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Innere unruhe seit einem Jahr!!!!!! wer kennt das auch?

20. September 2007 um 18:15

HI, ich leide schon seit einem Jahr an Kreislaufproblemen und Herzrasen.... es fing alles im August 2006 nach meinem italienurlaub an. zuerst war ich erkältet, und dann hab ich plötzlich ne panikattacke gehabt, mir wurde ganz heiss und mein herz begann zu rasen, dann konnte ich die ganze nacht nicht schlafen... am nächsten tag hatte ich magenprobleme, was alles auf diese innere unruhe zurückzuführen war....nach 2 monaten hab ich angefangen ein verhüttungspflaster zu nehmen und alles wurde schlimmer, ich dachte ich werde verrückt, ich konnte 2 monate nicht richtig schlafen, meine nerven waren am ende... keiner konnte mir helfen, alle Ärzte meinten, es ist psychisch, eine störung des vegetativen nervensystems und dass ich es ignorieren soll!!!

hallo? wie soll man das ignorieren, wenn dadurch mein ganzes gefühlleben und mein leben zerstört wird, ich bin seitdem ein anderer mensch geworden, früher war ich immer energievoll und fröhlich, jetzt fühl ich mich entwede schlapp und lustlos, oder hab diese unruhe, bei der kleinsten anstrengung rast mein herz....
dieser zustand macht mich depri, weil ich mich gehindert fühle.... und mein leben nicht mehr wie früher lebe... keiner kann mir irgendwie helfen....

woher kommt nur sowas?? bei mir gibt es auch keinen richtigen psychischen grund....

und ausserdem wurde bei mir eine schilddrüsenunterfunktion erkannt, aber wie kann ich dann gleichzeitig die innere unruhe haben?

ich versteh irgendwie gar nichts mehr....

kann mir jemand ratschläge geben?? wäre sehr nett

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21. September 2007 um 16:30

Hallo Leidensgenossin!
Hallo du Liebe!

Ich kenne das auch, ich habe nämlich das gleiche! Und trage es auch seit einem Jahr mit mir herum. Allerdings leide ich schon seit etwa 3 Jahren an einer Angststörung, die bisher unbekannt blieb, weil ich einfach nicht wusste, dass ich psychisch krank bin. Ich bildete mir ständig ein, tödliche Krankheiten zu haben und dass so heftig, dass ich mein ganzes Leben davon abhängig machte und allmählich in eine Depression rutschte. Nebenher entwickelte ich auch noch ne Essstörung, aß viel zu wenig und bekam letzten Sommer im Urlaub einen sehr heftigen Kreislaufkollaps, der mich total traumatisiert hat, weil ich davon überzeugt war, jetzt zu müssen.
Zuhause ließ ich mich erstmal ärztlich untersuchen und nachdem es hieß, dass ich gesund sei, verdrängte ich dieses Erlebnis einfach. Trotzdem herrschte unterbewusst die Angst, dass sich etwas derartiges wiederholen könnte.
Meine erste Panikattacke hatte ich dann einige Wochen später im Zug. Mir wurde plötzlich übel, schwindlig, mein Herz begann zu rasen, ich hatte ein Kribbeln in Armen und Beinen und Todesangst.
Nachdem sich das wiederholte, rannte ich zu den verschiedensten Ärzten. Mir ging es wie dir, ich konnte nicht verstehen was mit mir los ist. Weil ich immer Angst vor einer nächsten Attacke hatte, traute ich mich schon bald nicht mehr aus dem Haus und wurde immer deprimierte, kapselte mich ab.
Bis mich dann meine Hausärztin endlich mal zu einer Psychotherapeutin schickte, die diagnostizierte: Panikstörung!
Diese Diagnose war dieses Jahr im Mai. Seitdem habe ich mich im Internet und sonstigen Quellen ausführlich über das Thema Ängste und Panikattacken informiert, wirklich jede kleine Info aufgenommen, die ich irgendwo aufschnappen konnte.
Informiere dich auch mal ausführlicher darüber, dann kommt schon mal langsam etwas Licht ins Dunkel. Dann verstehst du, was mit deinem Körper los ist.
Es ist tatsächlich so, dass das wirklich alles rein psychischen Ursprungs ist! Bis auf die Schilddrüsenunterfunktion bist du wohl kerngesund! Auch ich habe exakt das Problem, dass mein Herz bei der kleinsten Anstrengung anfängt zu rasen. Und es gibt auch Tage, an denen ich mich so schlapp und energielos fühle, dass ich gar nichts machen kann.

