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Ich wurde vergewaltigt und brauche euren Rat!* Bitte*

31. Oktober 2011 um 11:00
In Antwort auf honori_11928008

Sympathie und Antipathie,
Liebe Nelly(hilft),
Im Prinzip gebe ich Dir Recht, jedes Opfer sollte möglichst zeitnah eine Strafanzeige gegen den (oder die) Täter stellen, nur war mein Rat an DIESES spezielle Opfer oben, dessen Missbrauch nunmehr schon über 5 Jahre zurückliegt, der, es bleiben zu lassen, weil ich fürchte, dass der Missbrauch nicht mehr beweisbar sein wird und ein geschickter Anwalt des Angeklagten die Aussagen des Opfers "in der Luft zerreißen" wird, wenn der Täter stikt alles abstreitet. Und dann steht das bedauernswerte Opfer blamiert da, wird von der Familie (ich kenne die Verhältnisse ja nicht) möglicherweise als Verleumderin und "Nestbeschmutzerin" abqualifiziert. Und der Täter lacht sich eventuell ins Fäustchen, statt zu seiner Untat zu stehen und zu bereuen und seiner Schwester zu helfen, das Trauma zu überwinden durch Psychotherapie.
Und was meine Nebenbemerkung über die Rechtschreibung beftrifft, so sollte man von einem auch nur duchschnittlich Gebildeten erwarten können, dass er/sie wenigstens DAS und DASS unterscheiden kann. Die Interpunktion ist nicht so wichtig.

Gramatik
Hallo Asscusihon, findest du es wirklich wichtig in diesem Forum auf die Rechtschreibung zu achten? Lies dir doch noch mal den Bericht von Nellyhilft durch. Meine VG liegt über 15 Jahre zurück. Weitere Traumas liegen noch weiter zurück. Ehrlich gesagt finde ich es wichtiger mit der Vergangenheit klar zu kommen als auf so unwichtige Details zu achten. Zumal mein Deutsch wirklich nicht das schlechteste ist. Also noch mal: Warum greifst du mich so an?
LG Cherry

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31. Oktober 2011 um 13:51
In Antwort auf honori_11928008

Sympathie und Antipathie,
Liebe Nelly(hilft),
Im Prinzip gebe ich Dir Recht, jedes Opfer sollte möglichst zeitnah eine Strafanzeige gegen den (oder die) Täter stellen, nur war mein Rat an DIESES spezielle Opfer oben, dessen Missbrauch nunmehr schon über 5 Jahre zurückliegt, der, es bleiben zu lassen, weil ich fürchte, dass der Missbrauch nicht mehr beweisbar sein wird und ein geschickter Anwalt des Angeklagten die Aussagen des Opfers "in der Luft zerreißen" wird, wenn der Täter stikt alles abstreitet. Und dann steht das bedauernswerte Opfer blamiert da, wird von der Familie (ich kenne die Verhältnisse ja nicht) möglicherweise als Verleumderin und "Nestbeschmutzerin" abqualifiziert. Und der Täter lacht sich eventuell ins Fäustchen, statt zu seiner Untat zu stehen und zu bereuen und seiner Schwester zu helfen, das Trauma zu überwinden durch Psychotherapie.
Und was meine Nebenbemerkung über die Rechtschreibung beftrifft, so sollte man von einem auch nur duchschnittlich Gebildeten erwarten können, dass er/sie wenigstens DAS und DASS unterscheiden kann. Die Interpunktion ist nicht so wichtig.

An asscushion
Ob ein Opfer den Weg zu den Gerichten wagen will, muss immer vom Betroffenen selbst entschieden werden. Unter meinen 70 Fällen sind auch Frauen, die leider nur ein sehr geringes Selbstwertgefühl haben und die sich dagegen entscheiden, weil sie Angst haben, die Sache nicht durchzustehen. (Eine Angst, die ich durchaus nachvollziehen kann, zumal ich schon Verhandlungen erlebt habe, die ich eher als Farce, denn als Rechtsprechung bezeichnen würde.) Daher bin ich also gegen deine Aussage: "Jedes Opfer".
Zeitnah: Dafür hat man ja nur ca. 3 Tage. Das ist nicht die Welt, alle "hins und widers" abzuwägen, zumal man in einem Ausnahmezustand ist. Darum finde ich es sehr schwer, einem Opfer den richtigen Rat zu geben, denn wenn man die Verhältnisse nicht kennt, kann man meiner Meinung nach auch nicht raten.
Wenn nur die Opfer anzeigen würden, bei denen der Missbrauch beweisbar ist, gäbe es noch weniger Urteile und damit auch etwas weniger Abschreckung. Unter Umständen würde Vergewaltigungen wieder zu Kavalliersdelikten verkommen und das wäre ein sehr herber Rückschritt.

Ich fürchte, ich störe mich auch viel mehr daran, dass du die Täter für traumatisiert zu halten scheinst. Welches Trauma sollten die denn haben? Dass sie einem hilflosen Wesen etwas antun mussten???????
Ich sehe täglich die Opferseite und erlebe immer wieder mit, wie sie für ihr bisschen Recht kämpfen müssen. Alles, was sie wollen, ist anerkannt zu sein, nicht ausgegrenzt zu werden, endlich wieder zufrieden sein dürfen (von glücklich wollen wir ja noch gar nicht reden). Es ist für mich absolut unmöglich, in einem Täter einen traumatisierten Menschen zu erkennen. Wir können so frustriert sein, wie auch immer, aber wir haben niemals das Recht, unseren Frust dadurch abzureagieren, dass wir ein Lebewesen zerbrechen.

Und zu deiner Nebenbemerkung: Was ist dabei, wenn man DAS und DASS mal verwechselt. Gerade hier würde ich eher einen Tippfehler erkennen, als Dummheit. Und du sagst ja noch einmal, dass man von "einem auch nur durchschnittlich Gebildeten" erwarten können sollte, dass er/sie den Unterschied kennt. Ich mache dauernd Flüchtigkeitsfehler und erwarte von durchschnittlich Gebildeten, dass sie soviel Menschlichkeit besitzen, mich dafür nicht lächerlich machen zu müssen. Ich vermute stark, dass du "strikt" mit "r" schreiben wolltest und halte die Diskussion über Schreibfehler für banal und entwürdigend. (Glashaus, Steine schmeißen - blöde Idee?). Übrigens: Wenn die Kommas nicht so wichtig sind, wieso haben alle meine Deutschlehrer sie dann immer angestrichen?

Vll kannst du versuchen es mal anders zu machen: Lass die Leute doch einfach so sein, wie sie sind. Wenn man jemandem einen guten Rat geben kann und der auch einen will, kann man es versuchen. Aber wenn der Rat abgelehnt wird, sollte man das einfach respektieren.

Ich wünsch dir für dich persönlich alles Gute,
Nelly

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31. Oktober 2011 um 14:05
In Antwort auf kaylin_12351960

Gramatik
Hallo Asscusihon, findest du es wirklich wichtig in diesem Forum auf die Rechtschreibung zu achten? Lies dir doch noch mal den Bericht von Nellyhilft durch. Meine VG liegt über 15 Jahre zurück. Weitere Traumas liegen noch weiter zurück. Ehrlich gesagt finde ich es wichtiger mit der Vergangenheit klar zu kommen als auf so unwichtige Details zu achten. Zumal mein Deutsch wirklich nicht das schlechteste ist. Also noch mal: Warum greifst du mich so an?
LG Cherry

An cherry
Mein lieber Schatz,
du fragst, wieso du angegriffen wirst. Ich glaube, selbst wenn du eine Antwort auf diese Frage bekämst, sie würde dir nicht viel helfen. Darum würde ich dir raten, die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen.
Nachdem, was ich eben gelesen habe, wirst du von vielen "Geistern aus der Vergangenheit" geplagt und du hast vollkommen RECHT: Damit zurecht zu kommen, ist viel, viel wichtiger, als die Frage, ob dein Deutsch gut genug ist. Ich finde, es ist sehr gut, denn alle können doch verstehen, was du sagen willst. Und du hast den Sinn des Forums genau verstanden: Es ist keine Buchbesprechung, soviel ist mal klar.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du mit allen "Geistern" aufräumen kannst, denn das hast du verdient.

