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Irgendwo habe ich mich verloren...HILFE GEBRAUCHT!!!

16. Oktober 2008 um 23:16

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
naja, also ich bin knapp 22, habe gerade mein Studium abgeschlossen und bin nun im Beruf. Ich hatte bzw. habe immer große Ziele. Ich wollte immer raus aus den kleinkarierten Bahnen. Also bin ich bis jetzt eigentlich immer umgezogen auf der Suche nach was Neuem und auf der Suche nach dem einen Ort, der mich glücklich macht. Tja, also sitze ich mittlerweile in Budapest, allein ohne Eltern und schaffe es irgendwie mein Leben zu regeln. Ich habe Freunde, gehe regelmäßig aus und weiß, dass mein Umfeld mich mag. Es läuft eigentlich alles gut. Aber ich weiß, dass es mich irgendwann nicht mehr halten kann und ich wieder anfange mein eigentliches Ziel zu verfolgen und dafür zu kämpfen. Denn immer wenn ich weiß, dass etwas Neues auf mich zukommt, reiße ich alles alte ab und fiebere dem Unbekannten entgegen. Ich bin irgendwie rastlos. Ich weiß, dass ich später mal viel erreichen will, ich meine das nicht unbedingt finanziell, sondern eher so, dass ich ausgewogen bin, jemanden habe der mich liebt und meine innere Stärke irgendwann mal richtig einsetzen kann. Ich habe ein festes Bild von mir in ein paar Jahren im Kopf und das ist auch exakt das, was ich sein und werden möchte. In der Hinsicht gibt es für mich keine Alternative, weil ich glaube, dass es das ist, was mich auf Dauer glücklich machen kann....aber ich weiß nicht wie, weil ich mich im Augenblick nicht definieren kann.
Das Problem ist, dass mir für alles buchstäblich die Worte fehlen. Ich habe eigentlich nichts zu beklagen, aber ich bin todunglücklich. Ich war an so vielen Orten, aber habe "meinen Ort" noch nicht erreicht. Ich bin so verwirrt und gefangen.
Vielleicht kennt ihr das ja. Man ist auf einer Party, trinkt ein paar Gläschen x-beliebigen Alkohol, ist gut drauf und alles ist super. Bei mir kommt es dann immer an einen Punkt, an dem die gute Laune ganz plötzlich verlfiegt und ich alles ganz klar sehe. Ich werde dann extrem depressiv und mich schüttelt es fast, weil ich dann die Wahrheit plötzlich sehe. Ich muss dann weinen und schreien, weil mich das alles so packt und mich fast umhaut.
ich will das aber nicht mehr, diese Traurigkeit ohne eine Ahnung zu haben was es ist.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und lebe jegliches Gefühl eigentlich immer aus, sei es Trauer, Hass oder Freude. Aber das kann ich nicht mehr, wenn ich irgendwas wie Glück fühle stelle ich es in Frage, und zwar so lange, bis es nicht mehr existiert.
Das sind so seltsame Gegensätze, aber es ist ja nicht so dass ich das mit Absicht mache. Ich will ja glücklich sein, aber irgendwo habe ich die Fähigkeit dazu verloren. Das macht mich dann noch lethargischer und ich verkrieche mich zuhause. Ich weine dann nicht, ich bin dann einfach leer, solange bis mich meine "gesellschaftlichen Verpflichtungen" dazu bewegen, den ganzen Dreck zu überspielen und einfach weiterzumachen.
Hinzu kommt, dass ich kaum noch jemanden traue, ich hänge hinter alles und jeden ein Fragezeichen und glaube, dass ganz generell die Meisten ständig lügen. Ich weiß, das ist nicht wirklich so, aber es fällt mir nur schwer, diesen Gedanken abzuschütteln.
Ich weiß nicht mehr was ich glauben soll und will so einfach nicht weitermachen, irgendwas muss sich ändern und ich will endlich wieder "Ja" sagen können.
Vielleicht kennt hier jemand das Gefühl und kann mir ein paar Zeilen dazu schreiben...

Danke fürs "Roman" lesen


Sarah

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17. Oktober 2008 um 23:53

Welche Wahrheit siehst Du??
also ich glaube, der einzige Ort, an dem Du glücklich werden kannst, ist- in Dir selber! die umgebung spielt keine rolle, ausser vielleicht die menschen mit denen man sich verständigen muss, mit denen man die gleiche sprache sprechen möchte. ich habe auch gedacht es ist überall gleich, war in meiner alten heimat bei bremen mit den leute unzufrieden, bin jetzt in der schweiz gelandet- und hier ist es genau so wie da! also schau, dass du mit dir selbst in Reine kommst, dich akzeptierst so wie du bist, such dir jemanden mit dem du glücklich werden kannst und lebe Dein Leben! LG

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14. Februar 2009 um 14:49

Es ist nicht die Wahrheit die Du da siehst
"....Bei mir kommt es dann immer an einen Punkt, an dem die gute Laune ganz plötzlich verlfiegt und ich alles ganz klar sehe. Ich werde dann extrem depressiv und mich schüttelt es fast, weil ich dann die Wahrheit plötzlich sehe. Ich muss dann weinen und schreien, weil mich das alles so packt und mich fast umhaut...."

nur ganz kurz dazu mein Senf:

es ist nicht die Wahrheit die Du da siehst- es ist ein Gefühl in Dir- das ich sehr gut kenne. Und dieses Gefühl ist genauso wahr wie Gefühle der Freude und der Hoffnung- jedes hat seinen Platz u. seine Berechtigung.
Es ist so schwer die Gefühle richtig einzuordnen- ich habe das mit 45 weissgott noch nicht geschafft, aber ich habe wenigstens gelernt daß dies der Weg zur Wahrheit mit all ihren Facetten ist.