Ich hab wirklich genau wie du die gleiche Gedankenwelt gehabt: Keiner kann mir helfen! Ich kann mein Leben gar nicht mehr genießen! Ich bin total eingeschränkt!
Aber: man kann uns helfen!!
Einen Rat, den ich dir geben kann ist: informiere dich wirklich erstmal über deinen Zustand. Gib einfach mal "Panikattacken" oder "Angststörung" bei google ein, du wirst jede Menge aufschlussreiche Suchergebnisse finden!
Ignorier die Angst nicht, wie die Ärzte gesagt haben! Die Angst ist nicht ohne Grund da! Betrachte Sie wie einen guten Freund, der dich an den Schultern packt und dich wachrütteln will, weil etwas nicht stimmt! Sie will dich aufmerksam machen auf etwas, sie will anerkannt werden! Viele Ereignisse aus dem Leben, aus der Kindheit, von denen man denkt, man hätte sie überwunden oder sie hätten einen nicht weiter getroffen, werden im Unterbewusstsein dann doch als negative Erfahrung gespeichert und schlummern da, bis es irgendwann in Form von Panikattacken hochkommt! Du glaubst gar nicht, wie viel in unserem Unterbewusstsein steckt, das wir gar nicht wahrnehmen, woran wir niemals denken würden.
Auslöser für Angsterkrankungen können die unterschiedlichsten Dinge sein: Scheidung der Eltern in der Kindheit, Verlust einer nahestehenden Person, ein Unfall, eine generell schlechte Zeit im Leben oder Gefühle, wie Angst, Wut, Trauer, denen man nie freien Lauf gelassen und unterdrückt hat. All das und noch viel mehr äußert sich in Angstzuständen, die wir uns dann nicht erklären können.
Wichtig ist, dass du dir einen Therapeuten suchst, der dir hilft in deinem Leben und deiner Vergangenheit "aufzuräumen" und Klarheit zu schaffen. Schau dich um nach Situationen in deinem Leben, die dich geprägt haben, wo du dich nicht wohlgefühlt hast, wo irgendetwas falsch gelaufen ist. Solche Dinge können auch in der Gegenwart sein.
Lasse dich nicht mit irgendwelchen Medikamenten betäuben, das lindert zwar die Symptome, bekämpft aber nicht die Ursache, man wird abhängig und kann sie nicht mehr absetzen, ohne dass die Ängste noch schlimmer werden.
Mach dir keine Sorgen, der energievolle fröhliche Mensch von früher ist immer noch in dir drin. Versuch, dich nicht zu stark von der Sache herunterziehen zu lassen, sondern akzeptiere sie, nimm sie bewusst wahr als einen Teil von dir, sozusagen deine "dunkle Seite"! Sie wird auch wieder weggehen! Nimm dir Ziele und Perspektiven für die Zukunft vor, mach Unternehmungen die dir Spaß machen, leb dich aus, such dir eine tolle Aktivität, in der du richtig aufblühen kannst (z.B. Musik, Kunst oder etwas andres) und mach nebenher eine Therapie.
Du wirst sehen, dass es besser wird, sobald du den Ursprung gefunden und aufgearbeitet hast. Es gibt sicher irgendetwas!
Hab Mut und freu dich über jede Kleinigkeit in deinem Leben! Du bekommst das ganz sicher wieder weg!

Alles Gute und liebe Grüße!

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21. September 2007 um 16:32

Ups..
im letzten Satz des ersten Abschnitts, sollte es heißen "sterben zu müssen"

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21. September 2007 um 17:29
In Antwort auf keeley_12679475

Hallo Leidensgenossin!
Hallo du Liebe!

Ich kenne das auch, ich habe nämlich das gleiche! Und trage es auch seit einem Jahr mit mir herum. Allerdings leide ich schon seit etwa 3 Jahren an einer Angststörung, die bisher unbekannt blieb, weil ich einfach nicht wusste, dass ich psychisch krank bin. Ich bildete mir ständig ein, tödliche Krankheiten zu haben und dass so heftig, dass ich mein ganzes Leben davon abhängig machte und allmählich in eine Depression rutschte. Nebenher entwickelte ich auch noch ne Essstörung, aß viel zu wenig und bekam letzten Sommer im Urlaub einen sehr heftigen Kreislaufkollaps, der mich total traumatisiert hat, weil ich davon überzeugt war, jetzt zu müssen.
Zuhause ließ ich mich erstmal ärztlich untersuchen und nachdem es hieß, dass ich gesund sei, verdrängte ich dieses Erlebnis einfach. Trotzdem herrschte unterbewusst die Angst, dass sich etwas derartiges wiederholen könnte.
Meine erste Panikattacke hatte ich dann einige Wochen später im Zug. Mir wurde plötzlich übel, schwindlig, mein Herz begann zu rasen, ich hatte ein Kribbeln in Armen und Beinen und Todesangst.
Nachdem sich das wiederholte, rannte ich zu den verschiedensten Ärzten. Mir ging es wie dir, ich konnte nicht verstehen was mit mir los ist. Weil ich immer Angst vor einer nächsten Attacke hatte, traute ich mich schon bald nicht mehr aus dem Haus und wurde immer deprimierte, kapselte mich ab.
Bis mich dann meine Hausärztin endlich mal zu einer Psychotherapeutin schickte, die diagnostizierte: Panikstörung!
Diese Diagnose war dieses Jahr im Mai. Seitdem habe ich mich im Internet und sonstigen Quellen ausführlich über das Thema Ängste und Panikattacken informiert, wirklich jede kleine Info aufgenommen, die ich irgendwo aufschnappen konnte.
Informiere dich auch mal ausführlicher darüber, dann kommt schon mal langsam etwas Licht ins Dunkel. Dann verstehst du, was mit deinem Körper los ist.
Es ist tatsächlich so, dass das wirklich alles rein psychischen Ursprungs ist! Bis auf die Schilddrüsenunterfunktion bist du wohl kerngesund! Auch ich habe exakt das Problem, dass mein Herz bei der kleinsten Anstrengung anfängt zu rasen. Und es gibt auch Tage, an denen ich mich so schlapp und energielos fühle, dass ich gar nichts machen kann.

