Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ist der Rückzug eines Mannes normal?

Ist der Rückzug eines Mannes normal?

20. Februar 2006 um 9:03

Ich frage mich, ob es für Männer normal ist sich zurückzuziehen, wenn sie Probleme haben?! Er meldet sich nur ab und an mal und ansonsten braucht er Ruhe ohne Druck. Ist das normal? Ich kenn es ja schon von ihm, aber es tut mir ja auch weh. Er blockt dann alles ab und konzentriert sich nur auf sich. Wer meine Beiträge kennt, weiss, was ich meine. Aber man fühlt sich so hilflos und weiss nicht, was man tun soll.

Dankäääää taube

Mehr lesen

22. Februar 2006 um 13:43

Da sind die alle gleich
Dein Beitrag hätte von mir stammen können! Ich mach gerade genau das gleich durch und man kann nichts tun. Es ist einfach grauenhaft.Er ist ständig weg und macht sich andauernd Gedanken, was er hat. Ein Verhältnis. Wenn man ihn drauf anspricht, will er einfach nur machen was er will, weil ihn alles nervt. Habe gerade mal im Internet nach der Midlifecrises des Mannes geforscht und siehe da es gibt sie wirklich. Mein Kerl ist 36 und führt sich momentan auf, als wäre er wieder 18. Muss es sich wohl noch mal beweisen, dass er mit den zwanzigjährigen Singles noch mithalten kann. Ich könnte eigentlich an die Decke gehen aber das soll man ja auch nicht tun, sondern ihn einfach mal machen lassen. Ich frage mich nur, wie lange man das durchhält.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2006 um 19:06

Weißt du,
ich kenne zwar nicht dein Verhältnis zu ihm, aber
Lass ihn doch mal zappeln.
Melde du dich doch einfach mal nich mehr und du wirst sehen, wie schnell er wieder bei dir angekrochen kommt!
Er brauch das, glaub mir!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2006 um 19:28

Oh NO!
Was ich selber mach und tu, das trau ich auch dem andern zu.
Nicht wahr?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2006 um 8:32
In Antwort auf nicole_11872690

Da sind die alle gleich
Dein Beitrag hätte von mir stammen können! Ich mach gerade genau das gleich durch und man kann nichts tun. Es ist einfach grauenhaft.Er ist ständig weg und macht sich andauernd Gedanken, was er hat. Ein Verhältnis. Wenn man ihn drauf anspricht, will er einfach nur machen was er will, weil ihn alles nervt. Habe gerade mal im Internet nach der Midlifecrises des Mannes geforscht und siehe da es gibt sie wirklich. Mein Kerl ist 36 und führt sich momentan auf, als wäre er wieder 18. Muss es sich wohl noch mal beweisen, dass er mit den zwanzigjährigen Singles noch mithalten kann. Ich könnte eigentlich an die Decke gehen aber das soll man ja auch nicht tun, sondern ihn einfach mal machen lassen. Ich frage mich nur, wie lange man das durchhält.

Also
erstmal hab ich das buch und sehr lehrreich ehrlich. ja man soll sie machen lassen. ich denke er kommt schon wieder gerannt, aber so was macht einen fertig. rache und bockigsein ist ja auch keine lösung, aber es gibt ja möglichkeiten. erstmal hören, was er sagt.

lg gruss ihr lieben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar 2006 um 10:17

Aber als
frau zweifelt man doch dann an seiner liebe.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar 2006 um 10:30
In Antwort auf pernel_12303764

Aber als
frau zweifelt man doch dann an seiner liebe.