Alles Gute
tantalus

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25. April 2009 um 23:25

Man sitzt zwar in einem Boot und doch sieht man sich gegenseitig nicht
Hallo,
als ich deinen Beitrag gelesen habe,wurde mir ganz mulmig weil, das was du geschrieben hast,mich stark an mein eigenes Leben erinnert.Nicht,dass es mich überrascht immerhin gibt es so viele Menschen auf der Welt,von denen sich sicher viele genauso fühlen. Also bei mir ist es so,dass ich seit ca. 3 Jahren das Gefühl habe mich selbst zu verlieren.Alles was mich mal ausgemacht hat,scheint wie verschwunden obwohl ich nicht wirklich gemerkt habe,dass ich mich in irgend einer Weise verändert habe.Zuerst wollte ich diese Emotion verdrängen und dachte irgendwann werde ich mich wieder mit mir beschäftigen,irgendwann aber als der Moment kam,war "ich" nicht mehr da.Hinzu kommt bei mir der Drang genauso wie bei dir,weg zu gehen,immer weiter weg.Ich kann nicht lange an ein und dem selben Ort leben.Es macht mich krank,es langweilt mich, und ich fühle mich wie betäubt.Ja so könnte man den Zustand beschreiben:Es ist als hätte man mich betäubt und ich watschel irgendwie durch die Welt.Zwar bin ich voll mit Träumen und Ambitionen, aber wenn ich an einem Ort bleibe habe ich das Gefühl,die Zeit bleibt in mir stehen während alles andere irgendwie voran kommt.Auch empfinde ich den meisten Menschen eine gewisse Distanz gegenüber.Es sind auch oft Menschen,die mir nahe stehen sollten aber irgendwie haben wir alle plötzlich einen Punkt erreicht an dem es eine unüberbrückbare Distanz zwischen uns gibt,die,so gut wir uns einander auch verstehen,beraten und unterhalten können,einfach nicht zu überqueren ist.Es ist als könnte niemand mehr wirklich meine Seele berühren.In diesen Momenten fühle ich mich sehr tot und will gar nichts mehr,alles erscheint mir sinnlos und ich vermeide jegliche Anstrengung.Eigentlich geht es mein Leben lang so.Jetzt habe ich einen Freund,mit dem ich nicht glücklich bin aber ich war nie vollkommen glücklich.Ständig will ich weiter,will nach etwas oder jemanden suchen und finde es nicht.Ich weiß,dass ich eigentlich mich finden müsste aber ich bin weg,weit fort.Ich glaube so geht es auch dir.Ich kenne dieses Gefühl der Traurigkeit.Man ist irgendwo unterwegs,auf einer Party,alles ist toll und doch ist da etwas was einen nicht "ausfüllt".Auch da möchte ich dieses "Mehr" finden,eine Wahrheit nach der ich ständig strebe.Der Gund wieso man todunglücklich ist,muss kein logischer sein,weil das Leben nicht logisch ist.Jeden Menschen macht etwas aus.EinMensch ist wie der Himmel,frei und weit,ein anderer wie das Meer,weit und tief und noch einer, wie ein Gefäß,das völlig leer ist und versucht die Leere zu füllen,aber irgendwann merkt,dass man sich nur einen Stein anghäuft hat,der einen in den Abgrund zieht.Was ich damit sagen will,keine Traurigkeit ist sinnlos,es steckt immer ein Grund dahinter.Versuch diesen Grund zu finden.Verbring mehr Zeit mit dir selbst,werd ein bisschen egoistisch und überlege dir "Was wilst du wikrlich?Wo bist du wirklich glücklich?Bei welchen Gedanken wirst du glücklich?Zur Zeit mach ich mein Abitur und danach möchte ich etwas tun,das mich wieder zurückbringt.Ich möchte wieder schreiben.(Habe früher regelmäßig Geschichten geschrieben)Ich hoffe,dass du den Beitrag noch liest da meine Antwort ein halbes Jahr später kommt.Würde mich freuen falls du zurückschreiben könntest!Und falls dus gelesen hast auch dir danke fürs "Roman" lesen