Ich hab wirklich genau wie du die gleiche Gedankenwelt gehabt: Keiner kann mir helfen! Ich kann mein Leben gar nicht mehr genießen! Ich bin total eingeschränkt!
Aber: man kann uns helfen!!
Einen Rat, den ich dir geben kann ist: informiere dich wirklich erstmal über deinen Zustand. Gib einfach mal "Panikattacken" oder "Angststörung" bei google ein, du wirst jede Menge aufschlussreiche Suchergebnisse finden!
Ignorier die Angst nicht, wie die Ärzte gesagt haben! Die Angst ist nicht ohne Grund da! Betrachte Sie wie einen guten Freund, der dich an den Schultern packt und dich wachrütteln will, weil etwas nicht stimmt! Sie will dich aufmerksam machen auf etwas, sie will anerkannt werden! Viele Ereignisse aus dem Leben, aus der Kindheit, von denen man denkt, man hätte sie überwunden oder sie hätten einen nicht weiter getroffen, werden im Unterbewusstsein dann doch als negative Erfahrung gespeichert und schlummern da, bis es irgendwann in Form von Panikattacken hochkommt! Du glaubst gar nicht, wie viel in unserem Unterbewusstsein steckt, das wir gar nicht wahrnehmen, woran wir niemals denken würden.
Auslöser für Angsterkrankungen können die unterschiedlichsten Dinge sein: Scheidung der Eltern in der Kindheit, Verlust einer nahestehenden Person, ein Unfall, eine generell schlechte Zeit im Leben oder Gefühle, wie Angst, Wut, Trauer, denen man nie freien Lauf gelassen und unterdrückt hat. All das und noch viel mehr äußert sich in Angstzuständen, die wir uns dann nicht erklären können.
Wichtig ist, dass du dir einen Therapeuten suchst, der dir hilft in deinem Leben und deiner Vergangenheit "aufzuräumen" und Klarheit zu schaffen. Schau dich um nach Situationen in deinem Leben, die dich geprägt haben, wo du dich nicht wohlgefühlt hast, wo irgendetwas falsch gelaufen ist. Solche Dinge können auch in der Gegenwart sein.
Lasse dich nicht mit irgendwelchen Medikamenten betäuben, das lindert zwar die Symptome, bekämpft aber nicht die Ursache, man wird abhängig und kann sie nicht mehr absetzen, ohne dass die Ängste noch schlimmer werden.
Mach dir keine Sorgen, der energievolle fröhliche Mensch von früher ist immer noch in dir drin. Versuch, dich nicht zu stark von der Sache herunterziehen zu lassen, sondern akzeptiere sie, nimm sie bewusst wahr als einen Teil von dir, sozusagen deine "dunkle Seite"! Sie wird auch wieder weggehen! Nimm dir Ziele und Perspektiven für die Zukunft vor, mach Unternehmungen die dir Spaß machen, leb dich aus, such dir eine tolle Aktivität, in der du richtig aufblühen kannst (z.B. Musik, Kunst oder etwas andres) und mach nebenher eine Therapie.
Du wirst sehen, dass es besser wird, sobald du den Ursprung gefunden und aufgearbeitet hast. Es gibt sicher irgendetwas!
Hab Mut und freu dich über jede Kleinigkeit in deinem Leben! Du bekommst das ganz sicher wieder weg!

Alles Gute und liebe Grüße!

Vielen vielen Dank!!!
Hallo, dein Beitrag hat mich fast zu tränen gerührt, ich finde deine worte sehr schön und aufbauend!!!
ich werde deinen rat auf jeden fall befolgen!!
was ich noch hinzufügen wollte: ich war schon mal beim Psychiator und der meinte, dass ich eine agitierte depression habe, und wollte mir antideprissiva verschreiben. aber ich bin mit dieser diagnose nicht einverstanden, und ich habe die tabletten nicht genommen.... weil ich ja eigentlich nicht deprimiert bin, ich bin ja nur depri, weil ich mich wie gesagt gehindert fühle in meinen sonstigen aktivitäten!! aber weisst du was ich noch komisch finde, dass meine besten freunde das gleiche problem haben, auch diese innere unruhe, aber die können irgendwie besser damit umgehen, und für die ist das nicht so schlimm wie für mich. weil das so viele junge Frauen in meinem alter haben, hab ich mir auch gedacht, dass es möglicherweise eine hormonumstellung sein könnte, wie die wechseljahre, da treten ja ähnliche symptome auf. naja.... es gibt so viele verschiedene erklärungen, dass ich einfach nicht die finden kann, die auf mich zutrifft.((

ich versuche mich jeden tag zu motivieren und mir einzureden, dass es mir gut geht... aber das klappt nicht,weil am ende dieser scheiss zustand siegt!!! (
das schlimme ist, dass meine eltern mich nicht verstehen!!!

geht es dir denn schon besser? hast du einen guten therapeuten gefunden?

liebe Grüße

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21. September 2007 um 22:03
In Antwort auf madhu_12716836

Vielen vielen Dank!!!
Hallo, dein Beitrag hat mich fast zu tränen gerührt, ich finde deine worte sehr schön und aufbauend!!!
ich werde deinen rat auf jeden fall befolgen!!
was ich noch hinzufügen wollte: ich war schon mal beim Psychiator und der meinte, dass ich eine agitierte depression habe, und wollte mir antideprissiva verschreiben. aber ich bin mit dieser diagnose nicht einverstanden, und ich habe die tabletten nicht genommen.... weil ich ja eigentlich nicht deprimiert bin, ich bin ja nur depri, weil ich mich wie gesagt gehindert fühle in meinen sonstigen aktivitäten!! aber weisst du was ich noch komisch finde, dass meine besten freunde das gleiche problem haben, auch diese innere unruhe, aber die können irgendwie besser damit umgehen, und für die ist das nicht so schlimm wie für mich. weil das so viele junge Frauen in meinem alter haben, hab ich mir auch gedacht, dass es möglicherweise eine hormonumstellung sein könnte, wie die wechseljahre, da treten ja ähnliche symptome auf. naja.... es gibt so viele verschiedene erklärungen, dass ich einfach nicht die finden kann, die auf mich zutrifft.((

ich versuche mich jeden tag zu motivieren und mir einzureden, dass es mir gut geht... aber das klappt nicht,weil am ende dieser scheiss zustand siegt!!! (
das schlimme ist, dass meine eltern mich nicht verstehen!!!

geht es dir denn schon besser? hast du einen guten therapeuten gefunden?

liebe Grüße

Freut mich!
Hallo!

Schön, wenn dich meine Worte ein bisschen aufgemuntert haben!
Mir ist aber jetzt im Nachhinein aufgefallen: Hast du überhaupt Angst?? Oder einfach nur Herzrasen?
Dass das mit den Wechseljahren zusammenhängt, könnte natürlich auch sein. Die Frage ist, ob du diese schon bekommst... Wie alt bist du denn, wenn ich mal ganz unverschämt fragen darf?
Eine Depression äußert sich auch oft in solchen körperlichen Symptomen, aber wenn du sagst, dass du eigentlich nicht deprimiert warst... Bei mir war es auch jahrelang so, dass ich komische Symptome hatte: Herzstolpern, Hitzewallungen, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, doch Untersuchungen waren immer befundlos und ich hätte auch nie gedacht, dass ich psychisch "krank" bin. Dabei kamen diese Symptome von den starken Sorgen, die ich mir immer um meine Gesundheit gemacht habe/mache.
Wenn deine Freundinnen auch etwas derartiges ist interessant. Aber wahrscheinlich ist es bei dir ausgeprägter, sonst würde es dich ja nicht so mitnehmen.

