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Imaginäre freunde/tiere

4. Juli 2005 um 12:16

hallo,

hat jemand von euch imaginäre freunde oder tiere?
ist man als erwachsener verrückt wenn man imaginäre freunde oder tiere hat,oder ist das normal/ok?

lg, redrose23

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12. September 2005 um 11:57

Eine bekannte..
von mir vertraute mir das an,sie hätte imaginäre freunde,und weil ich mir sorgen machte und nichts genaueres über das thema gefunden habe,schrieb ich diesen beitrag.schade das nicht so viele geantwortet haben.

lg, redrose

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12. September 2005 um 14:54

*nichtzustimm*
Also ich kenne persönlich keinen solchen Fall.
Aber bekannt ist mir sowas meist nur bei verstörten, traumatisierten Kleinkindnern, die etwas schlimmes durchgemacht haben. Oder aber bei Kleinkindern, die in so einer Phase sind, die dann aber wieder vorüber geht.
Also ich findes es weder normal, noch würde ich mir keine Gedanken machen. Ich persönlich bin der Meinung, dass mann dann Hilfe braucht...
Sorry, wenn ich Dich Ute jetzt angreife. Was lässt Dich denn der Meinung sein, dass imaginäre Freunde / Tiere normal ist? Ist es nicht Realitätsverlust, wenn man an diese Freunde / Tiere glaubt?


LG
Pluster

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12. September 2005 um 15:01
In Antwort auf danak_12831365

Eine bekannte..
von mir vertraute mir das an,sie hätte imaginäre freunde,und weil ich mir sorgen machte und nichts genaueres über das thema gefunden habe,schrieb ich diesen beitrag.schade das nicht so viele geantwortet haben.

lg, redrose

Also,
ich hab in der schule im psychologie-kurs mal das thema kurz behandelt - und da hat man uns erklärt, dass auch erwachsene solche "imaginäre freunde" haben können, allerdings äußern sie sich nicht wie bei kindern als konkrete personen (mädchen / junge / hund / katze/ etc.) sondern einfach nur als "jemand" der da ist.
es ist so eine art schutzmechanismus, wenn man mit bestimmten sachen, situationen oder erlebnissen nicht klarkommt, dass man dann anfängt, sie mit dieser "person" zu besprechen bzw. bestimmte situationen nochmal durchspielt.
so kann die psyche sich mit manchen sachen leichter auseinander setzen!!

also ist das ganze weder krank, noch blöd, noch kindisch, noch sonst was!
und das war jetzt mal ein ernst gemeinter beitrag!
lg, sam

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12. September 2005 um 15:15
In Antwort auf lyubov_12289371

Also,
ich hab in der schule im psychologie-kurs mal das thema kurz behandelt - und da hat man uns erklärt, dass auch erwachsene solche "imaginäre freunde" haben können, allerdings äußern sie sich nicht wie bei kindern als konkrete personen (mädchen / junge / hund / katze/ etc.) sondern einfach nur als "jemand" der da ist.
es ist so eine art schutzmechanismus, wenn man mit bestimmten sachen, situationen oder erlebnissen nicht klarkommt, dass man dann anfängt, sie mit dieser "person" zu besprechen bzw. bestimmte situationen nochmal durchspielt.
so kann die psyche sich mit manchen sachen leichter auseinander setzen!!

also ist das ganze weder krank, noch blöd, noch kindisch, noch sonst was!
und das war jetzt mal ein ernst gemeinter beitrag!
lg, sam

Mein Beitrag war auch ernst gemeint....
.... das war meine ganz persönlich Meinung. Wenn ich damit falsch liege, ist es ja nur gut für die Bekannte... ich finde es trotzdem ganz im ernst etwas suspekt und würde mir auch Gedanken machen.


Pluster

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12. September 2005 um 15:39
In Antwort auf alanis_12681975

Mein Beitrag war auch ernst gemeint....
.... das war meine ganz persönlich Meinung. Wenn ich damit falsch liege, ist es ja nur gut für die Bekannte... ich finde es trotzdem ganz im ernst etwas suspekt und würde mir auch Gedanken machen.