Alles Liebe,
Nelly

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31. Oktober 2011 um 17:14
In Antwort auf malak_11847289

An cherry
Mein lieber Schatz,
du fragst, wieso du angegriffen wirst. Ich glaube, selbst wenn du eine Antwort auf diese Frage bekämst, sie würde dir nicht viel helfen. Darum würde ich dir raten, die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen.
Nachdem, was ich eben gelesen habe, wirst du von vielen "Geistern aus der Vergangenheit" geplagt und du hast vollkommen RECHT: Damit zurecht zu kommen, ist viel, viel wichtiger, als die Frage, ob dein Deutsch gut genug ist. Ich finde, es ist sehr gut, denn alle können doch verstehen, was du sagen willst. Und du hast den Sinn des Forums genau verstanden: Es ist keine Buchbesprechung, soviel ist mal klar.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du mit allen "Geistern" aufräumen kannst, denn das hast du verdient.

Alles Liebe,
Nelly

Vergangenheit
Danke Nellyhilft, für die positive Rückmeldung. Du hast Recht es kommt nicht auf die Rechtschreibung an sondern viel mehr darum mit beiden Füssen im Leben zu stehen.
LG Cherry

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1. November 2011 um 11:42
In Antwort auf kaylin_12351960

Vergangenheit
Danke Nellyhilft, für die positive Rückmeldung. Du hast Recht es kommt nicht auf die Rechtschreibung an sondern viel mehr darum mit beiden Füssen im Leben zu stehen.
LG Cherry

An Cherry
Weißt du was, Maus? Du kannst heute sagen: Ich wurde vergewaltigt und ich bin dabei, damit fertig zu werden. Damit verdienst du nach meiner Meinung einen Tapferkeitsorden. Denn du versucht schon, anderen eine Stütze zu sein. Das ist richtig große Klasse!!!
Ich bin ganz sicher: Wir werden mit diesem Thema fertig, wenn wir alle zusammenhalten und - betroffen oder nicht - gegen die Ignoranz kämpfen.
Da hast du eine Vorreiterrolle übernommen und dafür bewundere ich dich.
Alles Liebe,
Nelly

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2. November 2011 um 10:32
In Antwort auf malak_11847289

An Cherry
Weißt du was, Maus? Du kannst heute sagen: Ich wurde vergewaltigt und ich bin dabei, damit fertig zu werden. Damit verdienst du nach meiner Meinung einen Tapferkeitsorden. Denn du versucht schon, anderen eine Stütze zu sein. Das ist richtig große Klasse!!!
Ich bin ganz sicher: Wir werden mit diesem Thema fertig, wenn wir alle zusammenhalten und - betroffen oder nicht - gegen die Ignoranz kämpfen.
Da hast du eine Vorreiterrolle übernommen und dafür bewundere ich dich.
Alles Liebe,
Nelly

VG
Hallo Nellyhilft, Danke. Es war nicht einfach soweit zu kommen. Aber du hast Recht, gemeisam schaffen wir es.
LG Cherry

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4. November 2011 um 11:21

Rache
Hallo delfinchen, es ging mir nie um Rache. Sondern um meine und um die Sicherheit anderer Menschen. Darum bin ich dafür das Täter angezeigt gehören. wenn du das anders siehst ist das deine Sache.
Lg cherry

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4. November 2011 um 17:24

Klärung!
Hallo delfinchen, ehrlich gesagt ich versteh jetzt gar nichts mehr! Sorry!
cherry

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17. November 2011 um 18:09
In Antwort auf malak_11847289

An Leen97
Liebes, ich lese keinen Beitrag mehr von dir selbst. Nur das, was andere zu dem Thema sagen. Dass Vergewaltigung gemein, unfair und ein Verbrechen ist, ist denke ich völlig klar. Darum will ich mich dazu nicht äußern.

Aber es würde mich interessieren, ob du zurecht kommst. Wie geht es dir? Überfahren dich die Beiträge? Hast du schon gehandelt und wenn ja, was hast du unternommen? Kann ich dir helfen?

Wenn du es willst, bin ich gern für dich da. Wenn du es nicht willst, ist das genauso okay, denn jetzt bist du die Hauptperson. Nur du und nicht deine Brüder oder Eltern.

Alles Liebe und Gute für dich,
Nelly

Hey Nelly...
...es geht mir ganz okay. Im Moment ist bei mir alles ein bisschen viel und ich muss erst mein Leben wieder in den Griff kriegen. Für mich ist sehr viel passiert, meine Mutter weiß es ja inzwischen und nun möchte ich in ein paar Tagen zu einer neuen Beratungsstelle, nachdem das bei der anderen Anlaufstellen ja nicht so gut funktioniert hat. Ich hoffe, dass ich dort eine neue und vor allem nette Therapeutin bekomme, die mir zuhören kann(:

Liebe Grüße,
Marleen

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18. November 2011 um 9:17
In Antwort auf naomh_12508201

Hey Nelly...
...es geht mir ganz okay. Im Moment ist bei mir alles ein bisschen viel und ich muss erst mein Leben wieder in den Griff kriegen. Für mich ist sehr viel passiert, meine Mutter weiß es ja inzwischen und nun möchte ich in ein paar Tagen zu einer neuen Beratungsstelle, nachdem das bei der anderen Anlaufstellen ja nicht so gut funktioniert hat. Ich hoffe, dass ich dort eine neue und vor allem nette Therapeutin bekomme, die mir zuhören kann(:

Liebe Grüße,
Marleen

Hallo, Mäusschen
Das mit dem Zuhören ist ja gut und schön, aber bei einem Therapeuten bekommst du eine ganze Menge mehr, als nur ein Ohr. Die haben echte Tipps parat und kennen sich in allen möglichen Behandlungsmethoden aus. Ich war erst bei Pro Familia, weil Therapeuten bei uns Mangelware sind und als ich endlich einen Therapieplatz hatte, hab ich mich ganz schön gewundert, wie unterschiedlich die beiden Stellen an die Sache herangegangen sind. Für mich war Pro Familia echt gut, weil sie die Übergangszeit bis zur Therapie super bewältigt haben, aber ohne meinen Psychiater wäre ich heute nur ein halber Mensch. Und das war auch was, was ich erst lernen musste. Ich war bei einer Therapeutin, weil ich sicher war, dass ich mit einem Mann darüber niemals reden könnte. Die war kalt wie ein Eisblock und hat mir ganz direkt gesagt, das alles wäre meine eigene Schuld. Als 8-jährige wüsste man, dass es Jugendämter gibt und da hätte ich ja mal anrufen können. Erst mein Psychiater hat mir dann erklärt, dass manche Frauen aus Angst so reagieren. Wenn sie die Schuld dem Opfer geben, brauchen sie keine Angst mehr vor diesem Verbrechen zu haben, dann sind sie ja sicher.
Ich will dir nicht raten, dir einen Mann zu suchen, ich will damit nur sagen, dass man auch diesem Geschlecht gegenüber aufgeschlossen sein sollte, wenn es keinen anderen gibt, sollte man es wenigstens mal versuchen.
Auf jeden Fall denke ich ganz fest an dich und bin da, wenn du mich brauchst.