Ich kenne das mit dem motivieren. Ich versuche es auch oft und die negativen Gedanken drängen sich trotzdem in meinen Kopf und machen mich fertig. Ich kann nicht mal Sport machen, weil ja mein Herz so schnell anfängt zu rasen und daraus resultiert bei mir dann wieder Panik...
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es mir besser geht. Aber ich weiß jetzt zumindest, was mit mir los ist und wie ich damit umgehe. Habe mich sozusagen dran gewöhnt... Aber ich bin ja auch noch nicht in Therapie. Meine Hausärztin hat mir eine Kur in einer psychosomatischen Fachklinik empfohlen und das werde ich wohl demnächst in Angriff nehmen.
Das mit den Eltern ist natürlich total doof... Außenstehende können nicht nachvollziehen, wie sich sowas anfühlt. Versuch doch einfach mal in einem ganz ruhigen, sachlichen Gespräch ihnen klar zu machen wie es dir geht. Sie sind doch sicher keine Unmenschen
Hmm, also für mich klingt dein Zustand nicht nach Angststörung oder so, sondern ich denke, dass deine körperlichen Symptome zwar auch von der Psyche kommen, aber du durch diese Symptome nicht (wie etwa ich) in Angst verfällst, sondern dich so eingeschränkt fühlst, dass du depressiv wirst - was ja auch verständlich ist.
Das mit den Therapeuten ist immer so ne Sache... Ich war auch mal bei einer, die mich nach 2 Gesprächen in irgendeine Schublade gesteckt hat und was diagnostiziert hat, was meiner Meinung nach gar nicht zu traf. Nach 2 Gesprächen kann man doch noch keinen Patienten richtig kennen...
Hör dich doch mal in deiner Gegend nach verschiedenen Therapeuten um und mach bei denen mal ein Erstgespräch aus. Und wenn du alle durch hast, überlegst du, welcher dir am sympathischsten war, mit wem du das beste Vertrauensverhältnis aufbauen könntest oder welcher einfach einen guten fachlichen Eindruck auf die gemacht hat. Ich finde es kommt sehr drauf an, dass man sich mit dem Therapeuten versteht und ihn nicht unsympathisch findet!
Oder du kannst ja auch eine Kur in so einer Fachklinik beantragen. Das geht halt erst, wenn eine richtige Diagnose vorliegt.
Bei mir lautet die Agoraphobie mit Panikstörung. _O auch wenn sie meiner Meinung nach falsch ist....
Na ja...

Freu mich auf deine Antwort & liebe Grüße!

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22. September 2007 um 14:05
In Antwort auf keeley_12679475

Freut mich!
Hallo!

Schön, wenn dich meine Worte ein bisschen aufgemuntert haben!
Mir ist aber jetzt im Nachhinein aufgefallen: Hast du überhaupt Angst?? Oder einfach nur Herzrasen?
Dass das mit den Wechseljahren zusammenhängt, könnte natürlich auch sein. Die Frage ist, ob du diese schon bekommst... Wie alt bist du denn, wenn ich mal ganz unverschämt fragen darf?
Eine Depression äußert sich auch oft in solchen körperlichen Symptomen, aber wenn du sagst, dass du eigentlich nicht deprimiert warst... Bei mir war es auch jahrelang so, dass ich komische Symptome hatte: Herzstolpern, Hitzewallungen, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, doch Untersuchungen waren immer befundlos und ich hätte auch nie gedacht, dass ich psychisch "krank" bin. Dabei kamen diese Symptome von den starken Sorgen, die ich mir immer um meine Gesundheit gemacht habe/mache.
Wenn deine Freundinnen auch etwas derartiges ist interessant. Aber wahrscheinlich ist es bei dir ausgeprägter, sonst würde es dich ja nicht so mitnehmen.

Ich kenne das mit dem motivieren. Ich versuche es auch oft und die negativen Gedanken drängen sich trotzdem in meinen Kopf und machen mich fertig. Ich kann nicht mal Sport machen, weil ja mein Herz so schnell anfängt zu rasen und daraus resultiert bei mir dann wieder Panik...
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es mir besser geht. Aber ich weiß jetzt zumindest, was mit mir los ist und wie ich damit umgehe. Habe mich sozusagen dran gewöhnt... Aber ich bin ja auch noch nicht in Therapie. Meine Hausärztin hat mir eine Kur in einer psychosomatischen Fachklinik empfohlen und das werde ich wohl demnächst in Angriff nehmen.
Das mit den Eltern ist natürlich total doof... Außenstehende können nicht nachvollziehen, wie sich sowas anfühlt. Versuch doch einfach mal in einem ganz ruhigen, sachlichen Gespräch ihnen klar zu machen wie es dir geht. Sie sind doch sicher keine Unmenschen
Hmm, also für mich klingt dein Zustand nicht nach Angststörung oder so, sondern ich denke, dass deine körperlichen Symptome zwar auch von der Psyche kommen, aber du durch diese Symptome nicht (wie etwa ich) in Angst verfällst, sondern dich so eingeschränkt fühlst, dass du depressiv wirst - was ja auch verständlich ist.
Das mit den Therapeuten ist immer so ne Sache... Ich war auch mal bei einer, die mich nach 2 Gesprächen in irgendeine Schublade gesteckt hat und was diagnostiziert hat, was meiner Meinung nach gar nicht zu traf. Nach 2 Gesprächen kann man doch noch keinen Patienten richtig kennen...
Hör dich doch mal in deiner Gegend nach verschiedenen Therapeuten um und mach bei denen mal ein Erstgespräch aus. Und wenn du alle durch hast, überlegst du, welcher dir am sympathischsten war, mit wem du das beste Vertrauensverhältnis aufbauen könntest oder welcher einfach einen guten fachlichen Eindruck auf die gemacht hat. Ich finde es kommt sehr drauf an, dass man sich mit dem Therapeuten versteht und ihn nicht unsympathisch findet!
Oder du kannst ja auch eine Kur in so einer Fachklinik beantragen. Das geht halt erst, wenn eine richtige Diagnose vorliegt.
Bei mir lautet die Agoraphobie mit Panikstörung. _O auch wenn sie meiner Meinung nach falsch ist....
Na ja...

