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Ist euch mal aufgefallen...

16. Februar 2013 um 13:08 Letzte Antwort: 22. September 2013 um 9:42

...dass die meisten psychischen Probleme hier aus Partnerschaften resultieren??
Nervt mich sehr. Jeder zweite Beitrag fängt ungef. so an "Also ich bin seit ... mit meinem Partner zusammen.."
Resultat: Partner machen Krank, weil man sich zu sehr mit dessen Beziehungsstörungen beschäftigt.
Sollte man sich nicht eher mit sich selbst beschäftigen? Sowas wie: " Warum bin ich so verzweifelt, warum leide ich an einer Torschlusspanik, die mich dazu verleitet soziopathische, gestörte Trottel in mein Leben zu lassen. Habe ich langeweile oder ein zu ausgeprägtes Helfersyndrom?"
Alles klar, tat gut das loszuwerden

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16. Februar 2013 um 14:05

Stimmt
ich gestörter Trottel hätte es allerdings sehr viel einfacher, wenn ich solo wäre statt verheiratet.

Aber da mir im Leben der leichte Weg nahezu immer versperrt ist, hab ich mich einfach daran gewöhnt, dass ich für mein Glück etwas tun muß - und kann.

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16. Februar 2013 um 14:39
In Antwort auf an0N_1189750099z

Stimmt
ich gestörter Trottel hätte es allerdings sehr viel einfacher, wenn ich solo wäre statt verheiratet.

Aber da mir im Leben der leichte Weg nahezu immer versperrt ist, hab ich mich einfach daran gewöhnt, dass ich für mein Glück etwas tun muß - und kann.

Ok, noch mal ganz ernsthaft:
Weil es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu Kämpfen lohnt und weil das, worum man erst kämpfen muss, manchmal etwas sehr viel besseres ist, als das, was man auf dem "leichten" Weg erreicht.

Weil ich meinen Mann wirklich und tief liebe - und er mir allemal den schwereren Weg wert ist.

Weil mein Mann zum Glück kein Helfersyndrom hat, das ist bei psychisch kranken oh, ich meinte "bei Gestörten" eher ein Grund, dass es scheitert.

Weil ich Menschen, die lieber wegrennen, wenn es mal nicht einfach glatt und schön vorbildlich läuft, in meinem Umfeld nicht dulde.

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16. Februar 2013 um 14:58
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ok, noch mal ganz ernsthaft:
Weil es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu Kämpfen lohnt und weil das, worum man erst kämpfen muss, manchmal etwas sehr viel besseres ist, als das, was man auf dem "leichten" Weg erreicht.

Weil ich meinen Mann wirklich und tief liebe - und er mir allemal den schwereren Weg wert ist.

Weil mein Mann zum Glück kein Helfersyndrom hat, das ist bei psychisch kranken oh, ich meinte "bei Gestörten" eher ein Grund, dass es scheitert.

Weil ich Menschen, die lieber wegrennen, wenn es mal nicht einfach glatt und schön vorbildlich läuft, in meinem Umfeld nicht dulde.

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Nimm meinen Beitrag nicht zu ernst. Ich verurteile Menschen nicht, die sich aufopfernd um einen Menschen kümmern, weil sie ihn lieben. Wenn die Person damit zufrieden ist. Ich kann einach einige Beiträge hier nicjt verstehen, von Leuten, die sich unglücklich machen durch ihre aufopfernde Arbeit einen Menschen zu ändern oder zu "retten". Hört sich oft nach verzweifelter Einsamkeit an.

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16. Februar 2013 um 16:06
In Antwort auf jamal_12958555

.
Nimm meinen Beitrag nicht zu ernst. Ich verurteile Menschen nicht, die sich aufopfernd um einen Menschen kümmern, weil sie ihn lieben. Wenn die Person damit zufrieden ist. Ich kann einach einige Beiträge hier nicjt verstehen, von Leuten, die sich unglücklich machen durch ihre aufopfernde Arbeit einen Menschen zu ändern oder zu "retten". Hört sich oft nach verzweifelter Einsamkeit an.


wenn ich sowas zu ernst nehmen würde, dann hätte ich in diesem Forum als Borderliner 2x wöchentlich einen Nervenzusammenbruch Nein, tu ich nicht.
Aber ich lasse aus Prinzip nie nur "die andere Seite" allein stehen.

Das mit dem "aufopfern" und "retten" geht mit ziemlicher Sicherheit gegen die Wand, nahezu bei jeder psych. Krankheit. Auch wenn man es nicht "aus Verzweiflung" sondern "aus Liebe" tut. Für beide Seiten und mit großen Schmerzen. Eine Beziehung kann per Definition nie glücklich sein, wenn sich einer immer "aufopfert" (gefühlt oder tatsächlich ist egal). Entweder es ist "vom Gefühl her" ausgeglichen, dass man auch viel erhält (und das auch zur Kenntnis nimmt) oder es funktioniert nicht auf Dauer und beide gehen daran kaputt. Das Problem der weißen Ritter
Gilt genau so für Bekannte, Verwandte, Freunde.