Alles, alles Liebe, Nelly

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19. November 2011 um 20:22

Beratung..
Hallo Nelly,

Ja, mit Jungs bzw. Männern habe ich auch überhaupt keine Probleme oder gar Angst. Nur ich weiß auch nicht, ob ich mit einem Mann jedes Detail des Missbrauchs besprechen könnte, irgendwie fühlt man sich ja bei einer Frau mehr verstanden.

An Sternennacht2,

Das Problem lag mehr an den Therapeutinnen. Das eine Mal war ich eine Zeit lang beim Kinderschutzzentrum, doch die Psychologin irgendwie einen komischen Eindruck, so unpersönlich und kalt. Nach 3 Monaten hab ich die angefangene Therapie abgebrochen, dann hab ich sie 1 Monat später wieder angefangen. Und dan hab ich sie nach 2 Treffen endgültig abgebrochen.

Vor etwa 2 Monaten kam dann eine Psychologin, von einem Kinderschutzzentrum aus einer anderen Stadt, in die Schule um mit mir zu reden. Meine Erwartungen waren groß, ich dachte endlich käme eine nette, sympathische Frau..aber als sie in die Schule kam, wa ich zuerst schockiert. Naja, die Frau sah aus wie eine lebende Hexe, graue Haare, faltig, dunkler Lippenstift. Sie schien ein kleines bisschen unkompetent und voreilig zu sein, weil sie andauernd von "Kindeswohlgefährdung" und "Konzentrationsstörung" sprach, obwohl ich ihr zuvor erklärt hatte, dass ich absolut keine Angst vor meinem Bruder habe..also ich fand sie nicht so gut. Aber letzendlich ist es ja die Entscheidung des Opfers, wie man die Psychologin findet und ob die Chemie stimmt.

Meinst du, dass die keine Therapeutinnen sind? Auf diesen kleinen Kärtchen steht nämlich Diplom Psychologin/Psych. Psychotherapeutin..

Liebe Grüße Marleen

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20. November 2011 um 15:40

Hi
Hi,

Ich wusste garnicht, dass es da auch Sozialpädagogen gibt, wo ist da eigentlich der Unterschied zwischen Sozialpädagogen und Psychologen?
Die erste Therapeutin war eigentlich schon ganz okay, nur sie hat immer zu mir gesagt ich solle meine Mutter endlich mitbringen. Damals hat mir das ziemlich Angst gemacht, weil ich nicht wusste wie meine Mutter darauf reagiert hätte.

Meine Lehrerin versucht einen Therapieplatz für mich bei einer privaten Psychologin zu bekommen, für nächstes Jahr. In der Zeit dazwischen möchte ich zu der Beratungsstelle gehen, da ich nicht ganz ohne Psychologin da stehen möchte..

Liebe Grüße
Marleen

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20. November 2011 um 20:30
In Antwort auf naomh_12508201

Hi
Hi,

Ich wusste garnicht, dass es da auch Sozialpädagogen gibt, wo ist da eigentlich der Unterschied zwischen Sozialpädagogen und Psychologen?
Die erste Therapeutin war eigentlich schon ganz okay, nur sie hat immer zu mir gesagt ich solle meine Mutter endlich mitbringen. Damals hat mir das ziemlich Angst gemacht, weil ich nicht wusste wie meine Mutter darauf reagiert hätte.

Meine Lehrerin versucht einen Therapieplatz für mich bei einer privaten Psychologin zu bekommen, für nächstes Jahr. In der Zeit dazwischen möchte ich zu der Beratungsstelle gehen, da ich nicht ganz ohne Psychologin da stehen möchte..

Liebe Grüße
Marleen

Kleine Hilfe
Eine Sozialpädagogin ist eine, die sich betreuend um Menschen kümmert. Zum Beispiel im Kindergarten

Aber auch Lehrer haben eine sozialpädagogische Ausbildung.

Ein Psychologe ist ein sehr fachspezifischer Mensch, der sich nicht nur grob und allumfassend, sondern gezielt auf das Thema Psychologie an sich spezialisiert hat. Ist somit also Fachkompetenter, bei Störungen in der Psyche usw.

Übrigens sind nicht alle Männer gleich, ich zB. finde es grausam, wenn ich mitbekomme, wie andere meines Geschlechtes eine Frau verletzt haben oder schlimmeres

Ich kann sowas selbst nicht nachvollziehen und finde sowas grausam...

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21. November 2011 um 22:43
In Antwort auf helios_12844135

Kleine Hilfe
Eine Sozialpädagogin ist eine, die sich betreuend um Menschen kümmert. Zum Beispiel im Kindergarten

Aber auch Lehrer haben eine sozialpädagogische Ausbildung.

Ein Psychologe ist ein sehr fachspezifischer Mensch, der sich nicht nur grob und allumfassend, sondern gezielt auf das Thema Psychologie an sich spezialisiert hat. Ist somit also Fachkompetenter, bei Störungen in der Psyche usw.

Übrigens sind nicht alle Männer gleich, ich zB. finde es grausam, wenn ich mitbekomme, wie andere meines Geschlechtes eine Frau verletzt haben oder schlimmeres

Ich kann sowas selbst nicht nachvollziehen und finde sowas grausam...

Mir..
..geht ein Licht auf, danke dir

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28. November 2011 um 19:36

..
Hey pumpcinpunch!

Naja ein bisschen ekelhaft, ja! Aber ich werde ihn nicht anzeigen. Es würde mir eh nichts bringen. Ich hab weder Zeugen noch andere Beweise dafür, nur mein Gedächnis. Also ich glaube wenn ich ihn anzeigen würde, geht der Schuss nach hinten los...
Ich suche mir inzwischen eine neue Therapeutin.

LG

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8. Dezember 2011 um 8:26
In Antwort auf naomh_12508201

Mir..
..geht ein Licht auf, danke dir

Aber gerne doch :3
Man(n) hilft wo man kann xD

Also Pädagogen wirken "pädagogisch" auf Leute ein. Betreuen und erziehen spielerisch usw.

Psychologen analysieren und behandeln Psyche

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8. Dezember 2011 um 16:27
In Antwort auf naomh_12508201

Mir..
..geht ein Licht auf, danke dir

Licht
Schön das ich dir Helfen konnte.
LG Cherry

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8. Dezember 2011 um 19:23
In Antwort auf helios_12844135

Kleine Hilfe
Eine Sozialpädagogin ist eine, die sich betreuend um Menschen kümmert. Zum Beispiel im Kindergarten

Aber auch Lehrer haben eine sozialpädagogische Ausbildung.

Ein Psychologe ist ein sehr fachspezifischer Mensch, der sich nicht nur grob und allumfassend, sondern gezielt auf das Thema Psychologie an sich spezialisiert hat. Ist somit also Fachkompetenter, bei Störungen in der Psyche usw.

Übrigens sind nicht alle Männer gleich, ich zB. finde es grausam, wenn ich mitbekomme, wie andere meines Geschlechtes eine Frau verletzt haben oder schlimmeres

Ich kann sowas selbst nicht nachvollziehen und finde sowas grausam...

Männer
schön das es auch noch andere Männer gibt die nichts böses im Sinn haben allerdings sind das wenige. Das ist meine persönliche Erfahrung. Um so mehr freut es mich wenn sich hier und da einer zeigt.
LG Cherry

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10. Dezember 2011 um 21:32
In Antwort auf helios_12844135

Aber gerne doch :3
Man(n) hilft wo man kann xD

Also Pädagogen wirken "pädagogisch" auf Leute ein. Betreuen und erziehen spielerisch usw.