Freu mich auf deine Antwort & liebe Grüße!

Ne ne
HI, ja ich glaub auch nicht, dass ich ne Angstörung habe, weil ich ja keine Angst habe, hab auch gelernt mit den Symptomen zu leben, so quälend das auch sein kann. Ich hab einfach nur Herzrasen ohne Grund.
Aber ich weiss noch ganz genau wie alles angefangen hat: Also ich kam nach meinem Italienurlaub zurück, dann war ich depri, weil ich es in köln nicht mehr so schön fand, das wetter war auch mies... übrigens hatte ich gerade vor dem urlaub mein abi hinter mir!! das war auch stressig! nach meinem urlaub wo ich die depri-phase hatte, sollte ich mich mit einem typen treffen, der aber nicht zum treffen gekommen ist, ich war erkältet und bin trotzdem hingegangen,weil ich dachte dass er kommt, aber er ist nicht gekommen!!! ich war total sauer!! und bin nach hause gefahren! dann bin ich in mein zimmer gegangen und hatte einen anfall, mein herz begann zu rasen, zittern, bin an die frische luft gegangen und dann hab ich magenprobleme gehabt und alles mögliche... ja und seitdem hab ich das!!!
Also in den Wechseljahren bin ich nicht, bin ja erst 20, hab mir nur gedacht, dass es vielleicht in dem Alter auch ne ähnliche hormonumstellung gibt!

wie alt bist du wenn ich fragen darf?

Mit meinen eltern hab ich schon oft geredet, aber die wollen das einfach nicht verstehen... die denken ich fühl mich so,weil ich unglücklich bin, dass ich keinen freund habe!!!

was heisst eigentlich Agoraphobie? und warum findest du die Diagnose falsch?

liebe Grüsse

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25. September 2007 um 16:36
In Antwort auf madhu_12716836

Ne ne
HI, ja ich glaub auch nicht, dass ich ne Angstörung habe, weil ich ja keine Angst habe, hab auch gelernt mit den Symptomen zu leben, so quälend das auch sein kann. Ich hab einfach nur Herzrasen ohne Grund.
Aber ich weiss noch ganz genau wie alles angefangen hat: Also ich kam nach meinem Italienurlaub zurück, dann war ich depri, weil ich es in köln nicht mehr so schön fand, das wetter war auch mies... übrigens hatte ich gerade vor dem urlaub mein abi hinter mir!! das war auch stressig! nach meinem urlaub wo ich die depri-phase hatte, sollte ich mich mit einem typen treffen, der aber nicht zum treffen gekommen ist, ich war erkältet und bin trotzdem hingegangen,weil ich dachte dass er kommt, aber er ist nicht gekommen!!! ich war total sauer!! und bin nach hause gefahren! dann bin ich in mein zimmer gegangen und hatte einen anfall, mein herz begann zu rasen, zittern, bin an die frische luft gegangen und dann hab ich magenprobleme gehabt und alles mögliche... ja und seitdem hab ich das!!!
Also in den Wechseljahren bin ich nicht, bin ja erst 20, hab mir nur gedacht, dass es vielleicht in dem Alter auch ne ähnliche hormonumstellung gibt!

wie alt bist du wenn ich fragen darf?

Mit meinen eltern hab ich schon oft geredet, aber die wollen das einfach nicht verstehen... die denken ich fühl mich so,weil ich unglücklich bin, dass ich keinen freund habe!!!

was heisst eigentlich Agoraphobie? und warum findest du die Diagnose falsch?

liebe Grüsse

Hi!
Aaalso, Agoraphobie ist die Angst vor Öffentlichkeit. "agora" kommt aus dem Griechischen und heißt Marktplatz. Das bedeutet schlicht und einfach dass sämtliche Dinge in der Öffentlichkeit wie Einkaufen, Zug fahren, Theater- & Kinobesuche usw. zur Qual werden, weil man Angst hat, in Ohnmacht zu fallen oder in eine Situation zu kommen, aus der es keine Fluchtmöglichkeit gibt, wenn man eine Panikattacke erleidet. Das geht soweit, bis man sich gar nicht mehr aus dem Haus traut.
Ich habe dieser Therapeutin erzählt, dass ich eine Panikattacke hatte und mich hinterher die ganze Woche nicht aus dem Haus getraut habe, weil ich Angst hatte, in der Öffentlichkeit eine Attacke zu bekommen. Inzwischen hat sich diese Angst vor Öffentlichkeit bei mir aber gelegt. Das war nur unmittelbar nach der Attacke. Inzwischen kann ich fast problemlos einkaufen, ins Kino gehen etc. Deswegen finde ich die Diagnose falsch.
Ich bin übrigens auch 20 und ich glaube, mit den Wechseljahren brauchen wir noch lange nicht zu rechnen Meines Wissens gibt es in unsrem Alter keine besondere Hormonumstellung. Ein Tipp für dich von mir wäre allerdings trotzdem, deine Hormone per Bluttest mal abchecken zu lassen. Die Schilddrüse spielt oft eine Rolle bei Hormonen und ich habe auch mal gelesen, dass Zittern und Herzrasen, wie du es beschreibst von der Schilddrüse kommen kann. Und du meintest ja, du hast eine Schilddrüsenunterfunktion. Lass das doch nochmal richtig abklären mit deine Schilddrüse, dann weißt du bescheid. Und dein Herz vielleicht auch, nur zur Sicherheit
Ich freu mich jedenfalls für dich, dass du keine Ängste hast, sei froh!!
Oje, dass mit den Typen treffen und die kommen nicht, kenn ich auch. Da hab ich mich auch schon oft drüber aufgeregt. War lange Zeit solo und hab immer krampfhaft nach dem Richtigen gesucht. Ich war auch oft so einsam, dass ich in richtige Depressionen verfallen bin und mich total abgekapselt hab. Und als ich gerade meine Suche nach dem Richtigen aufgegeben hatte und gedacht hatte "ihr könnt mich alle mal", ist mir vor 9 Monaten mein jetziger Freund "über den Weg gelaufen". Also mach dir deswegen keine Sorgen, der Richtige kommt bestimmt und zwar genau dann, wenn man es am wenigsten vermutet Typen die nicht zum vereinbarten Treffen kommen, sind es nicht wert, dass du dich darüber aufregst! Die haben dich gar nicht verdient!
Und so wie du schreibst, kommt es mir im Moment nicht so vor, als hättest du starke psychische Probleme. Eine Depri-Phase macht jeder Mal durch. Trotzdem sind gerade Magenprobleme ein Anzeichen von psychischem Stress oder wenn man sich über was aufregt. Daher auch das gute alte Sprichwort "Das schlägt einen auf den Magen". Ich will jetzt nicht irgendwie analysieren, bin ja kein Experte Beobachte deine Symptome weiterhin und wenn ein Arzt sagt, du sollst es ignorieren, dann geh auch mal zu einem anderen Arzt. Ärzte sind sehr verschieden. Der eine "weigert sich" bei nem Patienten eine richtige Diagnose zu stellen, weil er angeblich nix findet, der andere forscht solange weiter, bis er was gefunden hat oder eine Idee bekommt, was die Ursache sein könnte.
Hol dir auf jeden Fall seelische Unterstützung von einem Therapeuten und Freunden (oder auch hier im Forum ), damit du nicht ganz in ein dunkles Loch reinrutschst, wenn deine Eltern dich schon nicht verstehen. Das muss echt schlimm sein, das tut mir so leid... Meine Familie und vor allem meine Mam ist für mich mit meinen Angstzuständen momentan echt ein sehr großer Halt und ich wüsste nicht was ich ohne sie machen sollte... Also wenn du mit jemandem reden willst, du kannst mir auch gerne jederzeit eine private Nachricht schreiben, wenn du möchtest!