Ich denke mal
dass sie uns einfach nciht verstehen können. die meisten frauen die ich kenne, interpretieren halt bestimmte verhaltensweisen und ich gebe zu, es ist auch ein problem, das wir uns selber machen. aber so sind wir nun mal!
dinge die für sie vielleicht nromal sind, um vielleicht einfach mal ruhe zu haben, bewerten wir als rückzüge. manchmal irren wir uns, manchmal liegen wir jedoch genau richtig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar 2006 um 15:12

Wo steht
, dass es um meinen mann geht? es geht nicht um meinen mann.....in den beiträgen geht es nicht um ihn. mit ihm ist alles klar.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar 2006 um 18:15

Antwort
Hallo Taube6,
ich kenne deine Situation, da ich mich in genau der gleichen befinde. Ich denke mal, dass Männer sich ihren Gefühlen nie ganz klar sind und viel Zeit brauchen, um sicher zu gehen, was sie wirklich wollen. Der Rückzug ist keine Flucht vor Dir, sondern vor seinen Gefühlen. Ich denke, er hat Angst vor dem, was auf ihn zukommt. Er weiß, dass er dir wehtut, will es aber eigentlich nicht, kann sich aber auch nicht dagegen wehren und flüchtet daher noch mehr vor Dir. Versuch doch mal, ihn zur Rede zu stellen und so heraus zu finden, warum er das macht. Sag ihm, dass er Dir damit wehtut und konfrontiere ihn mit Deinen Gedanken und Gefühlen. Sag ihm, was Du davon hältst. Vielleicht ist dann der erste Schritt getan und er kommt auf Dich zu!?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 7:13
In Antwort auf hina_12540589

Antwort
Hallo Taube6,
ich kenne deine Situation, da ich mich in genau der gleichen befinde. Ich denke mal, dass Männer sich ihren Gefühlen nie ganz klar sind und viel Zeit brauchen, um sicher zu gehen, was sie wirklich wollen. Der Rückzug ist keine Flucht vor Dir, sondern vor seinen Gefühlen. Ich denke, er hat Angst vor dem, was auf ihn zukommt. Er weiß, dass er dir wehtut, will es aber eigentlich nicht, kann sich aber auch nicht dagegen wehren und flüchtet daher noch mehr vor Dir. Versuch doch mal, ihn zur Rede zu stellen und so heraus zu finden, warum er das macht. Sag ihm, dass er Dir damit wehtut und konfrontiere ihn mit Deinen Gedanken und Gefühlen. Sag ihm, was Du davon hältst. Vielleicht ist dann der erste Schritt getan und er kommt auf Dich zu!?

Ja
das hab ich mir auch schon gesagt, aber auch ich bin eben nur ein weibchen und nehme sowas persönlich. ich werd versuchen einiges herauszubekommen. leider fühlt man sich bei einem solchen rückzug ungeliebt und denkt, dass es das ende sei und alles ist dem andern egal. bei einem telefonat sagte er schon, dass es nicht so sei, sondern er es verdrängt hat, aber man zweifelt ja doch. noch dazu ist seine oma verstorben...mitten in der rückzugzeit. macht die sache nicht leichter denk ich.

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 11:19

Ja, Männer ziehen sich zurück, wenn sie Probleme haben
Dafür gibt es mehrere Gründe, die aber allesamt mit den verflixten Rollenzuweisungen zusammenhängen.

1.) Männer können mit dem Gefühl, schwach zu sein, nicht umgehen. Ein "echter Mann" ist mutig, entschlossen, energisch und löst alle Probleme (samt denen der Frau) im Handumdrehen. So stehts geschrieben. Punkt. Schafft er das nicht, ist er eine Memme, ein Warmduscher, eine Schwuchtel. Also schämt er sich und möchte am liebsten im Erdboden versinken (oder in einer Schnapsflasche).

2.) Männer haben keine Worte gelernt, Gefühle zu benennen, schon garnicht solche wie Traurigkeit, Ratlosigkeit, Verzweiflung. Der schweigsame Cowboy reitet in den Sonnenuntergang (und den eigenen Untergang). Weinen kommt überhaupt nicht in die Tüte, außer im Vollrausch, oder wenn "seine" Fußballmannschaft verliert. Vor einer Frau weinen ist überhaupt schlimmer als Pipi in die Hose machen.

