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Immer den gleichen Traum seit über 20 Jahren

26. Oktober 2011 um 20:14

Ich träume sehr oft den gleichen Traum in unterschiedlichen Variationen. Das Thema ist immer,
ich habe eine Wohnung, die schön eingerichtet ist und
viele Zimmer hat.
Und hinter der Wohnung ist noch eine sehr große Wohnung, die auch ganz toll eingerichtet ist.
Aber ich brauche sie eigentlich nicht.
Oder Variation:
Ich habe noch eine 2. große Wohnung, die ganz schick eingerichtet ist mit vielen Zimmern und Möbeln.

Die Wohnung ist immer sehr groß und sehr vielfältig. Ich darf ganz alleine über die Wohnung verfügen. Es ist dort keiner, der mich stört. Aber ich benutze die Wohnung nicht.
Hat jemand eine Ahnung, was das bedeuten könnte?

(Sry falls das hier OT platziert ist).

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26. Oktober 2011 um 22:12

Hey
sowas ähnliches träume ich auch ab und zu...

ich befinde mich in einem haus, dass architektonisch sagen wir mal sehr ausgefallen aufgebaut ist. also viel asymmetrie und purismus. zbsp. eine komplett verglaste wand als raumtrennung usw.

in meinem traum finde ich das haus sehr toll. der haken ist nur, dass mir das haus nicht gehört. ich halte mich heimlich bzw. unerlaubt in diesem haus auf und habe es immer im hintergedanken, dass ich hier eigentlich nicht sein dürfte...

auch bin ich immer alleine in diesem haus. komisch oder? ich find das klingt so ähnlich wie deins...

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26. Oktober 2011 um 22:54
In Antwort auf diva0207

Hey
sowas ähnliches träume ich auch ab und zu...

ich befinde mich in einem haus, dass architektonisch sagen wir mal sehr ausgefallen aufgebaut ist. also viel asymmetrie und purismus. zbsp. eine komplett verglaste wand als raumtrennung usw.

in meinem traum finde ich das haus sehr toll. der haken ist nur, dass mir das haus nicht gehört. ich halte mich heimlich bzw. unerlaubt in diesem haus auf und habe es immer im hintergedanken, dass ich hier eigentlich nicht sein dürfte...

auch bin ich immer alleine in diesem haus. komisch oder? ich find das klingt so ähnlich wie deins...

...
Ich bin auch immer (fast) alleine.
Jedenfalls verfüge ich ganz alleine über die Räumlichkeiten.

Bei mir ist es so eine Art Reichtum. Ich habe einen "Raum" aber ich kann ihn nicht nutzen.

Legal ist alles.

Ich fühle mich einsam in dem Traum.

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27. Oktober 2011 um 11:16

Das
kenne ich. Ich hatte, so komisch es klingen mag, von 6 bis 11-12 Jahren immer den gleichen Traum. Ebenfalls war ich in einer Wohnung, ich hatte mich immer hinter einer Topfpflanze versteckt. Ich war so klein, dass mich dort hinten niemand sehen konnte. Und im anderen Raum sah ich ab und an meine Mutter herumgehen. Nicht jede Nacht sah ich sie. Aber ich wollte unbedingt einfach zu ihr. Wenn ich jedoch den Raum betreten wollte, musste ich mich so geschickt an einem Hund vorbeischleichen, damit er mich nicht fressen würde.
Ich versuchte es 2-3 mal und gab schließlich auf.
Irgendwann, mit 11- oder 12 Jahren (ich wurde sehr gemobbt in der Schule und konnte mich nie wehren), träumte ich wieder von dieser Wohnung, diesem Raum. Und zum ersten Mal beschloss ich, trotz all der Gefahr in das andere Zimmer zu gehen. Plötzlich sah ich den Hund auf mich zukommen, er fletschte die Zähne. Aber ich ließ mich davon nicht beirren. Und mit einem Mal wurde ich mit jedem Schritt größer, sodass der Hund vor mir Angst bekam.
Endlich konnte ich in den Raum, wo meine Mutter mich anschließend lächelnd begrüßte und auf den Arm nahm (im Traum blieb ich immer ein kleines Mädchen).