Pluster

War ja jetzt auch
kein persönlicher angriff gegen dich...
sorry wenns so rübergekommen ist, hab mich wohl ein bisschen vertan

ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich es ok oder super oder normal finde (wobei - was ist schon NORMAL???), aber es gibt eine erklärung dafür, mit der man sich vielleicht ein bisschen leichter tut damit umzugehen!!

klar würd ich mir auch gedanken machen... ist immer schwierig so ein thema, weil man ja auch nix falsches sagen will bzw. irgendeinen blöden rat geben will.
ich schreib das, was ich mal gehört hab!

ich würd aber auch sagen, dass ich mich da nochmal genauer informieren würde, was dahinter steckt und wie sich diese "imaginären freunde" äußern, bzw. in welchen situationen oder aus welchem anlass...

lg, und nix für ungut...
*wink*

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13. September 2005 um 8:30

Hallo Ute
.... noch ein paar Fragen und Äußerungen zu Deinen Ausführungen....
- man weiß aber, dass diese Leute / Tiere nicht existieren und lässt sie selber erscheinen oder kommen sie wann sie es möchten?
Wenn man sie selber erscheinen lässt, ist es doch vergleichbar mit "mit sich selber reden". Das mache ich z.B. wenn mir was runterfällt oder in der Art, wenn ich mich über mich selber ärger.
Wenn sie "selbsttändig" kommen, dann ist es für mich persönlich dieser Realitätsverlust.
Bei ersten habe keine Bedenken, würde es aber auch nicht als erweiterte Wahrnehmung sehen, weil man die Stimmen ja selber ruft.
Beim zweiten wie gesagt habe ich Probleme und fände es bedenklich, wenn man an die Stimmen, die man hört wirklich glaubt.


LG
Pluster

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13. September 2005 um 10:35

Leider nicht wirklich....
Liebe Ute,

nein, leider ist es mir nicht so verständlich wie ich es gern hätte. Es ist bei mir so wie im Chemieunterricht: ich habe Probleme mir etwas vorzustellen was ich nicht fassen oder sehen kann.
Ich denke aber, dass es viel mehr ist als "nur" diese Freunde und Tiere. Es geht - so wie ich es jetzt sehe - um glauben... Jeder glaubt anders, glaubt an etwas anderes, Für jeden ist "normal" anders....
Vielleicht habe ich damit Probleme es zu glauben, weil ich selber noch nicht dieses Erlebnis hatte... Und die Frage ist dann ja auch, ob ICH es als "normal" (für mich) sehe oder als unnormal udn dann damit Probleme habe.
Auf der eine Seite beneide ich Dich, um diese erweiterte Wahrnehmung... auf der anderen Seite bin ich aber vielleicht auch ganz froh diese nicht gemacht zu haben. Denn wer weiß wie ich mit dieser meinen Realität umgegangen wäre...


GLG
Pluster

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13. September 2005 um 10:57

Imaginärer Falke
Hallo auch,


Ich für meinen Teil glaube nicht an unsichtbare Wesen. Ich glaube, dass Bewusstsein nur von Leben hervorgebracht werden kann (und zwar auch nur von sehr komplexem Leben). Und als solches kann es nur auf stofflicher Basis existieren.
Also... die Realität von imaginären Freunden zweifel ich an.

Aber ich persönlich bin absolute Vogelnärrin
Ich träume viel davon, einen größeren Sittich zu halten oder auch einen mittelgroßen Papageien (irgendwas, was in der Wohnung halt noch Platz findet).
Auch Raubvögel faszinieren mich...
Was mache ich also mit meinen Träumen, wenn ich in der Gegenwart doch noch nichts davon spüren kann?

Jau, ich habe schonmal nen Falken oder eine Amazone auf meiner rechten Seite sitzen
Aber niemandem verraten, ok? *lacht*

Ich weiß genau, dass das nicht real ist und dass es nur meine innige Sehnsucht etwas mildern soll.
Dennoch fühle ich dann etwas warmes und ich bilde mir auch ein leichtes Gewicht ein (allerdings zu leicht, als dass da wirklich ein großer Vogel sitzen könnte).


Ich finde den Gedanken einfach schön und ich wünsche mir die Vögel auch bewusst herbei.
Harmloser geht es also wirklich nicht...

Aber eingebildete Freunde..? Hmm... nein, ich werde gerne von Menschen überrascht, also kann ich mir auch keinen Menschen selber basteln....



Gruß


Ele

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13. September 2005 um 14:54

Häääää
...was bist du denn für ein Psycho! tztztztz -- Leute gibts.....

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13. September 2005 um 14:56

...
Esotante!

