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Ich weiß nicht weiter! Bitte um Hilfe.

10. Februar 2016 um 16:52

Hallo ihr Lieben, ich habe eine Frage an euch, ich brauche eure Hilfe und weiß momentan nicht, was ich machen soll. Ich hoffe ihr könnt mir was weiterhelfen, oder eure Erfahrungen mit mir teilen auch, wenn ich euch dieses nicht wünschen würde.

Kurzer Einblick damit ihr wisst worum es geht.
Ich bin 18 Jahre alt und wurde, als ich 12 Jahre alt bin mehrmals Vergewaltigt.
Ich habe bis ich 16 war, mit keinem darüber gesprochen. Mit 16 habe ich mich dann das erste mal meiner Tante anvertraut, weil sie wusste es musste noch einen anderen Hintergrund geben, als die Gründe die ich ihr immer nannte. Es ging immer darum, weil ich mich selbstverletzt hatte, davon aber so gut wie weg bin. Die einzige, die wirklich alles weiß, ist meine Lehrerin ( Meine familiäre Situation, ist nicht so prickelnd, darauf sorach sie mich mal an und seid dem steht sie mir bei egal was zur Seite.) Ihr hatte ich alles einmal aufgeschrieben, weil sie teilweise Sachen nicht verstanden hatte und sie fragte mich, ob es möglich wäre, ob ich das mal machen könnte. Ihr hatte ich, aber auch jetzt erst alles aufgeschrieben.
Heute bin ich 18 und dieses Thema verfolgt mich momentan, ich hatte es all die Jahre verdrängt, nie mit jemandem darüber gesprochen, aber jetzt kommt es richtig hoch und ich schaffe es nicht mehr es runter zu schlucken.
Es gibt Tage, da ekel ich mich so sehr, das ich mich wieder übergeben muss, mehrmals wasche etc.
Ich gebe mir immernoch die Schuld.
Ich habe Angst, im dunkeln morgens raus zu gehen..
Ich habe zudem Angst, das es wieder passieren könnte.
Ganz verstehe ich auch nicht, wieso das jetzt so extrem auftaucht? Vielleicht, weil ich älter werde und anfange zu verstehen? Weil es momentan überalle Thema ist? Ich weiß es nicht.
Auf jedenfall, bin ich in Therapie und soll anfangen darüber zu reden, es kam von meiner Seite aus, weil ich damit nicht mehr leben kann und will, mich zerreißt es innerlich so sehr, das ich Hilfe brauche.
Mein Problem ist nur, ich kann nicht darüber sprechen, ich habe Angst es beim Namen zu nennen, es auszusprechen, das aufzuholen und zu erzählen, was passiert ist...
Ich weiß nicht, was ich machen soll, ich könnte weinen, weil es mich so fertig macht. Aufschreiben, will ich es nicht, weil uch es irgendwie schaffen möchte darüber zu reden, weil mir das aufschreiben nicht hilft.
Ich weiß nicht was ich machen soll...
Habt ihr eine Idee? Oder wie seid ihr damals vorgegangen?

Liebe grüße Sunny.

Ps: Meine Lehrerin begleitet mich teilweise auch zur Therapie.

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12. Februar 2016 um 23:07

Hey sunny
ich selbst musste so etwas zum Glück nicht erleben, aber leider jemand in meiner Familie. Du fragst dich wieso dich das aufeinmal, ohne ersichtlichen Vorwand, heim sucht. Ein Ereignis, das für ein Trauma sorgt wird meist unterbewusst verdrängt. Der Verstand schütz vor psychischer Belastung. Nur sorgen Trauma immer für spätfolgen, die nach und nach erkennbar werden und oft inform von Panik Attacken auftreten. Du fragst dich wie du damit klar kommen sollst, aber es gibt dafür keine allzwecklösung. Therapie ist schonmal ein wichtiger Schritt. ich persönlich würde mir ein Hobby suchen, das mich glücklich macht und dem ich nachgehen kann, wenn ich merken würde, dass mich alte Ereignisse einholen. aber das wichtigste sind Menschen, die einem zuhören. egal ob Familie, freunde, Lehrer, partner, Psychologen, oder wenn es dir schwer fällt mit Leuten zu sprechen, die dich kennen, fremde aus dem Internet. nur musst du da mit Enttäuschungen oder unsensiebelen Menschen rechnen. wenn du mit jemandem fremden schreiben möchtest, würde ich mich anbieten. ansonsten wünsche ich dir viel kraft für deinen weiteren weg. Lg rico

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23. Februar 2016 um 22:08
In Antwort auf signy_12141122

Hey sunny
ich selbst musste so etwas zum Glück nicht erleben, aber leider jemand in meiner Familie. Du fragst dich wieso dich das aufeinmal, ohne ersichtlichen Vorwand, heim sucht. Ein Ereignis, das für ein Trauma sorgt wird meist unterbewusst verdrängt. Der Verstand schütz vor psychischer Belastung. Nur sorgen Trauma immer für spätfolgen, die nach und nach erkennbar werden und oft inform von Panik Attacken auftreten. Du fragst dich wie du damit klar kommen sollst, aber es gibt dafür keine allzwecklösung. Therapie ist schonmal ein wichtiger Schritt. ich persönlich würde mir ein Hobby suchen, das mich glücklich macht und dem ich nachgehen kann, wenn ich merken würde, dass mich alte Ereignisse einholen. aber das wichtigste sind Menschen, die einem zuhören. egal ob Familie, freunde, Lehrer, partner, Psychologen, oder wenn es dir schwer fällt mit Leuten zu sprechen, die dich kennen, fremde aus dem Internet. nur musst du da mit Enttäuschungen oder unsensiebelen Menschen rechnen. wenn du mit jemandem fremden schreiben möchtest, würde ich mich anbieten. ansonsten wünsche ich dir viel kraft für deinen weiteren weg. Lg rico

Hallo sunny
Ich bin 21 Jahre alt und habe ähnliche Erfahrungen gemacht und würde gerne versuchen die mit Rat zur Seite zu stehen. schreib mir wenn du magst LG nyx

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24. Februar 2016 um 22:19

Hallo Sunny
Ich bin jetzt 20 und mache gerade ähnliches durch wie du. Mir hat es sehr geholfen mit meinen Freund und meiner Mama drüber zu reden und ihnen das zu erzählen, auch wenn es ein sehr schwerer Schritt war und sehr viel Überwindung gekostet hat.
Wenn du genaueres wissen willst, wie ich es geschafft habe mich zu öffnen und es auszusprechen oder einen Rat brauchst kannst du mir gerne schreiben

LG sunshinegirl

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