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Jeden Morgen wieder tottraurig wenn ich zur arbeit muss

2. April 2012 um 22:55

Hallo ihr da draußen,

ich schlage mich mit einem problem nun schon mehrere jahre rum und ich will jetzt endlich mal wissen ob es da draußen wenigstens noch einen menschen gibt dem es genauso geht. folgendes szenario
der wecker klingelt, ich wache auf und will es nicht wahr haben. ich schaue rüber zu meinem freund der durch schichtarbeit mal wieder ausschlafen kann und werde zu tode betrübt. das aufstehen kostet mich dadurch schon so viel kraft dass ich weinen könnte. ich stehe im bad und verfluche mein leben. mir ist so schlecht dass ich nicht frühstücken kann. die vorstellung dass ich jetz 8 stunden arbeiten gehen muss an statt mit meinem freund auszuschlafen und schöne stunden zu verbringen frisst mich auf. ich sage meinem freund tschüss und würde noch immer gerne weinen. wir sehen uns heute abend wieder, haben 4 stunden, dann muss er zur schicht. noch immer würde ich gerne nur weinen. fahre mit nervösem magen zur arbeit, die ersten 3 stunden, pures heimweh, noch immer zum heulen zu mute. denke daran wie schön es wäre jetzt neben ihm zu liegen. nach ca 3 stunden bin ich auch psychisch auf arbeit angekommen und fange mich langsam wieder. und das morgen für morgen. ablenkung ist keine option, diese verzweiflung sitzt zu tief.
wer kennt das oder konnte sogar dagegen ankämpfen?

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3. April 2012 um 16:27


ja mit dem was du sagt hast du auf jeden fall recht. es ist wahr, man nimmt die dinge die man hat zu schnell für selbstverständlich. vielleicht schreib ich mir mal n passenden spruch dazu an den spiegel den ich dann jeden morgen sehe wenn ich aufstehe. so in der art sein eigener motivationstrainer sein^^ im moment bin ich mal wieder völlig in der asche weil ich erfahren habe dass wir im sommer nichtmal zusammen urlaub haben. ich im juli und er im august und darüber mache ich mich natürlich jetz schon völlig fertig ich hasse es dass ich das nich einfach abstellen kann...aber wie du sagtest, ich muss versuchen die sichtweise zu ändern. vielleicht hilft es ein bißchen. ich habe mal gehört, glück kann man sich antrainieren. na dann mal in die startblöcke

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4. April 2012 um 13:35

Wenn dann aber so einen
stimmt. ist zwar nicht sehr dekorativ, aber soll ja den zweck erfüllen

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5. April 2012 um 10:37

Verbesserungsvorschläge
Zum Thema Glück und antrainieren: Gibt dazu thematisch ein ganz passendes Buch von Werner Karg mit dem Titel "Warum bin ich eigentlich nicht glücklich?".
Habe beim thread-Titel zunächst gedacht, dass es an deiner Arbeit selbst liegen könnte und ein neuer Job hilfreich wäre. Das ist aber glaub ich bei dir nicht der Fall. Diese Traurigkeit und Leere in der Früh ist aber aujedenfall etwas, was du im Auge behalten solltest. Probiere es mal selbst zu verbessern, mit Smilies am Spiegel, vielleicht mit dem Buch, einer Änderung der Sichtweise, etc.
Falls dir das nicht möglich ist, scheue dich nicht, dir professionelle Hilfe von einem/einer Psychotherapeuten/in zu holen! Was du beschreibst sind Merkmale einer Depression und die können dich auf kurz oder lang in deinem Leben stark einschränken (oder machen es bereits)!
Ich wünsch dir alles Gute

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5. April 2012 um 21:47


danke für deinen rat kaminja. ich habe darüber auch schonmal nachgedacht. ich weiß was solche probleme mit einem machen können. meine mutter ist auch so ein kanididat und ich will nicht so antilebensfroh werden wie sie. ich habe mir schon einen schönen smily ausgedruckt und ich versuche derzeit meine finsteren gedanken durch neue sichtweisen zu vertreiben. wenn das aber auf dauer nicht hilft hast du auf jeden fall recht mit der professionellen hilfe. ich will nur dass das endlich aufhört damit ich mein eigentlich recht schönes leben auch mal wieder genießen kann

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11. April 2012 um 11:31


Deine Strategie klingt gut und sinnvoll - ich hoffe auch, dass sich dadurch für dich Verbesserungen einstellen werden!
Was auch noch helfen kann ist Bewegung an der frischen Luft, am besten bei Sonnenschein. Das hebt den Serotoninspiegel und erzeugt dadurch eine positivere Grundstimmung!

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8. Januar 2013 um 21:07

Es gibt leidensgenossen
Hallo nachtvogel3

Es ist ein wunderbares gefühl zu lesen das jemand genau das gleiche empfindet wie ich Ich habe im September 2012 eine ausbildung zur medizinischen Fachangestellten begonnen (mit 15 Jahren , bin mitlerweile 16 ) In meinem Betrieb gefiel es mir leider nicht so gut, Ich kam mit den kolleginnen nicht klar & die Arbeitszeiten waren Scheußlich jetzt arbeite ich seit 1 Woche in einem Neuen Betrieb die leute dort sind super nett es ist zwar weiter von zu hause weg aber auch nur 16 Kilometer also machbar...Jetzt wo es keine Probleme auf arbeit gibt sollte ich eigentlich glücklich sein ? Leider ist das gegenteil der Fall wenn ich morgens eine Stunde früher mal aufwache kann ih nichtmehr einschlafen weil ich weiß ich muss jetzt gleich aus meinem Warmen bett kann nicht mehr mit meinem Freund Kuscheln & bin ganze 8 Stunden von zu hause weg wenn ich dann im Bad stehe schlägt mir das ganze richtig auf den Magen mir wird schlecht & Ich bekomme durchfall wenn ich dann im Auto sitze mit meiner mama die mich zur Arbeit fährt & die ich am meisten vermisse kann ich mir meine tränen nicht mehr unterdrücken...auf arbeit brauch ich dann mindestens bis 3 Stunden vor schluss um mich wieder zu fangen

Bin leider selber auf der suche nach einer Lösung tut mir auch leid wenn dir das nicht weiter hilft aber villeicht hast du schon eine Lösung für das problem gefunden ?? Ne antwort wäre echt toll

Hoffnungsvoll Stevensgirl2010

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