Psychologen analysieren und behandeln Psyche

Sozialpädagogen
Nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ein Sozialpädagoge ist kein Lehrer oder Erzieher! Diese Berufe beinhalten zwar auch sozialpädagogische Aspekte, aber Sozialpädagogik ist ein eigenenständiger Studiengang und Beruf. Als Erzieher würde man eine Ausbildung machen und als Lehrer auf Lehramt studieren. Sozialpädagogik wird häufig als ein Schwerpunkt im Studiengang Erziehungswissenschaften angeboten.
Ein Sozialpädagoge erzieht, berät, vermittelt, unterstützt und kommuniziert mit seinem Klienten. Aber vor allem arbeitet er auf wissenschaftlicher Basis. Da die Tätigkeitsfelder sehr vielfältig sind, kann man den Beruf auch nicht eindeutig beschreiben, weil der Pädagoge sich der Alterklasse und der jeweiligen Situation anpassen muss.

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10. Dezember 2011 um 22:38
In Antwort auf tamzen_12629020

Sozialpädagogen
Nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ein Sozialpädagoge ist kein Lehrer oder Erzieher! Diese Berufe beinhalten zwar auch sozialpädagogische Aspekte, aber Sozialpädagogik ist ein eigenenständiger Studiengang und Beruf. Als Erzieher würde man eine Ausbildung machen und als Lehrer auf Lehramt studieren. Sozialpädagogik wird häufig als ein Schwerpunkt im Studiengang Erziehungswissenschaften angeboten.
Ein Sozialpädagoge erzieht, berät, vermittelt, unterstützt und kommuniziert mit seinem Klienten. Aber vor allem arbeitet er auf wissenschaftlicher Basis. Da die Tätigkeitsfelder sehr vielfältig sind, kann man den Beruf auch nicht eindeutig beschreiben, weil der Pädagoge sich der Alterklasse und der jeweiligen Situation anpassen muss.

SozPäd
Natürlich sind Psychater und Psychotherapeuten wichtig ehrlich ich wüsste nicht was ich ohne diese machen würde. Aber ich verstehe nicht was das mit meinem Beitrag zu tun hat denn ob echte Freunde oder visuelle sind genau so wichtig auf dem Weg zur heilung.
LG cherry

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11. Dezember 2011 um 21:07

Hmm
Was möchtest du mir damit denn jetzt sagen? Ich bin aber 13

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11. Dezember 2011 um 21:15

Pumpcinpunch
Im Moment fühle ich mich irgendwie total kraftlos, ich hab auf garnichts mehr Lust. Und eigentlich bin ich überhaupt nicht auf Rache aus, weil ich ja weiß, dass es nichts bringt. Aber mich nervt es so, dass jemand mir mein Leben für immer zerstört hat und er aber ganz glücklich sein tolles Leben weiterleben kann, wärhrend ich innerlich sterbe.
Ich wünschte mir, jemand könnte ihm ein schlechtes Gewissen einreden, denn das hätte er wirklich verdient.
Am liebsten würde ich gerade ganz weit weg fliegen und meine blöden Probleme vergessen, mich bringt hier alles noch um..

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11. Dezember 2011 um 21:41

??
Vergewaltigt er dich immer noch ??

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11. Dezember 2011 um 21:48
In Antwort auf naomh_12508201

Hmm
Was möchtest du mir damit denn jetzt sagen? Ich bin aber 13

Hmmm?
Hallo leen, ich glaube nicht das du dich hier verteidigen musst. Man drückt sich so aus wie man mit der VG umgeht. Wenn du gelernt hast gut damit um zu gehen dann ist es auch klar das du dich gut ausdrücken kannst. Kopf hoch du schaffst das erlebte irgendwann hinter dir zu lassen. Das wünsch ich dir ganz ehrlich.
LG cherry

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12. Dezember 2011 um 8:29

Ich verstehe deinen Beitrag auch nicht
Als ich 13 war, drückte ich mich noch sehr ungenau aus, meine Schwester konnte in diesem Alter bereits hervorragend formulieren. Was besagt das jetzt also? So wie ich das sehe, dass Leen mit 13 weiter ist, als ich es war. Und was hilft uns das jetzt?
Ach doch, ja, Leen ist schlau. Dann ists ja gut.
LG, Nelly

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12. Dezember 2011 um 9:35

Ich will ja nix
Also ich denke es gibt Menschen die können sich schon mit 13 Jahren wundervoll wunderbar ausdrücken.
Ich würde das nie vom Alter ab ab hängig machen.

Und noch etwas ich habe so das Gefühl das Du Ihre Geschichte in frage stellst.
WEisst Du aus eigener Erfahrung weiss ich das es dinge gibt die ja vielleicht unglaublich glingen und doch sind diese Geschichten wahr!!

lg dunklenacht

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12. Dezember 2011 um 20:00
In Antwort auf roshan_11844892

??
Vergewaltigt er dich immer noch ??

..
Nein, zum Glück nicht(:

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12. Dezember 2011 um 23:09
In Antwort auf naomh_12508201

..
Nein, zum Glück nicht(:

??
Wie kannst du es mit ihm in einem raum aushalt ???

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13. Dezember 2011 um 16:12

Ist doch kein Problem(:
Ja, ich mache eine (zwischenzeitliche) Therapie.Ich hatte schon vorher 2 Therapien begonnen aber hab sie dann abgebrochen. Also ich bin noch auf der Suche nach einer Psychotherapeutin, denn die, bei der ich jetzt bin, ist keine spezialisierte Therapeutin. Aber immerhin besser als ganz ohne Therapeutin=)

LG

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13. Dezember 2011 um 16:14
In Antwort auf roshan_11844892

??
Wie kannst du es mit ihm in einem raum aushalt ???

..
...es mit ihm in einem Raum auszuhalten ist nicht so schwer, denn wir verdrängen es ja beide. Wir tun so, als hätte es nie einen Übergriff gegeben und gehen relativ normal miteinander um.

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13. Dezember 2011 um 21:29

Ja
Zeig deinen bruder an oder sprich mit ihm und deiner mutter darüber es is wichtig dass du es mal aus dir herausbekommst und vielleicht neu anfangen kannst wenn du jeden aben heulen musst!!!

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14. Dezember 2011 um 16:01
In Antwort auf naomh_12508201

Pumpcinpunch
Im Moment fühle ich mich irgendwie total kraftlos, ich hab auf garnichts mehr Lust. Und eigentlich bin ich überhaupt nicht auf Rache aus, weil ich ja weiß, dass es nichts bringt. Aber mich nervt es so, dass jemand mir mein Leben für immer zerstört hat und er aber ganz glücklich sein tolles Leben weiterleben kann, wärhrend ich innerlich sterbe.
Ich wünschte mir, jemand könnte ihm ein schlechtes Gewissen einreden, denn das hätte er wirklich verdient.
Am liebsten würde ich gerade ganz weit weg fliegen und meine blöden Probleme vergessen, mich bringt hier alles noch um..

*tröst*
Tut mir leid, daß es dir so sehr weh tut innerlich. Der eine geht ja leichter damit um, dem anderen setzt es stark zu. Ist ja immer unterschiedlich. Ich hoffe aber, daß du dich wieder fängst, damit auch du dir dein Leben so gestalten und genießen kannst, wie du es gerne möchtest

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15. Dezember 2011 um 20:33


Hallo Anja,

Hmm also die Situation ist momentan auszuhalten, weder super gut noch super schlecht. Die Schule macht mir ein bisschen Sorgen, ich habe ehrlich gesagt keine große Lust mehr darauf, die ganzen falschen Leute in meiner Klasse zusehen und dann noch mit den Lehrern sprechen zu müssen.
Gestern in der Schule musste ich an den Missbrauch denken. Ich hatte so ein ekliges Bild vor meinen Augen, wie es damals geschehen war..und dann habe ich angefangen zu weinen.. Zuhause heul ich fast nie, weil ich Angst habe, es könnten plötzlich meine Eltern oder meine Brüder ins Zimmer kommen und sehen wie blöd es mir geht.