Man kann uns auch gar nicht retten. Entweder wir retten uns selbst oder es wird keine Rettung geben. Alle anderen können nur "engagiert zugucken" und gelegentlich ein Werkzeug reichen.
Wenn sich der "Gestörte" nicht um sein Seelenheil kümmert, ist der Partner / Freund / Angehörig machtlos.
Das will ich alles keinesfalls unter den Tisch fallen lassen, dafür ist es zu wichtig.

Verzweiflung - ja natürlich. Wir Menschlein stehen voll auf Dramatik. Wir fangen in den meisten Fällen nicht etwa an, etwas zu ändern, wenn sich Hinweise auf Probleme ergeben. Auch nicht, wenn die ersten Probleme da sind, nein, vorzugsweise dann, wenn wir mindestens bis zur Hüfte im Schlamm stecken.
Verzweiflung - ja, natürlich. Wir sind von Kindheit an darauf dressiert, dass man anderen Menschen helfen muss. Was psychisch Kranke angeht, kann das nicht jeder und von denen, die es können, sollten es nicht alle auch tun. Ist kein Urteil sondern ein Fakt. Aber unsere Konditionierung erzählt uns, dass es ein Fall von deutlicher moralischer Inkontinenz ist, wenn wir jemanden "im Stich lassen", weil er krank ist.

Aber - Verzweiflung heißt auch, dass man keine Lösungsmöglichkeit sieht - nicht, dass es keine gibt.

Aber - Verzweiflung heißt auch, dass man etwas nicht verstehen kann - nicht, dass es einem keiner erklären kann.

Viele dieser verzweifelten Situationen sind lösbar. Zum Nutzen und zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

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23. Februar 2013 um 15:55

Ist Euch mal aufgefallen,
Ist Euch mal aufgefallen, dass die meisten hier über Ex schlechter reden, als andere über ihre ärgsten Feinde sprechen?

Ist Euch mal aufgefallen, dass hier von jahrelangen Beziehungen berichtet wird, an denen augenscheinlich die ganze Zeit nicht ein gutes Haar war?

Liegt das echt an "Torschlußpanik" oder eher doch zumindest zum Teil auch daran, dass man sich im Nachinein einfach die eigene Rolle schön - und die des anderen schlecht redet?
Fragt man bei einer gescheiterten Beziehung hinterher beide, haben beide das Gefühl, dass sie zum Ende sehr, sehr viel mehr gegeben als erhalten haben. Beide. Nicht nur bei den "gestörten Trotteln" sondern auch bei den "vorbildchen liebsten Mamis Schwiegersöhnchen & - töchtern". Nun, das geht irgendwie nicht, oder?
So wie es am Anfang eine rosarote Brille gibt, gibt es am Ende eine schwarze Brille. Vielleicht sind auch hier einige von denen, bei denen die Gläser dick wie Aschenbecher und mit Tafellack gestrichen sind. Vielleicht sollten die einfach mal darüber nachdenken, auf Brillen gänzlich zu verzichten - rosa wie schwarz.

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21. September 2013 um 23:25

Ich lese
übrigens immer "Ich (31) bin mit meinem Porsche (23) seit 3 Jahren zusammen"

aber das nur nebenbei

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22. September 2013 um 9:01
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ist Euch mal aufgefallen,
Ist Euch mal aufgefallen, dass die meisten hier über Ex schlechter reden, als andere über ihre ärgsten Feinde sprechen?

Ist Euch mal aufgefallen, dass hier von jahrelangen Beziehungen berichtet wird, an denen augenscheinlich die ganze Zeit nicht ein gutes Haar war?

Liegt das echt an "Torschlußpanik" oder eher doch zumindest zum Teil auch daran, dass man sich im Nachinein einfach die eigene Rolle schön - und die des anderen schlecht redet?
Fragt man bei einer gescheiterten Beziehung hinterher beide, haben beide das Gefühl, dass sie zum Ende sehr, sehr viel mehr gegeben als erhalten haben. Beide. Nicht nur bei den "gestörten Trotteln" sondern auch bei den "vorbildchen liebsten Mamis Schwiegersöhnchen & - töchtern". Nun, das geht irgendwie nicht, oder?
So wie es am Anfang eine rosarote Brille gibt, gibt es am Ende eine schwarze Brille. Vielleicht sind auch hier einige von denen, bei denen die Gläser dick wie Aschenbecher und mit Tafellack gestrichen sind. Vielleicht sollten die einfach mal darüber nachdenken, auf Brillen gänzlich zu verzichten - rosa wie schwarz.


Ach das liegt nur daran, dass man nach einer Beziehung das Gefühl, von dem Menschen, den man geliebt hat, dem man vertraut hat, der einem am nächsten stand und den man in den Rest seines Lebens eingeplant hatte, verraten worden zu sein.

Das ist bei meinen Exen genauso, alle verrückt, gestört oder einfach nur Satan in Person, naja, welche geistig gesunde Frau würde mich auch nehemen?

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22. September 2013 um 9:42

Gz
übrigens heissen wir gar nicht alle Katja und die meisten von uns lösen das "in unserem Umfald nicht dulden", indem sie sich distanzieren und ggf. weggehen, nicht indem sie andere gehen lassen.

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