3.) Ein Mann glaubt, dass alle Welt, besonders seine Partnerin, von ihm erwartet, dass er ein "echter Mann" ist und sofort richtig handelt. Weil er das nicht kann, zieht er sich in die Einöde zurück, wo ihm erst recht nichts einfällt. Wenn die Partnerin sagt, sie erwarte garnicht von ihm, dass er den "echten Mann" raushängen lässt, geschieht eine Katastrophe: Er sieht sich dann in seiner Überzeugung bestätigt, dass er ein Weichei ist, und jetzt merkt das sogar schon seine Frau.

4.) Männer wollen (dürfen?) ihrer Partnerin (oder Kollegin oder Schwester) nicht mit ihren Problemen "zur Last fallen" und weigern sich anzuerkennen, dass sie mit ihrem Schweigen der Frau viel viel mehr aufladen als mit stundenlangem Marathonjammern. Mit seinem erbarmungslosen Schweigen straft er die Welt für sein Elend, insbesondere jene, die nichts dafürkönnen.

5.) Männer erben das von ihren Vätern, die haben es wiederum von den ihren und so weiter bis 1000 Generationen in die Steinzeit hinein.

6.) Männer sind in Wahrheit Invasoren vom Planeten Quplupl in der Galaxis 421. ICH weiß das, denn ich bin auch einer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 13:24
In Antwort auf royce_12443210

Ja, Männer ziehen sich zurück, wenn sie Probleme haben
Dafür gibt es mehrere Gründe, die aber allesamt mit den verflixten Rollenzuweisungen zusammenhängen.

1.) Männer können mit dem Gefühl, schwach zu sein, nicht umgehen. Ein "echter Mann" ist mutig, entschlossen, energisch und löst alle Probleme (samt denen der Frau) im Handumdrehen. So stehts geschrieben. Punkt. Schafft er das nicht, ist er eine Memme, ein Warmduscher, eine Schwuchtel. Also schämt er sich und möchte am liebsten im Erdboden versinken (oder in einer Schnapsflasche).

2.) Männer haben keine Worte gelernt, Gefühle zu benennen, schon garnicht solche wie Traurigkeit, Ratlosigkeit, Verzweiflung. Der schweigsame Cowboy reitet in den Sonnenuntergang (und den eigenen Untergang). Weinen kommt überhaupt nicht in die Tüte, außer im Vollrausch, oder wenn "seine" Fußballmannschaft verliert. Vor einer Frau weinen ist überhaupt schlimmer als Pipi in die Hose machen.

3.) Ein Mann glaubt, dass alle Welt, besonders seine Partnerin, von ihm erwartet, dass er ein "echter Mann" ist und sofort richtig handelt. Weil er das nicht kann, zieht er sich in die Einöde zurück, wo ihm erst recht nichts einfällt. Wenn die Partnerin sagt, sie erwarte garnicht von ihm, dass er den "echten Mann" raushängen lässt, geschieht eine Katastrophe: Er sieht sich dann in seiner Überzeugung bestätigt, dass er ein Weichei ist, und jetzt merkt das sogar schon seine Frau.

4.) Männer wollen (dürfen?) ihrer Partnerin (oder Kollegin oder Schwester) nicht mit ihren Problemen "zur Last fallen" und weigern sich anzuerkennen, dass sie mit ihrem Schweigen der Frau viel viel mehr aufladen als mit stundenlangem Marathonjammern. Mit seinem erbarmungslosen Schweigen straft er die Welt für sein Elend, insbesondere jene, die nichts dafürkönnen.

5.) Männer erben das von ihren Vätern, die haben es wiederum von den ihren und so weiter bis 1000 Generationen in die Steinzeit hinein.

6.) Männer sind in Wahrheit Invasoren vom Planeten Quplupl in der Galaxis 421. ICH weiß das, denn ich bin auch einer.