Meine Mutter versucht mich zu unterstützen, indem sie mit Therapeuten telefoniert um einen Platz für mich zu bekommen. Aber so richtig funktionieren tut es nicht..
Mein Vater weiß nach wie vor noch nichts von dem Missbrauch. Er kümmert sich wie immer ziemlich wenig um mich..

Meinen Bruder sehe ich nur ein oder zwei Mal am Tag, also nicht so oft. Immer wenn ich ihn sehe oder seine Stimme höre, muss ich an das Geschehene denken. Meistens denke ich nur kurz daran, und dann verdränge ich es wieder.. eigentlich besteht mein halber Tag nur aus Probleme verdrängen..

Liebe Grüße
Marleen

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18. Dezember 2011 um 15:09
In Antwort auf naomh_12508201


Hallo Anja,

Hmm also die Situation ist momentan auszuhalten, weder super gut noch super schlecht. Die Schule macht mir ein bisschen Sorgen, ich habe ehrlich gesagt keine große Lust mehr darauf, die ganzen falschen Leute in meiner Klasse zusehen und dann noch mit den Lehrern sprechen zu müssen.
Gestern in der Schule musste ich an den Missbrauch denken. Ich hatte so ein ekliges Bild vor meinen Augen, wie es damals geschehen war..und dann habe ich angefangen zu weinen.. Zuhause heul ich fast nie, weil ich Angst habe, es könnten plötzlich meine Eltern oder meine Brüder ins Zimmer kommen und sehen wie blöd es mir geht.

Meine Mutter versucht mich zu unterstützen, indem sie mit Therapeuten telefoniert um einen Platz für mich zu bekommen. Aber so richtig funktionieren tut es nicht..
Mein Vater weiß nach wie vor noch nichts von dem Missbrauch. Er kümmert sich wie immer ziemlich wenig um mich..

Meinen Bruder sehe ich nur ein oder zwei Mal am Tag, also nicht so oft. Immer wenn ich ihn sehe oder seine Stimme höre, muss ich an das Geschehene denken. Meistens denke ich nur kurz daran, und dann verdränge ich es wieder.. eigentlich besteht mein halber Tag nur aus Probleme verdrängen..

Liebe Grüße
Marleen

Hmmm
Ich weiß ja nicht, ob das geht, aber wenn, wäre es dann vielleicht nicht mal gut, mit deinem Bruder direkt zu sprechen? Ich meine, du könntest dich ja vielleicht, wenn du das kannst und stark genug dazu bist, mit ihm aussprechen. Ihm erklären, was dies bei dir angerichtet hat und wie es dir nun geht. Vielleicht tut es ihm ja auch leid heute, was er da gemacht hat im Trieb. Immerhin ist er ja auch noch nicht mal erwachsen gewesen und in der Pubertät ist man ziemlich triebhaft. Vielleicht hilft das ja auch was, wenn du von ihm eine ehrliche Entschuldigung bekommst und du siehst, daß es ihm leid tut, nachdem er von dir deine Verfassung geschildert bekam und sieht, wie du darunter leidest.

Das ist jetzt wiegesagt nur eine Idee, die mir so kam. Ob diese umsetzbar ist, weiß ich nicht, kenne ihn ja nicht und euren Umgang miteinander im Detail. Wenn es möglich ist, würde das vielleicht aber doch etwas helfen, "wenn" du siehst, daß er dafür Reue empfindet und du ihm nicht egal bist.

Er dich also nicht einfach nur benutzt hat, weil du ihm egal bist, weißte was ich mein? Ein Fehler war es so oder so, daran besteht kein Zweifel. Aber vielleicht ändert sich ja euer weiteres Miteinander, wenn ihr euch versönen könnt.

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18. Dezember 2011 um 15:48

Hm
Hi,
Schlecht ist die Idee mit dem Aussprechen nicht. Aber ich glaube dass ich die Kraft dazu nicht habe und die nötige Unterstützung ist auch nicht so recht da.. Ich fühle mich dazu noch nicht bereit. Es wäre ein zugroßer Schritt für mich denke ich..

Klinik.. ist nicht mehr so gut. So viel Lust darauf habe ich mittlerweile auch nicht mehr.. Ich mache nächstes Jahr einen Austausch (über 4 Monate) und da würde der Klinikaufenthalt zeitlich nicht passen. Aber bei dem Austausch wäre ich ja immerhin auch eine lange Zeit weg von meinem Bruder und allem.(:

Marleen

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18. Dezember 2011 um 17:59
In Antwort auf naomh_12508201

Hm
Hi,
Schlecht ist die Idee mit dem Aussprechen nicht. Aber ich glaube dass ich die Kraft dazu nicht habe und die nötige Unterstützung ist auch nicht so recht da.. Ich fühle mich dazu noch nicht bereit. Es wäre ein zugroßer Schritt für mich denke ich..

Klinik.. ist nicht mehr so gut. So viel Lust darauf habe ich mittlerweile auch nicht mehr.. Ich mache nächstes Jahr einen Austausch (über 4 Monate) und da würde der Klinikaufenthalt zeitlich nicht passen. Aber bei dem Austausch wäre ich ja immerhin auch eine lange Zeit weg von meinem Bruder und allem.(:

Marleen

Hallo Leen
Deswegen sagte ich ja, daß ich das nicht genau beurteilen kann und es nur ein Denkanstoß sei. Die letztendliche Umsetzung liegt nun ganz bei dir selbst und dem, wie du dich dazu bereit fühlst. Wäre der Täter ein fremder, wäre das mit dem ausschließen auch leichter würde ich mal sagen.

Da es aber ein Familienmitglied ist, ist das nicht mehr so leicht einfach zu entscheiden, die Person für immer außen vor zu halten. Gerade auch wenn das nie angesprochen wird und wenn man es nie von der Seele bekommt, man nie Reue sehen wird, verliert man auch die Angst nie. Man kann damit umgehen lernen, aber man wird die Situation nie wirklich komplett hinter sich lassen können.

Natürlich bedarf dies so einiger Kraft, die erst mal da sein muss und deswegen sollte man sowas auch nie überstürzt angehen. In eine Klinik würde ich persönlich auch nie gehen, viel zu unpersönlich und mit den Leuten hat man eigentlich auch gar nix zu tun. Wieso sollte man denen sowas persönliches und unangenehmes anvertrauen? Wieso mehr Leuten generell, als unbedingt nötig?

Ich selbst wäre auch nicht dazu bereit, fremde zu involvieren, in welcher Art und Weise auch immer. Ich habe mich wegen einer eigenen Sache später auch "gegen" meine Psychotherapeutin entschieden. Es ist einfach nicht echt und nicht ehrlich. Die Personen werden dafür bezahlt, mir zuzuhören. Das muss man nicht wirklich haben, wenn es denn noch irgendwie anders geht...

Und klar, du sagst der Täter wäre sich seines handelns bewusst gewesen, aber du gehst da denke ich einen Schritt zu forsch vor, liebe Anja. Natürlich kann ein gewöhnlicher gesunder Mensch zwischen richtig und falsch schon unterscheiden. Jedoch setzen die Hormone so manchen auch unter ziemlichen Druck. das soll natürlich keine Ausrede sein, aber es ist "ein" Aspekt von mehreren.

