklärung von einigen deiner Traumsymbole auf.

Was für ein Verhältnis hast allgemein du zu deinen Eltern?

LG
Yura

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11. August 2005 um 13:47
In Antwort auf tilde_12701253

Hi Beautygirl! (^_^)/
Hmm ... es wäre vielleicht sinnvoll, die Träume zu deuten, um herauszu bekommen, was dir dein Unterbewusstsein sagen will. Ich denke mal, dass das besser ist, als alles zu verdrängen.

Wenn du willst, schreibe ich dir mal die Erklärung von einigen deiner Traumsymbole auf.

Was für ein Verhältnis hast allgemein du zu deinen Eltern?

LG
Yura

Naja
das verhältniss zu meinen eltern geht eigentlich, mit meinem vater rede ich kaum und bei meiner mutter kommt es immer auf die laune an.
was bedeutet es denn von den eltern in den träumen geschlagen zu werden und wenn irgendwelche leute die man kennt einen fertig machen, obwohl das in der realität nicht so ist? das mit den eltern ist bestimmt nur eine erinnerung oder so, das ich es vielleicht einfach nicht vergessen kann?ich denke eigentlich nie daran

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11. August 2005 um 22:20
In Antwort auf noella_12118305

Naja
das verhältniss zu meinen eltern geht eigentlich, mit meinem vater rede ich kaum und bei meiner mutter kommt es immer auf die laune an.
was bedeutet es denn von den eltern in den träumen geschlagen zu werden und wenn irgendwelche leute die man kennt einen fertig machen, obwohl das in der realität nicht so ist? das mit den eltern ist bestimmt nur eine erinnerung oder so, das ich es vielleicht einfach nicht vergessen kann?ich denke eigentlich nie daran

Die Traumsymbole
Nein, auch wenn du nicht daran denkst, dass deine Eltern dich mal geschlagen haben ... in deinem Unterbewusstsein ist es fest "verankert" ... du verdrängst es und genau deshalb wirst du in deinen Träumen wieder damit konfrontiert!!

Also, ich schreibe dir mal die Bedeutungen deiner Traumsymbole ab:


Angst:
Die Angst spielt in Traumbildern sehr oft eine herausragende Rolle. Die alten Ägypter umschrieben das Angst haben damit, dass man wohl mit sich selbst nicht ganz zufrieden sei.
Die moderne Psychologie sieht darin einen Fehler, den man gern ungeschehen machen möchte.
Der Angstschrei im Traum deutet demnach auf einen besonders schweren Irrtum hin, dessen Wiedergutmachung Eigeninitiative erfordert.
Die Psychologen der verschiedensten Schulen gehen davon aus, dass Ängste bei jedem Menschen vorhanden sind: Einerseits als notwendige Schutzschalter und Sicherungen, andererseits als historische Erblast.
Wenn es in diesem Sinne "normal" ist, dass Sie gewisse Ängste haben, dann ist derjenige besser ausgestattet, der von den eigenen Ängsten auch träumt!
Die anderen, die nicht von ihren Ängsten träumen, haben genauso viel Ängste - nur sie haben es viel schwerer, diese Ängste zu bearbeiten, was wiederum die einzige Methode ist, um sie aufzuheben und loszuwerden.
Die Auseinandersetzung mit der Angst gehört zum Mensch sein. Verständlicherweise wollen wir jedoch nicht von dieser Angst berührt werden und verdrängen sie deswegen. Dadurch dass wir dahin tendieren, unsere Ängste zu verdrängen, suchen sie uns im nächtlichen Traum heim.
Wenn Sie also Angst haben, Ihre Aggressionen offen auszudrücken, werden Sie wahrscheinlich Träume haben, in denen Sie mit dieser Aggression konfrontiert werden.
Alles was Ihnen Angst einjagt und was Sie im Wachzustand deswegen umgehen, treffen Sie im nächtlichen Traum. Ein solcher Angsttraum kann sich bis zum Albtraum steigern, aus dem Sie schweißüberströmt oder bisweilen sogar schreiend aufwachen. Am besten schauen Sie sich nach dem Angst- oder Albtraum die Art und Ursache der Angst genau an.
Wenn Sie einen solchen Traum deuten möchten - und Sie sollten derartige Träume unbedingt deuten, da sie sonst eine Tendenz aufweisen, immer wiederzukehren -, stellen Sie sich folgende Fragen:

1. Was macht Ihnen in diesem Traum Angst?
Schauen Sie sich die Ihnen angsteinflößende Situation genau an und fragen Sie sich, woher Sie diese Situation aus Ihrem alltäglichen Leben kennen.