Liebe Grüße!

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9. Oktober 2007 um 13:20
In Antwort auf keeley_12679475

Hi!
Aaalso, Agoraphobie ist die Angst vor Öffentlichkeit. "agora" kommt aus dem Griechischen und heißt Marktplatz. Das bedeutet schlicht und einfach dass sämtliche Dinge in der Öffentlichkeit wie Einkaufen, Zug fahren, Theater- & Kinobesuche usw. zur Qual werden, weil man Angst hat, in Ohnmacht zu fallen oder in eine Situation zu kommen, aus der es keine Fluchtmöglichkeit gibt, wenn man eine Panikattacke erleidet. Das geht soweit, bis man sich gar nicht mehr aus dem Haus traut.
Ich habe dieser Therapeutin erzählt, dass ich eine Panikattacke hatte und mich hinterher die ganze Woche nicht aus dem Haus getraut habe, weil ich Angst hatte, in der Öffentlichkeit eine Attacke zu bekommen. Inzwischen hat sich diese Angst vor Öffentlichkeit bei mir aber gelegt. Das war nur unmittelbar nach der Attacke. Inzwischen kann ich fast problemlos einkaufen, ins Kino gehen etc. Deswegen finde ich die Diagnose falsch.
Ich bin übrigens auch 20 und ich glaube, mit den Wechseljahren brauchen wir noch lange nicht zu rechnen Meines Wissens gibt es in unsrem Alter keine besondere Hormonumstellung. Ein Tipp für dich von mir wäre allerdings trotzdem, deine Hormone per Bluttest mal abchecken zu lassen. Die Schilddrüse spielt oft eine Rolle bei Hormonen und ich habe auch mal gelesen, dass Zittern und Herzrasen, wie du es beschreibst von der Schilddrüse kommen kann. Und du meintest ja, du hast eine Schilddrüsenunterfunktion. Lass das doch nochmal richtig abklären mit deine Schilddrüse, dann weißt du bescheid. Und dein Herz vielleicht auch, nur zur Sicherheit
Ich freu mich jedenfalls für dich, dass du keine Ängste hast, sei froh!!
Oje, dass mit den Typen treffen und die kommen nicht, kenn ich auch. Da hab ich mich auch schon oft drüber aufgeregt. War lange Zeit solo und hab immer krampfhaft nach dem Richtigen gesucht. Ich war auch oft so einsam, dass ich in richtige Depressionen verfallen bin und mich total abgekapselt hab. Und als ich gerade meine Suche nach dem Richtigen aufgegeben hatte und gedacht hatte "ihr könnt mich alle mal", ist mir vor 9 Monaten mein jetziger Freund "über den Weg gelaufen". Also mach dir deswegen keine Sorgen, der Richtige kommt bestimmt und zwar genau dann, wenn man es am wenigsten vermutet Typen die nicht zum vereinbarten Treffen kommen, sind es nicht wert, dass du dich darüber aufregst! Die haben dich gar nicht verdient!
Und so wie du schreibst, kommt es mir im Moment nicht so vor, als hättest du starke psychische Probleme. Eine Depri-Phase macht jeder Mal durch. Trotzdem sind gerade Magenprobleme ein Anzeichen von psychischem Stress oder wenn man sich über was aufregt. Daher auch das gute alte Sprichwort "Das schlägt einen auf den Magen". Ich will jetzt nicht irgendwie analysieren, bin ja kein Experte Beobachte deine Symptome weiterhin und wenn ein Arzt sagt, du sollst es ignorieren, dann geh auch mal zu einem anderen Arzt. Ärzte sind sehr verschieden. Der eine "weigert sich" bei nem Patienten eine richtige Diagnose zu stellen, weil er angeblich nix findet, der andere forscht solange weiter, bis er was gefunden hat oder eine Idee bekommt, was die Ursache sein könnte.
Hol dir auf jeden Fall seelische Unterstützung von einem Therapeuten und Freunden (oder auch hier im Forum ), damit du nicht ganz in ein dunkles Loch reinrutschst, wenn deine Eltern dich schon nicht verstehen. Das muss echt schlimm sein, das tut mir so leid... Meine Familie und vor allem meine Mam ist für mich mit meinen Angstzuständen momentan echt ein sehr großer Halt und ich wüsste nicht was ich ohne sie machen sollte... Also wenn du mit jemandem reden willst, du kannst mir auch gerne jederzeit eine private Nachricht schreiben, wenn du möchtest!

Liebe Grüße!