Wenn der Täter dann selbst noch minderjährig war, kann man "auch" davon ausgehen, daß er eben nicht die volle Tragweite als auch alle Folgen abschätzen/absehen konnte. So manchen jugendlichen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrem tun überhaupt anrichten und welche teilweise schlimmen Folgen das haben kann. Man kann einen nicht jugendlichen nicht voll zur Verantwortung ziehen, wie man es bei einem erwachsenen kann.

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18. Dezember 2011 um 20:48

Ist ja kein Ding
Dafür ist ein Forum ja auch da. Bin dir doch nicht böse, wenn du kommentierst, so lange du sachlich bleibst

Eigene Erfahrung? Ich sagte doch, ich hatte meine Therapeutin abgeschossen. Also nicht wortwörtlich jetzt xD
Es ist ne bezahlte Zuhörerin, im Grunde aber ist es eben das "so jetzt sind die 45 Minuten rum" total unpersönliche Scheiße halt. Ich empfinde das als sehr kühl und unpersönlich. Das ist mehr wie Pflichtprogramm, als ein wirklicher Freund, dem man sein Herz ausschüttet und der sich auch wirklich Zeit nimmt...

Ich persönlich kann Therapie also nichts abgewinnen und nur wenn es "gar nicht anders geht", sollte man dazu greifen. Denn die Art und Weise, wie es da abgeht, ist halt ziemlich unpersönlich und irgendwie "fingiert" :/

Vielleicht hatte ich auch einfach nur ein kaltes Reibeisen erwischt. Jedenfalls merkte ich, daß es mir gar nichts bringt. Ich habe es anderweitig dann behandelt und bin es "do it yourself" artig selbst angegangen.

Es gibt da einfach nen gehörigen Unterschied, ob du jetzt mit nem Freund redest, oder aber mit ner bezahlten Kraft, die dir ein "Zeitfenster" einräumt und feste Termine...

Ich bin im Grunde am Ende durch mich selbst gewachsen, habe Stärke gezeigt und habe mich selbst aufgerafft. Dafür bedarf es Willensstärke und je nachdem auch guter Freunde bzw. Familie, die hinter einem steht.

Ich schrieb doch, "wenn es gar nicht anders geht, dann...", was bedeutet, wenn man gar nicht ohne kann, kann man es halt versuchen. Ich persönlich würde es aber nicht tun. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Therapeuten und ihre "gespielte Aufmerksamkeit" (in meinen 2 Fällen) durchschaut...

Ne, da steckt nicht nur Scham dahinter. Natürlich auch, aber auch allgemeines Unbehagen allgemein. Wenn man dies preisgibt, gibt man gleichzeitig auch preis, das man mal Opfer von sowas war. Dadurch zeigt man ja auch automatisch seine Schwäche. Man konnte sich ja nicht wehren. Und selbst wenn nicht, die Erinnerungen sind eben unangenehm und deswegen mag man sich eher Leuten anvertrauten, denen man auch wirklich vertraut, als wildfremden. Ich persönlich habe mich meiner Mutter anvertraut und das tat mir persönlich besser. Ich vertraue ihr, ich kenne sie und deswegen ist es mir nicht unangenehm

Ich kenne da den Spruch "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Daraus entnehme ich für mich persönlich, daß egal mit wem man unterm Strich geredet hat, man es selbst für sich bearbeiten muss und hinter sich lassen muss. Man muss selbst die Stärke aufbringen und der Vergangenheit die Stirn bieten. Man darf sich nie als Opfer sehen, was ja gleichzeitig auch Hilflosigkeit impliziert, sondern eher als Leidtragender, der sich davon aber nicht unterkriegen lässt.

Das schlimmste ist, wenn man sich Einigelt oder aber sich selbst noch die Schuld daran gibt. Man muss dies immer als geschehenes Unrecht sehen, wo andere einem was getan haben, wofür man selbst aber nichts kann.

Was ihr vielleicht ein bisschen eigenes Selbstvertrauen und Stärke zurückgibt, wäre vielleicht ein Selbstverteidigungskurs, damit sie sich in Zukünftig souverän wehren kann und nicht mehr als schwach/hilflos ansieht

Wiegesagt wenn gar nichts mehr geht, dann gibt es halt nur noch die Möglichkeiten der Hilfesuche im klinischen Umfang. Da wäre auch ein Klinikaufenthalt noch besser, als nur eine Therapie mit knappen Minuten. Wenn man also ganz unter Beaufsichtigung und Schutz steht, so lange man eben diesen braucht.

Es mag vielleicht hart klingen, aber ich meine es im guten. Sowas verarbeitet man am besten, wenn man aus sich selbst heraus wächst und die Kraft aus sich selbst heraus sucht. Wenn man sich sagen kann "ich habe es ganz alleine geschafft"

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18. Dezember 2011 um 20:58

Anhang:
Und natürlich sagte ich ja auch, das der Täter wohl wissen wird, was er getan hat. Ich denke aber, das diese Person nicht so ganz klar im Kopf war, denn sonst hätte er das ja nicht seiner Schwester angetan. Hormone setzen Jungs ziemlich unter Druck in der Pubertät und ich wollte ja nicht seine Schuld im Kern streitig machen. Ich sagte lediglich, daß er in dem Alter die "Folgen" seines Handelns wohl nicht erfassen kann, wie dies ein Erwachsener kann. Ich denke nicht, das man mit 15~ schon Erwachsen im Kopf ist und sich komplett bewusst ist, welche Folgen das haben kann, wenn man was anrichtet. Gerade deswegen urteilen ja sogar Gerichte meist sogar noch 17 Jährige unter Jugendstrafrecht. Auch 19 Jährige können darunter fallen. Es liegt eben am Geisteszustand. Der Typ ist aber zu dem Zeitpunkt nicht wirklich Erwachsen im Oberstübchen und somit sind ihm scheinbar auch die Folgen seines handelns nicht genau bewusst gewesen. Ein Mensch, dem die Folgen bewusst wären, würde sowas wohl eher nicht tun, es sei denn ihm ist seine Schwester egal.

Ein Jugendlicher ist jedenfalls noch unreif im Kopf und denkt nicht immer darüber nach, was er oder sie da macht und welche Folgen das haben kann. Beispiel "Komasaufen unter Jugendlichen". Die Vernunft der geistigen Reife greift dort einfach noch nicht

Damit will ich ja aber auch nicht sagen, daß er schuldfrei wäre. Es erklärt aber, weshalb meine Idee das "Gespräch mit ihm" war. So lange das im Raum steht, wird es nie inneren Frieden geben. Es muss geklärt werden, damit sie es besser verarbeiten kann und ebenso damit besser umgehen kann. Die Hintergründe müssen auf den Tisch und dem Täter müssen die Folgen vor Augen gesetzt werden. Denn nur so lernt auch er was daraus, daß dies ein Fehler war, was ihn dann hoffentlich dazu bringt, so etwas nie nie wieder zu tun.

Dumm war es so oder so von ihm, das ist klar. Im Grunde hasse ich Vergewaltiger sogar. Jedoch hat ein Jugendlicher auch noch viele Flausen im Kopf. Irgendwie ist das eine heikle Situation. Ich persönlich würde keinen Krieg in der Familie beginnen, sondern eher ein offenes Gespräch ersuchen. Nur wenn das nicht klappt, würde ich die Familie verlassen, denn dann wüsste ich ja, daß es keinen Sinn hat.

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18. Dezember 2011 um 21:01
In Antwort auf helios_12844135

Hallo Leen
Deswegen sagte ich ja, daß ich das nicht genau beurteilen kann und es nur ein Denkanstoß sei. Die letztendliche Umsetzung liegt nun ganz bei dir selbst und dem, wie du dich dazu bereit fühlst. Wäre der Täter ein fremder, wäre das mit dem ausschließen auch leichter würde ich mal sagen.