Na toll
und wie reargiert man als frau darauf? ich hab vorhin mit ihm telefoniert, aber er war etwas kurz. wir treffen uns bald, aber irgendwie hab ich das gefühl er ist noch nicht bereit zu reden und sich zu entscheiden. da fragt man sich, was nun? liebe weg? ist man ihm scheiss egal?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2006 um 13:44
In Antwort auf pernel_12303764

Na toll
und wie reargiert man als frau darauf? ich hab vorhin mit ihm telefoniert, aber er war etwas kurz. wir treffen uns bald, aber irgendwie hab ich das gefühl er ist noch nicht bereit zu reden und sich zu entscheiden. da fragt man sich, was nun? liebe weg? ist man ihm scheiss egal?

Dann redet nich tüber seine Probleme....
... soll er sie erst mit sich alleine ausmachen.
Unternehmt etwas, sprecht über andere Dinge.

Für eine Frau ist es schwer, wenn etwas unter den Nägeln brennt und man es nicht ansprechen darf/soll. Aber jetzt würde es noch nichts bringen, wenn er noch nicht soweit ist.
Versuche ihn stattdessen abzulenken und ihn auf andere Gedanken zu bringen. Denn das ist was er jetzt bei Dir sucht. Keinen neuen Probleme, sondern Ablenkung udn vielleicht auch somit etwas Halt.

Ich konnte das früher auch nicht. Habe es erst durch meinen jetzigen Freund gelernt.... Saß auch nächtelang wach im Bett, in der Hand eine kalte Flasche Glühwein... Frussaufen, weil er doof war *lach* Heute verstehe ich ihn und habe gelernt mit dieser Eigenschaft / Verhalten umzugehen... und es klappt! Es muss nicht immer alles sofort sein, wie es Frauen allerdings oft gern hätten.

LG Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 0:10
In Antwort auf pernel_12303764

Na toll
und wie reargiert man als frau darauf? ich hab vorhin mit ihm telefoniert, aber er war etwas kurz. wir treffen uns bald, aber irgendwie hab ich das gefühl er ist noch nicht bereit zu reden und sich zu entscheiden. da fragt man sich, was nun? liebe weg? ist man ihm scheiss egal?

Lass ihn in Ruh.
Nicht bohren. Er will leiden; tu ihm den Gefallen. Sag etwas wie: Dich plagt was. Wenn du mich brauchst, bin ich für dich da. Wenn du reden willst, hab ich immer ein Ohr für dich frei.
Sowas tut gut. Wenn dann der Leidensdruck zu groß wird, redet er, oder er springt über seinen Schatten und löst das Problem.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 0:20
In Antwort auf hina_12540589

Antwort
Hallo Taube6,
ich kenne deine Situation, da ich mich in genau der gleichen befinde. Ich denke mal, dass Männer sich ihren Gefühlen nie ganz klar sind und viel Zeit brauchen, um sicher zu gehen, was sie wirklich wollen. Der Rückzug ist keine Flucht vor Dir, sondern vor seinen Gefühlen. Ich denke, er hat Angst vor dem, was auf ihn zukommt. Er weiß, dass er dir wehtut, will es aber eigentlich nicht, kann sich aber auch nicht dagegen wehren und flüchtet daher noch mehr vor Dir. Versuch doch mal, ihn zur Rede zu stellen und so heraus zu finden, warum er das macht. Sag ihm, dass er Dir damit wehtut und konfrontiere ihn mit Deinen Gedanken und Gefühlen. Sag ihm, was Du davon hältst. Vielleicht ist dann der erste Schritt getan und er kommt auf Dich zu!?

