Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Introvertiert - anstrengend

24. September um 21:12 Letzte Antwort: 25. September um 14:46

Halli hallo...
An alle Intros und Interessierten da draußen..
Ich brauche mal ein paar aufbauende Worte oder Überlebenstipps.
Würde mich selbst als introvertiert bezeichnen. Ich bin nicht immer nur die Ruhige. Kann auch laut, offen und quierlich sein. Allerdings überwiegen Punkte wie :
- Ich liebe es alleine zu sein, brauche es sogar dringend um meine Batterien aufzuladen.
- Verabredungen strengen mich an. Ich liebe meine Freunde, aber wenn es um Treffen geht habe ich einfach keine Lust und muss mich quasi zwingen. Und das ist ein Punkt der echt belastend sein kann..
- Ich fühle mich so oft unverstanden in dieser Welt.
- Während andere in meinem Alter (25) nach Action suchen, träume ich von einem ruuuuhigen Leben. Obwohl ich trotzdem alles andere als langweilig bin.

Irgendwie anstrengend dieses Intro Leben ..😝.. Kann dem ganzen nicht viel positives abverlangen..

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25. September um 9:13
In Antwort auf crazylife

Halli hallo...
An alle Intros und Interessierten da draußen..
Ich brauche mal ein paar aufbauende Worte oder Überlebenstipps.
Würde mich selbst als introvertiert bezeichnen. Ich bin nicht immer nur die Ruhige. Kann auch laut, offen und quierlich sein. Allerdings überwiegen Punkte wie :
- Ich liebe es alleine zu sein, brauche es sogar dringend um meine Batterien aufzuladen.
- Verabredungen strengen mich an. Ich liebe meine Freunde, aber wenn es um Treffen geht habe ich einfach keine Lust und muss mich quasi zwingen. Und das ist ein Punkt der echt belastend sein kann..
- Ich fühle mich so oft unverstanden in dieser Welt.
- Während andere in meinem Alter (25) nach Action suchen, träume ich von einem ruuuuhigen Leben. Obwohl ich trotzdem alles andere als langweilig bin.

Irgendwie anstrengend dieses Intro Leben ..😝.. Kann dem ganzen nicht viel positives abverlangen..

es ist nur dann anstrengend, wenn man gegen sich selbst arbeitet.

Ich habe mich in meinem Leben noch nie einsam gefühlt, wenn ich allein war - mitten unter anderen Menschen aber manchmal schon.
Und ja, zum Batterien aufladen muss ich auch allein sein. Habe ich länger keine Gelegenheit mich zurück zu ziehen, werde ich komisch

Ja und? Alles kein Problem.
Und wenn Du nicht nach Action suchst - ja und?

Was die Treffen angeht: ja, kenne ich, aber da ist es schon sinnvoll, sich dazu zu zwingen. So lange es im Rahmen bleibt. Du musst ja nicht unbedingt auf Großveranstaltungen und auch nicht jeden Tag unter Leuten sein
Aber "gar nicht" ist genauso wenig sinnvoll wie es "immer" wäre. Extreme sind selten gut für uns Menschlein

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25. September um 11:35

Zu Verabredungen "zwinge" ich mich auch. Ist ja letztendlich immer schön und will meine sozialen Kontakte ja nicht verlieren und hab auch schon das Bedürfnis dazu zu gehören. Manchmal sage ich dann dass ich ko bin und etwas Ruhe brauche , was dann immer okay ist eigentlich. Es sind nur diese vollgepackten Tage , also für mich vollgepackten Tage die ich als sehr anstrengend empfinde. Vor allem wenn mehrere davon aufeinander folgen. Auch ich werden dann komisch 😄.
Naja und das Gefühl irgendwie innerlich in einer anderen Welt zu leben.