Da es aber ein Familienmitglied ist, ist das nicht mehr so leicht einfach zu entscheiden, die Person für immer außen vor zu halten. Gerade auch wenn das nie angesprochen wird und wenn man es nie von der Seele bekommt, man nie Reue sehen wird, verliert man auch die Angst nie. Man kann damit umgehen lernen, aber man wird die Situation nie wirklich komplett hinter sich lassen können.

Natürlich bedarf dies so einiger Kraft, die erst mal da sein muss und deswegen sollte man sowas auch nie überstürzt angehen. In eine Klinik würde ich persönlich auch nie gehen, viel zu unpersönlich und mit den Leuten hat man eigentlich auch gar nix zu tun. Wieso sollte man denen sowas persönliches und unangenehmes anvertrauen? Wieso mehr Leuten generell, als unbedingt nötig?

Ich selbst wäre auch nicht dazu bereit, fremde zu involvieren, in welcher Art und Weise auch immer. Ich habe mich wegen einer eigenen Sache später auch "gegen" meine Psychotherapeutin entschieden. Es ist einfach nicht echt und nicht ehrlich. Die Personen werden dafür bezahlt, mir zuzuhören. Das muss man nicht wirklich haben, wenn es denn noch irgendwie anders geht...

Und klar, du sagst der Täter wäre sich seines handelns bewusst gewesen, aber du gehst da denke ich einen Schritt zu forsch vor, liebe Anja. Natürlich kann ein gewöhnlicher gesunder Mensch zwischen richtig und falsch schon unterscheiden. Jedoch setzen die Hormone so manchen auch unter ziemlichen Druck. das soll natürlich keine Ausrede sein, aber es ist "ein" Aspekt von mehreren.

Wenn der Täter dann selbst noch minderjährig war, kann man "auch" davon ausgehen, daß er eben nicht die volle Tragweite als auch alle Folgen abschätzen/absehen konnte. So manchen jugendlichen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrem tun überhaupt anrichten und welche teilweise schlimmen Folgen das haben kann. Man kann einen nicht jugendlichen nicht voll zur Verantwortung ziehen, wie man es bei einem erwachsenen kann.

Sorry
Ich glaub ich muss hier mal einiges los werden. Wie so ist eine Psychotherapie falsch? Ich bin seit mehreren Jahren in ambulanter Therapie und habe nur positive Erfahrungen gemacht. Warum ist eine Klinik so abwägig? Es sind Fachpersonen die einem Helfen. Was ist daran falsch? Immer wenn der Psychterror mir zu hause zu viel war ging ich mit Suizidgedanken Freiwillig in die Klinik. Darum und nur darum lebe ich heute noch! Jetzt kann ich mit professionleler Hilfe alles hinter mir lassen und ein neues Leben auf bauen. Ich bin also ganz Anjas Meinung
cherry

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19. Dezember 2011 um 21:54
In Antwort auf kaylin_12351960

Sorry
Ich glaub ich muss hier mal einiges los werden. Wie so ist eine Psychotherapie falsch? Ich bin seit mehreren Jahren in ambulanter Therapie und habe nur positive Erfahrungen gemacht. Warum ist eine Klinik so abwägig? Es sind Fachpersonen die einem Helfen. Was ist daran falsch? Immer wenn der Psychterror mir zu hause zu viel war ging ich mit Suizidgedanken Freiwillig in die Klinik. Darum und nur darum lebe ich heute noch! Jetzt kann ich mit professionleler Hilfe alles hinter mir lassen und ein neues Leben auf bauen. Ich bin also ganz Anjas Meinung
cherry

Cherry
Du hast mich nicht verstanden

Ich schrieb nie gegen eine Klinik. Ich sagte nur, man sollte das abwägen. Ich selbst habe sowas für mich persönlich zB. nicht als Option gesehen. Habe nie eine Klinik besucht, jedoch auch selbst nur von Psychotherapie gesprochen. Wenn man gar nicht ohne kann, dann sollte man in die Klinik, aber besser nicht in die Psychotherapie, denn dort habe zumindest ich zu oft schwarze Schafe erwischt, die nicht wirklich geholfen haben...

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19. Dezember 2011 um 22:04

Hallo Anja
Mit dem "selbst helfen" wollte ich eigentlich ausdrücken, daß ich selbst nie wirklich Hilfe hatte. Ich musste es ganz alleine stemmen. Es hat mich im Nachhinein aber nur stärker gemacht. Es war ein Beispiel. Hilfe zu holen soll auch nicht als Schwäche darstehen. Darum gings mir ja gar nicht. Es ist aber schon nicht gerade angenehm, anderen gewisse Dinge zu offenbaren. Wenn man es für sich alleine mit sich selbst ausmacht, dann hat man halt den Vorteil, das sonst niemand davon etwas weiß. Das meinte ich damit.

Natürlich spricht nichts dagegen, wenn man es alleine gar nicht schafft, sich dann eben benötigte Hilfe zu holen. Ich persönlich bin nur eben der Überzeugung heute, das man es erst einmal privat für sich selbst versuchen sollte und sich der Sache direkt stellen sollte.

Selbstverletzendes Verhalten usw. ist dann aber schon eine ganze Spur krasser und deutet stark darauf hin, daß man damit eben nicht mehr alleine zurecht kommt. Was du beschreibst ist der Extremfall und natürlich spricht nichts gegen Hilfe, wenn es alleine gar nicht geht. Sieh meine Ansicht bitte nicht als Provokation und nur einseitig. Ich habe beide Seiten geschildert und mich nie komplett gegen Hilfe von außen ausgesprochen. Ich fühle mich heute jedenfalls viel besser, weil ich es komplett alleine bewältigt habe, meine Sache. Das Leid, aber auch die Auseinandersetzung damit, hat mich innerlich nur noch weiter gestärkt. In mir kam die "jetzt erst recht" Flamme auf und ich habe mich nie unterkriegen lassen. Ich habe mich nie auch mal klein gefühlt, aber dann den Mut gehabt mich dem Problem ganz alleine zu stellen und das ist ein gutes Gefühl

Ich behaupte ja gar nicht, daß man auf alles Einfluss hat. Nimm meine Worte bitte nicht so negativ auf, sondern sehe sie lediglich als Option.

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22. Dezember 2011 um 5:37

Ne Frage
Wie bekommt man mit 13 Jahren einen Therapeuten
Ohne mit denn Eltern zu reden.
Und oder wie bezahlst Du die Therapie, vom Taschengeld.
Sorry das ist was komisch

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22. Dezember 2011 um 15:53
In Antwort auf kort_11866203

Ne Frage
Wie bekommt man mit 13 Jahren einen Therapeuten
Ohne mit denn Eltern zu reden.
Und oder wie bezahlst Du die Therapie, vom Taschengeld.
Sorry das ist was komisch

Ähm
Man geht einfach zu ner kostenlosen Beratungsstelle, zB. Weißer Ring oder Kinderschutzzentrum und dann bekommt man eine/n Therapeuten/in.. Außerdem stehen die unter Schweigepflicht, sodass sie den Eltern nichts sagen(:

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30. Dezember 2011 um 19:31

Hallo
Brauchst du noch immer ein Rat?
melde dich einfach kann dir dann eine Nummer geben wo du rechtlichen Rat bekommst ich finde es wichtig das du deinen Eltern sagst was dir passiert ist.
Alles gute

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20. Februar 2012 um 14:37

Du entscheitest
was du für dich richtig ist entscheidest du. Ob du ihn anzeigst musst du wissen

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5. März 2012 um 18:09
In Antwort auf marie8luise


Hi Marleen,
na dann wünsche ich dir viel Erfolg für den Termin bei der Psychologin. Ja, wahrscheinlich war deine Mutter geschockt. Jetzt hast du sie also als Unterstützung, hm? Cool.