Ich glaub nicht, dass es gut ist, ihn zur Rede zu stellen.
Er hat sonst das Gefühl, zum bereits bestehenden Problem kommst Du noch als weiteres Problem hinzu.
Angenommen, er hat irgendwelchen Mist gebaut und steckt jetzt in der Klemme. Und jetzt kommst DU daher und erzählst ihm, wie schlecht es DIR mit SEINEM Problem geht. Das macht ihn vollends fertig; der arme Hund kriegt das Gefühl, man schnürt ihm die Luft ab.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 9:09
In Antwort auf royce_12443210

Ja, Männer ziehen sich zurück, wenn sie Probleme haben
Dafür gibt es mehrere Gründe, die aber allesamt mit den verflixten Rollenzuweisungen zusammenhängen.

1.) Männer können mit dem Gefühl, schwach zu sein, nicht umgehen. Ein "echter Mann" ist mutig, entschlossen, energisch und löst alle Probleme (samt denen der Frau) im Handumdrehen. So stehts geschrieben. Punkt. Schafft er das nicht, ist er eine Memme, ein Warmduscher, eine Schwuchtel. Also schämt er sich und möchte am liebsten im Erdboden versinken (oder in einer Schnapsflasche).

2.) Männer haben keine Worte gelernt, Gefühle zu benennen, schon garnicht solche wie Traurigkeit, Ratlosigkeit, Verzweiflung. Der schweigsame Cowboy reitet in den Sonnenuntergang (und den eigenen Untergang). Weinen kommt überhaupt nicht in die Tüte, außer im Vollrausch, oder wenn "seine" Fußballmannschaft verliert. Vor einer Frau weinen ist überhaupt schlimmer als Pipi in die Hose machen.

3.) Ein Mann glaubt, dass alle Welt, besonders seine Partnerin, von ihm erwartet, dass er ein "echter Mann" ist und sofort richtig handelt. Weil er das nicht kann, zieht er sich in die Einöde zurück, wo ihm erst recht nichts einfällt. Wenn die Partnerin sagt, sie erwarte garnicht von ihm, dass er den "echten Mann" raushängen lässt, geschieht eine Katastrophe: Er sieht sich dann in seiner Überzeugung bestätigt, dass er ein Weichei ist, und jetzt merkt das sogar schon seine Frau.

4.) Männer wollen (dürfen?) ihrer Partnerin (oder Kollegin oder Schwester) nicht mit ihren Problemen "zur Last fallen" und weigern sich anzuerkennen, dass sie mit ihrem Schweigen der Frau viel viel mehr aufladen als mit stundenlangem Marathonjammern. Mit seinem erbarmungslosen Schweigen straft er die Welt für sein Elend, insbesondere jene, die nichts dafürkönnen.

5.) Männer erben das von ihren Vätern, die haben es wiederum von den ihren und so weiter bis 1000 Generationen in die Steinzeit hinein.

6.) Männer sind in Wahrheit Invasoren vom Planeten Quplupl in der Galaxis 421. ICH weiß das, denn ich bin auch einer.

Das würde
doch mit sicherheit kein mann in wirklichkeit zugeben oder? hört sich echt gut an, was du da geschrieben hast und hinter einige punkte bin ich auch schon selber gekommen aber so genau....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 9:12
In Antwort auf alanis_12681975

Dann redet nich tüber seine Probleme....
... soll er sie erst mit sich alleine ausmachen.
Unternehmt etwas, sprecht über andere Dinge.

Für eine Frau ist es schwer, wenn etwas unter den Nägeln brennt und man es nicht ansprechen darf/soll. Aber jetzt würde es noch nichts bringen, wenn er noch nicht soweit ist.
Versuche ihn stattdessen abzulenken und ihn auf andere Gedanken zu bringen. Denn das ist was er jetzt bei Dir sucht. Keinen neuen Probleme, sondern Ablenkung udn vielleicht auch somit etwas Halt.

Ich konnte das früher auch nicht. Habe es erst durch meinen jetzigen Freund gelernt.... Saß auch nächtelang wach im Bett, in der Hand eine kalte Flasche Glühwein... Frussaufen, weil er doof war *lach* Heute verstehe ich ihn und habe gelernt mit dieser Eigenschaft / Verhalten umzugehen... und es klappt! Es muss nicht immer alles sofort sein, wie es Frauen allerdings oft gern hätten.

