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Jaktation?

26. August 2013 um 18:12

Hallo.

Ich bin neu hier angemeldet, 16 Jahre alt und habe ein Problem. Seit ich ein Kind bin, liebe ich Musik und habe mich schon damals dazu im Bett immer hin und her bewegt. Ich wusste nie, ob das nur war, weil ich Bewegung brauchte (also nicht stillhalten konnte) oder ob es eine Art "Störung" ist. Heute mache ich das immer noch, wenn ich allein im Zimmer bin. Ich bin eher ein zurückhaltender Mensch, wurde aber nie vernachlässigt oder Ähnliches. Ich habe nur nicht so viele Freunde und bin deshalb (vor allem in den Ferien, wie jetzt) viel allein. Das merkt man an meiner Laune, die ich leider auch oft an meinen Eltern auslasse. Mein Problem ist einfach, auf andere Menschen zuzugehen. Es ist nicht so, dass ich nicht schon mehrere Male versucht habe, zum Beispiel im Jugendclub. Aber ich schaffte es nie (lange), richtig aus mir herauszugehen.

Meistens habe ich dieses Bewegen vor und nach der Schule gemacht, jetzt habe ich es auf abends reduziert. Ganz werde ich aber wohl nie davon loskommen, weil es tatsächlich sowas wie eine Sucht ist. Ich kann nicht anders. Da ich meistens über Kopfhörer Musik höre, weil ich immer denke, wenn ich laut höre beschwert sich jemand, muss ich mich einfach irgendwie ausdrücken. Und auch wenn ich gerade liege, sobald ich richtig gutes Lied kommt, mache ich wieder die Bewegungen und flüstere den Text mit. Es ist eine Art Routine geworden und ich habe vor der Zukunft Angst, vor allem, wenn ich dann mit meinem Freund zusammenwohne. Irgendwie muss ich mir das doch abgewöhnen. Mit meinen Eltern traue ich mich nicht darüber zu reden.Wichtig wäre noch zu sagen, dass ich (nur als kleines Kind), wenn ich aufgeregt war oder auch auf dem Schulhof, mich auch im Stehen immer hin und her bewegt habe, halt so geschaukelt bin. Darüber haben sich auch eine Kindergärtnerin und ein Schüler mal lustig gemacht, ich selbst habe das anscheinend nicht bemerkt oder als normal empfunden. Ich war damals auch mal bei einer Untersuchung deswegen, weiß aber leider das Ergebnis nicht, mehr, Bis vor ein paar Monaten war ich auch bei einer Schulpsychologin und mittlerweile weiß ich, dass es wohl besser gewesen wäre, dieses Problem anzusprechen, auch wenn es peinlich gewesen wäre. Ein anderes Problem ist auch, dass ich wahrscheinlich SVV habe, weil ich es nicht lassen kann, mir meine Wimpern und Augenbrauen auszureißen. Mit einem seelischen Problem hat es angefangen heute ist es einfach eine Sucht. Das habe ich bei der Psychologin auf Wunsch meiner Eltern aber angesprochen. Aufhören kann ich aber immer noch nicht. Mein richtiges Problem, was mit dem Schaukeln zu tun hat, ist aber das: Ich habe Angst, meinen Oberschenkeln und Knien durch dieses angestrengte Sitzen geschadet zu haben. Denn manchmal, wenn ich lange stehe, merke ich, dass der rechte Oberschenkel dadurch irgendwie strapaziert ist. Danach schmerzt es manchmal, nach diesem langen Stehen wieder eine andere Bewegung einzunehmen, genau wie beim Schneidersitz, da das Bein dort in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird als für die Bewegung üblich. Außerdem knackt mein rechtes Knie manchmal ganz schön und fühlt sich verspannt und überdehnt an, was aber auch mit der vorher schon lockeren Kniescheibe (durch einen Unfall) zu tun haben könnte.Ich sitze bei diesen Bewegungen also immer auf dem Bett, mit dem rechten Bein und Körper leicht nach vorn geneigt (also etwas seitlich), halte die Unterschenkel mit den Händen fest und schaukele mich immer hin und her. Ohne Musik würde (und könnte) ich das gar nicht tun. Ist es diese Art "Bewegungsdrang" oder wirklich eine psychische Störung? Vielleicht ja auch beides. Ich mache mir jedenfalls große Sorgen um meine Zukunft, denn es könnte durch diesen Sch*** ja viel passieren, was meine Gesundheit betrifft. Ich könnte hörgeschädigt werden (durch die Musik, die ich beim Bewegen meist "etwas" lauter drehe), meine Oberschenkel und Knie könnten kaputt gehen, etc... Aber ich kann einfach nicht aufhören damit. Außerdem könnte es auch gefährlich für mein FSJ und meine Arbeit später werden. Denn im Krankenhaus muss man ja viel laufen und gerade da wird ja auf die Gesundheit geachtet, Demnächst muss ich für das FSJ zu einer Untersuchung (im KH) und habe richtig Angst davor, dass die etwas merken! Und wenn (oder auch beim Arzt), wie soll ich denen das denn erklären? Man, mir ist richtig schlecht deswegen! Ich weiß nicht, was ich tun soll! Das ist mir so peinlich. Danke für's Lesen und für Antworten.

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27. August 2013 um 10:56

1 Möglichkeit wäre
Es gibt Menschen die führen Bewegungen aus ,laufen in schlangenlinien ,mit ausgebreiteten Armen,manche Laufen nackt auf zehenspitzen in schlangenlinien durch die Wohnung.(Das macht einOberarzt ,und ein sehr erfolgreicher Manager)

Diese Menschen sind sehr sensibel ,in der Regel durchschnittlich bis Überdurchschnittlich intiligent.

Sind oft alleine ,wenig- keine Freunde,probleme bei sozialer Komunikation,nehmen sprichwärter wörtlich.

Sie haben spezialintressen,kennen sich in bestimmten oder vielen Gebieten sehr gut aus (Klugscheißer werden sie manchmal genannt)

Weil sie nett sind ,werden sie oft gemobt verfolgt ausgegrenzt.


Dies ist eine von vielen möglichkeiten.

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