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25. September um 13:50
In Antwort auf crazylife

Zu Verabredungen "zwinge" ich mich auch. Ist ja letztendlich immer schön und will meine sozialen Kontakte ja nicht verlieren und hab auch schon das Bedürfnis dazu zu gehören. Manchmal sage ich dann dass ich ko bin und etwas Ruhe brauche , was dann immer okay ist eigentlich. Es sind nur diese vollgepackten Tage , also für mich vollgepackten Tage die ich als sehr anstrengend empfinde. Vor allem wenn mehrere davon aufeinander folgen. Auch ich werden dann komisch 😄.
Naja und das Gefühl irgendwie innerlich in einer anderen Welt zu leben.

ich denke mal, dass Du diese Tage nicht nur anstrengend empfindest, sondern dass sie das für Dich auch sind.
So lange Du das wieder ausgleichst - völlig ok.

Und wenn Du innerlich in einer anderen Welt lebst... ich denk, das machen die meisten Menschen, es ist nur dem einen mehr, dam anderen weniger bewußt
 

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25. September um 14:06
In Antwort auf avarrassterne3

ich denke mal, dass Du diese Tage nicht nur anstrengend empfindest, sondern dass sie das für Dich auch sind.
So lange Du das wieder ausgleichst - völlig ok.

Und wenn Du innerlich in einer anderen Welt lebst... ich denk, das machen die meisten Menschen, es ist nur dem einen mehr, dam anderen weniger bewußt
 

Hach du sprichst mir aus der Seele. Ja stimmt, es ist anstrengend für mich. Da ist was wahres dran. Brauche auch lange um das dann wieder auszugleichen. Je nachdem wie viele Tage so vollgepackt waren. Finde das ganz schlimm, aber es lässt sich leider nicht immer vermeiden und das ist der schwierige Teil dann. Aber irgendwo ist es auch schön, wenn einem das mit der anderen Welt so bewusst ist. Irgendwo ist man so sehr vertraut mit sich selbst, wenn man es so ausdrücken kann.

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25. September um 14:46
In Antwort auf crazylife

Hach du sprichst mir aus der Seele. Ja stimmt, es ist anstrengend für mich. Da ist was wahres dran. Brauche auch lange um das dann wieder auszugleichen. Je nachdem wie viele Tage so vollgepackt waren. Finde das ganz schlimm, aber es lässt sich leider nicht immer vermeiden und das ist der schwierige Teil dann. Aber irgendwo ist es auch schön, wenn einem das mit der anderen Welt so bewusst ist. Irgendwo ist man so sehr vertraut mit sich selbst, wenn man es so ausdrücken kann.

kann man sich inzwischen recht gut darauf einstellen.
 
Beruflich habe ich mir ein Unternehmen & einen gesucht, wo ich
- nicht im Großraumbüro arbeiten muss (was tageweise geht - dem Erfinder der Kopfhörer sei DANK! aber auf Dauer wäre das nur anstrengend)
- auch mal die Tür zu machen und recht störungsfrei "vor mich hin werkeln" kann

privat habe ich mit meinem Mann schon seit 20 Jahren eine gemeinsame Wohnung, seit guit 15 Jahren mit Kind Aber jeder von uns hat ein eigenes Zimmer. Als das Geld knapper war, dann halt notfalls eine Besenkammer ohne Fenster und Wohn- und Schlafzimmer in einem Raum, damit sich das ausgeht.
Und so lange es keiner übertreibt, wird da ein Rückzug auch immer akzeptiert.
Voraussetzung natürlich: ich brauchte und brauche schon einen Partner, der auch von sich aus nicht mega anhänglich ist

Dadurch dass unser Freundes- und Bekanntenkreis inzwischen über ganz DE verteilt ist, sind wir immer mal einige Tage am Stück bei anderen zu Gast - oder die bei uns. Aber da ist das auch nicht anders.

Dazu gibt es manches (Computer spielen oder Buch lesen beispielsweise) wo ich sowieso meine Umgebung komplett ausblende, das gibt mir dann auch die Regeneration.
Schlimmstenfalls gehe ich allein mal 1/2h spazieren. Oder verschwinde 2h mit dem Pilzkörbchen im Wald dieser Tage.

Und ich reduziere das, was mich anstrengt, aber nicht wirklich wichtig ist (TELEFONIEREN beispielsweise. Ich hasse es. ) auf das notwendige Maß. Und das heißt im Klartext: Telefonieren ist Notfallkommunikation und das war's.

Passt alles so
 

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