LG Pluster

Im grunde genommen
ist es doch fast immer anscheinend so, dass wir frauen immer verständnis zeigen müssen. oder?
ihm gehst nicht gut, wir quälen uns, weil er nciht mit uns spricht und dann müssen wir wieder verständnis zeigen, sie kommen nciht darauf dass es uns scheisse geht und dass sie auch mal was tun können, um uns gegenüber verständnis zu zeigen.
also ich habe wirklich ncihts dagegen, bin ja selber eine die bei ihrem freund nachgibt, aber manchmal stellt mir sich schon diese frage!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 9:17
In Antwort auf royce_12443210

Ich glaub nicht, dass es gut ist, ihn zur Rede zu stellen.
Er hat sonst das Gefühl, zum bereits bestehenden Problem kommst Du noch als weiteres Problem hinzu.
Angenommen, er hat irgendwelchen Mist gebaut und steckt jetzt in der Klemme. Und jetzt kommst DU daher und erzählst ihm, wie schlecht es DIR mit SEINEM Problem geht. Das macht ihn vollends fertig; der arme Hund kriegt das Gefühl, man schnürt ihm die Luft ab.

Aber
ich hab doch mal nach vier wochen das recht, um ein gespräch zu bitten. auf die frage . bin ich dir egal sagte er letzte woche noch...natürlich nicht, aber ich hab es verdrängt und gestern(ich musste anrufen wegen sachen die ich unbedingt brauche...und er fand das auch ok) sagte er darauf nach langem....er kann nicht antworten ein jein. na danke! jetzt komm ich mir erstrecht dumm vor und ungeliebt. ich will ja nicht bohren, aber es passiert automatisch. ich hab doch aber auch rechte mich mal zu äussern, genauso wie er die hatte. wir treffen uns ja wegen der dinge, die er mir schuldet, aber ich hab schon bemerkt, dass er noch in seiner höhle ist. aber ich brauch auch mal nen zwischenstand. versteht ihr?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 9:33
In Antwort auf pernel_12303764

Aber
ich hab doch mal nach vier wochen das recht, um ein gespräch zu bitten. auf die frage . bin ich dir egal sagte er letzte woche noch...natürlich nicht, aber ich hab es verdrängt und gestern(ich musste anrufen wegen sachen die ich unbedingt brauche...und er fand das auch ok) sagte er darauf nach langem....er kann nicht antworten ein jein. na danke! jetzt komm ich mir erstrecht dumm vor und ungeliebt. ich will ja nicht bohren, aber es passiert automatisch. ich hab doch aber auch rechte mich mal zu äussern, genauso wie er die hatte. wir treffen uns ja wegen der dinge, die er mir schuldet, aber ich hab schon bemerkt, dass er noch in seiner höhle ist. aber ich brauch auch mal nen zwischenstand. versteht ihr?

Ja ich verstehe es
das ist völlig normal, dass du wissen möchtest woran du bist.

das geht schon 4 wochen? eine ziemlich lange zeit, wenn man bedenkt wie schlecht es dir dadurch geht.

manchmal denke ich, wir sind einfach zu feige um denen die pistole auf die brust zu setzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2006 um 10:37

Ich
versuch es ja, aber ich hab keine kraft mehr. seine ganzen probleme und all das.....ich kann nix mehr geben. ich werde versuchen die sache ganz genau zu betrachten.