Jep. Das hast du geschafft. Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Und das mit dem braun werden klappt auch noch. Spätestens nächsten Sommer, hehe.

Liebe Grüße,
Marie-Luise

Hey
Hallo Marie-Luise!

Wie geht es dir?
Also mir gehts gut Es ist ziemlich viel passiert in dem letzten halben Jahr, gutes und schlechtes:/

Also ich fange mal beim letzten Jahr an. Nachdem wir nicht mehr geschrieben hatten ist es mit mir ziemlich Berg ab gegangen:/ Ich hab mich sehr allein mit meinen Prolemen gefühlt, zwar wollte meine Lehrerin mich unterstützen aber nach einiger Zeit ist mir das ein bisschen zu viel geworden. Ich hatte das Gefühl dass es meinen Lehrern nachher nicht mehr so richtig um mich ging, sondern mehr um Gerechtigkeit und Kontrol. Mein Schulleiter wollte, dass ich meine Ärztin von der Schweigepflicht entbinde, damit er mit ihr über mich sprechen kann. Ab da wurde ich langsam verschlossener, ich wollte nicht, dass er mich quasi überprüfen kann. Deshalb habe ich das mit der Schweigepflicht auch nicht unterschrieben. Seitdem kümmert's meine Lehrer auch nicht mehr so wirklich wie es mir geht.

Im November habe ich wegen meiner Freundin endgültig aufgehört zu Ritzen. Am Anfang war es sehr schwer und ich wusste nicht wohin mit meinem Druck und Stress. Ich hab ihn dann in mich reingefressen, hab es anfangs noch ignorieren können. War keine gute Idee:/ Ich hab mich immer wertloser und ungeliebter gefühlt, was dazu führte, dass ich oft depressive Phasen hatte und schnell aggressiv wurde. Ich war eine Zeit lang suizidgefährdet und ich plante meinen Tod Tag für Tag ein bisschen weiter. Jeden Tag hätte es soweit sein können. Hab mir öfters einfach einen Strick um den Hals gebunden und dran gezogen, bis ich keine Luft mehr bekam. Es hat sich gut angefühlt, befreiend. Es wäre eine gute Lösung gewesen.
Aber meine Freundin hat mir zu dem Zeitpunkt sehr geholfen, sie war für mich da. Ich hab mich von ihr als einzige geliebt gefühlt, sie wurde mir sehr wichtig. Und sie hat ziemlich um mich gekämpft, sie meinte wenn ich sterbe stirbt sie auch mit. Das wollte ich nicht wirklich und langsam ging es mir wieder besser.
Und dann hatte ich endlich wieder ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. In diesem Jahr mache ich einen Austausch nach Frankreich mit, und das wollte ich so unbedingt Ich dachte mir, wenigstens der Austausch noch und dann kannst du immer noch sterben wenn es wieder so schlimm werden sollte.

Und jetzt geht es mir nach langer Zeit wieder relativ gut
Ich gehe wöchentlich in eine Beratungsstele, und meine Therapeutin ist total nett, sie hilft mir sehr
Ich hoffe dir geht es auch gut

Liebe Grüße,
Marleen

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10. März 2012 um 11:35
In Antwort auf naomh_12508201

Hey
Hallo Marie-Luise!

Wie geht es dir?
Also mir gehts gut Es ist ziemlich viel passiert in dem letzten halben Jahr, gutes und schlechtes:/

Also ich fange mal beim letzten Jahr an. Nachdem wir nicht mehr geschrieben hatten ist es mit mir ziemlich Berg ab gegangen:/ Ich hab mich sehr allein mit meinen Prolemen gefühlt, zwar wollte meine Lehrerin mich unterstützen aber nach einiger Zeit ist mir das ein bisschen zu viel geworden. Ich hatte das Gefühl dass es meinen Lehrern nachher nicht mehr so richtig um mich ging, sondern mehr um Gerechtigkeit und Kontrol. Mein Schulleiter wollte, dass ich meine Ärztin von der Schweigepflicht entbinde, damit er mit ihr über mich sprechen kann. Ab da wurde ich langsam verschlossener, ich wollte nicht, dass er mich quasi überprüfen kann. Deshalb habe ich das mit der Schweigepflicht auch nicht unterschrieben. Seitdem kümmert's meine Lehrer auch nicht mehr so wirklich wie es mir geht.

Im November habe ich wegen meiner Freundin endgültig aufgehört zu Ritzen. Am Anfang war es sehr schwer und ich wusste nicht wohin mit meinem Druck und Stress. Ich hab ihn dann in mich reingefressen, hab es anfangs noch ignorieren können. War keine gute Idee:/ Ich hab mich immer wertloser und ungeliebter gefühlt, was dazu führte, dass ich oft depressive Phasen hatte und schnell aggressiv wurde. Ich war eine Zeit lang suizidgefährdet und ich plante meinen Tod Tag für Tag ein bisschen weiter. Jeden Tag hätte es soweit sein können. Hab mir öfters einfach einen Strick um den Hals gebunden und dran gezogen, bis ich keine Luft mehr bekam. Es hat sich gut angefühlt, befreiend. Es wäre eine gute Lösung gewesen.
Aber meine Freundin hat mir zu dem Zeitpunkt sehr geholfen, sie war für mich da. Ich hab mich von ihr als einzige geliebt gefühlt, sie wurde mir sehr wichtig. Und sie hat ziemlich um mich gekämpft, sie meinte wenn ich sterbe stirbt sie auch mit. Das wollte ich nicht wirklich und langsam ging es mir wieder besser.
Und dann hatte ich endlich wieder ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. In diesem Jahr mache ich einen Austausch nach Frankreich mit, und das wollte ich so unbedingt Ich dachte mir, wenigstens der Austausch noch und dann kannst du immer noch sterben wenn es wieder so schlimm werden sollte.

Und jetzt geht es mir nach langer Zeit wieder relativ gut
Ich gehe wöchentlich in eine Beratungsstele, und meine Therapeutin ist total nett, sie hilft mir sehr
Ich hoffe dir geht es auch gut

Liebe Grüße,
Marleen

Hey
Hallo Marleen,
oh man. Ich freu mich gerade sooo rießig, von dir zu lesen. Echt toll.
Da ist ja wirklich eine Menge passiert. Ein bisschen wie auf dem Karusell, das auf und ab, hm? Jetzt geht es dir also gut. Ich freu mich für dich! Es ist ja wirklich klasse, dass du eine passende Therapeutin gefunden hast. Das scheint dir ja gut zu tun. Stark, was du alles geschafft hast. Du hast aufgehört zu ritzen, bist mit deinen Gedanken ans Sterben klar gekommen, und jetzt hast du vor nach Frankreich zu fahren. Da wünsche ich dir ganz viel Freude bei dem Austausch, gute Erfahrungen, interessante Leute zum kennenlernen.

Ja, mir geht es auch sehr gut. Zurzeit geht bei mir gerade alles etwas durcheinander, weil ich bald mit meiner alten Arbeitsstelle aufhören werde, und dann woanders arbeiten werde. Da freu ich mich schon megadoll drauf. Aber die viiiielen Kisten für den Umzug.

Ich hab mich sehr gefreut, was von dir zu hören. Alles alles Gute für dich.
Deine Marie-Luise

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10. März 2012 um 13:21

Hallo
Was möchtest du gerne wissen es ist natürlich hart darüber zu reden, viele hier in diesem Forum fällt es schwer darüber zu schreiben.
Für dich ist es nur eine Arbeit aber für die Frauen ist es das schlimmste auf der Welt

Lady

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