2. Wie reagieren Sie auf diese Angst im Traum?
Zu welchem Ergebnis führt diese Reaktion?
Welche anderen Reaktionsmöglichkeiten wären denkbar?
Spielen Sie zumindest in Ihrer Phantasie alternative Reaktionsmöglichkeiten durch.
Besser ist es jedoch, sich vorzunehmen, die alternativen Reaktionsmuster im Wachzustand auszuprobieren.

3. Warum träumen Sie gerade jetzt diesen Angst- oder Albtraum?
Meistens treten beängstigende Träume gerade dann auf, wenn kurz vorher das Angsteinflößende bewusst oder unbewusst erlebt wurde.
Gehen Sie also noch einmal genau die letzten Tage vor diesem Traum durch und schreiben Sie sich alle angsteinflößende Momente auf.

4. Wie können Sie diese oder einen von ihnen auf Ihren Traum beziehen?

5. Haben Sie einen vergleichbaren Traum schon zuvor gehabt? Versuchen Sie sich speziell daran zu erinnern, ob Sie in Ihrer Kindheit ähnliche angsteinflößende Träume gehabt haben. Ist dies der Fall, versuchen Sie, diese Träume zu verstehen und machen Sie sich klar, dass Ihre Reaktion sozusagen verjährt ist. Das bedeutet, dass Sie als Erwachsener diese Ängste, die in Ihrer Kindheit verständlich und womöglich funktional waren, heutzutage nicht mehr benötigen.

Wenn Sie sich mit diesen fünf Fragen ausführlich beschäftigen, sollte das nicht in einer distanzierten, unemotionalen Weise geschehen, sondern lassen Sie sich von der Angst und der Verunsicherung berühren. Wenn Sie sich einem Partner oder einem Freund anvertrauen wollen, dann können Sie, durch dessen Beisein gestärkt, diese Ängste untersuchen und in Ihrer Phantasie diese Ängste Stück für Stück "erinnern", wiederholen und durcharbeiten.
Danach ist es jedoch unabdingbar, Ihre Phantasien und Gefühle aus der Distanz zu betrachten.
Gehen Sie aber sogleich distanziert an Ihre Ängste heran, werden diese Sie nicht zu ihren Ursprünglichen führen. Im Grunde machen Sie sich bei dieser Technik die Ängste zu Ihrem Verbündeten, indem sie Ihnen zeigen, woher sie stammen. Wenn Sie das verstanden haben, können Sie meistens auch diese Ängste auflösen.

Sollte das jedoch wider allen Erwartens nicht möglich sein, sollten Sie einen Psychotherapeuten um Rat fragen, der im Umgang mit Träumen Erfahrung hat.
Träume, die Angst auslösen, sind immer Hinweise auf Zweifel, Unsicherheit, Hemmungen und Schuld- oder Minderwertigkeitsgefühle.
Wichtig für die Deutung solcher Träume ist, durch was die Angst ausgelöst wurde. Tritt ein bestimmter Angsttraum häufig auf und beunruhigt Sie das sehr, so deutet dies auf eine ernstzunehmende Störung hin, die einer möglicherweise therapeutischer Behandlung bedarf.


Alptraum:
Ein Mensch, dem Sie vertrauen versucht Sie zu hintergehen. Sie können ebenso darauf aufmerksam gemacht werden, mit Gesundheit und Lebensmitteln vorsichtig umzugehen.


Gewalt:
Sind Sie im Traum das Opfer von Gewalt, hat das mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun.
Träumen Sie davon, Gewalt anzuwenden, sollten Sie sich um eine Aussprache mit der Person bemühen, gegen die sich Ihre Gewalt gerichtet hat.
Gewalt kann aber auch ein Hinweis auf sadomasochistische Neigungen sein, allerdings nur dann, wenn die Traumhandlung eindeutig erotisch ist.


Prügel:
Prügel, die Sie selbst bekommen, oder der Prügel fordern auf, sich mehr für Erfolge anzustrengen.
Prügeln Sie einen anderen, werden Sie Schaden in einer Angelegenheit nehmen.
Wenn ein Mann eine Frau, die nicht seine Ehefrau ist, schlägt, ist das ein glückhaftes Zeichen.
Wenn ein Vater oder eine Mutter davon träumt, die eigenen Kinder zu bestrafen ist es ebenfalls ein glückhaftes Zeichen.
Fremde Kinder bestrafen ist kein glückhaftes Zeichen.
Wenn ein verheirateter Mann im Traum seine Frau verprügelt, dann beinhaltet das eheliches Glück und ein behagliches Heim.
Für Verliebte wird es jedoch als schlechter Traum angesehen.


So, das war's dann erstmal. Ich hoffe sehr, dass ich dir etwas helfen konnte und dass du es aufarbeiten kannst.

Viel Erfolg dabei!!!