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. März 2006 um 9:08

Aber
wieso müssen wir frauen immer verständniss haben und warten. ich warte nun schon so lange. ok in dieser seiner phase kommt immer wieder etwas hinzu. tod in der familie und irgenwie bekommt er auch daher druck. er bekommt grad wieder gar nichts auf die reihe, aber mich so zu behandeln. ich versteh es nicht. ich denke ich hab keine kraft mehr zu sowas. ich muss jetzt an mich denken. soll er machen, was er will. oder wie seht ihr das? männer?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober 2010 um 11:57
In Antwort auf aniela0

Ich denke mal
dass sie uns einfach nciht verstehen können. die meisten frauen die ich kenne, interpretieren halt bestimmte verhaltensweisen und ich gebe zu, es ist auch ein problem, das wir uns selber machen. aber so sind wir nun mal!
dinge die für sie vielleicht nromal sind, um vielleicht einfach mal ruhe zu haben, bewerten wir als rückzüge. manchmal irren wir uns, manchmal liegen wir jedoch genau richtig.

Das sehe ich ganz anders!
Dieser Threat ist ja schon einig Jahre alt, doch immernoch aktuell. Ich denke aber, es ist kein Problem, das wir Frauen uns einreden oder wo wir eine Verhaltensweise falsch verstehen. Mein Mann ist ebenso, wie hier mehrfach beschrieben: Immer wieder hat er Phasen, in denene er sich in sich selbst zurückzieht und mir vorwirft, ich ließe ihn nicht in Ruhe etc. Ok, also machte ich mein Ding, ließ ihn in Ruhe. Was macht er? Er nutze die Ruhe, um eine Nebenbeziehung anzufangen! Wir haben die darauf folgende schwierige Zeit inzwischen so gut wie überwunden, sind noch zusammen - aber während dieser Rückzugslaunen meines Mannes überkommt mich inzwischen die blanke Wut. Diese Tendenz, so habe ich herausgefunden hat nämlich lediglich den Sinn, dass ich hinter ihm herrennen soll, ohne dass er etwas dafür tun muss. Außerdem kann er aus seiner passiven Haltung heraus die Nähe und Distanz steuern: "Jetzt ist es mir aber zu nah! Du bist ja eine Klette!"
Wären dieser Rückzug ein tatsächliches Bedürfnis, könnten das (auch Männer!) verbalisieren und z.B. soetwas erklären wie: "Ich muss mal eine Weile alleine sein, ich komme wieder". Ich halte diese Rückzüge mittlerweile für psychologische Spielchen, die die eigene Bedürftigkeit verschleiern sollen und bei der wir Frauen nur alles falsch machen können, weil es mit uns nur soviel zu tun hat, dass die Männer uns zwar brauchen, dies aber auf gar keinen Fall zeigen wollen. Ich habe darauf keine Lust mehr!
Männer, wagt euch doch mal einen Schritt nach vorn! Wir Frauen verdienen inzwischen ja auch unser eigenens Geld und müssen im Beruf eine Stärke zeigen, die wir als beschütztes Weibchen vielleicht nicht brauchen würden! Ich glaube, die wenigsten Liebesgefährtinnen würden euch abweisen, wenn ihr mal zugeben würdet einfach nur nicht alleine sein zu wollen, ohne im Augenblick etwas bieten zu können! Und einen Wunsch nach Rückzug, bei dem klar ist, dass ihr ihn braucht, würde euch auch niemand verübeln! Seid doch mal ehrlich zu euch selbst!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober 2010 um 12:07
In Antwort auf royce_12443210

Ja, Männer ziehen sich zurück, wenn sie Probleme haben
Dafür gibt es mehrere Gründe, die aber allesamt mit den verflixten Rollenzuweisungen zusammenhängen.

1.) Männer können mit dem Gefühl, schwach zu sein, nicht umgehen. Ein "echter Mann" ist mutig, entschlossen, energisch und löst alle Probleme (samt denen der Frau) im Handumdrehen. So stehts geschrieben. Punkt. Schafft er das nicht, ist er eine Memme, ein Warmduscher, eine Schwuchtel. Also schämt er sich und möchte am liebsten im Erdboden versinken (oder in einer Schnapsflasche).