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13. September 2005 um 18:55
In Antwort auf danak_12831365

Eine bekannte..
von mir vertraute mir das an,sie hätte imaginäre freunde,und weil ich mir sorgen machte und nichts genaueres über das thema gefunden habe,schrieb ich diesen beitrag.schade das nicht so viele geantwortet haben.

lg, redrose

Hallo Redrose,
als Kind hatte auch ich einen imaginären Freund ! Ein Fernsehturm. Ihm erzählte ich all meine Sorgen und Geheimnisse . Jeden Abend lag ich am Fenster meines Kinderzimmers und erzählte mit ihm. Er stellte einen richtigen und lebenswichtigen Freund für mich dar ! Noch heute bin ich ihm dankbar dafür !
Komischerweise kann ich ihn nach all den Jahren jetzt wieder täglich aus dem Fenster auf meiner neuen Arbeitstelle sehen.
Mal sehen ob sich mal wieder ein Gespräch ergibt !?
Im Fall Deiner Freundin, würde ich mir auch Gedanken machen. Ist sie sehr einsam ? Geht das einher mit Depression ? Oder sieht sie das ganze eher " flappsig" ?
Was für imaginäre Freunde sind das ?
Auch bei verschiedenen Krankheitsbildern wie z.B. Schizophrenie hört man Stimmen oder / und sieht Personen.
Ich denke , man kann ohne mehr Background Wissen nicht allzu viel sagen. GLG, Lacada

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13. September 2005 um 18:58
In Antwort auf mohana_11904489

Hallo Redrose,
als Kind hatte auch ich einen imaginären Freund ! Ein Fernsehturm. Ihm erzählte ich all meine Sorgen und Geheimnisse . Jeden Abend lag ich am Fenster meines Kinderzimmers und erzählte mit ihm. Er stellte einen richtigen und lebenswichtigen Freund für mich dar ! Noch heute bin ich ihm dankbar dafür !
Komischerweise kann ich ihn nach all den Jahren jetzt wieder täglich aus dem Fenster auf meiner neuen Arbeitstelle sehen.
Mal sehen ob sich mal wieder ein Gespräch ergibt !?
Im Fall Deiner Freundin, würde ich mir auch Gedanken machen. Ist sie sehr einsam ? Geht das einher mit Depression ? Oder sieht sie das ganze eher " flappsig" ?
Was für imaginäre Freunde sind das ?
Auch bei verschiedenen Krankheitsbildern wie z.B. Schizophrenie hört man Stimmen oder / und sieht Personen.
Ich denke , man kann ohne mehr Background Wissen nicht allzu viel sagen. GLG, Lacada

Noch eine Frage,
hat Deine Freundin irgendwelche Handlungs- und Gedankenzwänge ?
Ist dir etwas aufgefallen ?
LG, lacada

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13. September 2005 um 19:50

Naja
also normal ist das nich das weisst du doch wohl hoffentlich auch selber aber als verrückt würd ich dich deswegen auch nich bezeichnen

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9. April 2007 um 2:32
In Antwort auf lyubov_12289371

War ja jetzt auch
kein persönlicher angriff gegen dich...
sorry wenns so rübergekommen ist, hab mich wohl ein bisschen vertan

ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich es ok oder super oder normal finde (wobei - was ist schon NORMAL???), aber es gibt eine erklärung dafür, mit der man sich vielleicht ein bisschen leichter tut damit umzugehen!!

klar würd ich mir auch gedanken machen... ist immer schwierig so ein thema, weil man ja auch nix falsches sagen will bzw. irgendeinen blöden rat geben will.
ich schreib das, was ich mal gehört hab!

ich würd aber auch sagen, dass ich mich da nochmal genauer informieren würde, was dahinter steckt und wie sich diese "imaginären freunde" äußern, bzw. in welchen situationen oder aus welchem anlass...

lg, und nix für ungut...
*wink*

Imaginationsübungen
...im Rahmen einer Traumatherapie beinhalten auch, dass man sich "innere Helfer" imaginiert. Manche brauchen Monate, bis sie es auch nur ansatzweise hinbekommen.
So kann sich doch jeder, der das kann glücklich schätzen und er hat damit vielen etwas voraus.
Sie können einem helfen mit schwierigen Situationen fertig zu werden, denn sie sind im Gegensatz zu "realen Menschen" verlässlich, immer erreichbar und so wie man sie sich wünscht.

Die Frage, ist das "normal"?, verändere ich oft in: Leide ich darunter und will ich etwas verändern, oder gibt es mir sogar etwas, dann brauche ich auch nichts verändern und mir keine Sorgen machen.

lg Siste

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