Hi
Hi, und wie gehts dir? kommst du mit deiner therapie voran? ich hab dir auch eine private nachricht geschickt!

ich war schon beim psychotherapeuten und der meinte, dass ich eine agitierte depression habe und wollte mir antidepressiva verschreiben, aber ich finde nicht, dass Tableten die Lösung sind! es ist immer einfach einen mit Tableten vollzustopfen. und eigentlich bin ich ja nicht depri, ich fühl mich nur immer so schlapp oder hab verschiedene symptome wie nervosität oder kopfschmerzen... deswegen fühl ich mich ja schlecht... toll. aber ich finde einfach keine seelische ursache.

liebe Grüsse

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24. September 2008 um 20:17

Habe gleiches Problem
Hallo KatKat49 Also, einen ratschlag kann ich dir leider nicht geben,den brauche ich selber,habe aber genau das gleiche problem.Seit letztem Jahr habe ich diese Beschwerden in Intervallen.Aber im mMai 2008 erging es mir genau wie Dir,kam mit einer dicken Erkältung aus meinem Hollandurlaub zurück. Dann fing das mit der Unruhe an.Stand ständig unter strom, nachts Herzrasen und Schweißausbrüche.Aber die Panikattacke war die Krönung.Seit der Zeit habe ich Magenprobleme. Wenn ich Stress habe, wird alles nur noch schlimmer.Um mir zu helfen,mache ich progressive Muskelentspannung nach Jakobsen und abends nehme ich Kytta Sedativum.Von Sorge und Ärger sollte man sich am Besten in dieser Phase fernhalten.Ha Ha Ha. Leider funktioniert das nicht immer. Weil mir alles auf den magen schlägt, habe ich das auch noch!Auch wenn dein Brief länger zurück liegt, vielleciht liest du ihn ja doch noch.Vielleicht kann mir ja auch jemand Ratschläge geben.Liebe Grüße


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25. Januar 2015 um 18:40

Ich kenne das Herzrasen und die Panik
Bei mir fing alles mit einem Beinkrampsf im Meer an. Ich habe gedacht ich ertrinke und seitdem habe ich die Angststörung und Panikattacken. Konnte zeitweise nicht arbeiten gehen weil ich mich nicht rausgetraut habe. Dazu kamen die Schlafprobleme und aus meinem vorher normalen Leben ist dann der reinste Horror geworden. Diese Angst die Kontrolle zu verlieren hat mich am meisten blockiert. Sämtliche Beruhigungsmittel oder Medikamente vom Arzt haben mir nicht lange weitergeholfen. Ich nehme seit einiger Zeit das pflanzliche Novea von Thaivita und kann endlich wieder schlafen. Morgens fühle ich mich nicht mehr so durchgenudelt und meine Unruhezustände werden auch weniger und wenn dann nicht mehr so stark. Ich trau mich wieder vor die Tür und kann zur Arbeit gehen. Das war ein wichtiger Punkt um wieder ein bißchen Normalität in mein Leben zu bringen. Zum Glück hat mein Chef auch mitgespielt und keine Zicken wegen meinem langen Krankenschein gemacht.

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27. Januar 2015 um 4:09
In Antwort auf keeley_12679475

Hi!
Aaalso, Agoraphobie ist die Angst vor Öffentlichkeit. "agora" kommt aus dem Griechischen und heißt Marktplatz. Das bedeutet schlicht und einfach dass sämtliche Dinge in der Öffentlichkeit wie Einkaufen, Zug fahren, Theater- & Kinobesuche usw. zur Qual werden, weil man Angst hat, in Ohnmacht zu fallen oder in eine Situation zu kommen, aus der es keine Fluchtmöglichkeit gibt, wenn man eine Panikattacke erleidet. Das geht soweit, bis man sich gar nicht mehr aus dem Haus traut.
Ich habe dieser Therapeutin erzählt, dass ich eine Panikattacke hatte und mich hinterher die ganze Woche nicht aus dem Haus getraut habe, weil ich Angst hatte, in der Öffentlichkeit eine Attacke zu bekommen. Inzwischen hat sich diese Angst vor Öffentlichkeit bei mir aber gelegt. Das war nur unmittelbar nach der Attacke. Inzwischen kann ich fast problemlos einkaufen, ins Kino gehen etc. Deswegen finde ich die Diagnose falsch.
Ich bin übrigens auch 20 und ich glaube, mit den Wechseljahren brauchen wir noch lange nicht zu rechnen Meines Wissens gibt es in unsrem Alter keine besondere Hormonumstellung. Ein Tipp für dich von mir wäre allerdings trotzdem, deine Hormone per Bluttest mal abchecken zu lassen. Die Schilddrüse spielt oft eine Rolle bei Hormonen und ich habe auch mal gelesen, dass Zittern und Herzrasen, wie du es beschreibst von der Schilddrüse kommen kann. Und du meintest ja, du hast eine Schilddrüsenunterfunktion. Lass das doch nochmal richtig abklären mit deine Schilddrüse, dann weißt du bescheid. Und dein Herz vielleicht auch, nur zur Sicherheit
Ich freu mich jedenfalls für dich, dass du keine Ängste hast, sei froh!!
Oje, dass mit den Typen treffen und die kommen nicht, kenn ich auch. Da hab ich mich auch schon oft drüber aufgeregt. War lange Zeit solo und hab immer krampfhaft nach dem Richtigen gesucht. Ich war auch oft so einsam, dass ich in richtige Depressionen verfallen bin und mich total abgekapselt hab. Und als ich gerade meine Suche nach dem Richtigen aufgegeben hatte und gedacht hatte "ihr könnt mich alle mal", ist mir vor 9 Monaten mein jetziger Freund "über den Weg gelaufen". Also mach dir deswegen keine Sorgen, der Richtige kommt bestimmt und zwar genau dann, wenn man es am wenigsten vermutet Typen die nicht zum vereinbarten Treffen kommen, sind es nicht wert, dass du dich darüber aufregst! Die haben dich gar nicht verdient!
Und so wie du schreibst, kommt es mir im Moment nicht so vor, als hättest du starke psychische Probleme. Eine Depri-Phase macht jeder Mal durch. Trotzdem sind gerade Magenprobleme ein Anzeichen von psychischem Stress oder wenn man sich über was aufregt. Daher auch das gute alte Sprichwort "Das schlägt einen auf den Magen". Ich will jetzt nicht irgendwie analysieren, bin ja kein Experte Beobachte deine Symptome weiterhin und wenn ein Arzt sagt, du sollst es ignorieren, dann geh auch mal zu einem anderen Arzt. Ärzte sind sehr verschieden. Der eine "weigert sich" bei nem Patienten eine richtige Diagnose zu stellen, weil er angeblich nix findet, der andere forscht solange weiter, bis er was gefunden hat oder eine Idee bekommt, was die Ursache sein könnte.
Hol dir auf jeden Fall seelische Unterstützung von einem Therapeuten und Freunden (oder auch hier im Forum ), damit du nicht ganz in ein dunkles Loch reinrutschst, wenn deine Eltern dich schon nicht verstehen. Das muss echt schlimm sein, das tut mir so leid... Meine Familie und vor allem meine Mam ist für mich mit meinen Angstzuständen momentan echt ein sehr großer Halt und ich wüsste nicht was ich ohne sie machen sollte... Also wenn du mit jemandem reden willst, du kannst mir auch gerne jederzeit eine private Nachricht schreiben, wenn du möchtest!