Seither hatte ich nie wieder den Traum. Es ging immer darum, dass ich erkennen musste, meine Stärken zu nutzen, meine Angst zu überwinden. Ergründe mal deine Gefühle. Gibt es etwas in deinem Leben, dass dich immer gestört hat? Oder was dir immer gefehlt hat, wie bei mir der Mut, sich etwas zu trauen? Du bist alleine, möchtest es nicht sein? Verschließt du dich vor anderen? Oder versuchst du deine Beziehungen sehr oberflächlich zu halten, also wie in deiner perfekten Wohnung nie den Anschein zu lassen, dass hier auch jemand wohnen könnte?
Stelle dich dir selbst und auch den Seiten, die du an dir vielleicht nicht magst. Dann wirst du sicher eine Antwort finden.

Lg

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27. Oktober 2011 um 11:36
In Antwort auf esmeri_11872307

Das
kenne ich. Ich hatte, so komisch es klingen mag, von 6 bis 11-12 Jahren immer den gleichen Traum. Ebenfalls war ich in einer Wohnung, ich hatte mich immer hinter einer Topfpflanze versteckt. Ich war so klein, dass mich dort hinten niemand sehen konnte. Und im anderen Raum sah ich ab und an meine Mutter herumgehen. Nicht jede Nacht sah ich sie. Aber ich wollte unbedingt einfach zu ihr. Wenn ich jedoch den Raum betreten wollte, musste ich mich so geschickt an einem Hund vorbeischleichen, damit er mich nicht fressen würde.
Ich versuchte es 2-3 mal und gab schließlich auf.
Irgendwann, mit 11- oder 12 Jahren (ich wurde sehr gemobbt in der Schule und konnte mich nie wehren), träumte ich wieder von dieser Wohnung, diesem Raum. Und zum ersten Mal beschloss ich, trotz all der Gefahr in das andere Zimmer zu gehen. Plötzlich sah ich den Hund auf mich zukommen, er fletschte die Zähne. Aber ich ließ mich davon nicht beirren. Und mit einem Mal wurde ich mit jedem Schritt größer, sodass der Hund vor mir Angst bekam.
Endlich konnte ich in den Raum, wo meine Mutter mich anschließend lächelnd begrüßte und auf den Arm nahm (im Traum blieb ich immer ein kleines Mädchen).

Seither hatte ich nie wieder den Traum. Es ging immer darum, dass ich erkennen musste, meine Stärken zu nutzen, meine Angst zu überwinden. Ergründe mal deine Gefühle. Gibt es etwas in deinem Leben, dass dich immer gestört hat? Oder was dir immer gefehlt hat, wie bei mir der Mut, sich etwas zu trauen? Du bist alleine, möchtest es nicht sein? Verschließt du dich vor anderen? Oder versuchst du deine Beziehungen sehr oberflächlich zu halten, also wie in deiner perfekten Wohnung nie den Anschein zu lassen, dass hier auch jemand wohnen könnte?
Stelle dich dir selbst und auch den Seiten, die du an dir vielleicht nicht magst. Dann wirst du sicher eine Antwort finden.

Lg

Danke
Zitat lunax37:
>Ergründe mal deine Gefühle. Gibt es etwas in
>deinem Leben, dass dich immer gestört hat?
>Oder was dir immer gefehlt hat, wie bei mir
>der Mut, sich etwas zu trauen? Du bist alleine,
>möchtest es nicht sein? Verschließt du dich
>vor anderen? Oder versuchst du deine
>Beziehungen sehr oberflächlich zu halten,
>also wie in deiner perfekten Wohnung nie
>den Anschein zu lassen, dass hier auch
>jemand wohnen könnte?
>Stelle dich dir selbst und auch den Seiten,
>die du an dir vielleicht nicht magst. Dann wirst
>du sicher eine Antwort finden.