LG
Yura

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12. August 2005 um 15:25

Für immer
Es ist schwer "harte" Zeiten, schläge oder andere Dinge, die einen psychisch und evtl. körperlich verletzt und belastet haben, zu verarbeiten. Selbst wenn man das Gefühl hat, es verarbeitet zu haben, steckt es einfach in einem drin, ob für Monate, Jahre oder ein Lebenlang.

Solche Erlebnisse werden dich noch sehr lange verfolgen (ich spreche aus Erfahrung). Ich möchte nicht sagen, dass du krank bist oder so, aber ein Psychologe könnte dir schon sehr gut weiter helfen... MIr wurde es auch von meinem ARzt vorgeschlagen, weil meine (ehemaligen) psychischen Probleme, mich körperlich kaputt machen.

Und im Traum bzw. schlaf "verarbeitet" man den Tag, oder andere Ereignisse aus dem Leben und deswegen sicherlich die Alpträume. Nun ist es natürlich acuh erst ein halbes Jahr her, seit dem deine Eltern dir das angetan haben... das ist nicht lange um damit fertig zu sein.

Ich würde dir raten, einfach entweder selber zu versuchen, mit "alten" geschichten abzuschließen oder wirklich Hilfe in Anspruch zu nehmen.

LG

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17. August 2005 um 22:31

.
hey,
in deinen Träumen verarbeitest du die sachen die du erlebt hast(z.B zeiten die seh schwer für dich waren.ich hab vor einiger zeit meine beste freundin verloren, die eigentlich fast alles für mich war ich träume also sehr oft von ihr und bin oft traurig deshalb. so verarbeite ich halt in meinen träumen das sie mir fehlt. .es würde dir vielleicht helfen wenn du dich an einen psychologen wendest. hoffe ich hab dir geholfen. bye sarah

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21. August 2005 um 10:25

Hallo,
ich hatte auch mal so eine Phase, in der ich fast jede Nacht Alpträume hatte. Das war nachdem meine Mutter gestorben war und ein paar Monate später noch meine Tante. Da kam der Tod meiner Mutter wieder hoch und ich träumte fast jede Nacht von Friedhöfen, Beerdigungen usw.

Damals machte ich ein Praktikum in einer Klinik und der Psychlogie dort riet mir, mich nicht zu verkrampfen, wenn ich Schlafen gehe. Ich solle keine Angst vor den Alpträumen haben, sondern es einfach akzeptieren, daß es jetzt so ist! Ich solle es annehmen, daß die gräßlichen Träume kommen und und nicht denken, oh je, was träume ich wohl diese Nacht wieder!

Das hat geholfen, die Träume ließen nach und nach 2 Wochen waren sie weg.

Probier das doch mal, aber wenn es nicht hilft, gehe ruhig mal in eine psychologische Beratungsstelle, das kostet nichts und die können in ein paar Gesprächen besser herausfinden, was hinter Deinen Träumen noch stecken könnte. Keine Sorge, bloß weil man bei Psychologen Rat sucht, heißt das nicht, daß man verrückt ist!
Jeder hat mal eine schwierige Phase!

Liebe Grüße,
Betatron

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22. August 2005 um 11:05

Hallo
Als mir ging es mal ganz genauso. Und das ueber drei Jahre lang. Noch dazu kam natuerlich die Angst vor dem einschlafen. Hatte immer wegs Angst das ich einschlafen koennte und selbst am Tage dachte ich nur an Nachts...das war Horror pur. Denn ich war immer muede und schlechtgelaunt. Ich lief ja auch nur bis zu drei Stunden des Nachts. Auf der Arbeit lief ich dann meistens im Halbschlaf rum.
Hab dann eine Therapie angefangen. Zwar aus einem anderen Grund, aber letzendllich haengt das ja alles zusammen. Hab unglaublich viel dadurch gelernt.
Hab lernen koennen mich vor dem schlafen zu entspannen. Und wenn ich mal einen Alptraum habe dann hab ich einen einfachen Trick gelernt (der sicher komisch klingt -.-)
Frueher wusste ich nie ob dieser Traum nun wirklichkeit ist oder nicht. Heute weiss ich das und wenn ich merke ich bekomme einen Alptraum oder bin schon mitten drin, dann stell ich mir mit aller Kraft einen Aufzug vor. Dieser erscheint dann auch immer sofort!! Ich muss nur noch einsteigen und die 17 druecken (meine Lieblingszahl) und wenn ich oben bin, werde ich wach. Ohne Mist! Das hat bisher immer (bis auf einmal) geklappt!

Also, vielleicht ist das nicht der Weg der Dich von Alptraeume befreit, selbst ich musste bis an die Wurzeln meiner Kindheit gehen....aber vielleicht ist es ein Antrieb Dir Hilfe zu holen.

Kuss Bina

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