Liebe Grüße!

-
Wow, toll! Manche deine Beiträge haben mir Tränen in die Augen gebracht! Meiner Mom (45) geht es ähnlich, sie hat einiges im Leben durchgemacht und hat jetzt Schlafprobleme, überall Schmerzen, total genervt und denkt sie hätte nicht mehr viel zu leben! Das letztere verletzt mich am meisten. Sie denkt ebenfalls, dass ihr niemand helfen kann und, dass sie sich mit ihrer Situation abfinden muss. Wir haben oft darüber geredet um eine Lösung zu finden, sie lehnte alles denkbare ab! Auch wenn ich sagte sie soll zum Psychologen gehen, sagte sie, er würde sie nicht verstehen! Langsam habe ich auch daran geglaubt, es könnte ihr keiner mehr helfen aber jetzt habe ich deinen Beitrag gesehen und bin umso mehr froh und dir dankbar!!
Ich werde es meiner Mom zeigen, vllt ist es ja die Lösung.

Dein Beitrag ist ja schon etwas her. Mich würde mal interessieren wie es dir jetzt damit geht. Ist deine Krankheit bereits weg oder ist es immer noch da? Gehst du immernoch zum Therapeuten? Bist du schon mal in der Zwischenzeit rückfällig geworden durch großen Stress zum Beispiel?

Liebe Grüße und ganz großen Dank !!

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30. Januar 2015 um 13:45
In Antwort auf toini_12147248

Ich kenne das Herzrasen und die Panik
Bei mir fing alles mit einem Beinkrampsf im Meer an. Ich habe gedacht ich ertrinke und seitdem habe ich die Angststörung und Panikattacken. Konnte zeitweise nicht arbeiten gehen weil ich mich nicht rausgetraut habe. Dazu kamen die Schlafprobleme und aus meinem vorher normalen Leben ist dann der reinste Horror geworden. Diese Angst die Kontrolle zu verlieren hat mich am meisten blockiert. Sämtliche Beruhigungsmittel oder Medikamente vom Arzt haben mir nicht lange weitergeholfen. Ich nehme seit einiger Zeit das pflanzliche Novea von Thaivita und kann endlich wieder schlafen. Morgens fühle ich mich nicht mehr so durchgenudelt und meine Unruhezustände werden auch weniger und wenn dann nicht mehr so stark. Ich trau mich wieder vor die Tür und kann zur Arbeit gehen. Das war ein wichtiger Punkt um wieder ein bißchen Normalität in mein Leben zu bringen. Zum Glück hat mein Chef auch mitgespielt und keine Zicken wegen meinem langen Krankenschein gemacht.

Was
so eine Situation auslösen kann ist schon Wahnsinn. Aber ist ja gut das du deine Ängste mit was pflanzliches im Griff bekommen hast. Eine Bekannte nimmt Beruhigungsmittel manchmal habe ich das Gefühl die bekommt nicht mehr alles mit. Hast du das auch gehabt, kann das von den Medikamenten kommen?

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10. Februar 2015 um 22:46
In Antwort auf blauerfisch

Was
so eine Situation auslösen kann ist schon Wahnsinn. Aber ist ja gut das du deine Ängste mit was pflanzliches im Griff bekommen hast. Eine Bekannte nimmt Beruhigungsmittel manchmal habe ich das Gefühl die bekommt nicht mehr alles mit. Hast du das auch gehabt, kann das von den Medikamenten kommen?

Klar
Das sind chemische Tranquilizer. Die führen von Benommenheit bis hin zum Realitätsverlust. Ich hab die nicht umsonst abgesetzt. Keine schöne Erfahrung ...

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17. Februar 2015 um 11:36
In Antwort auf toini_12147248

Klar
Das sind chemische Tranquilizer. Die führen von Benommenheit bis hin zum Realitätsverlust. Ich hab die nicht umsonst abgesetzt. Keine schöne Erfahrung ...

Sie
war jetzt beim Arzt er hat mit ihr geschimpft warum sie nicht ehr gekommen ist. Sofort absetzen darf sie die Tabletten nicht. Er sagte aber auch das er nicht weis, ob was pflanzliches ihren Zustand verbessern kann.

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1. März 2015 um 14:58

Wer
dran glaubt für den ist es bestimmt eine Lösung

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1. März 2015 um 19:27
In Antwort auf blauerfisch

Sie
war jetzt beim Arzt er hat mit ihr geschimpft warum sie nicht ehr gekommen ist. Sofort absetzen darf sie die Tabletten nicht. Er sagte aber auch das er nicht weis, ob was pflanzliches ihren Zustand verbessern kann.

Ganz ehrlich?
Ärzte sind auch manchmal hilflos. Es gibt kein Allheilmittel und die Verantwortung ist echt schwer. Was Pflanzliches würd ich bei einem akuten Zustand nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

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