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Ich wurde aussortiert.. (einfach nur mal auskotzen)

14. Dezember 2017 um 15:02 Letzte Antwort: 19. Dezember 2017 um 16:22

Guten Tag, ich bin neu hier und verfasse meinen ersten Beitrag.. Ich weiß nicht ob das hier vielleicht jemand kennt und mich versteht.. Ich fühle mich so aussortiert, alles fing damit an, dass mich während meiner Ausbildung meine komplette Kindheit und Jugend einholte, die war halt alles andere als schön, aber ich hätte niemals gedacht das es mich in einen Abgrund des Lebens reißt.. Seit 2 Jahren werde ich jetzt therapiert, seit einem Jahr bin ich durchgehend krankgeschrieben, als arbeitsunfähig eingestuft, weil ich mit nur 21 Jahren im Krankenhaus lag, mit einem Herz Kreislauf Zusammenbruch. Meine Welt zerbrach langsam in 1000 scherben, nur meine Tochter erhält mich immernoch mit lebenslust und Freude auf diese Erde, aus mir spricht eine schwere depression, irgendwelche Persönlichkeitsstörungen und andere diagnosen die mein Körper und meine Seele steuern. Ich komme gegen diese Monster nicht an, ich fühle mich zu schwach und somit wurde ich mehr oder weniger aussortiert vom System. Ich werde dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung gestellt, soll erstmal weitere 6 Monate mich nur auf meine Gesundheit konzentrieren, wie soll das aber gehen? Ich fühle mich so wertlos und nicht mehr Teil von dieser Welt. Ausschließlich Hausfrau und Mama liegt mir nicht, ich wurde dazu erzogen nur zu arbeiten, ohne Pausen. Mein Körper kommt nicht zur Ruhe, ich suche mir Arbeitsstellen damit ich wieder los kann, aber die Ärzte warnen mich, vor einem Rückfall, der mich dann komplett raus reißt.. Ich weiß nicht was richtig und was falsch ist und ich weiß ihr könnt mir auch nicht helfen, es tut nur einfach mal gut die Anonymität des Internets dafür zu benutzen meine Gedanken zu teilen und vielleicht menschen zu finden die es ähnlich empfinden. Liebe Grüße von hier aus

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15. Dezember 2017 um 16:07

Ja sie ist gut betreut, ich schau mich schon nach Arbeitsplätzen um, die auch vielleicht etwas ruhiger ablaufen. Mein AD hab ich abgesetzt, ich hatte Schwere Nebenwirkungen von 3 verschiedenen und jetzt möchte ich nicht mehr, besonders nicht weil ich ganz alleine mit meiner Tochter bin..

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17. Dezember 2017 um 13:57
In Antwort auf rohdiamant395

Guten Tag, ich bin neu hier und verfasse meinen ersten Beitrag.. Ich weiß nicht ob das hier vielleicht jemand kennt und mich versteht.. Ich fühle mich so aussortiert, alles fing damit an, dass mich während meiner Ausbildung meine komplette Kindheit und Jugend einholte, die war halt alles andere als schön, aber ich hätte niemals gedacht das es mich in einen Abgrund des Lebens reißt.. Seit 2 Jahren werde ich jetzt therapiert, seit einem Jahr bin ich durchgehend krankgeschrieben, als arbeitsunfähig eingestuft, weil ich mit nur 21 Jahren im Krankenhaus lag, mit einem Herz Kreislauf Zusammenbruch. Meine Welt zerbrach langsam in 1000 scherben, nur meine Tochter erhält mich immernoch mit lebenslust und Freude auf diese Erde, aus mir spricht eine schwere depression, irgendwelche Persönlichkeitsstörungen und andere diagnosen die mein Körper und meine Seele steuern. Ich komme gegen diese Monster nicht an, ich fühle mich zu schwach und somit wurde ich mehr oder weniger aussortiert vom System. Ich werde dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung gestellt, soll erstmal weitere 6 Monate mich nur auf meine Gesundheit konzentrieren, wie soll das aber gehen? Ich fühle mich so wertlos und nicht mehr Teil von dieser Welt. Ausschließlich Hausfrau und Mama liegt mir nicht, ich wurde dazu erzogen nur zu arbeiten, ohne Pausen. Mein Körper kommt nicht zur Ruhe, ich suche mir Arbeitsstellen damit ich wieder los kann, aber die Ärzte warnen mich, vor einem Rückfall, der mich dann komplett raus reißt.. Ich weiß nicht was richtig und was falsch ist und ich weiß ihr könnt mir auch nicht helfen, es tut nur einfach mal gut die Anonymität des Internets dafür zu benutzen meine Gedanken zu teilen und vielleicht menschen zu finden die es ähnlich empfinden. Liebe Grüße von hier aus

Was ist Richtig und was Flasch. Man will nach links gehen, aber rechts gibt's Kekse. So einfach ist es meist nicht. Es gibt nicht nur ein oder zwei oder drei Wege, die man gehen kann. Ich könnte mir ein Leben ohne Arbeit nicht vorstellen. Wenn ich zu lange frei habe, Urlaub etc. dann sinkt irgendwann meine Laune. Ruhe tut zwar gut, aber nicht, wenn es permanent ruhig ist. Dann fällt mir zumindest immer die Decke auf den Kopf. Also ich halte zu viel Ruhe für Gift, wenn man sich in einem Tief befindet.
Fragen, mit denen du dich beschäftigen könntest, wäre erstmal, welche Art von Arbeit käme für dich in Frage! Wenn du jetzt genauso weitermachst wie zuvor, ist ja der Rückfall fast sicher.
Wenn mir lange weile droht, hole ich mir ein paar Tapeten, Bilder, Farbe oder ein  Möbelstück und gestalte meine Wohnung ein wenig um. Das kommt zwar selten vor, aber dann fühle ich mich besser, ...

Du hast schon recht, man kann dir schlecht helfen. Helfen kann jeder nur sich selbst. Denn, dass was mir jetzt zum Bsp. hilft, oder Spaß macht, muss ja nicht zwingend auch bei dir funktionieren. Vielen Hilft ein Tagebuch, oder tägliches Beten, beides so Dinge, die dabei helfen, sich selbst zu reflektieren und besser kennen zu lernen. Jeder hat ja so seine Dämonen in sich. Innere Konflikte, Widersprüche, Ungereimtheiten. Viele dieser Dämonen nimmt man mit ins Grab, wenn man es bis dahin nicht geschafft hat, sie aus dem Weg zu räumen. Man kann nicht einfach seine Kindheit auslöschen. Aus diesem Grund hat die menschliche Psyche Verdrängungsmechanismen, die man pflegen sollte, wenn man damit zurecht kommt. Wenn man zusammenbricht, weil die Last zu groß ist, muss man sich halt auf Spurensuche begeben und andere Wege gehen.

Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Versuch macht klug!

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19. Dezember 2017 um 16:22

Bin ich absolut Deiner Meinung.

LG.,

lib

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19. Dezember 2017 um 16:22

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