Ich überlege die ganze Zeit, was es bedeutet, wenn ein Traum sich immer wiederholt.
Ich weiß, dass jeder Traum auch immer eine
Wunschkomponente hat.
Und ich weiß, dass die Gefühle in dem Traum
auch der Schlüssel sind.
Und ich meine, ein Traum, der sich ständig
wiederholt deutet auf ein ungelöstes
Problem hin.
Oft hilft es mir auch, wenn ich mir das Traumgeschehen
aufschreibe, dann merke ich an den Formulierunen,
was die Bildsprache mir sagen möchte.
Bei der Wohnung bin ich aber
noch nicht weitergekommen.

Gerade heute hatte ich diesen Traum wieder.
Ich habe geträumt, ich stehe in meiner Küche
und alles groß und geräumig. Und plötzlich
merke ich, dass die Küche auf der Rückseite
noch weiter geht und dort ist ein weißes neues
Küchengerät, dass ich gar nicht kenne. Also
auch gar nicht benutzen kann.
Aber alles gehört mir.

Ich muss noch überlegen, ob es das Alleinsein ist,
was mich stört und wo eine Lösung suche.
Oder ob es der Wunsch nach mehr eigenem Raum
ist.
Ich benutze die Wohnungs(teile) in meinen Träumen
ja nicht.
Vielleicht bedeutet das tatsächlich, dass ich mich
zu wenig "öffne" und zeige.

Danke schonmal für deine Hinweise
Vermutlich komme ich der Sache schon näher.


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27. Oktober 2011 um 15:36

Offene Türen
die Wohnungen sind immer offen. Teilweise sogar mit
integrierter Gartenlandschaft.
Manchmal sogar zu offen, so dass ich einen Zaun
ziehen muss und mein Areal kennzeichnen muss.

Ich find's so komisch, dass ich immer wieder den
gleichen Traum habe.
Das deutet auf ein ungelöstes Problem hin.
Und ich habe in den Träumen keine guten Gefühle.
Ich fühle mich eher alleine.

Ich habe viele Räume, viel mehr als ich nutzen kann
und mehr, worüber ich Bescheid weiß, aber ich bin dort
nicht richtig zu Hause.

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28. Oktober 2011 um 13:55
In Antwort auf essie_11887999

Offene Türen
die Wohnungen sind immer offen. Teilweise sogar mit
integrierter Gartenlandschaft.
Manchmal sogar zu offen, so dass ich einen Zaun
ziehen muss und mein Areal kennzeichnen muss.

Ich find's so komisch, dass ich immer wieder den
gleichen Traum habe.
Das deutet auf ein ungelöstes Problem hin.
Und ich habe in den Träumen keine guten Gefühle.
Ich fühle mich eher alleine.

Ich habe viele Räume, viel mehr als ich nutzen kann
und mehr, worüber ich Bescheid weiß, aber ich bin dort
nicht richtig zu Hause.

Das hab ich schon herausgefunden
Zitat:
"Ich habe viele Räume, viel mehr als ich nutzen kann
und mehr, worüber ich Bescheid weiß, aber ich bin dort
nicht richtig zu Hause."

Das symbolisiert mein Fachwissen. Ich habe ein breites Spektrum, aber ich bin in vielen Sachen, mit denen ich
mich beschäftige, nicht richtig zu Hause.

Genauso sagt man das ja auch: Man ist in einem Thema zu Hause.

Mein Traum sagt wahrscheinlich, ich beschäftige mich mit vielen Sachen zu oberflächlich. Ich sollte vielleicht lieber meine Themen (Hobbys usw.) begrenzen und dort auch Kontakte knüpfen.

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29. November 2013 um 5:02
In Antwort auf diva0207

Hey
sowas ähnliches träume ich auch ab und zu...

ich befinde mich in einem haus, dass architektonisch sagen wir mal sehr ausgefallen aufgebaut ist. also viel asymmetrie und purismus. zbsp. eine komplett verglaste wand als raumtrennung usw.

in meinem traum finde ich das haus sehr toll. der haken ist nur, dass mir das haus nicht gehört. ich halte mich heimlich bzw. unerlaubt in diesem haus auf und habe es immer im hintergedanken, dass ich hier eigentlich nicht sein dürfte...

auch bin ich immer alleine in diesem haus. komisch oder? ich find das klingt so ähnlich wie deins...

Hallo diva
das gleiche träume ich auch, so wie du es beschrieben hast

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