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25. Juli 2010 um 17:41

Ich kenne
dieses Gefühl sehr gut. Beim Lesen deines Beitrags kam mir deshalb die Frage in den Sinn: Bist du sicher, das du das was du lebst und tust, auch wirklich willst? Oder denkst du evtl. du MUSST das wollen, weil man aufgeschlossen, experimentierfreudig, etc. sein "sollte"?
Das sind zumindest die Fragen, die ich auch mir stelle. Ich wünsche mir eine Alternative zu dem was ich tue, weiß aber auch nicht, wie diese aussehen soll.
Dass du immer mehr Menschen immer mehr misstraust, finde ich nachvollziehbar, aber wie ist es mit dir, vertrauen dir andere?
Stellst du vielleicht Glück in Frage, weil du das Gefühl hast, dass du evtl. nicht "Dein" Leben lebst (nur eine Vermutung!), sondern das, von dem du glaubst, dass du es leben und fühlen musst?
Sind nur meine Gedanken...
Alles Gute
Nadeshna

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19. September 2010 um 21:09

Hilfe
ich hab da ein kleines Gebet entdeckt, welches man 9 tage lang beten solte und das jeweils 9 x täglich. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber genau heute am neunten tag ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen Und nun muß ich das weitergeben bzw zum Dank veröffentlichen- ich hoffe ihr seid nicht böse , wenn ich dafür das Forum benutze- aber probierts auf jeden Fall mal aus- ich bin total froh zumal mein Wunsch fast aussichtslos war!


Möge das heiligste Herz Jesu angebetet, glorifiziert, geliebt
und erhalten werden überall auf der Welt
jetzt und für immer
Heiligstes Herz Jesu bitte für uns

Heiliger Judas Thaddäus, der Du Wunder bewirkst
bitte für uns

Heiliger Judas Thaddäus
Hoffnung der Hoffnungslosen
bitte für uns.
Amen
Heiligstes Herz Jesu und Heiliger Judas Thaddäus danke für Eure Hilfe

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15. September 2014 um 15:46

Wie
geht es denn Dir heute? Hast Du Dein Plaetzchen im Leben gefunden? Ich fuehle mich momentan mit 32 voellig verloren. LG, Linda

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10. Oktober 2014 um 16:25
In Antwort auf fraukejosef

Hilfe
ich hab da ein kleines Gebet entdeckt, welches man 9 tage lang beten solte und das jeweils 9 x täglich. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber genau heute am neunten tag ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen Und nun muß ich das weitergeben bzw zum Dank veröffentlichen- ich hoffe ihr seid nicht böse , wenn ich dafür das Forum benutze- aber probierts auf jeden Fall mal aus- ich bin total froh zumal mein Wunsch fast aussichtslos war!


Möge das heiligste Herz Jesu angebetet, glorifiziert, geliebt
und erhalten werden überall auf der Welt
jetzt und für immer
Heiligstes Herz Jesu bitte für uns

Heiliger Judas Thaddäus, der Du Wunder bewirkst
bitte für uns

Heiliger Judas Thaddäus
Hoffnung der Hoffnungslosen
bitte für uns.
Amen
Heiligstes Herz Jesu und Heiliger Judas Thaddäus danke für Eure Hilfe

Ich habe das gleiche gebet
Ich habe gerade das gebet entdeckt welches ich heute nach 9 tagen jewrils 9 mal am tag beenden sollte... somit muss ich es auch veröffentlichdn.. auch wenn es vlt nicht zum thread paast, veröffentliche ich es hier... sorry im voraus

Möge das Herz Jesu angebetet, glorifizert, geliebt und erhalten werden überall auf der welt jetzt und für immer.

Heilliges Herz Jesu bitte für uns.

Heilliger Judas Taddäus, der du Wunder bewirkst bitte für uns.

Heilliger Judda Taddäus
Hoffnung der Hoffnungsloses bitte für uns
Amen

Heilligstes Herz Jesu und heilliger Juda Taddäus danke für die Hilfe.


Hoffe es klappt

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14. Oktober 2014 um 14:26

Weglaufen
Hallo Sarah,

das was Du schreibst kommt mir irgendwie bekannt vor, da mir dies lange Zeit ähnlich ging. Mir hat geholfen, dass ich mich irgendwann einmal nach dem wahren Grund, warum ich so bin, mich so verhalte und so bin, gefragt habe- alles hat einen Grund. Du schreibst "Ich war an so vielen Orten, aber habe "meinen Ort" noch nicht erreicht" - doch der Ort spielt keine Rolle. Du könntest 1000 Orte besuchen, eine Weltreise machen - das was Dich quält ist in Dir und Du nimmst es mit wohin Du gehst. Wie gesagt musste ich das auch erst lernen und es hat auch eine Zeit lang gebraucht - mir hat Lukyly geholfen um mein Glück zu finden.
Verkrieche Dich bloß nicht zuhause, denn das macht es nur noch schlimmer! Gehe `raus, spüre das Leben und auch wenn man dabei manchmal auf die "Schnauze" fällt, höre nicht auf! Und akzeptiere Dich einfach, so wie Du bist. Wir sind ja alle nicht perfekt, aber jeder hat etwas Liebenswertes und Besonderes. Darauf sollte man sich konzentrieren.

Ich hoffe sehr, dass Du Dein Glück finden wirst!

Liebe Grüße,
Giselle

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