2.) Männer haben keine Worte gelernt, Gefühle zu benennen, schon garnicht solche wie Traurigkeit, Ratlosigkeit, Verzweiflung. Der schweigsame Cowboy reitet in den Sonnenuntergang (und den eigenen Untergang). Weinen kommt überhaupt nicht in die Tüte, außer im Vollrausch, oder wenn "seine" Fußballmannschaft verliert. Vor einer Frau weinen ist überhaupt schlimmer als Pipi in die Hose machen.

3.) Ein Mann glaubt, dass alle Welt, besonders seine Partnerin, von ihm erwartet, dass er ein "echter Mann" ist und sofort richtig handelt. Weil er das nicht kann, zieht er sich in die Einöde zurück, wo ihm erst recht nichts einfällt. Wenn die Partnerin sagt, sie erwarte garnicht von ihm, dass er den "echten Mann" raushängen lässt, geschieht eine Katastrophe: Er sieht sich dann in seiner Überzeugung bestätigt, dass er ein Weichei ist, und jetzt merkt das sogar schon seine Frau.

4.) Männer wollen (dürfen?) ihrer Partnerin (oder Kollegin oder Schwester) nicht mit ihren Problemen "zur Last fallen" und weigern sich anzuerkennen, dass sie mit ihrem Schweigen der Frau viel viel mehr aufladen als mit stundenlangem Marathonjammern. Mit seinem erbarmungslosen Schweigen straft er die Welt für sein Elend, insbesondere jene, die nichts dafürkönnen.

5.) Männer erben das von ihren Vätern, die haben es wiederum von den ihren und so weiter bis 1000 Generationen in die Steinzeit hinein.

6.) Männer sind in Wahrheit Invasoren vom Planeten Quplupl in der Galaxis 421. ICH weiß das, denn ich bin auch einer.

@pingui37 Dein Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf
Hallo, echt super, Dein Beitrag.Ist der auf Deinem Mist gewachsen oder zitiert? Egal. Hab mich auch oft mit solchen Exemplaren aufgerieben. Aber jetzt, wo Du es sagst....
Schöne Grüße
Christine

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2010 um 11:03

..
"Es gibt auch Frauen, die sich bei Problemen zurückziehen, das ist kein rein männliches Phänomen."

das stimmt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Oktober 2010 um 16:20
In Antwort auf pernel_12303764

Ja
das hab ich mir auch schon gesagt, aber auch ich bin eben nur ein weibchen und nehme sowas persönlich. ich werd versuchen einiges herauszubekommen. leider fühlt man sich bei einem solchen rückzug ungeliebt und denkt, dass es das ende sei und alles ist dem andern egal. bei einem telefonat sagte er schon, dass es nicht so sei, sondern er es verdrängt hat, aber man zweifelt ja doch. noch dazu ist seine oma verstorben...mitten in der rückzugzeit. macht die sache nicht leichter denk ich.

lg

Genauso betroffen
Ich bin nur ein Männchen aber mich trifft es genauso.
Auch ich fühle mich ungeliebt und bestenfalls noch geduldet. So ein Rückzug ist eine Partnerschaft, man fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?
Da ich weiss daß mein Weibchen echte Probleme hat ist es etwas einfacher, es kommt nicht aus heiterem Himmel, dennoch trifft es einen. Gerade jetzt sollte man darüber reden aber der Andere will nicht. Ich denke, daß gerade in der schwierigen Zeit Freunde/Partner sehr wichtig sind. Sowas wird zur Geduldsprobe, ich frage mich dann: Wie geht es Ihr, was macht sie jetzt... Aber ich übe mich in Geduld, hoffe daß sie sich wieder meldet, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn das nicht geht solltest Du ihm offen sagen wie sehr es Dich belastet, Er sollte wenigstens sagen warum er jetzt Ruhe braucht. Dann weißt Du ob es mit Dir zu tun hat oder nicht. Du weißt was ihn bewegt und kannst vielleicht doch helfen - aber er muß diese Hilfe auch wollen.

LG Klaus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen